Aufgabe dieses Forschungsbereichsvorhabens ist es zu untersuchen, wie im Kameralismus das Problem natürlicher Ressourcen sowohl in den theoretischen Überlegungen der kameral-wissenschaftlichen Publizistik als auch in den praxisbezogenen Anleitungen der kameralistischen Verwaltungspraxis das Problem natürlicher Ressourcen gelöst worden ist. Insbesondere ist der Frage der Nachhaltigkeitsidee nachzugehen und zu prüfen, welche Bedeutung ihr als gemeinwohlverpflichtete Ressourcenpolitik zum Ausgleich divergierender Bedürfnis- und Nutzungsinteressen bis um 1850 konkret zukam. Für eine solche Prüfung ist herauszuarbeiten, welches Wertkonzept den kameralistischen ressourcenpolitischen Vorschlägen zugrunde liegt und welche Annahmen über die Beziehung von individueller und staatlicher 'Glückseligkeit' hinter diesen Vorschlägen stehen. Überprüft werden soll die These, dass die Positionen der neoklassischen Umwelt- und Ressourcenökonomie zu diesen Fragestellungen, nämlich das Konzept des sowohl einen instrumentellen Wert als auch einen anthropozentrischen Eigenwert umfassenden ökonomischen Gesamtwertes einer natürlichen Ressource sowie die regulative wohlfahrtsökonomische Idee eines dem Gemeinwohl verpflichteten Diktators schon im Kameralismus vertreten sind. Weiterhin ist danach zu fragen, welche Effekte obrigkeitlich-administrative Interventionen wie Preistaxen, Verbote, Beschränkungen oder Privilegien für die Einführung neuer Produktionstechniken und die Erweiterung des Marktangebots oder die Versorgung der Konsumenten hatten.
Ziel des Projektes, welches sich ueber einen Zeitraum von mehreren Jahren erstreckt, ist die Erarbeitung einer Anleitung zum Vollzug der Landschaftsplanung nach Paragraph 17 des Landespflegegesetzes Rheinland-Pfalz (Landschaftsplanung in der Bauleitplanung). Hierzu soll in einem ersten Schritt (Teil I) zunaechst die bisher in diesem Bundesland betriebene Landschaftsplanung einer Betrachtung nach sachlich-inhaltlichen und methodischen Gesichtspunkten unterzogen sowie die Umsetzungsprobleme im Integrationsprozess in den Flaechennutzungsplan beleuchtet werden. Auf der Grundlage eines hieraus entwickelten differenzierten Katalogs von Anforderungen an die zukuenftige Landschaftsplanung sollen dann (Teil II) unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Institut fuer Landschaftspflege und Naturschutz eigene Beispiels-Landschaftsplanungen durchgefuehrt werden, deren Ergebnisse zum einen als Muster fuer andere Gemeinden mit vergleichbaren Verhaeltnissen herangezogen werden koennen, zum anderen als Erfahrungshintergrund bei der anschliessend (Teil III) vorgesehenen Formulierung einer generellen Anleitung zur Landschaftsplanung auf der Stufe der Flaechennutzungsplanung dienen koennen.
1) Ziel: Ermittlung der Handlungsspielraeume von umweltpolitischen Akteuren. 2) Zwischenergebnis: a) Analyse des Umweltschutzbueros Dong Ying in der Provinz Shandong in bezug auf Aufbau, Organisation, Aufgaben, Arbeitsgebiete, Know-how und Kooperationen; b) Restriktionsanalyse; c) Vorschlaege von Verbesserungsmoeglichkeiten; d) Formulierung von Umweltqualitaetszielen und Implementationsmoeglichkeiten; e) Umweltpolitik und Umweltverwaltung in der VR China; f) Lokale umweltrelevante Akteure der zivilen Gesellschaft.
The project DIGSTER - Map and Go (Digital Based Terrain Mapping) aims at the technical aspects of digital terrrain mapping. For many questions in administration, planning and expertise terrrain mappings are indispensable. The whole process starting with the data acquisition in the field and ending with map products will be digitally performed by the system. Therefore, a platform appropriate for the use in the field (PDA) is combined with technologies from the disciplines of satellite navigation, remote sensing, communication, and mobile geoinformation systems. For DIGSTER a lot of practical applications already exist in connection with policies and directives on the national and also European level.
Climate change adaptation is a demanding challenge for small to medium-sized municipalities. Nevertheless, in many European countries the responsibility for building, maintaining and adapting local infrastructure is with the municipalities, either at city level or at the level of regional planning authorities. LOCAL ADAPT strives towards meeting these challenges and providing solutions. In order to improve the resilience of European municipalities and regions to adverse negative impacts of climate change such as heavy rain, heat and drought, four key objectives are: - Implementation of specific climate change adaptation measures in cooperation with municipalities - Integration of climate change adaptation into the administrative practice of local authorities - Enhancing the knowledge of municipalities on climate change adaptation - Improving the data and information base on climate change impacts. To realize the implementation of specific measures on the local level, municipal knowledge and capacities must be increased. Updated data and information on climate change impacts, risks and vulnerabilities are a prerequisite to a profound knowledge transfer which enables decision makers to take the right decisions and to integrate climate change adaptation into their administrative practice. Six partners from four Europe member states (Germany, Austria, Czech Republic and Latvia) will bring in their valuable experience and proficiency into LOCAL ADAPT. In the course of the five-year project they will strive to enhance the capacity of municipalities to cope with the impacts of climate change and will contribute remarkably to the implementation of the EU Strategy on Adaptation to Climate Change. The Climate Service Center Germany contributes to this project by providing local climate information for the specific case study sites, by ensuring transferability of concepts and methods, and setting up the communication strategy.
Mit der UAG-Erweiterungsverordnung vom 3. Februar 1998 (BGBL. I S. 338) koennen sich nunmehr ueber gewerbliche Unternehmen hinaus fast alle umweltrelevanten Bereiche der Gesellschaft, so auch Hochschulen und Universitaeten, an der Einfuehrung eines Gemeinschaftssystems fuer das Umweltmanagement und die Umweltbetriebspruefung auf freiwilliger Basis beteiligen. Hier liegen im Vergleich zu gewerblichen Unternehmen eigenstaendige Zielstellungen, Gegebenheiten und Randbedingungen vor. Dies bedingt, dass auch fuer dieses Gebiet modellhaft innovative, verallgemeinerungswuerdige Instrumentarien, Hilfsmittel und Methoden erarbeitet werden muessen, um massgebliche Fortschritte in Richtung einer kontinuierlichen Verbesserung des Umweltschutzes zu erreichen und in die Ueberarbeitung der EG-Oeko-Audit-Verordnung (EMAS II) einzubringen. Seit langem wird an der TU Dresden sowohl in der Verwaltung als auch in Forschung und Lehre intensiv auf dem Gebiet des Umweltschutzes gearbeitet. Das breite Spektrum der Fakultaeten, Institute und Professuren bietet dazu sehr gute Voraussetzungen. Der jaehrlich ausgearbeitete Umweltbericht weist kontinuierliche Fortschritte aus. Die konzeptionelle Arbeit, vor allem durch die Gruppe Umweltschutz im Dezernat Technik, zeigt bereits gute Erfolge. Mit der Einfuehrung eines Gemeinschaftssystems fuer das Umweltmanagement und die Umweltbetriebspruefung koennen weitere Reserven erschlossen werden. An der TU Dresden sind schon vor der UAG-Erweiterungsverordnung vom 3. Februar 1998 Bemuehungen in Gang gekommen, wichtige Schritte zur Vorbereitung eines Oeko-Audits einzuleiten. Massgeblich ist dies durch die Kommission Umwelt der TU Dresden initiiert worden. Im Rahmen dieser Kommission ist eine Projektgruppe 'Oeko-Audit an der TU Dresden' entstanden. Die 'Umweltpolitische Erklaerung' ('Umweltpolitische Leitsaetze') wurden bereits im Maerz 1999 vom Rektoratskollegium verabschiedet. Ziel der Einfuehrung eines Umweltmanagements an der TU Dresden ist die wissenschaftliche Begleitung der Diskussion zum Entwurf der EMAS II und die Multiplikation des Erkenntnisgewinns in den Hochschulbereichen. Mit der konkreten Implementierung und Aufrechterhaltung eines Umweltmanagementsystems, gestuetzt durch rationelle Werkzeuge, sind dazu wichtige Voraussetzungen gegeben. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Professur fuer Fabrikplanung und Produktionsorganisation am Institut fuer Produktionstechnik an der Fakultaet Maschinenwesen der TU Dresden. Vorgehensweise: Das Vorhaben gilt als klassisches Sensorprojekt. Da die EMAS II zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verabschiedet ist, werden einzelne Elemente der Verordnung hinsichtlich ihrer Zielorientierung und ihrer Umsetzbarkeit geprueft (Fokus der Implementierung). Die Verordnung als freiwilliges umweltpolitisches Instrument bedarf einer Multiplika in den tertiaeren Sektor (Fokus der Multiplika).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 129 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 1 |
| Land | 8 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 51 |
| Zivilgesellschaft | 8 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 129 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 129 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 127 |
| Englisch | 14 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 96 |
| Webseite | 33 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 48 |
| Lebewesen und Lebensräume | 114 |
| Luft | 37 |
| Mensch und Umwelt | 125 |
| Wasser | 37 |
| Weitere | 129 |