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Antrag auf Vorbescheid für eine Windenergieanlage WEA Berching-Stierbaum

Mit Schreiben vom 11.02.2026, eingegangen beim Landratsamt Neumarkt i.d.OPf. in digitaler Form am 11.02.2026 und in Papierform am 10.02.2026, beantragte die Jurenergie Betriebs-GmbH, Nürnberger Straße 35, 92318 Neumarkt i.d.OPf., beim Landratsamt Neumarkt i.d.OPf. die Erteilung eines Vorbescheides nach § 9 Abs. 1a BImSchG in Verbindung mit Nr. 1.6.2 des Anhangs 1 der 4. BImSchV bezüglich der Errichtung und dem Betrieb einer Windenergieanlage auf dem Grundstück mit der FlNr. 583/3 (WEA Berching-Stierbaum) der Gemarkung Stierbaum, Stadt Berching. Es handelt sich hierbei um eine Windenergieanlage vom Typ Nordex N175/6.X mit 179 m Nabenhöhe, 175 m Rotordurchmesser, 267 m Gesamthöhe und einer Nennleistung von 7.000 kW. Mit dem Vorbescheid nach § 9 Abs. 1a BImSchG sollte demnach über folgende Genehmigungsvoraussetzungen verbindlich entschieden werden: - Standorteignung (Turbulenzsituation ohne Prüfung der Tragfähigkeit des Untergrundes), - Zulässigkeit im Hinblick auf die Schallemissionen und - Zulässigkeit bzgl. Schattenwurf Der Anlagenstandort der WEA Berching-Stierbaum befindet sich innerhalb des regionalplanerischen Vorranggebietes für Windenergie NM 37. Seit Inkraftsetzung des Regionalplans am 01.02.2026 und des Erreichens des Flächenbeitragswerts von 1,1 % sind die Vorranggebiete als Ziel der Raumordnung zu beachten und der Nutzung von Windenergie Vorrang gegenüber konkurrierenden Nutzungsansprüchen einzuräumen.

Reflexionsseismische Horizonte 2D BB

Die Karte Reflexionsseismische Horizonte 2D BB stellt eine Ableitung aus dem 3D-Untergrundmodell Brandenburgs (B3D) in Form eines 2D-Datensatzes im Maßstab 1 : 300 000 dar. Das 3D-Modell B3D stellt den Untergrund Brandenburgs in Form ausgewählter reflexionsseismischer Horizonte bis in eine Tiefe von ca. 7000 m dar. Es basiert im Wesentlichen auf Erkundungsdaten der 1960er bis 1980er Jahre, Bohrungsinformationen aus der Erdöl- und Erdgaserkundung sowie Untersuchungsergebnissen aus der seismischen Erkundung (reflexionsseismische Tiefenprofile und reflexionsseismischen Kartenwerk 1 : 100 000). Diese Daten lagen analog in einem damals gültigen, heute aber nicht mehr aktuellen Kenntnisstand vor und wurden im Zuge von B3D seit 2014 digitalisiert und neu interpretiert. Das Modell wie auch die hier abgeleiteten Karten zeigen eine mögliche Interpretation dieser Daten in einer landesweiten Darstellung. Aufgrund des Maßstabs können die Modelldaten und demnach auch die abgeleiteten Karten nicht zielgenau auf konkrete Standorte und lokale Fragestellungen angewendet werden. Sie können jedoch als Grundlage für Entscheidungs- und Planungsprozesse zu Fragestellungen der unterirdischen Raumordnung, Hydrogeologie und Lagerstättengeologie dienen. Aus dem Modell B3D wurden die Kartendarstellungen von 12 reflexionsseismischen Horizonten abgeleitet, die flächendeckend modelliert werden konnten. Die folgenden Reflexionsseimischen Horizonte werden ausgehalten: 1. Transgressionsfläche Känozoikum (T1 - Horizont) 2. Transgressionsfläche Mittel-Alb bis Cenoman (B2-T2 - Horizont) 3. Transgressionsfläche Unter-Alb bis Wealden (T3-T4 - Horizont) 4. Intra-Oxford bis Kimmeridge (E1-E2 - Horizont) 5. Reflektor Intra-Toarc (L1 - Horizont) 6. Top Oberer Gipskeuper (K2 - Horizont) 7. Intra-Hauptmuschelkalk (M1 - Horizont) 8. Top Salinarröt (S1 - Horizont) 9. Top Zechsteinsalinar (X1 - Horizont) 10. Oberfläche Basalanhydrit der Staßfurt-Formation im Zechstein (Z1 - Horizont) 11. Z3 BasisWerraAnhydrit (Z3 - Horizont) 12. Basis Oberrotliegend II (R6 - Horizont)

Hydrogeologische Landesaufnahme 1:50.000 in Nordrhein-Westfalen

Erstellung hydrogeologischer Karten im Ausgabemassstab 1:50.000 als Grundlage fuer Raumplanungen, Umweltschutz, Wassergewinnung, Grundwasserschutz und fuer die Beurteilung von Eingriffen in den Untergrund. Sammlung, Aufbereitung und Auswertung vorhandener Daten; Gelaendeaufnahmen sowie bohr- und geophysikalische Messprogramme. Methodische Entwicklungen zum Einsatz von GIS- und geologischer Modellierungs-Software. Aufbau eines hydrogeologischen Fachinformationssystems zur Bereitstellung koordinatenbezogener (Punkt-)Daten und digitaler thematischer Karten.

Rechtliche Anknüpfungspunkte zur Steuerung des nachhaltigen und wasserschutzverträglichen Ausbaus geothermisch-energetischer Eingriffe in den oberflächennahen Untergrund

Angesichts der Energiewende und der damit verbundenen Umstellung auf eine erneuerbare Wärmeversorgung ist die geothermische Nutzung des oberflächennahen Untergrunds, verstanden als Nutzung zur Gewinnung von Erdwärme und zur Speicherung von Wärme im Untergrund. eine vielversprechende Option. Sie ermöglicht nicht nur emissionsfreie Wärme- und Kälteversorgung, sondern auch, im Fall der Speicherung, die saisonal bedarfsorientierte Energiebereitstellung. Allerdings können zwischen der Nutzung des oberflächennahen Untergrunds zur Wärme- und Kälteversorgung und anderer Nutzungs- und Raumansprüchen im Untergrund Nutzungskonflikte entstehen, insbesondere mit dem Schutz der Ressource Grundwasser und der öffentlichen Wasserversorgung. Unter anderem aus rechtlicher Sicht steht daher die Frage im Raum, wie den zu erwartenden Nutzungskonkurrenzen in ausreichender Art und Weise begegnet werden kann. Dieser Bericht befasst sich mit der Frage, ob und mit welchen rechtlichen Mitteln und Instrumenten der nachhaltige und wasserschutzverträgliche Ausbau der oberflächennahen Nutzung zur Gewinnung und Speicherung von Wärme gesteuert werden könnte. Er bewertet, ob das Wasserrecht bereits nach geltender Rechtslage Konfliktbewältigungsmechanismen bereithält, mit denen Nutzungskonkurrenzen zwischen oberflächennaher Geothermie bzw. der Wärmespeicherung einerseits und der öffentlichen Wasserversorgung sowie mit Blick auf die Wärmekapazität des Grundwassers andererseits rechtlich bewältigt werden können. Der Bericht geht außerdem der Frage nach, ob und wie mit bereits bestehenden Planungsinstrumenten, wie der Raumordnung und der kommunalen Wärmeplanung, eine Steuerungswirkung für die geothermisch-energetischen Eingriffe in den oberflächennahen Untergrund entwickelt werden könnte. Anknüpfend daran bewertet der Bericht die Möglichkeiten für zusätzliche rechtliche Planungsinstrumente, die einen wasserschutzverträglichen Ausbau von oberflächennaher Geothermie und Wärmespeicherung rechtlich steuern könnten.

Umweltwirkungen und umweltverträglicher Ausbau der oberflächennahen Geothermie

Die Publikation analysiert das Ausbaupotenzial sowie die Umweltwirkungen oberflächennaher Geothermie und untertägiger Wärmespeicher (UTES) im Kontext der klimaneutralen Wärmewende. Im Fokus stehen urbane Räume mit hoher Wärmenachfrage und begrenztem Platzangebot. Untersucht werden induzierte Temperaturveränderungen im Untergrund einschließlich der Grundwasserleiter. Anhand des ANGUS-Konzepts werden Bewirtschaftungsansätze mit ihren unterschiedlichen Auswirkungsdimensionen aufgezeigt. Eine rechtliche Einordnung bewertet die Bedeutung dieser Techniken für die Wärmeversorgung und formuliert Empfehlungen für deren Hochlauf sowie für Planungs- und Monitoringmaßnahmen. Die Arbeit richtet sich an Fachleute aus Energiewirtschaft, Umweltplanung, Geologie, Rechtswissenschaften sowie an politische Entscheidungsträger. Veröffentlicht in Climate Change | 33/2025.

Umweltwirkungen und umweltverträglicher Ausbau der oberflächennahen Geothermie

Die Publikation analysiert das Ausbaupotenzial sowie die Umweltwirkungen oberflächennaher Geothermie und untertägiger Wärmespeicher (UTES) im Kontext der klimaneutralen Wärmewende. Im Fokus stehen urbane Räume mit hoher Wärmenachfrage und begrenztem Platzangebot. Untersucht werden induzierte Temperaturveränderungen im Untergrund einschließlich der Grundwasserleiter. Anhand des ANGUS-Konzepts werden Bewirtschaftungsansätze mit ihren unterschiedlichen Auswirkungsdimensionen aufgezeigt. Eine rechtliche Einordnung bewertet die Bedeutung dieser Techniken für die Wärmeversorgung und formuliert Empfehlungen für deren Hochlauf sowie für Planungs- und Monitoringmaßnahmen. Die Arbeit richtet sich an Fachleute aus Energiewirtschaft, Umweltplanung, Geologie, Rechtswissenschaften sowie an politische Entscheidungsträger.

Reallabor: Integrierte WärmeWende Wilhelmsburg, Teilverbundvorhaben: IWs - Systemintegration; Teilvorhaben: Wissenschaftlich-technische Begleitung beim Bau und Betrieb eines Aquifer-Wärmespeichers

Umweltverträgliche Nutzung des Untergrunds und Ressourcenschonung

<p> <p>Die Vorträge und Diskussionen der Fachtagung „Umweltverträgliche Nutzung des Untergrunds und Ressourcenschonung – Anforderung an die untertägige Raumordnung und das Bergrecht“, die das Kompetenzzentrum für Klimaschutz und Klimaanpassung (CliMA) der Universität Kassel mit Unterstützung des Umweltbundesamtes am 25. November 2014 in Kassel veranstaltet hat, sind im Tagungsband dokumentiert.</p> </p><p>Die Vorträge und Diskussionen der Fachtagung „Umweltverträgliche Nutzung des Untergrunds und Ressourcenschonung – Anforderung an die untertägige Raumordnung und das Bergrecht“, die das Kompetenzzentrum für Klimaschutz und Klimaanpassung (CliMA) der Universität Kassel mit Unterstützung des Umweltbundesamtes am 25. November 2014 in Kassel veranstaltet hat, sind im Tagungsband dokumentiert.</p><p> <p>Neben den Präsentationen der Universität Kassel und des Umweltbundesamtes wurden weitere Vorträge zum potentiellen Reformbedarf des BBergG zur Umsetzung einer untertägigen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/raumordnung">Raumordnung</a> und Stärkung von Umweltschutz und Öffentlichkeitsbeteiligung aus Sicht der Wissenschaft und der Vollzugspraxis gehalten. Die Vorschläge wurden anschließend vom sehr heterogen zusammengesetzten Publikum, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft, Vollzugs- und Aufsichtsbehörden, Bergbauunternehmen, Gewerkschaften sowie von Verbänden kommentiert und angeregt diskutiert. Am Nachmittag fand eine Podiumsdiskussion zum Thema Bedarfsplanung bestimmter Rohstoffgruppen statt.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Nr. 64.50.7: Fachkonferenz Teilgebiete: Zusammenstellung der Stellungnahmen und Beiträge betroffener Gebietskörperschaften in ermittelten Teilgebieten

Beitrag im Rahmen der FKTG: In der Veröffentlichung des BGR (2014b) ist als Anlage ein Positionspapier der Staatlichen Geologischen Dienste Deutschlands SGD (Kurzfassung) vom September 2012 beigefügt: Bundesweit gesehen ist derzeit festzustellen, dass Informationsdichte und -qualität für eine Raumplanung im tieferen Untergrund insgesamt selektiv, inhomogen, unscharf, inkonsistent und für viele Nutzungsarten unzureichend sind. Stellungnahme der BGE: Der Abbau von Bodenschätzen wird im Rahmen der planungswissenschaftlichen Abwägungskriterien (planWK) berücksichtigt. Diese sind aber ein optionales Werkzeug und kommen nur dann zum Einsatz, wenn potenzielle Standortregionen nach Anwendung der repräsentativen, vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen und den geowissenschaftlichen Abwägungskriterien noch nicht ausreichend in ihrer Größe oder Anzahl reduziert werden konnten. In Phase I des Standortauswahlverfahrens ist es das Ziel, zunächst Standortregionen für die übertägige Erkundung festzulegen. Wenn die Standortsuche in ihren späteren Phasen räumlich konkreter wird, werden potenzielle Standortregionen samt ihrer vorhandenen Flächennutzung und Schutzfunktionen auf ihre Eignung als Standort für ein Endlager für hochradioaktive, kerntechnische Abfälle umfangreich bewertet werden. Dann bietet sich auch die Gelegenheit, in Gesprächen mit Verantwortlichen vor Ort über eine angemessene Berücksichtigung der untertägigen Raumplanung zu sprechen. Initiale Rückmeldung im Rahmen der FKTG: nicht vorhanden. Stellungnahme einer externen Prüfstelle:nicht vorhanden.

Politikempfehlungen für eine verantwortungsvolle Rohstoffversorgung Deutschlands als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung

Vorschläge zur Reform des BBergG werden bereits seit Jahren von unterschiedlichen Akteuren mit vielfältigen Zielrichtungen publiziert. Mit dieser Position möchte auch das Umweltbundesamt mit Empfehlungen an den Bundesgesetzgeber aus Sicht des Umwelt- und Ressourcenschutzes Stellung beziehen. Unser Hauptanliegen war es dabei, die Genehmigungsverfahren von Betrieben unter dem Regime des BBergG für die effektivere Berücksichtigung von Belangen des Umwelt- und Ressourcenschutzes zu öffnen. Weitere Vorschläge sollen die Transparenz des Bergbausektors, insbesondere durch eine Stärkung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung und des Rechtsschutzes von Betroffenen des Bergbaus sowie von anerkannten Umweltvereinigungen, fördern.

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