Das Altkristallin Ostkretas stellt eine Besonderheit im kretischen Deckenstapel dar. Im Zuge der alpidischen Subduktion wurde es auf lediglich ca. 300 Grad C aufgeheizt, so dass die alpidische Deformation auf diskrete Scherzonen beschränkt ist. Infolgedessen ist das präalpidische strukturelle Inventar im Altkristallin noch weitgehend vorhanden. Detaillierte strukturelle und mikrogefügekundliche Untersuchungen der Altkristallineinheiten (Gneise, Glimmerschiefer, Amphibolite etc.) sollen dazu beitragen, die bisher kaum verstandene präalpidische Kinematik sowie die beteiligten Deformationsmechanismen und -bedingungen zu entschlüsseln. Erste U-Th-Pb-Datierungen von Monaziten mit der EMP-Methode belegen, dass die präalpidische Metamorphose im Perm stattgefunden haben muß. Weitere geochronologische Untersuchungen sollen helfen, die noch fehlenden Zeitmarken im Altkristallin festzulegen. Konventionelle U-Pb-Datierungen von Monazit und Zirkon werden es erlauben, das Alter der präalpidischen Metamorphose erstmals sehr exakt zu datieren. Darüber hinaus sollte sich mit dieser Methode auch das Protolithalter zweier neu aufgefundener Orthogneiskomplexe bestimmen lassen. Im Hinblick auf eine ICDP-Bohrung in der Mesara-Ebene Mittelkretas kommt der Untersuchung des Altkristallins keine unbedeutende Rolle zu, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Altkristallin auch von der Bohrung angetroffen werden wird.
Bedeutende primäre Sn-Lagerstätten sind an geochemisch hoch-spezialisierte, unter reduzierenden Bedingungen gebildete S-Typ Granite gebunden. Zinnanreicherung erfolgt jedoch nicht nur durch fraktionierte Kristallisation und hydrothermale Umverteilung auf dem Platznahme-Niveau der Intrusion, sondern hängt auch vom Protolith und den Schmelzbedingungen, sowie vom Sn-Gehalt dieser Ausgangsgesteine an. Darüber hinaus kann prograd-metamorphe Umverteilung zu einer Anreicherung von Sn im Ausgangsgestein führen. Traditionell wird die metamorphe Mobilisierung von Sn als nicht wichtig betrachtet. Es gibt jedoch im Erzgebirge einzelne Skarne (z. B. Hämmerlein) und Quarz-Glimmer-Schiefer (z. Bsp. Bockau and Aue) mit Sn-reichen metamorphen Mineralen, die eindeutig älter sind als die lokalen variszischer Sn-spezifischen Granite, was beweist, dass Sn während der Metamorphose mobil war. Die Frage ist damit, inwieweit metamorphogene Sn-Anreicherung ein essentieller Schritt in der Anreicherung von Sn für die spätere Bildung magmatischer Sn Lagestätten ist. Dieses Projekt konzentriert sich auf die Sn-reichen Quarz-Glimmer-Schiefer (mit 200 bis zu lokal 5000 ppm Sn) mit an Quarzschlieren gebundener Sn-Vererzung (>1% Sn) aus dem Gebiet von Bockau. Wir untersuchen folgende Fragen: (i) Es gibt mehrere texturelle und strukturelle Typen von Kassiterit. Unter welchen P-T-d Bedingungen haben sich die unterschiedlichen Kassiterit-Typen gebildet? Die U-Pb Datierung der einzelnen Kassiterit-Typen erlaubt es, die Zeit und die Bedingungen der metamorphen Sn-Mobilisierung einzugrenzen. (ii) Welche Elemente wurden zusammen mit Sn mobilisiert. Dazu wird die chemische Zusammensetzung nicht vererzter und unterschiedlich intensiv vererzter Quarz-Glimmer-Schiefer miteinander verglichen. Die Isotopenzusammensetzung von Li, B, Sr, Nd and Pb wird verwendet, um einen geochemischen Fingerabdruck der Quelle der Erzelemente zu erhalten; (iii) Ändert sich der Stoffbestand der Fluide mit der Zeit? Wir verwenden dazu die chemische Zonierung von Biotit, Granat und Kassiterit. Von besonderem Interesse ist ob und wie die Fluidzusammensetzung einen Einfluss darauf hat ob Sn in Silikatminerale substituiert oder eigene Phasen bildet, da die Form in welcher Sn auftritt möglicherweise die Verteilung zwischen Mineral und Teilschmelze bei beginnendem Schmelzen der Ausgangsgesteine beeinträchtigen kann. Es gibt Beschreibungen von vergleichbaren stratiformen Sn Vererzungen (jedoch mit Sulfiden) in den entsprechenden tektonischen Einheiten in Polen und er Tschechischen Republik. Ein Vergleich der Vorkommen von Bockau mit den polnischen und tschechischen Vorkommen erlaubt eine Unterscheidung von Charakteristika die von allgemeiner Bedeutung sind und solchen die eher von lokaler Bedeutung sind. Eine Schlüsselfrage dieses Projektes ist ob die metamorphe Mobilisierung von Sn im prä-kollisionalen Akkretionskeil ein Prozess ist, der die Erz-Höffigkeit später daraus entwickelter S-Typ-Granite kontrolliert.
In my project I aim at a better understanding of the evolution of malacostracan crustaceans, which includes very different groups such as mantis shrimps, krill and lobsters. Previous studies on Malacostraca, on extant as well as on fossil representatives, focussed on adult morphology.In contrast to such approaches, I will apply a Palaeo-Evo-Devo approach to shed new light on the evolution of Malacostraca. Palaeo-Evo-Devo uses data of different developmental stages of fossil malacostracan crustaceans, such as larval and juvenile stages. With this approach I aim at bridging morphological gaps between the different diverse lineages of modern malacostracans by providing new insights into the character evolution in these lineages.An extensive number of larval and juvenile malacostracans is present in the fossil record, but which have only scarcely been studied. The backbone of this project will be on malacostracans from the Solnhofen Lithographic Limestones (ca. 150 million years old), which are especially well preserved and exhibit minute details. During previous studies, I developed new documentation methods for tiny fossils from these deposits, e.g., fluorescence composite microscopy, and also discovered the first fossil mantis shrimp larvae. For malcostracan groups that do not occur in Solnhofen, I will investigate fossils from other lagerstätten, e.g., Mazon Creek and Bear Gulch (USA), or Montceaules- Mines and La-Voulte-sur-Rhône (France). The main groups in focus are mantis shrimps and certain other shrimps (e.g., mysids, caridoids), as well as the bottom-living ten-footed crustaceans (reptantians). Examples for studied structures are leg details, including the feeding apparatus, but also eyes. The results will contribute to the reconstruction of 3D computer models.The data collected in this project will be used for evaluating the relationships within Malacostraca, but mainly for providing plausible evolutionary scenarios, how the modern malacostracan diversity evolved. With the Palaeo-Evo-Devo approach, I am also able to detect shifts in developmental timing, called heterochrony, which is interpreted as one of the major driving forces of evolution. Finally, the reconstructed evolutionary patterns can be compared between the different lineages for convergencies. These comparisons might help to explain the convergent adaptation to similar ecological niches in different malacostracan groups, e.g., life in the deep sea, life on the sea bottom, evolution of metamorphosis or of predatory larvae.As the project requires the investigation of a large number of specimens in different groups, I will assign distinct sub-projects to three doctoral researchers. The results of this project will not only be published in peer-reviewed journals, but will also be presented to the non-scientific public, e.g., during fossil fairs or museum exhibitions with 3D models engraved in glass blocks.
Typische tiefe Kruste von langsam-spreizenden Rücken besteht aus Gabbro, der von zahllosen, cm- bis dm-mächtigen, evolvierten sog. felsischen Gängen intrudiert wird. Ihre Entstehung sowie ihre Rolle bei der hydrothermalen Alteration der Kruste ist weitgehend unbekannt. Eine IODP Expedition bohrte am Site 1473 auf der Atlantis Bank (Südwestindischer Rücken) ca. 790 m tief in massive Gabbros, die von fast 400 felsischen Gängen durchschlagen werden (ca. 1.5 Prozent des Kernes). Diese bieten die einzigartige Möglichkeit zu einer umfassenden und tiefgreifenden Untersuchung von felsischen Gänge in langsam-spreizender ozeanischer Kruste. Das Projekt untergliedert sich in 3 Themen:(1) Thema 1 zielt auf eine Untersuchung der magmatischen Entstehung der felsischen Gänge. Sind sie durch extreme Fraktionierung von MORB entstanden, oder durch partielles Aufschmelzen von Gabbro durch perkolierende hydrothermale Fluide, oder durch liquide Entmischung in einem evolvierten MORB System? Geprüft werden diese Hypothesen durch Gesamtgesteinsgeochemie in Verbindung mit geochemischer Modellierungen sowie durch eine experimentelle Simulation.(2) Thema 2 fokussiert auf die Natur des Übergangs zwischen den finalen magmatischen Prozessen und dem initialen Auftreten von hydrothermaler Aktivität in dem gerade gefrorenen Gabbro, die ebenfalls magmatische Prozesse triggern kann. Dieses Thema schließt auch die wichtige Frage ein, wie tief hydrothermale Wässer in die Detachement Fault eindringen können, und wie sich das auf die Rheologie der frisch akkreditierten Kruste auswirkt. Der Schlüssel zum Verständnis in diesem kaum untersuchten Thema im Übergang vom magmatischen zum metamorphen Regime, liegt in der sorgfältigen stofflichen Untersuchung von Hoch-Temperatur-Amphibolen, ihre inhärentes Potential zur Bestimmung von Entstehungstemperaturen, sowie auch in der genauen Bestimmung der Solidus-Temperatur bei Wassersättigung dieser speziellen, oft sehr evolvierten Gabbros vom Hole U1473.(3) Grundlage für Thema 3 ist die Beobachtung, dass die felsischen Gänge immer signifikant stärker als das gabbroide Nebengestein alteriert sind, und dass die metamorphen Mineral-Assoziationen in den felsischen Gängen typischerweise wechselnde metamorphe Bedingungen anzeigen, z.B. von höchsten Temperaturen nahe am Gesteins-Solidus bis hinunter zu sehr niedrigen Temperaturen (Sub-Grünschieferfazies). Diese Beobachtungen werfen die Frage nach der Rolle der felsischen Gänge für die metamorphe Entwicklung bei der hydrothermalen Abkühlung der Kruste auf, und nach der Menge der Fluide, die über solche Pfade umgesetzt wurden. Der methodische Ansatz hierfür ist die sorgfältige Analyse von fluid-haltigen Mineralen (Amphibole, Apatit), die genaue Erfassung der Gleichgewichtstemperatur über Geothermometrie in Kombination mit der Analyse von lokalen metamorphen Gleichgewichten, Abschätzung des Fluxes an meerwasser-abgeleiteten Fluiden über Sr- und Sauerstoff-Isotopie, sowie thermodynamische Berechnungen.
Große Störungszonen vor dem apulischen orogenen Indenter im internen Bereich des Westalpenbogens haben sowohl eine NW-SE Verkürzung als auch einen vertikalen Versatz akkommodiert. Diese Störungen deformieren auch Gesteine mit alpidischen Hochdruckparagenesen. Das Hauptziel des Vorhaben ist festzustellen, wie diese Störungszonen zur Exhumierung der Hochdruckgesteine in der Sesia Zone beigetragen haben. Das vorgesehene Arbeitsgebiet eignet sich besonders gut zur Untersuchung von transpressiver Tektonik bei der Exhumierung subduzierter kontinentaler Kruste. Um die Kinematik und thermobarometrische Geschichte der Exhumierung zu rekonstruieren, sieht unser Projekt eine Kombination von strukturgeologischer Feldarbeit und mikrostrukturellen, petrologischen und geochronologischen Laborarbeiten vor. Das vorgesehene Projekt soll zwei wissenschaftliche Mitarbeiter für die Durchführung von struktur-petrologischen und strukturgeochronologischen Studien beschäftigen.
Entdeckeheft Schmetterlinge - Handreichung für Lehrkräfte [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] 1 Handreichung zum Entdeckeheft Alter Falter Dieses umfangreiche Begleitmaterial zum Entdeckeheft „Alter Falter“ richtet sich an Lehrkräfte, Pädagog:innen und alle Menschen, die noch mehr über die Welt der Schmetterlinge erfahren möchten. Sie finden hier Hintergrundwissen, Tipps und Ideen für die Umsetzung der einzelnen Themen aus dem Heft. Die Nummerierung in dieser Hand- reichung entspricht jener im Entdeckeheft. Die Lehrplanbezüge beziehen sich auf den Rahmen- lehrplan von Rheinland-Pfalz. Themen allgemein: Handreichung Alter Falter-Entdeckeheft Grundschule Sachunterricht: Orientierungsrahmen „Natürliche Phänomene und Gegebenheiten“ und „Umgebungen erkunden und gestalten“ Tipp Verweis Experiment Spiel Entdecktipp Inhaltsverzeichnis Einleitungsseite.............................................................................................. Seite 2 Körperbau .................................................................................................... Seite 6 Metamorphose ............................................................................................ Seite 10 Eier und Raupen ........................................................................................... Seite 14 Raupen und Pflanzen ................................................................................... Seite 17 Puppe ........................................................................................................... Seite 19 Spezialisten: Ameisenbläulinge ................................................................... Seite 21 Tanzende Schmetterlinge ............................................................................ Seite 23 Lebensraum und Gefahren .......................................................................... Seite 25 Überwinterung ............................................................................................ Seite 29 Was kann ich tun ......................................................................................... Seite 31 Auf dieser Seite geht es um freie Assoziationen und einige grund- legende Informationen: ein bunter Einstieg. Bevor die Kinder Ihnen Löcher in den Bauch fragen, hier gesammeltes Fachwissen: Wenn ich ein Falter wär … Hast Du schon mal einen Schmetterling angeschaut und gedacht: Ach krass, wie unpraktisch? Wohl nicht, aber überleg doch mal: Wenn du ein Schmetterling wärst, hättest du Flügel groß wie Zimmertüren! Du wärst leicht wie eine Feder und jeder Windstoß könnte dich weit abtreiben. Aber das ist nicht nur unpraktisch, sondern bietet auch viele Vorteile.2. Ihre Namen sind oft ganz verrückt! Kennst du den Wegerich-Schecken- falter? Oder das Dreieck-Grasmückeneulchen? Die Namen beziehen sich meist auf ihre Nahrungspflanzen, ihr Aussehen oder ihren Lebensraum. Wie würdest du heißen, wenn du ein Falter wärst? Und um Ameisen soll es auch noch gehen! Apfel-Trompeten-Falter Genau! Falter–Notizen Wer ist gemeint? 1. Schreibe und male alles auf, was dir zu Faltern einfällt. 3. In der Fachsprache meinen die Worte Falter und Schmetterling genau dasselbe, nämlich: alle Insekten, die Flügel mit Schuppen haben. Rüssel Falter? Hmm, lecker! er s in h Kle Fuc bunt nt Muster M o Trage Buchstaben A: Hintergrundwissen zu Schmetterlingen 13 k . Unter www.lepiforum.org findet man Fotos aller Falter Mitteleuropas in allen Stadien und dazu viel Hintergrundwissen. Ein paar Schmetterlings-Fakten zum Staunen: Handreichung Alter Falter-Entdeckeheft • Etwa 1% aller Schmetterlingsarten können nicht fliegen, manche bewegen sich springend fort. Dazu gehören einige Palpenfalter (Gelechiidae). • Erst im 17. Jahrhundert wurde (u.a. von Maria Sybilla Merian) der Zusammenhang zwischen dem „Gewürm“ und den „Sommervögelein“ erforscht und verstanden. • „Schmetterling“ kommt vom Wort Schmetten, ein ostmitteldeutsches Wort für Schmand oder Rahm. Einige Arten werden davon angezogen, worauf auch der englische Name butterfly hindeutet. • Schmetterlinge und viele andere Insekten schmecken mit den Füßen. Das geschieht über kleine Härchen und hilft ihnen, einen geeigneten Ort für die Eiablage zu finden. • Die Fühler der Schmetterlinge übernehmen vielfältige Aufgaben: riechen, tasten, schmecken oder auch die Temperatur wahrnehmen. • Ein Schmetterling durchläuft während seines Lebens vier Phasen: Ei, Raupe, Puppe und Imago (erwachsener Schmetterling). • Die Kokons des Seidenspinners werden zur Herstellung von Seide genutzt. Eine synthetische (künstliche) Herstellung der identischen Zusammensetzung ist bisher nicht gelungen. Es gibt jedoch schon seit den 1880er Jahren Kunstseide, die heutzutage der echten Seide sehr nahe kommt. • Das Blut von Schmetterlingen (die sogenannte Hämolymphe) hat eine gelbliche Farbe. • Ein Schmetterling ist mit dem Zeitpunkt des Schlüpfens sofort geschlechtsreif. • Schmetterlinge kommunizieren mithilfe von chemischen Duftstoffen (Pheromone). Ein paarungsbereites Weibchen kann von einem paarungsbereiten Männchen über mehrere Kilometer hinweg gerochen werden. Und ich dachte, Falter sind nur die Nachtfalter. Ja, Eulenfalter haben ein ähnliches Flügelmuster. Im Englischen meint„ M oth“aber alle Nachtfalter! Wenn du bei diesem Falter unten an der Schnur ziehst, flattert er geschmeidig durch dein Zimmer. Eine ausführliche Anleitung findest du hier: www.entdeckehefte.de/falter Der wissenschaftliche Name der Ordnung Lepidoptera setzt sich zusammen aus: lepis = Schuppe und pteron= Flügel. Lepidopterologie ist demnach die Schmetterlings- oder Falterkunde und beschäftigt sich mit Insekten mit beschuppten Flügeln. • Schmetterlinge haben im Laufe der Evolution unterschiedliche Taktiken zur Abwehr von Fressfeinden entwickelt: Mimikry (Nachahmung anderer Tiere, z.B. Wespen), Mimese (Tarnung, z.B. durch Nachahmung der Gestalt von Blättern) oder Augen- flecken (Augen auf den Flügeln, die denen räuberischer Säugetiere ähneln). 21 SCHWING–SCHMETTERLING Schmetterlinge sind so vielfältig wie die Blumen auf einer wilden Wiese. Weltweit gibt es knapp 160.000 beschriebene Arten, wobei nur die Antarktis nicht von ihnen besiedelt ist. Jährlich werden etwa 700 Arten neu entdeckt. In Deutschland leben 3.600 Arten. • Manche Schmetterlinge leben nur ein paar Tage. Die Pfauenspinner (Saturniidae) etwa nehmen im Imago-Stadium keine Nahrung mehr zu sich und verhungern, nach- dem sie sich (im besten Fall) fortgepflanzt haben. 4 Ach so, Schmetter- linge sind nicht nur Tagfalter? dagegen sind nur eine einzelne Untergruppe der Nachtfalter. Andere Untergruppen heißen zum Beispiel Spinner, Spanner, Schwärmer und Eulen. Eulen? Wie die Vögel? Hat die Blume für das Lösungswort auf der Rückseite ein. einen Knick, rling war der Schmette zu 2 Rosaroter Sportplatz-Spinner Lockige Kuchen-Eule Welche? Das erfährst du hier im Heft. Außerdem gibt es Experimente, Spiele, Bastelanleitungen und ein Brennnessel-Rezept für Mutige. Nimmersatt Einleitungsseite Krass, wie unpraktisch! B: Tipps, Hinweise und Erweiterungen zu den Aufgaben Aufgabe 1: Falter-Notizen Falter? Hmm, lecker! Hier sammeln die Kinder alles, was sie schon zu Schmetterlingen wissen und was sie zu diesem Thema assoziieren. Dies kann alleine oder in der Gruppe geschehen. Vorteil der Gruppenarbeit: Beim gemeinsamen Brainstormen kommen mehr Ideen auf und die Liste wird deutlich länger. Dauer:ca. 10 Minuten Sozialform:Einzel- oder Gruppenarbeit Lehrplanbezug: Deutsch: Sprache und Sprachgebrauch untersuchen. An Wörtern, Sätzen, Texten arbeiten. Kunst: Fläche; gestalten. Idee für eine Erweiterung: Die Kinder überlegen sich Fragen, die sie zum Thema haben. Die Fragen werden gesammelt und aufgehängt. Im Laufe des Projektes kann darauf im- mer wieder Bezug genommen und abschließend geprüft werden, ob alle offenen Fragen beantwortet wurden. Handreichung Alter Falter-Entdeckeheft Tipp: Die Kinder schneiden Schmetterlinge (ganz einfache Falterform) aus buntem Tipp Papier aus und schreiben ihre Fragen darauf. Aufgabe 2: Wenn ich ein Falter wär Lockige Kuchen-Eule Bei dieser Aufgabe setzen sich die Kinder mit den oft vielsagenden Namen der Schmet- terlinge auseinander. Schauen Sie zuerst gemeinsam in Bestimmungsbücher, auf Schmetterlingsposter o.ä. und analysieren Sie die Namen. Je nach Alter und Wissens- stand können Sie die Kinder selbst sammeln lassen, nach welchen Mustern die Na- mensgebung erfolgte oder diese in Form von Beispielen vorgeben. Hier haben wir Ihnen die Gruppen, Erläuterungen und Beispiele schon vorbereitet: Namen nach Nahrung: Viele Schmetterlinge werden nach den Futterpflanzen der Raupen benannt. Das macht ihre spezialisierte Ernährung deutlich. Die Raupen des Distelfalters (Vanessa cardui) ernähren sich hauptsächlich von Disteln. Der Kleine Kohl- weißling (Pieris rapae) frisst vornehmlich an Kohlgewächsen wie Kohl, Rüben und Senf. Nach Aussehen: Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) hat charakteristische Fortsätze an den Hinterflügeln, die an die Schwanzfedern einer Schwalbe erinnern. Das Tagpfauenauge (Aglais io) hat auffällige Augenflecken auf den Flügeln, die an die Augen- flecken auf den Federn eines Pfaus erinnern. Die Farbe der Zitronenfalter (Gonepterix rhamni) entspricht denen von Zitronen: reif und gelb die Männchen, unreif und grün die Weibchen. Die Familien der Bläulinge (Lycaenidae) und Weißlinge (Pieridae) werden nach der vorherrschenden weißen bzw. blauen Farbe von vielen Arten benannt. Nach Aussehen und Lebensraum: Der Dottergelbe Alpenwiesenspanner (Crocota tinc- taria) erzählt (fast) alles in seinem Namen. Das Waldbrettspiel (Pararge aegeria) ist oft in lichten Wäldern sowie in baumreichen Gärten und Parks anzutreffen. Sein Muster erinnert an ein Spielbrett. Die Heidekraut-Bunteule (Anarta myrtilli) kommt dort vor, wo Heidekraut wächst und sie ist auffällig bunt. Nach Verhalten oder Bewegung: Die Familie der Spanner (Geometridae) ist nach der Form ihrer Raupen benannt: Sie haben ihre Füße ganz vorne und ganz hinten, der Körper „spannt“ sich dazwischen auf. In Aufgabe 8 wird die Spannerraupe als „Brück- enraupe“ bezeichnet. Die meisten Schwärmer (Sphingidae) sind dämmerungs- und nachtaktiv. Einige wenige, wie das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), 3 4 sind tagaktiv. Schwärmer sind exzellente Flieger mit muskulösem Körper für schnelle Flügelschläge, sie haben einen „schwärmenden“ Flug mit deutlich hörbarem Brummen. Als regelmäßige Blütenbesucher sind sie für die Bestäubung wichtig. Nach dieser Vorbereitung geben sich die Kinder selbst einen Falternamen. Dauer:10–20 Minuten Sozialform:Einzel- oder Gruppenarbeit Lehrplanbezug: Deutsch: Sprechen und Zuhören, über Lernerfahrungen sprechen. Sprache und Sprachgebrauch untersuchen. An Wörtern, Sätzen, Texten arbeiten. Idee für eine Erweiterung: Die Kinder erfinden noch den wissenschaftlichen Namen zu ihrem Falter. Dazu nehmen sie ihren tatsächlichen Vor- und Nachnamen und ergänzen jeweils eine der folgenden Endungen: -idae -ia -ata -us -ini -is -des -illi -thea Im nächsten Schritt können sie ihren Falter auch noch malen. Handreichung Alter Falter-Entdeckeheft Idee für eine Erweiterung: Anhand von Abbildungen, etwa aus einem Schmetterlings- buch, können die Kinder überlegen, woher sich die Namen der Arten ableiten. Tipp: Die Poster der SNU „Tagfalter“ und „Nachtfalter“ in Rheinland-Pfalz können Tipp kostenfrei bei der Stiftung bestellt werden. Aufgabe 3: Wer ist gemeint? Bei dieser Aufgabe räumen wir mit weitverbreiteten Missverständnissen auf. Im Eng lischen meint„ M oth“ab er alle Nacht falter! Hintergrundwissen Im allgemeinen Sprachgebrauch meint „Schmetterling“ meist nur die Tagfalter und „Motten“ häufig alle Nachtfalter. Das ist wissenschaftlich nicht korrekt. Die Begriffe richtig zu nutzen ist gar nicht kompliziert, darum hier die Erklärung: Schmetterlinge / Falter (synonym verwendet): alle Insekten, die Flügel mit Schuppen haben (als ausgewachsenes Tier). In der Taxonomie der Name einer Ordnung innerhalb der Insekten. Tagfalter: Jene Untergruppe der Schmetterlinge, die hauptsächlich tagsüber fliegt. Die Form iher Fühler-Enden ist ein Hinweis auf die Zugehörigkeit zu dieser Gruppe: Sie sind kolbenförmig verdickt. In Deutschland zählen etwa 190 Arten zu den Tagfaltern. Nachtfalter: Alle Schmetterlinge, die nicht zu den Tagfaltern gehören. In Deutschland sind das etwa 3.500 Arten. Es gibt auch Nachtfalter, die tagaktiv sind, z.B. die meisten Widderchen. Die Form der Fühlerenden kann ganz unterschiedlich aussehen, es gibt viele verschiedenen Formen, z.B. gefiedert. Motten: Eine Familie (Untergruppe) der Nachtfalter, zu ihr gehören etwa 90 Arten. Dies kann gemeinsam besprochen werden und die Kinder füllen das Lösungswort aus. Dauer:10 Minuten Sozialform:Gruppenarbeit Lehrplanbezug: Deutsch: Sprechen und Zuhören, über Lernerfahrungen sprechen. Sprache und Sprachgebrauch untersuchen. An Wörtern, Sätzen, Texten arbeiten 5 Interessant: Die Einteilung in Tag- und Nachtfalter ist nicht ganz eindeutig. Sie stam- mt aus einer Zeit, als Tiere und Pflanzen durch sichtbare Merkmale und Verhaltens- weisen in Ordnungen und Familien eingeteilt wurden. Heutzutage erfolgt die taxonomische Einteilung anhand genetischer Untersuchungen; die Verwandschaftsverhältnisse sind damit viel genauer bestimmbar. So wurde etwa festgestellt, dass einige Nachtfalter-Familien näher mit Tagfaltern verwandt sind als mit anderen Nachtfaltern. Die Einteilung in Tag- und Nachtfalter wurde bisher jedoch beibehalten. Idee für eine Erweiterung: Die Begriffe noch mal auf einem großen Blatt /an der Tafel sammeln und zuordnen. Eine Vertiefung erfolgt in Aufgabe 4. Aktivität: Schwing-Schmetterling Handreichung Alter Falter-Entdeckeheft Schmetterlinge schwingen geschmeidig durch die Lüfte: Das kann auch unser Schwing-Schmetterling! Dies ist ein größeres Projekt und nimmt 2–3 Stunden in Anspruch. Die Kindern können einen bestimmten Schmetterling abmalen oder einen eigenen erfinden oder z. B. jenen von Aufgabe 2 darstellen. Hier ist gegenseitige Hilfe nötig. Material:Ausgedruckte Vorlage, etwa 1 Meter Schnur, langer Ast / Stab, Pappe, Schere, Lineal, Klebeband, Klebestift, Stifte / Farbe, Pinsel, Münzen Dauer:3–6 Stunden (je nach Alter und Zeitaufwand für die Bemalung) Sozialform:Einzel- oder Tandemarbeit Lehrplanbezug: Kunst: Raum und Körper; gestalten Unter www.pindactica.de/schwing-schmetterling finden Sie eine ausführliche, bebilderte Anleitung zum Projekt.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Falter uenauge fa h ns c Sch w alb e z an Alter Tag p w Schmetterlinge erforschen onenfalter Zitr er nspann rke Bi Dieses Heft gehört: Wiesenkn opf- A Hey, ihr heißt ja fast wie ich. Das kann kein Zufall sein! W n uli b lä se n me i k en ies uling nblä eise m A pf- no er W ies en kn op f g oß Gr Tauben hen nzc wä sch Se ch sfl ec k-W id d er ch en Krass, wie unpraktisch!Wenn ich ein Falter wär … Hast Du schon mal einen Schmetterling angeschaut und gedacht: Ach krass, wie unpraktisch? Wohl nicht, aber überleg doch mal: Wenn du ein Schmetterling wärst, hättest du Flügel groß wie Zimmertüren! Du wärst leicht wie eine Feder und jeder Windstoß könnte dich weit abtreiben. Aber das ist nicht nur unpraktisch, sondern bietet auch viele Vorteile.2. Ihre Namen sind oft ganz verrückt! Kennst du den Wegerich-Schecken- falter? Oder das Dreieck-Grasmückeneulchen? Die Namen beziehen sich meist auf ihre Nahrungspflanzen, ihr Aussehen oder ihren Lebensraum. Wie würdest du heißen, wenn du ein Falter wärst? Und um Ameisen soll es auch noch gehen! Rosaroter Sportplatz-Spinner Lockige Kuchen-Eule Welche? Das erfährst du hier im Heft. Außerdem gibt es Experimente, Spiele, Bastelanleitungen und ein Brennnessel-Rezept für Mutige. Apfel-Trompeten-Falter Genau ! Falter–NotizenWer ist gemeint? 1. Schreibe und male alles auf, was dir zu Faltern einfällt.3. In der Fachsprache meinen die Worte Falter und Schmetterling genau dasselbe, nämlich: alle Insekten, die Flügel mit Schuppen haben. Nimmersatt Rüssel Falter? Hmm, lecker! er s in h Kle Fuc bunt Muster M o 21 Und ich dacht e, Falter sind nur die Nacht falter. dagegen sind nur eine einzelne Untergruppe der Nachtfalter. Andere Untergruppen heißen zum Beispiel Spinner, Spanner, Schwärmer und Eulen. Eulen? Wie die Vögel? Trage Buchstaben Hat die Blume für das Lösungswor t auf der Rückseite ein. einen Knick, rling war der Schmette 13 zu k . 4 Ach so, Schm etter- linge sind nicht nur Tagfalter? Ja, Eulen falter haben ein ähnliches Flügelmuster. Im Eng lischen meint„ M oth“ab er alle Nacht falter! Schwing–Schmetterling Wenn du bei diesem Falter unten an der Schnur ziehst, flattert er geschmeidig durch dein Zimmer. Eine ausführliche Anleitung findest du hier: www.entdeckehefte.de/falter 4. Körperbau Falter riechen mit den Fühlern! Riechspiel: Ein Kind versteckt eine aufgeschnittene Zwiebel. Wer findet sie, wenn man sie nur riecht, aber nicht sieht? Nachts fliegende Falter- Weibchen locken die Männchen mit Duftstoffen. Ihre Fühler haben viele verschiedene Formen. Gefiederte Antennen können besonders gut riechen. Nacht s fliegen de Falter orientieren sich vor allem am Mond, aber auch an den Sternen und der Landschaft. Schon mal versucht, eine Fliege zu fangen? Ihre Facetten–Augen bestehen aus bis zu 6.000 Einzelaugen! Damit können Falter viel besser Bewegungen erfassen als wir. Je schnel- ler ein Insekt, desto mehr Einzelaugen hat es. Reaktionstest zu zweit: Lass ein langes Lineal fallen. Wie schnell kann es die andere Person festhalten? Die Muster und Farben entstehen durch Farbpigmente und Strukturen auf den winzigen Schuppen. An ihren Farben können wir die Falter unterscheiden – und sie sich untereinander auch. Schuppen ansehen: Schau dir die Schup- pen mit einer Lupe an, besser noch mit einem Mikroskop. Wie du eines selbst baust: www.entdeckehefte.de/falter Fast alle Falter haben einen Beim Taubenschwänz- chen ist der Rüssel sogar Rüssel, mit dem sie Nektar länger als der Körper. trinken. Sie können nur flüssige Nahrung zu sich nehmen. Natur–Trinkhalm: Löwenzahn- Stängel sammeln, waschen und dadurch trinken. Ineinander stecken = extra lang. Nachts fliegende Falter haben häufig Tarnfarben. So werden sie am Tag nicht so leicht entdeckt. Falter haben 6 Beine und schmecken mit den Füßen! Tote Falter oder einzelne Flügel sieht man immer mal am Boden liegen. Wenn ein Tagfalter sitzt, stehen die Flügel meist nach oben. In Deutschland gibt es etwa 190 Arten. Schmeck–Experiment: Mische gleich viel Zucker und Zimt. Bitte jemanden, Nase und Augen zu schließen und zu kosten, was es ist. Erst dann die Nase öffnen. Was passiert? Tarnfarben–Fangen–Spiel: Wer fängt, ruft ein Kleidungsstück, etwa „Schuhe“. Wer rote Schuhe hat, kann auf dem roten Teppich nicht gefangen werden. Flach an den Unter- grund gedrückt, sind sie tagsü ber gut getarnt. Wenn ein Nachtfalter sitzt, sind seine Flügel meist flach am Körper. In Deutschland gibt es etwa 3.500 Arten. Zwei verschiedene Tiere? 5. Der elegante Schmetterling fliegt leicht wie eine Feder durch die Lüfte. Er trinkt feinen Blütensaft durch seinen zarten Rüssel. Wie kann er vorher eine plumpe Raupe gewesen sein? Eine Fressmaschine, die mit scharfen Mundwerkzeugen ganze Büsche kahl frisst? Diese unglaubliche Verwandlung heißt Metamorphose. 6. Vergleiche Raupe und Schmetterling. Schreibe das passende Gegenstück auf die jeweils andere Seite. bleibt gleich häutet und ändert sich hat Fühler Ergänze das Comic: Schreibe, zeichne, male aus. Erzähle, was passiert. t perforier Eines Nachts – knack – schlüpfte aus einem Ei eine kleine hungrige Raupe. sechs Mini-Augen t alte Hau Am Dienstag häutete sie sich und war schon viel größer. Am Montag fraß sie sich durch ein Blatt. viele Noch einige Zeit und einige Häutungen später war der ganze Strauch kahl. krabbelt Am Mittwoch fraß sie sich wieder durch ein Blatt. f In Wirk- resse lichkeit f ich so: Die kleine Raupe war jetzt satt. Sie war groß und dick geworden. Ausfalten: und igkeit Erst Flüss einpumpen. r ft Lu dann er ltet gefa ügel fl r Knitte Nach ungefähr zwei Wochen heimlicher Verwandlung öffnete sich die Puppe und heraus kam ... Drehscheibe Mit dieser Scheibe kannst du die Entwicklung des Tagpfauenauges Schritt für Schritt beobachten. Den Bastelbogen zum Ausdrucken findest du hier: www.entdeckehefte.de/falter Sie häutete sich ein letztes Mal und war eine sogenannte Puppe. 6 Beine 6 t trinkt Tipp: Schau bei Nummer 4 und 5. t, dass Raupe und Bis vor 350 Jahren war nicht bekann Raupen als „Gewürm Falter dasselbe Tier sind. Während tterlinge sehr beliebt. des Teufels“ galten, waren Schme hen wenig Bildung und Damals hatten die meisten Mensc fürchteten den Teufel. Aber es gab auch Forscherinnen - und Forscher, die große Entdeckun gen machten: Maria Sybilla Merian zur Forscherin. (1647–1717) war Malerin und wurde sem „Gewürm“ Sie fragte sich: Was hat es mit die pen in Gläsern Rau auf sich? Sie hielt verschiedene e. und erforschte die Metamorphos Interview hen aus linge. Frage Oma, Opa, ältere Mensc Früher gab es viel mehr Schmetter nern. Wen gefragt: Und welcher ist ihr der Nachbarschaft, ob sie sich erin gsfalt er? Lieblin _____________________________ _________________________________ Eier und Raupen Die rechte Raupen-Spal te ist in Origina lgröße! 7 7. Je nach Art legen sie ihre Eier unterschiedlich: einzeln, als Haufen, an Zweige geklebt, auf den Boden geworfen oder zu Türmchen gestapelt. Meist sind es sehr viele Eier, die direkt auf die Futterpflanzen der Raupen gelegt werden. Raupen häuten sich bis zu 5 mal = 6 verschiedene Stadien. Verbinde jeweils die drei Stadien einer Art. Die Namen helfen dabei. Die Eier sind in echt nur 0,5--2 mm klein. Tipp: Schau auf die Titelseite. Zitro Sechs Birk pfauen nen fleck Ameisen 8 falter spanner SchwalenBläuling Taubenbenchen Wiesenknopf schwänz 3 Raupe mit Bauchfüßen 9 9. Raupen haben viele Feinde. Sie haben aber auch viele Strategien, um sich zu schützen: Manche sind gut getarnt, andere tragen bunte Warnfarben und sind giftig. Male die beiden Raupen rechts farbig an: eine warnt, eine tarnt sich. „Brückenraupe“ widderchen 50–100 Tag 8. Welche der 7 Raupen links ist eine „Brückenraupe“? 24 10. Gespinnstmotten spinnen zum Schutz Netze. Prozessionsspinner laufen als lange Raupen-Kette. So sehen sie größer aus. Außerdem haben sie Haare. Male der Spinnerkette viele giftige Haare. Haarige Raupen nicht anfassen! Manche sind auch für Menschen sehr giftig. Diese Raupe passt ihre Farbe ihrer Umgeb ung an. Foto: Ewald Thies, NABU 11. Im Garten gelten Raupen als Schädlinge. Sie fressen viel und wachsen enorm. Unten siehst du die größte heimische Raupe in Originalgröße: links direkt nach dem Schlüpfen und rechts ausgewachsen. Rechne: Wie viel größer ist sie? 5× k 10 × n 19 20 × m 19 Totenkopf-Schw ärmer w et schwanz 19 n che Wo 8 a 6 mm 120 mm Winziges EntdeckenBewegliche Krabbelraupe Schau mit einer Lupe nach Eiern und Raupen. Die meisten gibt es im Frühling und Sommer. Auf der nächsten Seite siehst du, auf welcher Pflanze du sie entdecken kannst.Bastel dir eine krabbelnde Raupe! Du brauchst nur einen Stift, einen Holzspieß und Klopapier. Eine Anleitung findest du unter: www.entdeckehefte.de/falter
Aufgrund der Energiewende sollten Untertage Gasspeichern (UGS) für eine höhere Frequenz und z.T. auch Amplitude von Speicheroperationen ausgelegt werden. Der Einfluss dieser zyklischen Belastungen auf die geologischen und technischen Komponenten und damit auf die Funktionalität und Sicherheit von UGS steht deshalb im Fokus des Vorhabens. Zur langfristigen Sicherung der Schutzgüter müssen die zugrundeliegenden Prozesse und Mechanismen skalenüber-greifend sowohl qualitativ als auch quantitativ berücksichtigt werden. Im Mittelpunkt stehen deshalb die holistische Betrachtung betriebsbedingter Eigenschaftsänderungen von Speicher, Deckgebirge und deren Anbindung an technischen Einrichtungen (z.B. Bohrungen). Eng verzahnte experimentelle und numerische Untersuchungen bilden die Basis für Modellvorhersagen, die mit Feldbeobachtungen validiert werden. Die Modelle werden für Szenarien-Betrachtungen an realen und modellhaften Speichern genutzt, um optimierte Verfahrensweisen für Betrieb und Nachbetriebsphase abzuleiten, welche die Sicherheit auch bei erhöhter zyklischer Belastung steigern. Die Arbeiten von Piewak & Partner betreffen i. W. experimentelle Untersuchungen und die Validierung der geomechanischen Modellierung der Partner. Zur Übertragung der Resultate aus La-bor- und Technikumsexperimenten werden Versuche an Salzgroßproben zur hydraulischen Dichtheit mit Beobachtungen von Dehnungsstrukturen und Salzmetamorphose im Bergwerksmaßstab (Gruben Merkers, Hattdorf/Unterbreizbach von K+S) verglichen. Ziel ist die Charakterisierung von Schädigungsprozessen bei zyklischer Speicherung. Bestimmung des Spannungszustands im Deckgebirge von Porenspeichern und Salz als Grundlage zur Festlegung von Randbedingungen für Experimente und Modelle der Partner. Bestimmung von kritischen Strainraten in der Vergangenheit für den History Match und als Grundlage für die Ableitung optimierter Speicheroperationen für den sicheren zukünftigen Betrieb.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 46 |
| Europa | 2 |
| Land | 14 |
| Weitere | 19 |
| Wissenschaft | 15 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 32 |
| Hochwertiger Datensatz | 2 |
| Text | 21 |
| unbekannt | 17 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 35 |
| offen | 37 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 65 |
| Englisch | 15 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 5 |
| Bild | 5 |
| Datei | 3 |
| Dokument | 25 |
| Keine | 23 |
| Webdienst | 7 |
| Webseite | 25 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 50 |
| Lebewesen und Lebensräume | 72 |
| Luft | 20 |
| Mensch und Umwelt | 71 |
| Wasser | 43 |
| Weitere | 70 |