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Abklaerung von Todesfaellen bei Greifvoegeln

1.) Zielsetzung: a) Ermittlung der Todesursachen bei gehaeuften Todesfaellen von Greifvoegeln (primaer Maeusebussarde und Milane) im Fruehjahr in Ackerbaugebieten ('Fruehjahrsvergiftung'). b) Pruefung von moeglichen Wirkungsketten bei Stoffen, die fuer die Ackerbehandlung eingesetzt werden. 2.) Projektplan und Methoden: a) Erfassung der oertlichen Verteilung der Todesfaelle (durch gezielte Umfrage). b) Klassierung der Todesfaelle u.a. mittels toxikologischer und veterinaer-pathologischer Untersuchungen. c) Pruefung des Zusammenhangs Ackerbehandlung und fuer Greifvoegel erreichbares Regenwurmangebot. d) Rueckstandanalytische Untersuchung von Regenwuermern auf behandelten Aeckern. e) Eventuell experimentelle Untersuchung der Wirkung ausgewaehlter Pflanzenschutzmittel auf die Aktivitaet und Mortalitaet von Regenwuermern (Prof.C. Schlatter).

LIFE – Projekte in Sachsen-Anhalt LIFE VineAdapt – Nachhaltiger Weinbau zur Anpassung an den Klimawandel EUROKITE

Der Weinbau in Europa hat bereits mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen. Zunehmende Dürreperioden im Sommer, ein hohes Erosionsrisiko durch Starkregenfälle und die Einwanderung neuer Schädlinge erfordern innovative Lösungen. Das internationale Projekt LIFE VineAdapt soll Erkenntnisse für die Praxis liefern, um den Weinbau fit für den Klimawandel zu machen. Die Erhöhung der biologischen Vielfalt und die Anpassung der Weinbergbewirtschaftung sind dafür entscheidend. Acht Praxis- und Forschungspartner aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Ungarn haben sich in dem Projekt zusammengeschlossen. Von 2020 bis 2025 widmen sie sich fünf Arbeitspaketen (Innovative Begrünung der Weinberggassen, Alternatives Unterstockmanagement, Ressourceneffiziente Düngung, Ressourcenschonende Bewässerung und Bewertung von Ökosystemleistungen). Abgerundet werden die Arbeiten durch Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und des Wissenstransfers. Das Projekt wird mit Mitteln des europäischen Umweltprogramms LIFE sowie des Ministeriums für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt kofinanziert. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.life-vineadapt.eu/aktuelles Das Land Sachsen-Anhalt ist Kofinanzierer des europaweiten Projektes EUROKITE. Ziel des Projektes ist es den Einfluss von menschenverursachter Mortalität auf den streng geschützten Rotmilan und vier andere Greifvogelarten (Kaiseradler, Sakerfalke, Wanderfalke, Seeadler) zu analysieren. Mithilfe von Telemetriedaten wird die Lebensraumnutzung der Vogelarten ermittelt. Mit Festlegung geeigneter Maßnahmen soll das Projekt dazu beitragen, die Sterblichkeit des Rotmilans und der anderen genannten Arten zu verringern. Der Bestandstrend des Rotmilans ist in Deutschland rückläufig. International steht der Rotmilan auf der Vorwarnliste weltweit bedrohter Tierarten. Zu den Gefährdungen der Art zählen unter anderem Verluste durch Kollisionen mit Windkraftanlagen und Vergiftungen. Sachsen-Anhalt trägt für den Erhalt des Rotmilans eine besondere Verantwortung. Zwei von 13 deutschen Projektgebieten für den Rotmilan liegen in Sachsen-Anhalt. Projektträger ist die Mitteleuropäische Gesellschaft zur Erhaltung der Greifvögel (Österreich) in Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen Projektpartnern. Das Rotmilanzentrum am Museum Heineanum ist ein wichtiger Projektpartner. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.life-eurokite.eu/de/projekt/life-eurokite.html

Natur- und Hochwasserschutz vereint: Schafe sorgen für den Erhalt des Deiches Neuwied-Engers

Sie stammen aus Ungarn, ihre Hörner sind bis zu einen Meter lang und sie verfügen über echte „Superkräfte“: Auf dem Rheindeich Neuwied-Engers, den die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord jüngst umfassend saniert hat, grasen seit kurzem 29 Ungarische Zackelschafe. Wie die tierischen Rasenmäher dafür sorgen, dass der Deich stabil bleibt und was der „goldene Tritt“ damit zu tun hat – die SGD Nord verrät spannende Fakten. Die Grasnarbe ist für einen Deich so etwas, wie die Haut für den Menschen: Sie legt sich als grüne Schutzhülle über das Bauwerk und sorgt dafür, dass ihm Umwelteinflüsse nichts anhaben können. Das ist wichtig, denn ohne die Grasnarbe, die mit ihren Wurzeln die obersten Deichschichten zusammenhält, würde das Wasser den Deich mit der Zeit immer mehr ausspülen. Damit die Grasnarbe den Deich zuverlässig schützen kann, muss sie jedoch regelmäßig gepflegt werden. Am Rheindeich Neuwied-Engers, für dessen Erhalt die SGD Nord in ihrer Funktion als Obere Wasserbehörde zuständig ist, übernimmt die Pflege neuerdings ein Schäfer, der das Areal ab sofort zweimal im Jahr mit seinen flauschigen Schützlingen beweidet. Der Grund: Schafe verfügen über Eigenschaften, die der Stabilität des Deiches zu Gute kommen. Hierzu zählt etwa der sogenannte „goldene Tritt“, mit dem das bei Schafen sehr ausgewogene Verhältnis von Körpergewicht und Klauengröße beschrieben wird. Laufen die Tiere über den Deich, führt das dazu, dass sich die Grasnarbe verdichtet und verfestigt – ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des Bauwerks. Ein weiterer positiver Effekt: Durch das Verdichten des Bodens und die Erschütterungen halten die Schafe Wühltiere, wie beispielsweise Maulwürfe, vom Deich fern. Auch das ist wichtig, denn mit ihren Tunneln und Gängen können die Tiere zu einem echten Problem für die Stabilität des Bauwerks werden. Schutz der Artenvielfalt Doch nicht nur der Deich profitiert von der Beweidung – auch auf die Natur haben die Schafe eine positive Wirkung. Das liegt unter anderem daran, dass sie invasive und unerwünschte Pflanzen fressen und diese somit an der Ausbreitung und der Verdrängung der Grasnarbe hindern. Anders als beim Einsatz von Maschinen, bei dem der Rasen gleichförmig und schnell gemäht wird, erfolgt die Beweidung durch Schafe zudem langsam und schonend. Das fördert die Artenvielfalt und schützt Insekten und Kleintiere, die in Bodennähe leben. Imposante Hörner Bei den Schafen, die im Auftrag der SGD Nord auf dem Rheindeich in Engers eingesetzt werden, handelt es sich um eine besondere Rasse: Die Ungarischen Zackelschafe. Optisch zeichnen sich die Tiere durch ihre imposanten Hörner aus, die wie Korkenzieher geformt sind und V-förmig vom Kopf abstehen. Bei den Böcken werden sie bis zu 100 Zentimeter lang, bei den Auen – also den weiblichen Schafen – messen sie bis zu 40 Zentimeter. Die Farbvariationen der relativ groben Wolle reichen von Weiß über Beige bis hin zu verschiedenen Brauntönen. Die Tiere gelten als robust und anpassungsfähig, ihr Wesen wird als genügsam, lebhaft und friedfertig beschrieben. In ihrem Herkunftsland Ungarn wurden sie früher als „Milchlieferanten“ für den Hausgebrauch geschätzt, aber auch ihre Wolle und ihr Fleisch sind verwertbar. Heutzutage ist die Rasse allerdings stark vom Aussterben bedroht, unter anderem, weil andere Rassen mit weicherer, feinerer Wolle ihr den Rang abgelaufen haben. Hunde unbedingt anleinen Damit die Herde in Engers künftig ungestört ihrer Aufgabe nachgehen kann, bittet die SGD Nord die Menschen vor Ort um Rücksicht. So darf das temporär eingezäunte Gebiet nicht betreten und die Position des Zauns nicht verändert werden. Für Hunde gilt auf dem „Engerser Feld“ zudem die Leinenpflicht. Diese gewinnt durch die Anwesenheit der Herde noch einmal an Bedeutung, denn Schafe sind Fluchttiere, die schnell in Panik geraten können. Die SGD Nord bittet außerdem darum, die Tiere nicht zu füttern, denn Schafe haben eine sensible Verdauung, sodass schnell Vergiftungen und Koliken entstehen können. Die Beweidung endet im Spätherbst mit dem Beginn der Hochwassersaison. Perspektivisch soll die Herde noch um rund 15 Schafe erweitert werden.

Diversität von Wasserpflanzen und assoziierter neurotoxischer Cyanobakterien - Auswirkungen auf die Freizeit- und Trinkwassernutzung von Binnengewässern, Charakterisierung der neurotoxischen Mechanismen mit Assays und In-vitro-Tests

Morphologische Untersuchungen an Organen nach Intoxikationen

Aus dem Obduktionsmaterial und dem Untersuchungsmaterial von Lebenden wurden Untersuchungen an Organen mit histologischen und histochemischen Methoden durchgefuehrt. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Toxokologie erfolgt die toxikologische Analytik, quantitativ und qualitativ aus Organen und Koerperfluessigkeiten. Das Organmaterial wird histologisch und histochemisch aufgearbeitet. Untersucht wurden bisher Organschaeden nach Rauschmittelintoxikationen (Alkohol und Rauschdrogen), Schadstoffe aus dem Arbeitsplatzbereich, CO-Konzentration bei Kraftfahrern, Intoxikationen mit verschiedenen Stoffen und verschiedener Konzentration (gewerbliche Gifte, Arzneimittel usw.).

Toxische Wirkungen von Arzneimitteln und Antidotwirkungen; Vergleich mit Kohlenwasserstoffen

Zusammenstellungen ueber Giftwirkungen von Arzneimitteln und Chemikalien und Untersuchungen ueber Antidote bei Vergiftungen mit organischen Loesungsmitteln zur Information und zur Verbesserung der Therapie bei Vergiftungen.

Der Einfluss von Pestiziden auf Atmung und Kreislauf bei Fischen

Untersucht werden die Auswirkungen von LEBAYCID auf das Atmungs- und Kreislaufsystem bei wirtschaftlich wichtigen Buntbarschen (Tilapia). Neben den letalen Auswirkungen werden subletale Intoxikationen und die Regenerationsmoeglichkeiten untersucht. Statische Vergiftungstests, Stoffwechsel und EKG-Registrierung, Atmungsregulation. Histopathologische Untersuchungen.

Mechanismen der Zyto- und Genotoxizität von Hydrochinonen

Es werden die ultimaten zyto- und gentoxischen Oxidationsprodukte von Hydrochinonen in menschlichen Zellen charakterisiert. Die Untersuchungen dienen dem Verständnis von Intoxikalionen durch Phenole.

Natriummonochloracetat - Toxizitaet und Wirkmechanismus

Monochloressigsaeure (MCAA) bzw. das Natriumsalz der Monochloressigsaeure (SMCA) wird in der chemischen Industrie vielfach als Zwischenprodukt fuer chemische Synthesen verwendet. In der Umwelt findet es sich in geringen Konzentrationen durch die Photooxidation chlorierter Kohlenwasserstoffe. Durch das Forschungsvorhaben soll geklaert werden: 1. Organspezifische Toxizitaet (Niere, Leber, Haut). 2. Wirkmechanismus nach Aufnahme (Zellorganellen, Metabolismus). 3. Antidots bei akuten Intoxikationen.

Haemolytisch wirkende Toxine aus hoeheren Pilzen

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