Das Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden (LHD) nimmt Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes wahr. Dies umfasst zum Beispiel den Gesundheitsschutz oder die Gesundheitsvorsorge der Bürgerinnen und Bürger. So führt das Amt Schuleingangs- und Kitauntersuchungen bei Kindern durch, berät in besonderen Lebenslagen (z. B. Schwangerenkonfliktberatung, Beratung bei Tumorerkrankungen, sexuell übertragbare Erkrankungen), bietet sozialpsychiatrische Dienste an und kümmert sich um den Infektionsschutz der Bevölkerung. Als Behörde arbeitet das Amt für Gesundheit und Prävention nach dem Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst im Freistaat Sachsen (SächsGDG) und den dort benannten Themenfeldern.
Seit 1991 ist Dresden Mitglied im WHO-Projekt 'Gesunde Städte' und war so eine der ersten deutschen Städte in diesem Netzwerk überhaupt. Damit verpflichtet sich die LHD, die Gesundheit in alle politische Entscheidungsfindungen einzubeziehen. Durch diverse Projekte und Maßnahmen werden die Ziele für ein gesundes Aufwachsen, Leben und Älterwerden der Dresdner Bürgerinnen und Bürger verfolgt. Aufgrund der langjährigen Mitgliedschaft hat das Amt für Gesundheit und Prävention ein großes Netzwerk aus sozialen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden aufgebaut. Themen, die immer mehr an Bedeutung gewinnen, sind Umwelt und Gesundheit. Daher engagiert sich das WHO-Projekt zunehmend zu den Themen Grünausstattung in der Stadt sowie zur Hitzeprävention.
Hauptaufgaben im Forschungsprojekt HeatResilientCity II
Durch das Amt für Gesundheit und Prävention werden in dem Projekt die Auswirkungen von Hitze auf die menschliche Gesundheit stärker in den Blick genommen. In dem Teilprojekt werden Personengruppen, die besonders durch Hitzeereignisse gefährdet sind, identifiziert. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Prävention von Gesundheitsrisiken durch Hitze werden für diesen Personengruppen geschult. Dazu wird ein akteursübergreifendes Handbuch zur quartiersbezogenen Frühintervention bei Hitzeereignissen entstehen. Das Handbuch soll Fachwissen zum Thema Gesundheitsrisiken durch Hitze bündeln, ein Ablaufschema zur Frühintervention beinhalten sowie 'Good-Practice'-Beispiele aus anderen Kommunen darstellen.
a) Zielstellung, fachliche Begründung, zentrale Forschungsfragen: Das Vorhaben soll im interdisziplinären Querschnittsbereich nachhaltige Finanzwirtschaft Informationen wissenschaftlich analysieren, aufbereiten und strukturiert darstellen, um in diesem dynamischen und komplexen Themengebiet fachlich fundierte und kontinuierliche aktualisierte Informationen mit hoher Qualitätssicherung zu bieten. Damit soll es zur Etablierung und Verbreitung von seriösem Wissen in diesem Bereich für Akteure / Entscheidungsträger in Finanzwirtschaft, Wissenschaft, NGOs und Verwaltung beitragen. Außerdem sollen Vorschläge zur Lösung ökologisch dringender Probleme durch die nachhaltige Ausrichtung der Finanzwirtschaft wissenschaftlich bewertet werden. Ziel des Vorhabens ist die wissenschaftliche Begleitung, insbesondere im Hinblick auf - Monitoring des (fach-)wissenschaftlichen Diskurses im Bereich nachhaltige Finanzwirtschaft im In- und Ausland. - Verständliche Aufbereitung und strukturierte Darstellung des Forschungs- und Wissensstands - Vorstellung von vorbildlichen Ansätzen und Vorschlägen im Bereich nachhaltige Finanzwirtschaft - Bewertung aktueller Vorschläge - Handlungsempfehlungen für die Bundesebene zur Unterstützung aktueller Entwicklungen und Prozesse. b) Output: - Informationsplattform für umfangreiches Wissen aus einer Hand im Internet - Aufbereitung der Informationen und des Diskurses an den Schnittstellen von Finanzwissenschaft/-wirtschaft und Umwelt-/Klimaschutz/ Nachhaltigkeit in geeigneter Form - Berichte zu ausgewählten Themen und Vorschlägen - Handlungsempfehlungen zum weiteren Vorgehen bei Legislativvorschlägen der EU Kommission - Fachgespräche mit Finanzmarktakteuren und Experten aus der Wissenschaft und der Praxis.