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Umgebung: Spielstraße, Hinterhof, von vier Seiten durch Gebäude umgeben, Nordostecke, Höhe NN = 84m

Elektromagnetische Felder erleben – BfS bei der Landshuter Umweltmesse

Elektromagnetische Felder erleben – BfS bei der Landshuter Umweltmesse Anfang 13.03.2026 10:00 Uhr Ende 15.03.2026 18:00 Uhr Welche elektromagnetischen Felder umgeben uns im Alltag? Und welche Erkenntnisse gibt es zu deren gesundheitlichen Auswirkungen? Unsere mobile Ausstellung "Entdeckungstour Strahlenschutz bei elektromagnetischen Feldern" bietet vom 13. bis 15. März 2026 täglich von 10 bis 18 Uhr die Möglichkeit, diese Fragen auf interaktive und wissenschaftlich fundierte Weise zu erforschen. Die "Entdeckungstour Strahlenschutz" im Einsatz Strahlenschutz verständlich erklärt – Erleben Sie unsere mobile Ausstellung In der Ausstellung des BfS erkunden Sie die unsichtbare Welt der elektromagnetischen Felder, zum Beispiel mit Dreh- und Steckspielen. Durch korrektes Einsetzen von Holzfiguren, die Alltagsanwendungen elektromagnetischer Felder symbolisieren, erfahren Sie mehr über genutzte Frequenzen. Kippbilder, bei denen sich das Motiv durch Bewegung verändert, lassen Sie die Ausbreitung von Feldern mit eigenen Augen sehen. Testen Sie das Zusammenspiel der Konzepte Gefahr und Risiko auf einer Spielstraße mit Spielzeugautos oder prüfen Sie Ihr Wissen in einem Quiz für Kinder und Erwachsene. Ihr direkter Draht zu Strahlenschutz -Fachleuten Fachleute des Kompetenzzentrums Elektromagnetische Felder ( KEMF ) im BfS unterstützen Besuchende beim Entdecken und Ausprobieren. Sie erläutern die wichtigsten Fakten zum Strahlenschutz und zur Risikobewertung bei Mobilfunk und Stromleitungen. Darüber hinaus nehmen wir am Umweltbildungsprogramm der Landshuter Umweltmesse teil. In unserem Modul erfahren Sie, wie elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder unser tägliches Leben beeinflussen. Live-Messungen und ein spannendes Quiz bieten Antworten auf alltägliche Fragen und geben Ihnen die Gelegenheit, Ihr Wissen zu testen. Unsere Fachleute freuen sich darauf, Ihre Fragen zu beantworten. Adresse Messepark Landshut Messestand Arena (A060) Niedermayerstraße 100 84036 Landshut Stand: 06.01.2026

Temporäre Spielstraßen: Neue Räume für Nachbarschaften

In Berlin fanden auch im September 2025 die Spielstraßenaktionstage anlässlich der Europäischen Woche der Mobilität sowie des Weltkindertages statt. Am 20. und 22. September 2025 waren alle großen und kleinen Berlinerinnen und Berliner eingeladen, den Straßenraum in den Kiezen mit neuem Leben zu füllen. Jeweils in der Zeit von 15 bis 19 Uhr wurden berlinweit insgesamt rund 40 Straßenabschnitte im Nebenstraßennetz für Spiel und Spaß, Kreidemalen, Kicken, Plaudern oder andere gemeinsame Aktivitäten freigegeben und für den Auto- und Radverkehr gesperrt. Das Bündnis Temporäre Spielstraßen, die Bezirke, zahlreiche Initiativen aus der Zivilgesellschaft und die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt setzten damit gemeinsam ein Zeichen für mehr Lebensqualität und Miteinander in der Nachbarschaft. Im Jahr 2019 wurde die erste temporäre Spielstraße in Berlin in der Kreuzberger Böckhstraße eingerichtet. Viele weitere temporäre Spielstraßen haben seitdem – als einmalige oder wiederkehrende Aktion – in verschiedenen Berliner Bezirken stattgefunden. Temporäre Spielstraßen sind Straßen, die für einen festgelegten Zeitraum für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden, um den öffentlichen Straßenraum für Kinder zum Spielen und für die Nachbarschaften als Treffpunkte zu erschließen. Sie erfüllen so eine wichtige soziale Funktion: Gerade in sehr dicht besiedelten Quartieren mit einer knappen Ausstattung an Spielplätzen und Grünflächen sind sie Orte der Begegnung. Temporäre Spielstraßen entstehen in Zusammenarbeit von Verwaltung und Stadtgesellschaft. Die einzelnen Schritte erläutert der „Leitfaden zur Einrichtung temporärer Spielstraßen“. Das große Engagement vieler Berlinerinnen und Berliner und der Einsatz der Bezirksverwaltung ermöglichen die Realisierung dieser effektiven Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und steigern die Identifikation der Menschen mit ihrem heimischen Kiez. Berlinweit berät und vernetzt zum Beispiel das Bündnis Temporäre Spielstraßen engagierte Nachbarschaftsinitiativen.

Spielstraßenaktionstage 2025 bieten wieder viel Platz für Begegnungen

Auch in diesem Jahr werden berlinweit anlässlich des Weltkindertages ( Samstag, 20. September ) und des Internationalen autofreien Tages ( Montag, 22. September ) temporäre Spielstraßen eingerichtet. Auf 40 Straßenabschnitten finden Kinder und Erwachsene zwischen 15:00 und 19:00 Uhr Platz für Bewegung, Spiel und nachbarschaftlichen Austausch. Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt : „Temporäre Spielstraßen beleben als Treffpunkt für Jung und Alt den Kiez, denn sie eröffnen Kindern direkt vor ihrer Haustür die Möglichkeit, den öffentlichen Straßenraum mit eigenen Spielideen zu gestalten. Und auch die Anwohnerinnen und Anwohner erhalten eine Gelegenheit, sich zu treffen. Dies gelingt nur dank der Unterstützung der Berliner Bezirke, des Bündnisses temporäre Spielstraßen und vieler Ehrenamtlicher.“ Temporäre Spielstraßen wurden in Berlin erstmals 2019 eingerichtet und haben seitdem zunehmende Resonanz erfahren. Seit 2020 richtet Berlin einen Spielstraßenaktionstag am 22. September aus. Seit 2024 werden auch am 20. September auf geeigneten Straßenabschnitten temporäre Spielstraßen eingerichtet. Diese sind für den Auto- und Radverkehr gesperrt und bieten Platz für Federball, Hüpfspiele, Parcours für Laufräder, Roller oder Stelzen und vieles mehr. Temporäre Spielstraßen haben nicht nur im September Saison, sondern können ganzjährig als einmaliges oder regelmäßiges Angebot eingerichtet werden.

Autofreie Kieze und Straßen: Neue Räume für Berlin erschließen

In einer so dicht besiedelten Metropole wie Berlin ist die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum entscheidend für das Wohlbefinden der Menschen. Belebte urbane Quartiere und viele Fußgängerinnen und Fußgänger gehören untrennbar zusammen. Einzelhandel, Gastronomie oder Tourismus – sie alle profitieren von einer attraktiven Gestaltung öffentlicher Räume für Fußgängerinnen und Fußgänger. Bild: SenMVKU / Mueller-Witte Temporäre Spielstraßen In einer temporären Spielstraße können Groß und Klein den öffentlichen Straßenraum in einem festgelegten Zeitraum für Spiel und Aufenthalt nutzen. Dafür arbeiten Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Gesamtkonzept für die historische Mitte Der Berliner Senat erarbeitet für die „Berliner Mitte“ ein neues planerisches Konzept. Dazu arbeitet die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen an einem Masterplan für die Berliner Mitte. Weitere Informationen

UBA-Scrollytelling: Europas Städte machen mobil für Klimaschutz

<p>So geht nachhaltige Mobilität: Das neue UBA-Scrollytelling zeigt, wie Städte und Gemeinden in ganz Europa im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche mit kreativen Aktionen für umweltschonenden Verkehr begeistern. Lassen Sie sich inspirieren und erfahren Sie, wie das Umweltbundesamt auch Ihre Kommune dabei unterstützen kann, Teil der Europäischen Mobilitätswoche zu werden.</p><p>Wie können Kommunen nachhaltige Mobilität voranbringen und Menschen für klimafreundliche Alternativen zum eigenen Auto begeistern? Mit durchschnittlich 3.000 teilnehmenden Städten und Gemeinden ist die Europäische Mobilitätswoche (EMW) die größte Kampagne für nachhaltige Mobilität weltweit.</p><p>Die EMW macht nachhaltige Mobilität in Kommunen erlebbar und bietet Raum zum Ausprobieren neuer Mobilitätslösungen. Das neue Scrollytelling des Umweltbundesamtes (⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>⁠) stellt in einer multimedialen Reportage die EMW und die Arbeit der Nationalen Koordinierungsstelle beim UBA vor. Inspirierende Beispiele aus Deutschland zeigen, wie die Mobilität vor Ort verändert werden kann – von Pop‑up‑Radwegen über autofreie Aktionswochen bis hin zu temporären Umnutzungen von Straßenräumen.</p><p>Das Scrollytelling zeigt kreative Ideen auf und lädt zum Nachmachen ein – ideal für Kommunen, Initiativen und Interessierte, Aktionen vor der eigenen Haustür umzusetzen. Die Multimedia-Reportage motiviert dazu, nachhaltige Mobilitätsprojekte anzustoßen und sichtbar zu machen, wie lebenswert Städte mit innovativen Mobilitätslösungen sein können.</p><p>Die <strong>EMW findet jedes Jahr vom 16. bis 22. September</strong> statt und endet traditionell mit dem „Autofreien Tag“.</p><p>Kommunen, Landkreise, zivilgesellschaftliche Organisationen, Unternehmen, Schulen und andere Akteure können sich noch anmelden und eigene Aktionen planen – egal ob temporäre Spielstraßen, umgenutzte Parkflächen, Aktionsveranstaltungen oder Info‑Workshops.</p><p>Das Scrollytelling liefert dazu praktische Impulse, um Bürgerinnen und Bürger zu mobilisieren – für mehr ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimaschutz#alphabar">Klimaschutz</a>⁠, sauberere Luft und lebenswerte Straßen.</p><p>Das UBA-Scrollytelling "Zeigen, was möglich ist" finden Sie unter diesem&nbsp;<a href="https://krauses.pageflow.io/emw-zeigen-was-moeglich-ist#staedte-und-gemeinden-zeigen-was-moeglich-ist">Link</a>.</p><p>Alle bislang erschienen Scrollytelling-Projekte des UBA finden sich&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/stories">hier</a>.</p>

Miteinander Spaß haben

Anlässlich des Weltkindertages eröffnete Ute Bonde , Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, gemeinsam mit Nadja Zivkovic (Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf), Victoria Schwenzer (Spielstraßen-Initiative „Kastanienallee“ vom Zukunftskiez Hellersdorf) und Gabi Jung (Bündnis Temporäre Spielstraßen) die Spielstraßenaktionstage 2024. In diesem Jahr unterstützt das Land Berlin zwei Spielstraßenaktionstage: erstmals den zum Weltkindertag am 20. September und schon zum fünften Mal den zum Internationalen Autofreien Tag am Sonntag, den 22. September. Senatorin Bonde dankte den ehrenamtlichen Organisatoren für ihre Arbeit: „Temporäre Spielstraßen sind gut für das gesellschaftliche Miteinander im öffentlichen Raum und erschließen Frei- und Bewegungsräume für Kinder in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Jede der temporären Spielstraßen trägt zur Verbesserung der Lebensqualität bei und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Und jede Menge Spaß bringt so eine Spielstraße auch in den Kiez.“ Inzwischen gibt es regelmäßige temporäre Spielstraßen in zehn Bezirken. Das Interesse wächst. Während es 2020 zum 1. Berlin-weiten Autofreien Tag 24 Spielstraßen in acht Bezirken gab, sind es in diesem Jahr 35 Spielstraßen in elf Bezirken. Insgesamt gab es in der Hauptsaison in diesem Jahr 280 einmalige und regelmäßig stattfindende temporäre Spielstraßen. Das Land Berlin unterstützt die Durchführung finanziell, organisatorisch und mit Info- und Spielmaterial. Für temporäre Spielstraßen sind im Haushalt 2025, wie auch schon 2024, Mittel in Höhe von je 150.000 Euro vorgesehen.

Modellprojekt „Zukunft Straße“

Gründe für das Modellprojekt In Berlin wurden in den Neunzigerjahren in vielen Wohngebieten, insbesondere in Kreuzberg und Moabit, verkehrsberuhigte Bereiche eingerichtet. In verkehrsberuhigten Bereichen gelten besondere Verkehrsregeln: Kraftfahrzeuge und Radfahrende dürfen nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Es gibt (theoretisch) keine Trennung mehr in Fahrbahn und Gehwege. Der gesamte Bereich der Straße ist für alle Verkehrsteilnehmende zur Nutzung freigegeben. Es darf nur in besonders gekennzeichneten Bereichen geparkt werden. In der Praxis funktionieren diese alten verkehrsberuhigten Bereiche jedoch nicht. So werden Tempolimits von nahezu allen Verkehrsteilnehmenden stark überschritten. Im Graefekiez liegt die vor Ort gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit von Kraftfahrzeugen bei ca. 30-40 Kilometern pro Stunde. Auch nutzen Zufußgehende nur in Ausnahmefällen den immer noch als Fahrbahn wahrgenommenen Bereich in der Mitte der Straße und werden meist von Kraftfahrzeugfahrenden aus dem Weg gehupt. Dies liegt vor allem an den nicht den aktuellen Richtlinien entsprechenden Standards der verkehrsberuhigten Bereiche. Infrastrukturell sind sie nicht von normalen Tempo 30-Zonen zu unterscheiden, was dann die Verkehrsteilnehmenden zu Geschwindigkeitsüberschreitungen verleitet. Mit dem Projekt „Zukunft Straße“ soll der heutige unbefriedigende Ist-Zustand mit einfachen Mitteln verbessert werden. Die heute noch vorhandene klare Trennung in Gehweg und Fahrbahn soll mit Pflanzbeeten, Sitzgelegenheiten und weiteren funktionalen Anpassungen zukünftig aufgehoben werden. Zugleich soll die Aufenthaltsqualität für die Anwohnenden stark erhöht werden. Kraftfahrzeugnutzende und Radfahrende sollen durch das neue ungewohnte Erscheinungsbild zum regelkonformen Langsamfahren animiert werden. Wo heute noch eine freie „Fahrbahn“ zu Tempoüberschreitungen verlockt, sollen die funktionalen Anpassungen für ein Fahren im Schritttempo sorgen. Die Straße wird dabei nicht autofrei, aber autoreduziert. Statt Platz für parkende Autos, der nur Wenigen zugutekommt, entsteht begrünter Raum für Viele. Für mehr Biodiversität, Gemeinschaft, Gesundheit und Sicherheit. Für die neue und gemeinschaftliche Nutzung werden einige Parkplätze temporär umgewandelt und teilweise entsiegelt. Die Erreichbarkeit bleibt vollständig gewährleistet. Böckhstraße im Kreuzberger Gräfekiez als neue Straße der Zukunft Kinderfreundliche Straßen legen den Grundstein für eine zukunftsfähige Stadt. Daher stehen die Bedürfnisse der Kinder bei diesem Modellprojekt klar im Vordergrund. Kinder brauchen ein gesundes Umfeld, in dem sie sich frei und sicher bewegen, sich treffen, spielen und lernen können. Für das Modellprojekt wurde aus diesem Grund die erste anerkannte Spielstraße Berlins, die westliche Böckhstraße im Kreuzberger Graefekiez zwischen Graefe- und Grimmstraße, ausgewählt. In der Straße sind mehrere Schulen und Kindergärten zu finden, die wiederum für einen sehr hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen sorgen, die die Straße nutzen. Insbesondere die Kinder sind durch die permanenten Tempoüberschreitungen stark gefährdet und sollen durch die Umbaumaßnahmen besonders geschützt werden. Um die Schülerinnen und Schüler der Lemgo-Grundschule und des Robert-Koch-Gymnasiums besser zu schützen und die Schulwegsicherheit zu erhöhen, wird die Böckhstraße zur Einbahnstraße mit erweiterten Sichtachsen. Im Schritttempo dürfen Autos und Fahrräder die Straße weiter befahren. Erstmalig in Berlin soll eine Nebenstraße kollektiv zu einem gemeinwohlorientierten Ort umgewandelt werden. Der Verkehr wird sicherer, die Straße attraktiver und nachhaltiger. Neues Stadtgrün entsteht als wichtiger Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt und zur Klimaanpassung. Dabei im Fokus: Die Bedürfnisse der Kinder. Denn Straßen, die für Kinder sicher sind, sind für alle sicher. Die ansässigen Kitas, Schulen und Nachbarschaftsinitiativen wurden aktiv in die Planung einbezogen. Sie haben die neuen Nutzungsmöglichkeiten gemeinsam mit Unterstützung der beiden das Projekt begleitenden Vereine NaturFreunde Berlin e.V. und Berlin 21 e.V. entwickelt. In begleitenden Formaten und Workshops konnten die Akteurinnen und Akteure ihre Ideen umsetzen. Entstanden sind: Ein öffentliches Klassenzimmer auf der Straße, das von den Schulen in das Unterrichtskonzept miteinbezogen wird. Vor den Kitas sind Kiez-Terrassen als Aufenthaltsflächen entstanden. Eine neue Boulebahn auf einer neu entsiegelten Fläche erhöht die Aufenthaltsqualität auch für Erwachsene. Barrierefrei gestaltete Urban Gardening Bereiche verbessern das Zusammengehörigkeitsgefühl im Kiez und ermöglichen auch Menschen im Rollstuhl die Teilhabe am öffentlichen Gärtnern in der Straße. Die Straße der Zukunft wird mit einer Mischung aus baulichen Elementen, Farben und freien Flächen zu einem Lern- und Inspirationsort. Die funktionalen und begrünten Inseln laden zum Verweilen, Lernen und Spielen ein und bilden Plattformen für ein entspanntes, nachbarschaftliches Zusammenleben, wie die Berliner Parkletförderung erfolgreich zeigt. Nun wird dieser Ansatz in der Umgestaltung eines gesamten Straßenabschnitts erprobt. Dies eröffnet die Chance, dem Kiez ein neues Gesicht zu geben. Daraus erschließt sich auch, welche künftigen Gestaltungsformen und -formate für ein großflächiges Konzept geeignet wären. Alle beteiligten Akteurinnen und Akteure können so das zukunftsweisende Straßenbild ihres Kiezes dynamisch mitgestalten. Das Vorhaben ist eingebettet in das “Projekt Graefekiez“ des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, in dem ein Freiraumkonzept für den Kiez erarbeitet wird. Inspiriert wurde das Projekt „Zukunft Straße“ durch ein vorab in Auftrag gegebenes Kurzkonzept der Architektin Katja Pfeiffer. Zeitdauer des Projektes Die Straße der Zukunft wurde am 27.09.2023 mit einem Straßenfest eröffnet. Bis Ende Oktober werden noch kleinere Restarbeiten erfolgen (z.B. in Abstimmung mit rollstuhlnutzenden Anwohnenden die Errichtung des barrierefreien Urban Gardening Bereichs). Das Projekt ist auf eine Zeitdauer von 12 Monaten angelegt. Im Anschluss wird die BVV entscheiden, ob die temporären Maßnahmen dauerhaft vor Ort bleiben. Verantwortliche Projektteilnehmer Das Projekt wird im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt mit Unterstützung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg durch die Vereine Berlin 21 e.V. und NaturFreunde Berlin e.V. umgesetzt. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier: Projekt Graefekiez – Schrittweise mehr Platz

Öffentlichen Raum kreativ nutzen – vielfältig und kommerzfrei

Auch in diesem Jahr unterstützt das Projekt „Tag des guten Lebens“ wieder lokale Initiativen in ihren Kiezen bei der Umsetzung eigens geplanter Aktionen, die den öffentlichen Raum kreativ nutzen und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig stärken. Bürgerinnen und Bürger in allen Berliner Bezirken sind aufgerufen, ihre Ideen einzubringen. Das Projekt wird von der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt gefördert und unter der Trägerschaft des Vereins Berlin21 e.V. mit Unterstützung des Bezirksamts Lichtenberg umgesetzt. Manja Schreiner, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt : „Mit dem Projekt fördern wir die Bildung von Allianzen zwischen Nachbarschaften, Institutionen und Gewerbetreibenden sowie den Austausch mit Politik und Verwaltung. Ein guter Zusammenhalt im Wohnumfeld macht das Leben noch lebenswerter. So wird jeder Tag zum Tag des guten Lebens.“ Unterschiedlichste Aktionen stehen für die Vielfalt und die verschiedenen Bedürfnisse der Gesellschaft. Partizipativ und gleichberechtigt werden Initiativen ermutigt, sich einzubringen und ihre Themen, Ideen und Wünsche gemeinsam mit anderen umzusetzen. Freilichtkino, Kiezfest, Pflanzaktion, Spielstraße, Tauschmarkt oder Workshop – Hauptsache vielfältig, autofrei, kreativ und kommerzfrei. Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Martin Schaefer : „Oft sind es die kleinen Dinge, die Großes bewirken. Wenn Menschen sich begegnen, sich kennenlernen und austauschen und sich dafür gemeinsam ihre Nachbarschaft erschließen, dann ist das gut für Gemeinsinn und Nachhaltigkeit und schafft liebenswerte Kieze und eine lebenswerte Stadt.“ Bezirksstadträtin für den öffentlichen Raum, Filiz Keküllüoğlu : „Öffentlicher Raum – das ist auch der Alltagsraum der Gemeinschaft und soll so auch verstanden und erlebt werden. Er eröffnet der Nachbarschaft wichtige Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch. Denn erst in Kommunikation entsteht ein besseres Verständnis füreinander. Viele Engagierte wollen den öffentlichen Raum mitgestalten; das ist unterstützenswürdig und trägt zur Aufenthaltsqualität bei.“ Der Tag des guten Lebens versteht sich als Schauplatz und Sprachrohr für ein soziales Miteinander jenseits von Konsum und will menschliche und räumliche Nähe schaffen. Der Verein Berlin 21 e.V. unterstützt die Teilnehmenden bei der Finanzierung und der Vernetzung, hilft in den Genehmigungsprozessen und bei Organisationsfragen und stellt Aktionsmaterialien zur Verfügung. Um eine Verstetigung in den Kiezen zu unterstützen, gibt es Beratung, Coachings und Workshops zu Nachhaltigkeits- und Transformationsthemen oder zur Selbstorganisation. Wer mitmachen möchte, Aktionen plant, oder Anregungen, Ideen und helfende Hände beisteuern will, kann Kontakt zum Organisationsteam per E-Mail aufnehmen. Weitere Informationen gibt es unter www.tagdesgutenlebens.berlin Organisationsteam Berlin 21 e.V.: kontakt@gutesleben.berlin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: christoleit@berlin21.net

Audiovisuelle Medien im Kontext der Europäischen Mobilitätswoche

Die kommunikative Vermittlung von Verkehrsversuchen und Straßenraumumnutzungen spielt eine entscheidende Rolle für deren Erfolg. Der Einsatz audiovisueller Medien kann dabei die Stärken und Spezifika von Verkehrsversuchen hervorheben. Welche audiovisuellen Medien sich für ihre kommunikative Vermittlung anbieten und wie eine erfolgreiche filmische Begleitung konkret aussehen kann, wurde im vorliegenden Projekt untersucht. Dazu wurde ein Kurzfilm erstellt, der Verkehrsversuche und temporäre Straßenraumumnutzungen während der Europäischen Mobilitätswoche 2023 in den Städten Brühl, Krefeld, Jena, Darmstadt und Karlsruhe zeigt. Er soll Kommunen dazu ermutigen, im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche Verkehrsversuche umzusetzen. Die Produktion des Films ermöglichte es, exemplarisch Chancen und Herausforderungen einer filmischen Dokumentation von Verkehrsversuchen zu eruieren. Der Kurzfilm „Lebendige Straßen: Verkehrsversuche & Spielstraßen – Ideen in der Europäischen Mobilitätswoche“ fängt das transformative Potential von Verkehrsversuchen ein und vermittelt einen Eindruck, wie sich die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum verbessern lässt.

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