Aktuell steht hinter dem Einsatz der Ladeinfrastruktur noch kein Geschäftsmodell, mit dem sich die Aufstellung und der Betrieb amortisieren würden. Geschlossene Zahlungssysteme schließen zudem Kundenkreise aus. Ziel ist es die Ladeinfrastruktur durch Ad-Hoc Bezahlsysteme allen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Eine spontane Nutzung der vorhandenen Ladeinfrastruktur, und damit eine wesentliche Durchdringung der Elektromobilität, werden durch die bisher verfügbaren Zahlungssysteme gehemmt. Eine nutzerfreundliche Identifizierung und Bezahlfunktion fördert die Akzeptanz der Infrastruktur und setzt die durch die nationale Regierung geplanten Ziele um. Das hier adressierte Forschungsprojekt orientiert sich an der RICHTLINIE 2014/94/EU DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 22. Oktober 2014 über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe. In dem Forschungsvorhaben sollen die bisher genutzten Bezahlmöglichleiten auf deren Potential hin analysiert werden, der Kundennutzen, bzw. die Kundenwünsche herausgearbeitet und für zukünftige Bezahlsysteme eine Empfehlung hinsichtlich der Einführung neuer Ad-Hoc Bezahlsysteme gegeben werden. Nach detaillierten Analysen der Aktuellen Zahlungssysteme wird EBG compleo GmbH das am höchsten bewertete Zahlungssystem in ihre Ladestationen integrieren, die für die Ad-hoc-Zahlung zur Verfügung stehen.
Die erarbeiteten Ergebnisse werden von den Projektpartnern in Form der Studie sowie auf Konferenzen und Tagungen vorgestellt und verbreitet. Zudem können die erarbeiteten Ergebnisse auch eine Diskussionsbasis für einen einheitlichen Standard sein.
Nachhaltiger Konsum ist zu einem Trend geworden. Der Trend liegt quer zu den klassischen Lebensstilgruppen (wie z.B. Sinus-Milieus) und wird unter dem Stichwort 'Lifestyles of health and sustainability' (LOHAS) seit einigen Jahren in der Markt- und Trendforschung diskutiert. Unklar ist aber, wie sich dieser Trend konkret im Marktgeschehen widerspiegelt: Handelt es sich um spektakuläre Wachstumsraten in Nischen? Oder findet findet ein 'greening of mass markets' statt? Gilt der Trend für alle Produktgruppen? Gilt er für ökologisch besonders relevante Produkte? Im Rahmen eines Ufoplan-Vorhabens wurde deshalb von BMU/UBA ein Instrument zur systematischen Marktbeobachtung von nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen entwickelt und gestartet. Dieses soll Marktanteile, Trends und Treiber nachhaltigen Konsums für einen definierten Zeitraum erfassen. Dabei ist deutlich geworden, dass die Datenlage noch sehr lückenhaft und für belastbare Interpretationen nicht ausreichend ist. Das Vorhaben soll deshalb diese kritischen Datenlücken genauer spezifizieren und durch eigene Datenerhebungen derart schließen, dass das Instrument der Marktbeobachtung den erhofften Nutzen für eine ökologische Verbraucherpolitik erbringen kann.
In der ersten Projektphase wurden Energieoptimierungspotentiale der Kläranlage Eversburg ermittelt und bewertet. In dieser zweiten Phase wurden insbesondere die nicht oder noch nicht wirtschaftlichen Maßnahmen noch einmal vertieft betrachtet. Mittels einer Sensitivitätsanalyse konnten Randbedingungen ermittelt werden, unter denen eine Wirtschaftlichkeit gegeben wäre. Zur Ermittlung der ökologischen Auswirkungen der Maßnahmen wurde ein Carbon-Footprint der Anlage ermittelt. Anhand einer ökonomischen und ökologischen Bewertung der Energieeffi-zienzmaßnahmen sowie durch das Aufzeigen perspektivischer Maßnahmen und Verfahren (Vierte Reinigungsstufe) wurde ein ganzheitliches Zukunftskonzept für die Abwasserreinigung auf der Kläranlage Eversburg erstellt.
Zunächst wurden die im Rahmen der ersten Projektphase ermittelten Stromverbräuche durch detaillierte Messungen validiert und korrigiert. Anschließend wurden die bereits identifizierten Maßnahmen mittels einer Sensitivitätsanalyse hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit bewertet. Durch eine Variation der Eingangsparameter Strompreisindex, Verbraucherpreisindex und Zinssatz konnten jeweils Grenzwerte für eine maßgebliche Änderung des Kosten-Nutzen-Verhältnis bestimmt werden. Dabei ist ein deutlich über dem Verbraucherpreisindex liegender Strompreisindex bei niedrigen Zinssätzen, wie es in den letzten Jahren der Fall war, ausschlaggebend für eine bisher nicht erkannte Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.
Eine ökologische Bewertung der vorgeschlagenen Energieeffizienzmaßnahmen erfolgte über die Abschätzung des Potentials zur Reduktion der Treibhausgasemissionen. Dabei konnte auf Grundlage einer CO2-Bilanz ein Carbon Footprint von ca. 40 kg CO2,äq/(E*a) (10.500 t CO2,äq /a) ermittelt werden. Die durch den Strombezug verursachten Emissionen liegen mit 15 kg CO2,äq/(E*a) unerwartet niedrig und in ähnlichen Größenordnungen wie die direkten Emissionen (vor allem durch Methan) aus dem Kläranlagenbetrieb. Dadurch wird deutlich, dass neben der Reduktion des Treibhausgaspotentials durch Umsetzung von Energiesparmaßnahmen eine Minimierung der direkten Emissionen notwendig wäre. Unter Berücksichtigung des Umsetzungszeitpunktes und der Entwicklung des deutschen Strommix (Anteil der erneuerbaren Energien) konnte ein wirtschaftliches Einsparpotential von lediglich 3 kg CO2,äq/(E*a) ermittelt werden.
Vor dem Hintergrund zukünftiger Anforderungen an die Qualität der Reinigungsleistung und Energieeffizienz der Abwasserbehandlung wurde ein Zukunftskonzept mit weiteren Maßnahmen entwickelt. So könnten durch eine Umstellung der Filtratwasserbehandlung auf Deammonifikation Betriebskosteneinsparungen von bis zu 50% sowie eine Verringerung der Treibhausemissionen erzielt werden. Als Verfahren zur Minimierung von Mikroschadstoffen im Abwasser wurden oxidative und absorptive Maßnahmen identifiziert. (Text gekürzt)
Im Rahmen der Studie werden die Strompreiserhöhungen seit 2007 analysiert. Im Zentrum steht die Frage, ob die Erhöhung hauptsächlich auf die Erhöhung der EEG-Umlage zurückzuführen sind. Dabei wird auch die Entwicklung der Börsenpreise berücksichtigt. Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen: - Im letzten Jahr sind die Strompreise im Börsenhandel um 10 bis 20 Prozent gesunken - je nach Marktsegment. Der Atomausstieg hat nicht zu den befürchteten Preissteigerungen geführt. - Insgesamt ausreichende Kapazitäten, weniger Stromverbrauch und eine erhöhte Einspeisung von Erneuerbaren Energien liegen dieser Entwicklung zugrunde. - Aus den stark gesunkenen Einkaufspreisen ergibt sich ein Entlastungspotential für die privaten Haushalte von 500 Millionen Euro für das Jahr 2013 gegenüber 2012 - Es ist aber fraglich, ob die diese Preissenkungen weitergegeben werden bzw. mit den preissteigernden Effekten bei den Netzentgelten und der EEG-Umlage verrechnet werden. - In den letzten 5 Jahren zeigt sich, dass gestiegene Einkaufspreise stets unverzüglich weitergegeben wurden, Preissenkungen hingegen nicht, zumindest nicht an das Kundensegment der Haushaltskunden.
Ziel des Projektes ist es, für alle relevanten Akteure im Bereich Verkehr das Spektrum der bestehenden Anpassungsoptionen auf höhere Öl- und Gaspreise aufzuzeigen: Dies umfasst auf der einen Seite die Möglichkeiten der Fahrzeug- und Kraftstoffindustrie sowie der Landespolitik, steuernd Einfluss zu nehmen. Auf der anderen Seite geht es um die Optionen der Öl und Gas verbrauchenden Wirtschaftsakteure sowie der privaten Verbraucherinnen und Verbraucher, auf die erwarteten Preiserhöhungen zu reagieren. Insbesondere sollte herausgearbeitet werden, welche Wirtschaftsakteure und welche Gruppen unter den Verbraucherinnen und Verbrauchern von Erhöhungen der Kraftstoffpreise besonders betroffen wären. Bei den Handlungsmöglichkeiten soll zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Optionen unterschieden werden. Die Analyse der preisinduzierten Wirkung orientiert sich an den von der Enquetekommission vorgegebenen Preispfaden. Am 15. Juni 2007 wurden der Enquetekommission erste Zwischenergebnisse vorgestellt und ein vorläufiges Resümee abgegeben. Die Abschlusspräsentation fand am 21. September statt.