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Found 39 results.

Naturparke

Naturparke dienen der umweltverträglichen Erholung, dem natur- und umweltverträglichen Tourismus und einer dauerhaften natur- und umweltverträglichen Landnutzung. (Aktualisierung am 01.05. und 01.12. jährlich)

Landschaftsschutzgebiete

Landschaftsschutzgebiete dienen in erster Linie dem Schutz des Naturhaushalts und seiner Funktionsfähigkeit. (Aktualisierung am 01.05. und 01.12. jährlich)

(Phase II) - Teilprojekt: Wasserqualitätsparameter aus Erdbeobachtungsdaten, Prozessorenbau und Zeitreihen, (Phase II) - Teilprojekt: Nährstoffeintrag aus Landwirtschaft, Fischzucht, Schlammbehandlung, Nährstoffrecycling

Ziel ist die Erarbeitung von Leitlinien zur guten Landwirtschaftlicher Praxis 'good agricultural practice (GAP)'. Ergebnisse aus Wisdom-Phase I hatten gezeigt, dass zur Verbesserung der Wasserqualität eine Änderung bestimmter landwirtschaftlicher Praktiken erforderlich ist. Ausgehend von Ermittlung der aktuellen Praxis und deren Auswirkungen sollen in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern umweltverträglichere Bewirtschaftungsformen entwickelt werden. Hierbei sind auch die zu erwartenden klimatischen und demographischen Veränderungen zu berücksichtigen. INRES wird sowohl bei der Identifizierung als auch bei der Konzeption der Untersuchungen der Doktoranden mitwirken und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen ableiten. Zunächst werden in enger Zusammenarbeit mit UNI 'hot-spots' identifiziert und näher beschrieben. An charakteristischen Standorten werden spezielle Untersuchungen durchgeführt und wichtige Wasser- und Bodenparameter (Pestizide, Salinität, N, P, Keime, ...) analysiert. In landwirtschaftlichen Betrieben werden Interviews durchgeführt um die gängige Bewirtschaftsungspraxis ('common practice') und mögliche Veränderungen genauer zu ermitteln. Die Daten werden zur Einspeisung in das Informationssystem aufbereitet.

Teilprojekt 3, Teilprojekt 2

Die Fallstudie Spreewald ist auf die Inwertsetzung von landwirtschaftlichen Standorten niedrigster Produktivität ausgerichtet. Dabei wurde die stoffliche Verwertung von Biomasse auf Niedermoorstand-orten und die alternative touristische Nutzung des Kulturgutes Spreewaldlandschaft als Handlungsfelder für Betriebs- und Koordinierungsmodelle verortet. Kernproblem im Spreewald ist die Nutzungsaufgabe marginaler, aber typischer Landschaften der Spreeaue, auf denen Akteure und Branchen wie der Tourismus und der Naturschutz gemeinsam aufbauen. Neue Inwertsetzungsstrategien werden mit dem Projekt partizipativ exploriert und ausgewählte Maßnahmen in Modelllösungen umgesetzt. Für die Erarbeitung tragfähiger Lösungen ist darüber hinaus relevant, welche Funktionen das Biosphärenreservatsmanagement für öffentlich-private Kooperationslösungen übernehmen muss, um Anreize für die Nachfrage nach Kulturlandschaft zu schaffen. Das AP 2 Fallstudie Biosphärenreservat Spreewald sieht sich als empirischer Forschungsgegenstand und Partner für die transdisziplinäre Integration der Arbeitsphasen und Ergebnisse der Kooperationspartner. Dies ist nur in enger Bindung an die Arbeitsabläufe des Gesamtarbeits- und Zeitplans der Verbundpartner realisierbar, dem das AP 2 folgt. Für die wissenschaftlichen Analysen und Toolentwicklungen zum Innovationsmanagement wird im Praxisfeld ein Feedbackraum geschaffen, der den Bezug zu regionalen Anforderungen und Lösungsbewertungen ermöglicht. Die Reflexion der Praxis wird die Phasen der Bedarfs- und Potentialanalyse als auch die Bewertung der Grenzen von Modelllösungen begleiten. Unterstützung bietet das AP 2 den empirischen Arbeiten mit Workshops und vor-Ort Datenerhebungen für die transdisziplinäre Anpassung der Tools und der Entwicklung des Evaluierungskonzeptes. Wesentliche Schritte für den Projekterfolg sind die institutionelle Einbettung der Modelllösungen und der Transfer in die breite Praxis.

Lebendige Agrarlandschaft - Landwirte gestalten Vielfalt, Teilprojekt: Summendes Rheinland - Landwirte für Ackervielfalt

Ziel des Projekts 'Summendes Rheinland - Landwirte für Ackervielfalt' ist es, die Lebensbedingungen für bestäubende Insekten in der Köln-Aachener Bucht, einer intensiv genutzten Ackerbaulandschaft im Rheinland, zu verbessern. Denn Honig- und Wildbienen, aber auch andere Insektengruppen wie Schwebfliegen und Schmetterlinge, erbringen mit der Bestäubung eine wichtige ökologische Dienstleistung für die Landwirtschaft und für den Erhalt von Wildpflanzen. Doch gerade in landwirtschaftlich intensiv genutzten Regionen liegen häufig erschwerte Lebensbedingungen für Bestäuber vor. Die fruchtbaren Böden der Bördelandschaften eignen sich in besonderem Maße für den Anbau von Nahrungsmitteln. Daraus resultieren in der Regel baum- und heckenarme, von Getreidekulturen dominierte Regionen, in denen es an für Bestäuber wichtigen blühenden Strukturen wie Säumen, Feldrändern, blühenden Zwischenfrüchten oder Kulturpflanzen mangelt. Nach der Blüte weit verbreiteter Kulturpflanzen wie dem Raps fehlt es somit vielerorts an alternativen Nektar- und Pollenquellen ('Trachtlücke'). Vor diesem Hintergrund setzt sich die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft mit diesem über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt geförderten Projekt für ein erhöhtes Blütenangebot in der Ackerbauregion zwischen Aachen, Köln und Bonn ein. Mit einem erhöhten Blüten- und damit Insektenangebot verbessern sich gleichzeitig auch die Lebensbedingungen für viele andere zum Teil gefährdete Tierarten wie z. B. Feldlerche und Grauammer. Kooperation mit Landwirten als Erfolgsrezept: Im Projektgebiet soll beispielhaft gezeigt werden, wie in Zusammenarbeit mit Landwirten für Bestäuber wirksame Naturschutzmaßnahmen umgesetzt werden können. Hierzu werden blühende Strukturen flächig (blühende Zwischenfrüchte) und linear (Feldsäume) angelegt sowie punktuell Nistplätze für Insekten geschaffen. Im Sinne eines kooperativen Naturschutzes wird Wert darauf gelegt, dass sich die geförderten Maßnahmen sowohl in die Betriebsabläufe der landwirtschaftlichen Betriebe integrieren lassen als auch einen messbaren ökologischen Mehrwert für bestäubende Insekten aufzeigen. Zwischenfrüchte und Feldsäume im Fokus: Ein Projektbestandteil ist die Aussaat blühender Zwischenfrüchte, die bis in den Herbst hinein nicht nur Farbe ins Feld bringen, sondern auch zahlreichen Insekten eine attraktive Nahrungsquelle bieten. Gleichzeitig widmet sich das Projekt der Aufwertung von Feldsäumen. Die bisher häufig schmalen, grasreichen und blütenarmen Feldraine bergen ein großes Lebensraumpotential für bestäubende Insekten, wenn sie erst einmal neu angelegt bzw. aufgewertet und durch ein angepasstes Pflegemanagement langfristig unterhalten werden. Als zusätzliche Brut- und Überwinterungsmöglichkeiten dienen sogenannte Bestäuber-Gabionen: Die mit Nistmaterial befüllten Drahtgitterkörbe werden an geeigneten Stellen in der Feldflur platziert und geben Insekten ein neues Zuhause. (Text gekürzt)

Optimierung von Naturschutzleistungen und der Erholungsnutzung in Großschutzgebieten zur Entscheidungsunterstützung für das Schutzgebietsmanagement

SURUMER -Nachhaltiger Kautschukanbau in der Mekong-Region: Entwicklung eines integrativen Landnutzungskonzepts in der chinesischen Provinz Yunnan - Teilvorhaben: Wohlfahrtsökonomische Bewertung nachhaltiger Kautschukproduktion (SURUMER) - Arbeitspaket

Innerhalb des letzten Jahrzehnts hat sich die Weltproduktion an Naturkautschuk um ein Drittel erhöht. Im Jahr 2020 wird China voraussichtlich 30Prozent des weltweit produzierten Kautschuks benötigen, der hauptsächlich aus den südlichen tropischen Regionen Chinas (vor allem Yunnan) und den angrenzenden Ländern der Mekong-Region wie Vietnam, Laos und Kambodscha bezogen werden muss. Die Ausdehnung der Kautschukplantagen in dieser Region erfolgt hauptsächlich auf Kosten natürlicher Wälder des 'indo-burmesischen Hotspots', einer der global bedeutendsten Biodiversitätsregionen. Dieser rasche Prozess bedingt eine Reihe direkter und indirekter Effekte auf Ökosystemfunktionen und -dienstleistungen, sowie auf die sozio-ökonomischen Bedingungen verschiedener räumlicher und zeitlicher Skalen. Diese komplexen und miteinander verknüpften Faktoren erfordern daher die qualitative und quantitative Analyse der Ökosystemfunktionen und -dienstleistungen für die Entwicklung neuer und nachhaltiger Landnutzungskonzepte. Das übergeordnete Ziel des Verbundprojekts SURUMER ist die Entwicklung eines integrativen, anwenderfreundlichen und von Stakeholdern bewerteten Konzepts zum nachhaltigen Kautschukanbau in Yunnan, welches auf andere Gebiete der Mekong-Region übertragbar ist und an andere, großflächige tropische Monokulturen angepasst werden kann. Das Konzept basiert auf einem inter-, multi- und transdisziplinären Ansatz, bei dem trade-offs und Synergien zwischen Ökosystemfunktionen und -dienstleistungen einerseits und sozio-ökonomischen Zielen und Zwängen andererseits identifiziert werden.

Teilprojekt 4: Entwicklung innovativer und klimaangepasster Landtechnik, Teilprojekt 3: Optimierung der Wasserversorgung durch innovatives Bodenmanagement

Das Vorhaben zielt auf Entwicklung und Implementierung innovativer Lösungsansätze zum ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Landmanagement und dessen Anpassung an den Klimawandel in einer der weltweit wichtigsten Agrarregionen. Hierfür sollen in enger Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort nachhaltige und klimaangepasste Ackerbaukonzepte entwickelt werden. Die Integration angewandter Forschung soll die Wirkungsweisen der technischen Verfahren wissenschaftlich unterlegen und dazu beitragen, globale Fragen, wie nachhaltige Sicherung der Nahrungsmittelproduktion oder Erhöhung der Kohlenstoffspeicherung im Boden, zu lösen. Dies wird die Marktpotenziale der beteiligten Unternehmen in dieser aufstrebenden Region verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen leisten.

Teilprojekt 4: Entwicklung innovativer und klimaangepasster Landtechnik, Teilprojekt 1: Evaluierung der Nährstoffverfügbarkeit und -nutzungseffizienz, Verbundkoordination, Bildung, Dissemination

Das Vorhaben zielt auf Entwicklung und Implementierung innovativer Lösungsansätze zum ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Landmanagement und dessen Anpassung an den Klimawandel in einer der weltweit wichtigsten Agrarregionen. Hierfür sollen in enger Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort nachhaltige und klimaangepasste Ackerbaukonzepte entwickelt werden. Die Integration angewandter Forschung soll die Wirkungsweisen der technischen Verfahren wissenschaftlich unterlegen und dazu beitragen, globale Fragen, wie nachhaltige Sicherung der Nahrungsmittelproduktion oder Erhöhung der Kohlenstoffspeicherung im Boden, zu lösen. Dies wird die Marktpotenziale der beteiligten Unternehmen in dieser aufstrebenden Region verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen leisten.

Teilprojekt 4: Entwicklung innovativer und klimaangepasster Landtechnik, Teilprojekt 2: Winderosion und Evaluierung von Veränderungen der Boden-Kohlenstoffvorräte

Das Vorhaben zielt auf Entwicklung und Implementierung innovativer Lösungsansätze zum ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Landmanagement und dessen Anpassung an den Klimawandel in einer der weltweit wichtigsten Agrarregionen. Hierfür sollen in enger Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort, sowie einer durch ein deutsches KMU entwickelten In-Situt Messeinrichtungen nachhaltige und klimaangepasste Ackerbaukonzepte entwickelt und erprobt werden. Mit diesen vorrangig auf einen Anwendungsbezug orientierten Forschungsbefunde werden über die lokalen befunde hinausreichende Erkenntnisse und Beiträge zur Lösung globalen Fragen, wie der nachhaltigen Sicherung der Nahrungsmittelproduktion, der Erhöhung der Kohlenstoffspeicherung in agrarisch genutzten Steppenböden sowie zur Minimierung der Winderosionsdisposition, erwartet. Damit werden gleichzeitig Handlungsoptionen für eine klimaoptimierte Landnutzung aufgezeigt, die zudem die Marktpotenziale der beteiligten kasachischen und deutschen Unternehmen, aber auch die wissenschaftliche Kooperation mit Einrichtungen in und mit dieser aufstrebenden Region verbessern.

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