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Das Verbundprojekt ProBallast zielt im ersten Schritt auf die gesundheitsförderliche Verbesserung der Rezepturen von Lebensmitteln durch eine Erhöhung des Ballaststoffanteils und im zweiten Schritt auf die Vermarktung solcher Erzeugnisse, die bisher in Deutschland nach den sehr einhelligen Ergebnissen der ernährungswissenschaftlichen Forschung zu wenig konsumiert werden, ab. Im Fokus stehen Bio-Lebensmittel, da dieses Marktsegment im Vordergrund der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung steht und weil Anbieter und Kunden hier verstärkt gesundheitsorientiert ausgerichtet sind, so dass hier innovative Strategien entwickelt werden können. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen werden Rezepturen in sechs Produktgruppen: Fertiggerichte (inkl. Pizza und Pasta), pflanzliche Burgerpatties, fleischhaltige Burgerpatties mit Teilaustausch durch pflanzliche Bestandteile, Saucen, Panaden und Desserts reformuliert und die Innovationen auf ihre sensorische Akzeptanz getestet. Parallel werden Verbraucherwahrnehmungen und Images von Ballaststoffen (Akzeptanz verschiedener Arten von Ballaststoffen) sowie bisherige ballaststoffbezogene Claims in einem repräsentativen Sample erhoben und daraus Marketingkonzepte abgeleitet, die in einer zweiten experimentellen Studie und in Abstimmung mit den Projektpartnern auf ihren Erfolgsbeitrag getestet werden. Während das Hauptaugenmerk von Reformulierungskonzepten heute in Deutschland auf der Reduktion des Zucker-, Fett- und Salzgehaltes von Lebensmitteln liegt, zielt ProBallast direkt auf den verstärkten Einsatz gesundheitsförderlicher Zutaten ab. Dabei wird auch der Einsatz von Nebenströmen der Lebensmittelindustrie erprobt, um einen Beitrag zur Verringerung von Lebensmittelverlusten bzw. zum Upcycling zu leisten.
Zielsetzung: Die steigende Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien (LiB) in Bereichen wie Elektromobilität, erneuerbare Energien und industriellen Anwendungen führt zu einem erheblichen Wachstum der Produktion. Mit der Errichtung neuer Produktionsstätten, sogenannten Gigafactories, und der dynamischen Entwicklung des Elektrofahrzeugmarktes nimmt auch die Menge an Produktionsabfällen zu. Das Volumen soll bis 2025 weltweit auf über 600.000 Tonnen pro Jahr ansteigen. Deutschland wird voraussichtlich eine führende Rolle in der europäischen Batteriefertigung einnehmen und damit einen wesentlichen Beitrag zu diesen Abfallmengen leisten. Trotz vorhandener Recyclingtechnologien bestehen bedeutende Defizite und Herausforderungen. Die Rückgewinnung von NE-Metallen wie Kupfer und Aluminium ist kostenintensiv, insbesondere durch steigende Energiepreise. Die Qualität der recycelten Materialien ist häufig unzureichend, da Verunreinigungen sowie geometrische Eigenschaften zu Preisabschlägen bei der Weiterverwertung führen. Ineffiziente Prozesse führen zudem zu Metallverlusten, beispielsweise durch Abbrand in der Schmelze, und verhindern eine optimale Verwertung von Abfällen. Diese Probleme tragen nicht nur zu höheren Kosten bei, sondern erhöhen auch den ökologischen Fußabdruck der Batterieproduktion. Das geplante Projekt hat das Ziel, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit des Recyclings von LiB-Abfällen entscheidend zu verbessern. Durch die Optimierung der Prozesskette sollen Metallverluste minimiert und gleichzeitig werden neue Verwertungswege für recycelte Materialien wie Kupfer- und Aluminiumprodukte entwickelt, die in beschichtungs- und schweißtechnischen Anwendungen eingesetzt werden können. Dies ermöglicht die Substitution energieintensiver Pulver und trägt so zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks bei. Mit diesen Maßnahmen sollen nicht nur wirtschaftliche Vorteile durch höhere Erlöse und reduzierte Kosten erzielt werden, sondern auch die Kreislaufwirtschaft gestärkt und eine ressourcenschonende Verwertung sichergestellt werden.
Das Verbundprojekt ProBallast zielt im ersten Schritt auf die gesundheitsförderliche Verbesserung der Rezepturen von Lebensmitteln durch eine Erhöhung des Ballaststoffanteils und im zweiten Schritt auf die Vermarktung solcher Erzeugnisse, die bisher in Deutschland nach den sehr einhelligen Ergebnissen der ernährungswissenschaftlichen Forschung zu wenig konsumiert werden, ab. Im Fokus stehen Bio-Lebensmittel, da dieses Marktsegment im Vordergrund der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung steht und weil Anbieter und Kunden hier verstärkt gesundheitsorientiert ausgerichtet sind, so dass hier innovative Strategien entwickelt werden können. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen werden Rezepturen in sechs Produktgruppen: Fertiggerichte (inkl. Pizza und Pasta), pflanzliche Burgerpatties, fleischhaltige Burgerpatties mit Teilaustausch durch pflanzliche Bestandteile, Saucen, Panaden und Desserts reformuliert und die Innovationen auf ihre sensorische Akzeptanz getestet. Parallel werden Verbraucherwahrnehmungen und Images von Ballaststoffen (Akzeptanz verschiedener Arten von Ballaststoffen) sowie bisherige ballaststoffbezogene Claims in einem repräsentativen Sample erhoben und daraus Marketingkonzepte abgeleitet, die in einer zweiten experimentellen Studie und in Abstimmung mit den Projektpartnern auf ihren Erfolgsbeitrag getestet werden. Während das Hauptaugenmerk von Reformulierungskonzepten heute in Deutschland auf der Reduktion des Zucker-, Fett- und Salzgehaltes von Lebensmitteln liegt, zielt ProBallast direkt auf den verstärkten Einsatz gesundheitsförderlicher Zutaten ab. Dabei wird auch der Einsatz von Nebenströmen der Lebensmittelindustrie erprobt, um einen Beitrag zur Verringerung von Lebensmittelverlusten bzw. zum Upcycling zu leisten.
Die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist im gesamten Schulalltag der integrierten Sekundarschule fest verankert. Die Schülerinnen und Schüler können sich in diversen Arbeitsgruppen (AGs) engagieren, das Wahlpflichtfach Nachhaltigkeit wählen und an zahlreichen Projekten teilnehmen. Zudem wird an der Ressourcenschule auf einen müllvermeidenden und ressourcenschonenden Schulalltag geachtet. Ressourcenschule: Abfallvermeidung und Wertstoffrecycling Zum Umgang mit Ressourcen und Abfall gelten an der Schule an der Jungfernheide für Schülerinnen wie Mitarbeiter verbindliche Regeln. Auf dem gesamten Schulgelände stehen Sammelbehälter zur Mülltrennung aus. Zudem verfügt die Schule über eine eigene Recyclingecke: Dort werden Geräte und Objekte abgegeben, die nicht in den normalen Müll gelangen sollen – etwa Kerzen, Altmetall, Toner- und Druckerkartuschen oder Batterien. Die abgegebenen Gegenstände werden entweder verkauft, für kreative Bastelaktivitäten genutzt oder ordnungsgemäß entsorgt. Besonderes Highlight ist das regelmäßig stattfindende Repair-Café, welches von Schülerinnen und Schülern selbst betrieben wird. Kleine Elektronikgeräte und Fahrräder werden unter Beaufsichtigung und Anleitung repariert, sodass sie nicht im Abfall landen sondern weiter genutzt werden können. Damit leisten die Schülerinnen und Schüler mit dem Repair-Café nicht nur einen aktiven Beitrag zur Abfallvermeidung, sondern schärfen mit jedem reparierten Objekt ihr Bewusstsein für den Wert vermeintlich kaputter oder alter Geräte. Die Jugendlichen der Schule an der Jungfernheide können sich in zwei AGs intensiv mit dem Thema der Biodiversität auseinander setzen und einen nachhaltigen Beitrag zur Artenvielfalt in der Großstadt beitragen. Die Schulgarten-AG hegt und pflegt die Pflanzen des Schulhofs. Aus alten Europaletten wurden Hochbeete gebaut, die mit blühenden und schattenspendenden Gewächsen bepflanzt wurden. Das Bee-Team, die Bienen-AG, kümmert sich um die beiden Bienenvölker der Schule. Diese zogen 2014 in ihre neue Heimat an der Jungfernheide. Die fleißigen Insekten werden zudem fächerübergreifend im Unterricht behandelt – sei es in Biologie, Mathematik oder Kunst. Für seinen Einsatz wird das Bee-Team von den Bienen belohnt: Rund 40 kg Bio-Honig produzieren die beiden Völker jedes Jahr. Im Wahlpflichtfach Nachhaltigkeit befassen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema der Nutzung natürlicher Ressourcen durch den Menschen. Die Bandbreite der Aktionen ist groß: Von der Teilnahme am World-Cleanup-Day über die Veranstaltung von Upcycling-Workshops hin zu Ausflügen ins Grüne. Den Jugendlichen eröffnen sich auf diesem Weg vielfältige Perspektiven auf den Themenkomplex der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes. Auch bei allgemeinen Klassenfahrten und Exkursionen liegt in der Regel ein besonderer Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltschonung. So besuchten die Schülerinnen und Schüler in der Vergangenheit beispielsweise bereits das Klimahaus in Bremerhaven und das Forschungsschiff MS Wissenschaft. In regelmäßigen Abständen werden alle an der Schule an der Jungfernheide vom Nachhaltigkeitsfieber gepackt. Während der Umweltwochen gilt es für alle Schulklassen, jeden Tag eine neue Umweltchallenge zu meistern, zu reflektieren und natürlich zu dokumentieren. Im Rahmen der Challenge wurden bienenfreundliche Blumen gepflanzt, Bäume gegossen, Müllsammel- und Upcycling-Aktionen durchgeführt und mehr. Ziel der Umweltwochen ist nicht nur die aktive Durchführung von Klimaschutzaktionen, sondern ebenfalls die Wissensvermittlung. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird bewusst, dass auch kleine Gesten in Sachen Umweltschutz große und nachhaltige Auswirkungen haben können. Einige Schülerinnen und Schüler erhielten eine „Auszeichnung für besonders herausragende und außergewöhnliche Leistungen während der Nachhaltigkeitschallenge 2020“. Abfallvermeidung | Abfalltrennung | Recycling | Upcycling | Schulgarten | Biodiversität | Umweltfreundliche Klassenfahrten | Schulprogramm | Projekte An der öffentlichen integrierten Sekundarschule betreuen derzeit 64 Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Betreuer rund 400 Schülerinnen und Schüler. Die Schule an der Jungfernheide ist eine teilgebundene Ganztagsschule. Jeweils Dienstags und Donnerstags findet der Unterricht für die Jahrgangsstufen 7 und 8 bis 15:45 Uhr statt. An allen anderen Tagen sowie für die weiteren Jahrgänge gibt es ein ergänzendes Ganztagsangebot. Unter dem Motto „Etwas bewegen“ legt die Schule an der Jungfernheide einen starken Fokus auf Inklusion und das gemeinsame Lernen. Die inklusive Schwerpunktschule für den Förderschwerpunkt “Geistige Entwicklung” bildet gemeinsam mit der Schule an der Haveldüne, der B.-Traven-Gemeinschaftsschule und der Schule am Staakener Kleeblatt einen Verbund Gymnasialer Oberstufe. RessourcenSchule Stufe 2 Umweltschule in Europa Gütesiegel Berliner Klimaschulen Weitere engagierte Schulen in Spandau Übersicht: Diese Spandauer Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen
Die Steglitzer Grundschule informiert und schult ihre Schützlinge in Sachen Umwelt- und Klimaschutz auf vielfältige Art und Weise. Im Unterricht werden immer wieder Bezüge zu aktuellen Erkenntnissen und Ansätzen für mehr Nachhaltigkeit hergestellt. In Arbeitsgruppen (AGs), während der Projektwochen und bei Ausflügen können die Kinder ganz praktisch selber einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ökovielfalt im Schulgarten Umweltschutz beginnt vor der eigenen Tür! Diesem Motto folgend gestalten die Schülerinnen und Schüler den Vorgarten der Grundschule im Sinne der Artenvielfalt. Wer bei dem Wort Vorgarten an eine kleine, langweilige Fläche denkt, wird bei einem Besuch der Grundschule am Stadtpark Steglitz schnell eines Besseren belehrt. Der Vorgarten beherbergt nicht nur ein kleines Hühnerhaus für vier gefiederte Bewohner, sondern ebenfalls zahlreiche Beete, deren Ertrag bei jeder Ernte überrascht. Die Kinder der Grundschule pflanzen Kartoffeln, Rote Beete, Sonnenblumen, Tomaten, Karotten und Radieschen an. Zur Förderung der Biodiversität ist im kontrollierten Maße auch der Wildwuchs von Löwenzahn, Brennnessel und weiteren Pflanzen eingeplant. Auf dem Schulgelände befinden sich darüber hinaus mehrere bienenfreundlich bepflanzte Hochbeete. Ein grünes Klassenzimmer ist zudem in Planung. Auf dem nahe gelegenen Markusplatz unterhalten die Grundschülerinnen und Schüler ebenfalls einige Beete. An der Grundschule am Stadtpark Steglitz werden die Kinder früh für den verantwortungsvollen Umgang mit Abfall und Müll sensibilisiert. In Upcycling-Workshops basteln die Schülerinnen und Schüler mit Verpackungen und geben ihnen so ein zweites Leben – und lernen dabei ganz nebenbei, wie nützlich vermeintlicher Abfall noch sein kann. So zieren etwa selbstgebaute Uhren aus Plastikabfall die Wände der Klassenräume. Weiterhin arbeitet die Grundschule an der konsequenten Umsetzung der Mülltrennung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wahlpflichtkurses Klima und Umwelt verkaufen jeden Mittwoch schulintern zudem Schulmaterialien wie Notizblöcke und Papier in Recycling-Qualität. Dieses Projekt wurde im Wettbewerb Berliner Klimaschulen mit einem Preisgeld ausgezeichnet. Dieses wird für die nachhaltige Entwicklung des Vorgartens eingesetzt. Schon früh lernen die Kinder an der Grundschule am Stadtpark Steglitz, welchen Einfluss die Wahl der eigenen Lebensmittel auf die Natur und Umwelt hat. Mit Unterstützung von Studentinnen und Studenten der FU-Berlin fanden sie beispielsweise heraus, aus welchen Regionen der Welt bestimmte Obst- und Gemüsesorten stammen und welche Entfernungen diese dementsprechend zurücklegen müssen, bis sie auf dem heimischen Teller landen. Bei einem regelmäßig stattfindenden Klimafrühstück beschäftigen sich einzelne Schulklassen mit den Aspekten der Saisonalität, Regionalität, Verpackungen und des Fleischkonsum. Das Schulessen wird von Luna Vollwert-Catering geliefert. Das Unternehmen achtet auf die Verarbeitung regionaler und saisonaler Produkte in Bio-Qualität. In regelmäßigen Abständen heißt es für die Schülerinnen und Schüler: Raus in die Welt! – oder zumindest in die Stadt. Bei den Exkursionen und Ausflügen erhalten die Kinder einen vielfältigen Einblick in die Bandbreite des Umwelt- und Klimaschutzes. So lernten sie in der Vergangenheit bereits, wie es mit dem Berliner Abfall bei der BSR weitergeht, knobelten sich durch ein interaktives Pflanzenlabyrinth und führten eigene Müllsammelaktionen in der Stadt durch. Ökologisches Schulessen | Abfallvermeidung | Abfalltrennung | Umweltfreundliches Schulmaterial | Recycling | Upcycling | Schulgarten | Biodiversität | Grünes Klassenzimmer | Umweltfreundlicher Schulweg | Schulprogramm | Projekte Rund 520 Schülerinnen und Schüler besuchen die öffentliche Grundschule in Steglitz. Knapp 50 Lehrkräfte betreuen die Kinder an der offenen Ganztagsschule. Die Grundschule am Stadtpark Steglitz wird als Lebensraum für Kinder und Lehrende verstanden. Besonderer Fokus liegt daher auf eine gesunde Lebensweise im Schulalltag, einem gleichberechtigten und respektvollen Umgang miteinander und dem gemeinsamen Lernen. Kulturelle, persönliche und religiöse Unterschiede werden an der Grundschule mit Respekt und Neugierde begrüßt. Preisgeld beim Wettbewerb Berliner Klimaschulen Bild: anatoliy_gleb / Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Steglitz-Zehlendorf Übersicht: Diese Schulen in Steglitz-Zehlendorf engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: Goodluz/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen
Die Europa-Schule in Charlottenburg blickt auf eine langjährige Tradition im Umweltschutz zurück. Die verschiedene Projekte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) leisten nicht nur einen aktiven Beitrag im Klimaschutz, sondern wirken sich zudem positiv auf die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie des Schullebens aus. Upcycling-Projekte zum Ressourcenschutz Die Schülerinnen und Schüler der Friedensburg-Oberschule gestalten das Schulgebäude aktiv ressourcenschonend. Auf dem Dach der Schule befindet sich eine Photovoltaikanlage. Darüber hinaus haben die Jugendlichen im Laufe der Jahre zahlreiche ressourcenschonende Elemente selber gebaut. Heute befinden sich eine Kleinwindenergieanlage und eine Solarthermie-Anlage auf dem Schulgelände. Auch der mobile Pavillon, welche von der Solarheizung erwärmt wird, wurde von den Schülerinnen und Schülern aus umweltfreundlichen Materialien kurzerhand selbst entworfen und realisiert. Eine zentrale Rolle im nachhaltigen Engagement der Friedensburg-Oberschule spielen die Energie- und Umweltdetektive. Die Arbeitsgruppe führt nicht nur regelmäßige Rundgänge durch das Schulgebäude durch, um Energielecks oder Umweltsünden ausfindig zu machen, sondern fungiert zusätzlich als Koordinierungsstelle aller Klima- und Umweltschutzprojekte an der Schule. Im Laufe der Jahre hat die AG bereits zahlreiche Strategien entwickelt und Maßnahmen ergriffen, um den Schulalltag klimafreundlicher zu gestalten. Sie kennzeichnete unter anderem die Lichtschalter der Schule, führte eine effektive Strategie zur Abfalltrennung ein, baute einen Komposter, rüstete das Schulaquarium energiesparend um und setzte die Nutzung von Recyclingpapier durch. Auf der Suche nach einem spannenden, langfristigen und motivierenden Umwelt- und Klimaschutzprojekt beschlossen die Schülerinnen und Schüler der Friedensburg-Oberschule, aus dem Hof eine lebendige Agora zu machen. Angelehnt an die Agoren der griechischen Antike wird der Schulhof als klimafreundlicher Ort des Austauschs, der Ruhe und der Kreativität verstanden. Alle Jugendlichen sind im Rahmen verschiedener Projekte an der Pflege und Weiterentwicklung der Agora beteiligt. 2016 bauten Schülerinnen und Schüler klimafreundliche Hochbeete, welche dank des Komposts der Energie- und Umweltdetektive regelmäßig prächtige Obst- und Gemüseernten hervorbringen. In Zukunft sollen Bienen Einzug in die Agora erhalten. Des Weiteren soll die große Terrasse im Haus der Schule nach dem Vorbild des Schulhofs für mehr Artenvielfalt und Naturnähe umgestaltet werden. Bezeichnend für die Projekte der Friedensburg-Oberschule ist der konsequent wissenschaftliche Ansatz, welchen die Schülerinnen und Schüler vor allem in der Planungs- und Nachbereitungsphase selbstständig verfolgen. Sowohl die Entwicklung als auch die abschließende Erfolgs-Überprüfung der getroffenen Maßnahmen liegen in den Händen der Jugendlichen. Auf diesem Weg tragen die Umwelt- und Klimaschutzprojekte der Europa-Schule auf vielfältige Weise zur Weiterentwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei: Neben einer Schärfung des Bewusstseins für die eigene Umwelt lernen die Schülerinnen und Schüler, eigenständig und wissenschaftlich-methodisch zu arbeiten. Darüber hinaus beziehen viele Bildungsprojekte Jugendliche aus verschiedenen Perspektiven mit ein. Kunst, Biologie, Physik und Chemie gehen meist Hand in Hand. Die Erfolge – etwa der Gewinn von Wettbewerben und Preisen – verstärken die positiven Lerneffekte und verankern diese. Die Friedensburg-Oberschule tut viel für den Klimaschutz – und hat noch viel vor. Für die nahe Zukunft ist beispielweise die Erarbeitung einer Klimavereinbarung geplant. Darin werden sowohl langfristige Klimaschutzprojekte als auch kurzfristig umsetzbare Klimaschutzideen verbindlich festgehalten. Die Vereinbarung unterstützt die Schülerinnen und Schülern dabei, geplante Maßnahmen auch umsetzen zu können. Vertragspartner ist die Schulleitung. Sobald sie fertig ist, wird die Klimavereinbarung auf der Schulwebseite und auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie veröffentlicht. Einsatz neuer Technik | Regenerative Energien | Heiz-Management | Energierundgang | Stromsparendes Beleuchtungssystem | Ökologisches Schulessen | Abfallvermeidung | Abfalltrennung | Umweltfreundliches Schulmaterial | Recycling | Upcycling | Schulgarten | Schulprogramm | Projekte Die Friedensburg-Oberschule ist eine staatliche Europa-Schule Berlin Deutsch/Spanisch, an welcher rund 1.230 Schülerinnen und Schüler von 150 Lehrkräften betreut werden. Als gebundene Ganztagsschule bietet sie ein umfangreiches ergänzendes Bildungsangebot. Neben dem zweisprachigem Profil der Schule heben sich besonders die „BoP-Kurse“ (Berufsorientierte Projekte) des Lernorts hervor. BoP-Kurse sind fächerübergreifend konzipiert und verbinden Wahlpflichtfächer mit dem Bereich der Wirtschaft, Arbeit und Technik. Auf diesem Weg lernen die Jugendlichen früh, Probleme und Aufgaben aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, analysieren und lösen. Energiesparmeister 2022 “Belobigung für besonders engagierte Schulen im Klimaschutz” vom Berliner Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz offizielle “Leuchtturmschule im Energie- und Klimaschutz” im Klimaschutzschulen-Atlas Hauptpreis im Rahmen der Vattenfall Klimaakademie Bild: DeepGreen / Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf Übersicht: Diese Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen um nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen
Energiesparprojekte, Klassengärten, Erasmus+: die Abrecht-Haushofer-Schule engagiert sich in vielen Bereichen für den Klimaschutz und setzt dabei sowohl auf Initiativen als auch Eigeninitiative. Energiesparprojekt Fifty/Fifty Die Albrecht-Haushofer-Schule beteiligt sich am Energiesparprojekt Fifty/Fifty des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen e.V. (UfU). Die Teilnahme lohnt sich aus pädagogischer Sicht und finanziell. Durch eine Änderung ihres Nutzerverhaltens lernen die Schülerinnen und Schüler, den Energieverbrauch der Schule zu reduzieren. So leisten sie nicht nur einen Beitrag zur Energiewende, sondern stärken auch ihr Bewusstsein für die Umwelt. Die Hälfte der eingesparten Energiekosten wird an die teilnehmenden Schulen ausgezahlt. Damit auch die Albrecht-Haushofer-Schule ein Plus auf ihrem Konto verbuchen kann, werden zunächst die bisherigen Verbräuche von Energie und Wasser sowie anfallende Abfallmengen an das UfU übermittelt. Im Anschluss wird an der Schule ein Energieteam gebildet, das Energierundgänge absolviert, Messungen durchführt und die Schulöffentlichkeit auf die Energiesparmaßnahmen aufmerksam macht. Nach der Umsetzung des vom Energieteam ausgearbeiteten Sparplans wird schließlich die Differenz bei den Verbräuchen ermittelt und das Geld ausgezahlt, das wiederum für Nachhaltigkeitsprojekte verwendet werden kann. Einmal im Jahr veranstaltet die Albrecht-Haushofer-Schule einen Tag der Nachhaltigkeit. An dem Aktionstag lernen die Schülerinnen und Schüler die Zusammenhänge zwischen nachhaltigem Konsum und Klimaschutz kennen und erfahren, was sie selbst für das Klima tun können. Welches Wissen wie vermittelt wird, hängt auch von der Jahrgangsstufe ab. Die siebten Klassen beschäftigen sich beispielsweise bei einem geführten Spaziergang mit dem hochkomplexen Ökosystem Wald mit seiner wichtigen Bedeutung für Klima, Wirtschaft, Tier- und Pflanzenwelt. Recycling und Müllvermeidung sind in den achten Klassen Thema. Bei einer Clean-up-Aktion werden die Jugendlichen für Ressourcenschutz und die Vermeidung von Umweltverschmutzung sensibilisiert. In den neunten und zehnten Klassen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit ökologischer Energiegewinnung bzw. nachhaltiger Landwirtschaft und nehmen an thematisch passenden Exkursionen teil. Der Schulgarten der Albrecht-Haushofer-Schule bietet Platz für saisonales Gemüse und Kräuter für die schuleigene Küche, aber auch für Klassengärten. Jede Klasse hat nämlich die Gelegenheit, ihren eigenen kleinen Garten als Gemeinschaft eigenständig oder mit Hilfe engagierter Eltern zu bepflanzen und zu pflegen. Durch die Arbeit im Garten entwickeln die Schülerinnen und Schüler nicht nur ein Bewusstsein für gesunde und saisonale, nachhaltig und lokal produzierte Lebensmittel. Sie lernen auch, wie diese am besten verarbeitet und gelagert werden um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Das Gartenhaus wird oft als Grünes Klassenzimmer genutzt. Manchmal wird der Unterricht noch weiter nach draußen verlagert. Der Biologieunterricht profitiert von der Lage der Schule im grünen Norden Reinickendorfs. In der näheren Umgebung befinden sich kleine Fließe, Teiche, Wasserbecken und der Tegeler Forst, deren Flora und Fauna erkundet und erforscht werden können. Wasseruntersuchungen, Pflanzenbestimmungen und Studien zur Diversität der Arten innerhalb eines Biotops vermitteln neben dem Fachwissen auch ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge in der Natur. Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Kommission für Bildung, Jugend und Sport. Einer der inhaltlichen Schwerpunkte ist die Bekämpfung des Klimawandels. Auch die Albrecht-Haushofer-Schule macht mit. Im Rahmen des Projekts “Helfen Sie der Erde” lernen die Schülerinnen und Schüler die Prinzipien des Recyclings, Upcyclings, Downcyclings, der Wiederverwendung und Reduzierung kennen und wenden sie an. Die globale Erwärmung und Umweltverschmutzung sind ebenso Thema wie das Ideal einer sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Welt. Durch die Implementierung des Umweltbewusstseins in die Erziehung erlangen die Jugendlichen die Fähigkeit, sich aktiv für die Eindämmung des Klimawandels einzusetzen. Für das Projekt hat die Albrecht-Haushofer-Schule beispielsweise den Schulgarten erweitert. Für jedes Partnerland wurden repräsentative Kräuter und andere Pflanzen ausgesucht und in recycelten Altreifen eingepflanzt. Die Schülerinnen und Schüler nehmen an Klimakonferenzen teil und führen Workshops durch. Sie wissen jetzt zum Beispiel, wie man mit der natürlichen Ressource Ringelblumenblüten eine ökologische Tagescreme ohne Konservierungsstoffe herstellt. Schulgarten | Grünes Klassenzimmer | Schulprogramm | Projekte | Abfallvermeidung | Abfalltrennung | Recycling | Upcycling Die Albrecht-Haushofer-Schule ist eine Integrierte Sekundarschule im teilgebundenen Ganztagsbetrieb im Reinickendorfer Ortsteil Heiligensee. Unterrichtet werden die rund 480 Schülerinnen und Schüler in den Klassen 7 bis 10 von 55 Lehrerinnen, Lehramtsanwärtern und pädagogischen Unterrichtshilfen. Als Integrierte Sekundarschule bietet die Albrecht-Haushofer-Schule alle Schulabschlüsse von der Berufsbildungsreife und den mittleren Schulabschluss bis hin zum Abitur in Kooperation mit anderen Schulen an. Im Mittelpunkt steht das gemeinschaftliche Lernen in Gruppen mit unterschiedlichem Lernniveau mit dem Ziel der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler. Wie im Leitbild beschrieben, legt die Albrecht-Haushofer-Schule großen Wert auf eine positive Einstellung zum Lernen und selbstständiges Lernen für die ein freundlicher und respektvoller Umgang miteinander Voraussetzung ist. Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule Bild: DeepGreen/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Reinickendorf Übersicht: Diese Reinickendorfer Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 121 |
| Land | 32 |
| Weitere | 8 |
| Wissenschaft | 19 |
| Zivilgesellschaft | 10 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 116 |
| Text | 44 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 45 |
| Offen | 116 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 159 |
| Englisch | 16 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 5 |
| Dokument | 12 |
| Keine | 107 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 48 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 119 |
| Lebewesen und Lebensräume | 119 |
| Luft | 69 |
| Mensch und Umwelt | 158 |
| Wasser | 46 |
| Weitere | 161 |