Das übergeordnete Ziel des Projektes KlimALEZ ist, die Widerstandsfähigkeit des zentralasiatischen Agrarsektors gegenüber Klimarisiken, insbesondere Dürren, durch Innovationen in den Agrarversicherungsmärkten zu erhöhen. Anhand eines transdisziplinären Ansatzes und in Kooperation mit deutschen und lokalen Versicherungsunternehmen soll ein nachfrageorientiertes, indexbasiertes Agrarversicherungsprogramm für verschiedene zentralasiatische Länder entwickelt werden. Anschließend werden die entwickelten Versicherungsprodukte in einem Pilotprojekt an landwirtschaftliche Betriebe in Usbekistan, Kasachstan und Kirgistan verkauft und der Einfluss der Versicherungsprodukte auf sozioökonomische Entwicklung und strategische Unternehmensentscheidungen gemessen. Durch das Studiendesign (randomisierte kontrollierte Studie, RCT) sollen sich wissenschaftlich verwertbare Schlüsse bezüglich des Einflusses moderner Agrarversicherungsmärkte auf Ernährungssicherheit, Klimaresilienz und Nachhaltigkeit ziehen lassen. Die Forschungserkenntnisse dienen den jeweiligen nationalen Regierungen und kooperierenden Versicherungsunternehmen bei der Implementierung eines nachhaltigen und landesweiten Versicherungsprogrammes.
Das Gesamtvorhaben GeoCare beabsichtigt eine Optimierung von geodatengestützten agrartechnischen Lösungen für den ressourceneffizienten und nachhaltigen Einsatz in der Agrarwirtschaft. Das Ziel ist die flächendeckende Erfassung sowie der Schutz und die Erhaltung der landwirtschaftlichen Produktion, und damit die Absicherung des Produktionsrisikos des Erzeugers, durch Integration von Geotechnologien. Der Beitrag der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft im Teilprojekt 3 im Vorhaben GeoCare ist die Schaffung einer erstmalig flächendeckenden Ertrags- und Qualitätsabschätzung im Grünland. Dies ist nötig, da Grünland einen Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche Deutschlands darstellt und entscheidend zur Milch- und Fleischindustrie beiträgt. Trotz dieser Bedeutung kann die Erntemenge von Grünland momentan nur auf Grundlage von Stichproben und Expertenwissen abgeschätzt werden. Ebenfalls gibt es zurzeit keine flächendeckenden und personaleffizienten Erfassungsmethoden für Schnitte im Grünland. Im Projekt wird ein Verfahren auf Grundlage eines phänologischen Grünlandmodells unter Einbezug von Radardaten für die Bestimmung der Schnittzeitpunkte entwickelt. Dazu wird gemeinsam mit der GAF AG ein derzeit in der Entwicklung befindliches technisches Verfahren der Grünschnittdetektion auf Basis von Sentinel-1 Daten erarbeitet, die ergebnisorientierte Eignung ermittelt und das Verfahren entsprechend angepasst werden. Weiterhin wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und der Universität Kiel (Abt. Grünland und Futterbau/Ökologischer Landbau) ein schlagbezogenes, phänologische Ertrags- und Qualitätsmodells an mittelgebirgs- und alpennahe, vom Höhenprofil stark gegliederte Verhältnisse mit unterschiedlichen Grünlandtypen angepasst und erstmalig in eine flächendeckende Grünlandertragsmodellierung überführt. Am Ende des Vorhabens soll ein operationeller, dauerhaft zur Verfügung stehender Service zur besseren, regionalspezifischen Grünlandertragsmodellierung auf der Basis von Schnittzeitpunkten (Sentinel-Satellitendaten) und DWD-Daten (RADOLAN, Bodenmessnetze) zur Verfügung stehen. Dieses dient der Beratung der Landwirte zur ressourcenschonenderen, ökonomisch und ökologisch sinnvollen Bewirtschaftung von Grünland. Außerdem liefert der Service bessere Grundlagen für die Politikberatung und trägt zur Entwicklung eines Regionalertragsindizes für indexbasierte Versicherungslösungen und eines in GeoCare entwickelten Risikomonitoringsystems bei.
Das Ziel von GeoCare ist der Schutz und Erhalt der landwirtschaftlichen Produktion und die Absicherung des Produktionsrisikos des Erzeugers durch Integration von Geotechnologien in versicherungstechnische Lösungen die ein geointegriertes Risiko- und Schadensmanagement beinalten. Risikomanagementinstrumente, wie traditionelle Einzelgefahrenversicherungen und geplante umfassendere Ernteversicherungsprodukte, wie Mehrgefahrenversicherungen, sollen die entsprechenden einzelnen bzw. kombinierten Risiken in der Pflanzenproduktion absichern und so einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung und Stärkung der landwirtschaftlichen Erzeugung in einem weltweiten Kontext ermöglichen. Die Aktivitäten der GAF, die im Rahmen des GeoCare-Vorhabens durchgeführt werden sollen, umfassen: 1.) Die Schaffung der notwendigen Systemumgebung für die nachfolgenden Forschungsarbeiten. Dies beinhaltet insbesondere das Design und die Implementierung eines Datenmanagementsystems und die Erforschung und Entwicklung neuer Verfahren zur automatisierten Aufbereitung von Daten (AP 1000). 2.) Unterstützung des Projektpartners LfL bei der Entwicklung eines Verfahrens zur flächendeckenden, radargestützten Schnittterminerfassung für ein erweitertes Grünlandertrags- und Qualitätsmodell (AP 2200) und Beteiligung an Evaluierung der Ertragsschätzungsmodelle (AP 2300). 3.) Im Rahmen von AP 3000 wird durch die GAF ein Risikomonitoringsystem für versicherte Flächen konzeptioniert. 4.) AP 4000 umfasst die Validierung und prototypische Implementierung der in den vorigen APs erforschten und entwickelten Verfahren. Der detaillierte Arbeitsplan ist Teil der ausführlichen Vorhabenbeschreibung.
Das Ziel von GeoCare ist der Schutz und Erhalt der landwirtschaftlichen Produktion und die Absicherung des Produktionsrisikos des Erzeugers durch Integration von Geotechnologien in versicherungstechnische Lösungen, die ein geointegriertes Risiko- und Schadensmanagement beinhalten. Risikomanagementinstrumente, wie traditionelle Einzelgefahrenversicherungen und geplante umfassendere Ernteversicherungsprodukte, wie Mehrgefahrenversicherungen, sollen die entsprechenden einzelnen bzw. kombinierten Risiken in der Pflanzenproduktion absichern und so einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung und Stärkung der landwirtschaftlichen Erzeugung in einem weltweiten Kontext ermöglichen. Der hier aufgeführte Arbeitsplan beinhaltet die Arbeitspakete mit (Mit-)Verantwortlichkeit von der Arbeitsgruppe Earth Observation and Modelling (EOM) der CAU Kiel. Die Arbeitspakete (APs) von EOM beinhalten insbesondere die Entwicklung innovativer Methoden zur Ernteertragsabschätzung. Dabei handelt es sich insbesondere um AP 1100 (Anforderungsanalyse, Definition von Konventionen und Datenverfügbarkeit) AP 2100 (Entwicklung satellitenbasierter Modelle Acker und Grünland) inklusive der dazugehörigen Teilpakete (AP 2110 bis 2140) AP 2300 (Genauigkeitsanalysen, Modellvergleiche, Modellensembles) Die Inhalte des Arbeitsplans bzw. die Arbeitspakete werden in der Vorhabensbeschreibung detailliert aufgeführt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung über den Projektträger Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft.
Das Ziel von GeoCare ist der Schutz und Erhalt der landwirtschaftlichen Produktion und die Absicherung des Produktionsrisikos des Erzeugers durch Integration von Geotechnologien in versicherungstechnische Lösungen die ein geointegriertes Risiko- und Schadensmanagement beinalten. Risikomanagementinstrumente, wie traditionelle Einzelgefahrenversicherungen und geplante umfassendere Ernteversicherungsprodukte, wie Mehrgefahrenversicherungen, sollen die entsprechenden einzelnen bzw. kombinierten Risiken in der Pflanzenproduktion absichern und so einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung und Stärkung der landwirtschaftlichen Erzeugung in einem weltweiten Kontext ermöglichen.
Das Ziel von GeoCare ist der Schutz und Erhalt der landwirtschaftlichen Produktion und die Absicherung des Produktionsrisikos des Erzeugers durch Integration von Geotechnologien in versicherungstechnische Lösungen die ein geointegriertes Risiko- und Schadensmanagement beinalten. Risikomanagementinstrumente, wie traditionelle Einzelgefahrenversicherungen und geplante umfassendere Ernteversicherungsprodukte, wie Mehrgefahrenversicherungen, sollen die entsprechenden einzelnen bzw. kombinierten Risiken in der Pflanzenproduktion absichern und so einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung und Stärkung der landwirtschaftlichen Erzeugung in einem weltweiten Kontext ermöglichen.
Das Ziel des Verbundprojektes besteht in der Ableitung vernetzter, regional wertschöpfender Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität auf Basis des 'natürlich' gewachsenen Bestandes von Elektrofahrzeugen im Bergischen Land. Durch nutzerzentrierte Verhaltens-, Gebrauchs- und Bedürfnisanalysen sollen Dienstleistungsangebote in den als besonders forschungsbedürftig erwiesenen Bereichen E-Fitnessbike, E-Schulung & Zertifizierung, E-Versicherungsmodell entwickelt und erprobt werden. Ziel des Teilvorhabens ist - auf Basis der Nutzeranalyse und von Erhebungen bei den Versicherungsnehmern von SHT - die konzeptionelle Gestaltung einer dynamischen, informationsgestuften Tariflandschaft für die Versicherung von Elektrofahrzeugen. Als Ergebnis resultiert eine Senkung der Versicherungskosten durch besser angepasst Versicherungstarife sowie eine Senkung von Werkstattkosten durch neue Kooperations- und Schulungsmodelle. Im ersten Halbjahr (Analyse) wird zunächst ein valider Datenpool auf Basis der Nutzer-, Fahrzeug- und Fehleranalysen aufgebaut und es werden Anforderungen an Klassifizierungskonzepte für E-Fahrzeuge und Versicherungsmodelle abgeleitet. Im zweiten Halbjahr (Konzeption) erfolgt die Analyse aktueller und zukünftiger Tarifstrukturen und Versicherungsmodelle bezüglich Daten, Klassifizierungssystematik und Diversifizierungsparametern. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wird ein Ansatz für eine neue dynamische Tariflandschaft entwickelt. Im zweiten Jahr (Prototypisierung) wird das Konzept prototypisch umgesetzt. Es wird ein Typklassenverzeichnis für Elektrofahrzeuge vorgeschlagen und es werden Versicherungsalgorithmen für die dynamischen Versicherungsmodelle der gestuften Tariflandschaft entwickelt. Zudem wird ein Methodeninventar erarbeitet, um auch zukünftige technische Entwicklungen nachzubilden.
Ausgangspunkt sind die folgenden Beobachtungen: Die Versicherung von unbegrenzten Schaeden - bei begrenzter Deckung - erhoeht das oekologische Risikopotential; die Praemienpolitik der Versicherungen hat Einfluss auf Art und Ausmass moeglicher Schaeden. Falls man fordert, dass Versicherungen nach oekologischen Kriterien zu agieren haben, liegen folgende Fragestellungen nahe: Duerfen - aus ethischen oder anderen Gruenden - Umweltrisiken von unabsehbarem oekologischem Ausmass ueberhaupt versichert werden? Wie muessen Praemien gestaltet werden, damit die Alternative: Schutzmassnahmen oder hoehere Praemien oekologisch sinnvoll entschieden wird? Inwieweit bedeuten lange pay-back-Zeiten eine Verlagerung von Risiken in die Zukunft? Wie koennen Versicherungen Langzeitrisiken durch diffuse, schleichende Einwirkung oekologisch angemessen behandeln? Inwieweit leistet eine Vernetzung der Versicherungswirtschaft einen Beitrag zur Internalisierung externer Kosten? Diesen Fragen soll vom umweltnaturwissenschaftlichen Standpunkt aus nachgegangen werden.
General objective of this project is to develop innovative products of private-sector financial institutions, which contribute to implementation of the Kyoto Mechanisms and domestic greenhouse gas reduction projects. Main components of the project include the following: firstly, it aims at exploring the scope for private-sector insurance against risks related to the use of the Kyoto Mechanisms. Secondly, it intends to integrate financial implications of the Kyoto Mechanisms into conventional project finance valuation. This integration will promote the identification and realisation of viable Joint Implementation, Clean Development Mechanism and domestic projects. Thirdly, the project strives for exploring the appropriate design of a private-sector investment fund for Joint Implementation, Clean Development Mechanism and domestic projects. Main advantage of such investment vehicles is diversification of investment risks, thus encouraging investments. The results of the project will be applied to concrete cases, predominantly in Mediterranean countries. Main findings will be disseminated through reports ad international workshops.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 49 |
| Kommune | 1 |
| Land | 1 |
| Wissenschaft | 6 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 49 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 49 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 46 |
| Englisch | 7 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 35 |
| Webseite | 14 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 37 |
| Lebewesen und Lebensräume | 43 |
| Luft | 38 |
| Mensch und Umwelt | 49 |
| Wasser | 31 |
| Weitere | 49 |