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DIVERSITAS Deutschland - Nationales Sekretariat

DIVERSITAS ist ein integratives Programm mit Vertretern von derzeit sechs internationalen, staatlichen sowie nicht-staatlichen Wissenschaftsorganisationen: IUBS, SCOPE, UNESCO, ICSU, IGBP-GCTE, IUMS. Gegruendet 1991, noch vor der UNCED in Rio 1992, traf das Scientific Steering Committee (SSC) zu seiner ersten regulaeren Sitzung 1996 zusammen. Ein erster umfangreicher Operational Plan wurde erstellt. Ziel von DIVERSITAS ist die Koordinierung und Vernetzung von Biodiversitaetsforschung auf globaler Ebene. Es ist das erste internationale Biodiversitaets-Programm mit einem interdisziplinaeren Ansatz, der biologische Vielfalt, von der genetischen bis zur oekosystemaren Ebene, explizit mit anderen Aspekten des Globalen Wandels und 'Human Dimensions' verbindet. Die Etablierung eines Deutschen Sekretariates von DIVERSITAS wurde im Rahmen des Nationalen Global Change Kolloquiums im Juli 1997 in Bonn angeregt.

Biodiversität, Maschinelles Lernen und Agrarwirtschaft, Monitoring, Kommunikation und Koordination

Erörterungstermin zu neuen Kalkteichen bei Bernburg abgeschlossen

Gestern fand der Erörterungstermin zum Genehmigungsverfahren für die geplanten Kalkteiche 16 und 17 der Solvay GmbH bei Bernburg statt. Gegenstand des Termins war der Austausch zwischen dem Vorhabenträger, den beteiligten Fachbehörden sowie den Einwendern und Stellungnehmenden im laufenden Genehmigungsverfahren. Von den vier Umweltvereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben hatten (IG Bode-Lachs, Naturfreunde und Landesanglerverband, Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e.V), war nur der Landesanglerverband vor Ort vertreten. Zu den anwesenden Fachbehörden gehörten unter anderem der Landkreis in seiner Funktion als Untere Naturschutz- und Wasserbehörde, das Landesamt für Denkmalpflege sowie der Gewässerkundliche Landesdienst (LHW). Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie konnte im Rahmen der bereits laufenden archäologischen Prospektion des Geländes erste wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Die Stadt Nienburg hat ihr gemeindliches Einvernehmen zur Errichtung der Kalkteiche erteilt. Auch seitens der Stadt Bernburg wurden keine Einwände gegen das Vorhaben erhoben. Die Solvay GmbH hat beim Landesverwaltungsamt eine wasserrechtliche Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb von zwei weiteren Kalkteichen beantragt. Gleichzeitig wurde die Wiedererteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Einleitung von Abwässern aus dem gesamten Werksstandort in die Saale beantragt. Beide Verfahren werden gemeinsam betrachtet, da sie inhaltlich miteinander verknüpft sind. Die geplanten Kalkteiche dienen der Behandlung von Industrieabwasser aus der Sodaproduktion. Dabei werden Feststoffe durch Sedimentation abgeschieden, wodurch auch ein Teil der gebundenen Schadstoffe zurückgehalten wird. Im Endausbau würden die beiden Becken eine Fläche von rund 110 Hektar einnehmen. Für diesen erheblichen Eingriff in Natur und Landschaft ist ein Ausgleich durch das Unternehmen vorzunehmen. Die Solvay GmbH hat dazu neben weiteren Maßnahmen den Anschluss des Saalealtarms bei Nienburg an die Saale vorgesehen. So soll dieses Stillgewässer bei entsprechendem Wasserstand der Saale wieder durchströmt und ökologisch aufgewertet werden. Geplant ist außerdem die Errichtung einer Spundwand, mit welcher der Abstrom salzhaltigen Grundwassers von den Kalkteichen und damit auch zum Altwasser unterbunden wird. Für den wertvollen, abzutragenden Mutterboden hat Solvay ein Verwertungskonzept vorgelegt. Einwendungen aus der Bevölkerung oder von Anrainerkommunen lagen nicht vor. Die Stellungnahmen der Umweltverbände konzentrierten sich vor allem auf naturschutzfachliche Auswirkungen sowie auf Fragen der Kompensation. Die ursprünglich schon im Sommer 2023 ausgelegten Unterlagen für diese Verfahren wurden aufgrund einzelner Stellungnahmen ergänzt und Anfang 2026 nochmals öffentlich ausgelegt bzw. im Internet veröffentlicht. Mit einer abschließenden Entscheidung im Genehmigungsverfahren wird aufgrund der Komplexität des Vorhabens im Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2026 gerechnet. Hintergrund Der Werksstandort der Solvay GmbH in Bernburg mit ungefähr 400 Beschäftigten dient der Herstellung von Soda, Natron (Bikarbonat) und Wasserstoffperoxid. Soda ist für viele industrielle Prozesse eine unverzichtbare Grundchemikalie. Dazu gehört die Herstellung von Glas, Waschmitteln, Papier und Zellstoff. Aus Sicht der Europäischen Kommission hat daher die Sodaproduktion strategische Bedeutung für Europa. In der Europäischen Union gibt es aktuell noch neun produzierende Sodawerke, davon drei in Deutschland. Soda wird in Bernburg bereits seit 1883 auf der Grundlage des heutigen Herstellungsverfahrens produziert. Dafür benötigt werden insbesondere Kalkstein und Steinsalz, was vor Ort seit jeher verfügbar ist. Aufgrund der großen Mengen an Rückständen aus dem verwendeten Kalkstein ist eine Behandlung des Abwassers unabdingbar. Die Bespülung der Kalkteiche kann über mehrere Jahrzehnte andauern. Nach dem Ende der Nutzung und entsprechender Sukzession können die ehemaligen Kalkteiche sich zu wertvollen Landschaftsbestandteilen wandeln. Diese Entwicklung kann bei Latdorf mit den ehemaligen Kalkteichen am Saaleufer nachvollzogen werden. Impressum: Landesverwaltungsamt Pressestelle Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle (Saale) Tel: +49 345 514 1244 Fax: +49 345 514 1477 Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de

LURCH - CHARMANT: Charakterisierung, Bewertung und Management von urbanen Grundwasserleitern, Teilprojekt 6

UBA veröffentlicht 100. Umwelttipp für einen nachhaltigen Alltag

<p> <p>Ob beim Einkaufen, Wäschewaschen oder Heizen – seit dem Jahr 2013 bieten die UBA-Umwelttipps auf der Website des Umweltbundesamtes (UBA) kompakt und verlässlich Orientierung für mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Nun ist der 100. Tipp erschienen. Außerdem werden mit der Integration des „Nachhaltigen Warenkorbs“ Inhalte gebündelt – für mehr Übersicht, Reichweite und Wirkung.</p> </p><p>Ob beim Einkaufen, Wäschewaschen oder Heizen – seit dem Jahr 2013 bieten die UBA-Umwelttipps auf der Website des Umweltbundesamtes (UBA) kompakt und verlässlich Orientierung für mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Nun ist der 100. Tipp erschienen. Außerdem werden mit der Integration des „Nachhaltigen Warenkorbs“ Inhalte gebündelt – für mehr Übersicht, Reichweite und Wirkung.</p><p> <p>Wie erkenne ich umweltfreundliche Produkte? Wie kompostiere ich richtig? Wie fahre ich spritsparend? Wie sollte ich lüften, um Energie zu sparen und Schimmel zu vermeiden?<em>&nbsp;</em>Die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>‑Umwelttipps sind das zentrale Angebot des Umweltbundesamtes für umweltbezogene Verbraucherfragen. Mit dem 100. Umwelttipp feiert das Umweltbundesamt ein kleines, aber bedeutendes Jubiläum. Seit 2013 zeigen die UBA‑Umwelttipps, wie leicht nachhaltiges Handeln im Alltag sein kann – verständlich, praxisnah und natürlich unabhängig und werbefrei. Die Themen reichen von Heizen und Mobilität über Reparatur und Ernährung bis hin zu Mülltrennung.</p> Der 100. Tipp: Basisstrategien für einen nachhaltigen Konsum <p>Die UBA-Umwelttipps geben zahlreiche detaillierte Tipps und Ideen, wie wir einen persönlichen Beitrag zum&nbsp;Umweltschutz&nbsp;leisten können. Das macht es natürlich auch schwierig, den Überblick zu behalten und sich nicht im Klein-Klein zu verzetteln. Daher bringt der 100. Tipp nun eine Übersicht in den Tipp-Dschungel: Die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/basisstrategien-fuer-einen-nachhaltigen-konsum-ein">Basisstrategien für einen nachhaltigen Konsum und ein klimaneutrales Leben</a> zeigen, wie man mit wenigen Maßnahmen besonders viel für die Umwelt erreicht und helfen so bei mehr Gelassenheit im klimafreundlichen Alltag.&nbsp;</p> Der „Nachhaltige Warenkorb“ findet ein neues Zuhause – für mehr Wirkung und Übersicht <p>Parallel zum Jubiläum wächst ein etabliertes Angebot in die UBA‑Umwelttipps hinein: der „Nachhaltige Warenkorb“ der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN e. V.) und des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE). Beide Angebote verfolgten seit Jahren ein gemeinsames Ziel – Verbraucherinnen*Verbrauchern verlässliche Orientierung für nachhaltigen Konsum zu geben. Um Doppelstrukturen zu vermeiden und eine klare Anlaufstelle zu schaffen, findet der 2003 vom RNE gegründete und von 2019 bis 2025 von den RENN herausgegebene Ratgeber „Nachhaltiger Warenkorb“ ein neues Zuhause. Das bisherige Onlineangebot des „Nachhaltigen Warenkorbs“ wird als eigenständige Plattform nicht weitergeführt. Die Zusammenführung stärkt das Angebot: Die Umwelttipps sind kompakt, handlungsorientiert und reichweitenstark – und bieten damit den idealen Rahmen, um die Inhalte des „Nachhaltigen Warenkorbs“ weiterzuführen und für ein breites Publikum zugänglich zu machen.</p> Newsletter und Social Media: Nachhaltige Tipps direkt ins Postfach <p>Viele Inhalte der UBA‑Umwelttipps fließen in den monatlichen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/newsletter">Newsletter <strong>„Umweltbewusst leben“</strong></a> ein, der praktische Empfehlungen, Hintergrundwissen und saisonale Tipps bündelt. Auch die Social‑Media‑Kanäle des UBA greifen regelmäßig Themen aus den Umwelttipps auf und machen sie für neue Zielgruppen sichtbar.&nbsp;</p> Ein verlässliches Angebot – auch für Multiplikatoren <p>Neben interessierten Verbraucherinnen*Verbrauchern nutzen auch <strong>Multiplikatoren</strong>, wie Medien, Kommunen, Umweltverbände oder Verbraucherzentralen, das Angebot intensiv. Für sie dienen die Umwelttipps als zitierfähige, qualitätsgesicherte Informationsquelle mit prägnanten Zahlen, kurzen Erklärungen und verlässlichen Empfehlungen. Beide Zielgruppen eint die Erwartung, beim Umweltbundesamt sachlich korrekte, unabhängige und werbefreie Informationen zu finden – ein Vertrauensvorschuss, der die Umwelttipps deutlich von kommerziellen Vergleichsportalen unterscheidet.</p> Ein Angebot, das weiter wächst <p>Mit dem 100. Tipp ist die Reihe längst nicht abgeschlossen. Das Umweltbundesamt entwickelt kontinuierlich neue Inhalte, die zeigen, wie alle mit kleinen Schritten zu Umwelt‑, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a>- und Ressourcenschutz beitragen können. Die Integration des „Nachhaltigen Warenkorbs“ stärkt diesen Ansatz und macht nachhaltigen Konsum noch leichter zugänglich.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Trockenfallende Gewässer Hamburg

Der Dienst "Trockenfallende Gewässer Hamburg" enthält als WMS-Darstellungsdienst und WFS-Downloaddienst die in der Studie "Untersuchung der Niedrigwassersituation in Hamburg unter besonderer Berücksichtigung der Jahre 2018 bis 2020" ermittelten Gewässerabschnitte. Diese werden eingeteilt in drei Abflusskategorien in Trockenzeiten: Wenig Abfluss Manchmal trocken Trocken und basieren auf Literaturrecherche, Pegelauswertungen und Befragungen der Bezirke und Umweltverbände NABU und BUND durch die BWS GmbH. Um die Datengrundlage zu verbessern können Beobachtungen in einem Meldeportal eingetragen werden. Zu finden ist das Meldeportal unter https://trockener-bach.beteiligung.hamburg. Weitere Informationen zum Thema Niedrigwasser können unter www.hamburg.de/niedrigwasser abgerufen werden (siehe auch: Verweise)

Spenden für Umweltschutz bleiben gering, trotz hoher Bereitschaft

<p> <p>Klima- und Umweltschutz sind wichtiger denn je, doch die staatlich dafür bereitgestellten Mittel reichen nicht aus. Spenden von Privatpersonen nehmen eine relevante ergänzende Rolle ein. Wieviel wird eigentlich in Deutschland gespendet? Wer spendet und warum? Eine neue UBA-Studie gibt hierzu einen Überblick und wichtige Hinweise für Umweltverbände und die Kommunikation mit Verbraucher*innen.</p> </p><p>Klima- und Umweltschutz sind wichtiger denn je, doch die staatlich dafür bereitgestellten Mittel reichen nicht aus. Spenden von Privatpersonen nehmen eine relevante ergänzende Rolle ein. Wieviel wird eigentlich in Deutschland gespendet? Wer spendet und warum? Eine neue UBA-Studie gibt hierzu einen Überblick und wichtige Hinweise für Umweltverbände und die Kommunikation mit Verbraucher*innen.</p><p> <p><strong>Status Quo der Spenden für Natur-, Umwelt- und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a></strong></p> <p>Spenden für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz machen in Deutschland nur einen kleinen Anteil des Gesamtspendenvolumens aus, obwohl die gesellschaftliche Relevanz groß ist. Während humanitäre Zwecke dominieren, bleiben Spenden für Umweltzwecke mit 3,3 Prozent des Anteils am gesamten Spendenaufkommen deutlich dahinter zurück. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit im unteren Mittelfeld. Es fällt auf, dass einer vergleichenden Studie zufolge Deutsche insgesamt nur 0,39 Prozent ihres Einkommens spenden, womit Deutschland im internationalen Vergleich den vorletzten Platz belegt. Eine neue Studie des Umweltbundesamtes hat das Spendenverhalten der Deutschen im Bereich Natur-, Umwelt- und Klimaschutz auf Grundlage einer Literaturanalyse, einer quantitativen Sekundärdatenanalyse sowie drei qualitativen Fokusgruppen genauer untersucht.</p> <p><strong>Spendenverhalten und -intention</strong></p> <p>Spenden ist neben dem Blick auf den eigenen CO2-Fußabdruck und dem Engagement im eigenen Umfeld ein sinnvoller weiterer Ansatz, um persönlich zu mehr <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a>-, Umwelt- und Naturschutz beizutragen. Etwa ein Fünftel der Bevölkerung gibt an, für Umwelt- und Naturschutzgruppen zu spenden. Allerdings deutet der geringe Anteil von Umweltzwecken am gesamten Spendenvolumen auf geringe Beträge hin. Die wichtigsten Einflussfaktoren für die Entscheidung, ob überhaupt gespendet wird, sind die persönliche Relevanz von Umwelt- und Klimaschutz, das Bildungsniveau und das Alter. Das Einkommen hat dagegen keinen direkten Einfluss darauf, ob gespendet wird oder nicht. Eine ausgeprägte Intentions-Verhaltens-Lücke findet sich vor allem bei jungen, hochgebildeten und stark umweltorientierten Personen. Freiwillige CO₂-Kompensationen werden dagegen erheblich seltener getätigt als Spenden. Sie folgen zwar teilweise ähnlichen Mustern, sind aber stärker beeinflusst durch Flughäufigkeit und ein urbanes Lebensumfeld.</p> <p><strong>Muster, Anlässe und Motive</strong></p> <p>Regelmäßige, erfahrene und unregelmäßige Spender*innen im Umweltbereich unterscheiden sich hinsichtlich der gespendeten Beträge, den Anlässen für Spenden sowie ihrem Informationsverhalten stark voneinander. Erfahrene Spender*innen suchen gezielt nach Wirkung, Transparenz und langfristiger Hebelwirkung, während weniger routinierte Spender*innen eher spontan oder anlassbezogen spenden. Vertrauen, ein persönlicher Bezug zur Organisation oder dem Projekt und das Bedürfnis, Gefühle wie Ohnmacht oder Sorge in Handlungsfähigkeit zu überführen, zählen zu den wichtigsten Motiven. Hürden für Spenden entstehen durch mangelnde Transparenz, als zu offensiv empfundenes Fundraising und Unsicherheiten über die Wirksamkeit. Lokale Projekte erfahren ein hohes Vertrauen, während Menschen bei internationalen Projekten einen hohen Bedarf an Transparenz haben.</p> <p><strong>Wirkung von Spenden</strong></p> <p>Spender*innen wollen sicherstellen, dass ihre Beiträge eine messbare Wirkung entfalten und effizient eingesetzt werden. Auch die spendenempfangenden Organisationen entdecken dieses Feld zunehmend für sich und entsprechend werden verschiedene Ansätze entwickelt und genutzt. Auch wenn diese Entwicklung im Grundsatz zu begrüßen ist, bleibt die Wirkung von Spenden dennoch weiterhin oft schwer messbar, da viele Projekte indirekt wirken. Zudem neigen viele Menschen dazu, auch bei Vorliegen transparenter Informationen zur Effektivität verschiedener Organisationen eher nach emotionalen Aspekten zu entscheiden. Insgesamt bleibt das Engagement hinsichtlich Spenden für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz in Deutschland hinter dem Potenzial zurück.</p> <p>Alle Ergebnisse im Detail finden Sie in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/spenden-fuer-den-natur-umwelt-klimaschutz">Publikation</a>. Was Sie beim Spenden für den Umwelt- und Klimaschutz beachten sollten, erfahren Sie in unserem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/112619">Umwelttipp</a> zum Thema.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Vom Bund anerkannte Umwelt- und Naturschutzvereinigungen in Deutschland (Datensatz)

Dieser Datensatz enthält die vom Bund (Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium) anerkannten Umwelt- und Naturschutzvereinigungen zum angegebenen Zeitpunkt. Erfasst werden Anerkennungen nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) in den seit dem 15. Dezember 2006 geltenden Fassungen sowie dem Bundesnaturschutzgesetz in den bis zum 1. März 2010 geltenden Fassungen. Die Zuständigkeit zur Anerkennung von Umwelt- und Naturschutzvereinigungen ist aufgeteilt: Das Umweltbundesamt (UBA) ist zuständig für die Anerkennung inländischer Vereinigungen, die über ein Bundesland hinaus tätig sind sowie für ausländische Vereinigungen. Die Landesbehörden sprechen die Anerkennung für inländische Vereinigungen aus, die nur in einem Bundesland tätig sind.

Bildung und Kapazitätsaufbau zu strategischen Planungen und Umweltprüfungen in zivilgesellschaftlichen Organisationen

Hintergrund und Zielsetzung des Vorhabens: Das Projekt zielt darauf ab, die Beteiligung und Mitgestaltung von Umweltverbänden an strategischen und weitreichenden Planungsprozessen und in Strategischen Umweltprüfungen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene zu analysieren und Strategien zu entwickeln, um diese zu stärken. Mit dem Instrument der Strategischen Umweltprüfung (SUP) soll in Planungsprozessen die Berücksichtigung von Umweltbelangen gestärkt und die Beteiligung der Öffentlichkeit und von (Umwelt-)Verbänden ermöglicht werden. Die Relevanz SUP-pflichtigen strategischen Planungen und Strategien des Bundes und der Länder ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen, insbesondere im Kontext von Themen wie Energiewende (u.a. Carbon-Management-Strategie, Nationales Entsorgungs-programm, Raumordnung zur Ausweisung von Windenergieflächen), Ernährung (z.B. Strategieplan zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU, Agrarstrategieplan) und Mobilität (z.B. Bundesverkehrswegeplan). Die verstärkte Nutzung der SUP in strategischen Entscheidungsprozessen und deren veränderte Rolle, insbesondere seit dem Inkrafttreten der geänderten Erneuerbaren Energien Richtlinie der EU (RED III), erfordert eine Anpassung der Planungspraxis und stellt neue Herausforderungen und auch Chancen, insbesondere für Umweltverbände, dar. Während die Umweltverbände lokal oft stark aufgestellt und verankert sind und eine Beteiligung bei Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen zu konkreten Projekten fest verankert ist, ist dies bei entscheidenden Weichenstellungen auf nationalen, landesweiten und regionalen Skalen und in entsprechenden Planungs- und Umweltprüfungsverfahren weniger der Fall. Das Projekt zielt daher darauf ab, Kapazitäten und Kompetenzen bei Umweltverbänden zum Thema SUP zu untersuchen und darauf aufbauend gezielt auszubauen, indem Schulungen und Informationsmaterialien zur SUP gemeinsam mit den Umweltverbänden entwickelt werden. Diese sollen die Umweltverbände in die Lage versetzen, aktiv an SUP-Verfahren teilzunehmen und umweltrelevante Belange in strategischen Entscheidungsprozessen einzubringen. Damit wird das Ziel verfolgt, die Qualität der Entscheidungen zu steigern. Durch die Vernetzung der Umweltverbände und den Austausch von Erfahrungen und Best Practices bei der Beteiligung in SUP-Verfahren sollen Synergien genutzt und die Effektivität der Einbindung der Umweltverbände in SUP-Verfahren verbessert werden.

Artenschutz und Energiewende gemeinsam voranbringen

Neues „Kompetenzzentrum Staatliche Vogelschutzwarte und Artenvielfalt in der Energiewende“ (KSVAE), Berücksichtigung des Artenschutzes beim Ausbau der erneuerbaren Energien, Vorhaben und Pläne des Kompetenzzentrums, Fachstudie Windkraft und Artenschutz, Runder Tisch mit Energieanlagen-Betreibern und Umweltschutzverbänden; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität

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