Der Layer stellt die klassifizierten Verweilzeiten in Jahren des Grund- und Sickerwassers in der Grundwasserüberdeckung für Hamburg dar. Weiterführende Erläuterungen zum Datensatz siehe Link zur Dokumentation unter "Verweise".
Web Map Service (WMS) zum Thema Verweilzeiten Grundwasser Hamburg. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.
Der Rückhalt von Last- und Schadstoffen in Vorsperren ist eine Funktion der Verweilzeit des zufließenden Wassers. Eine ständig voll eingestaute Vorsperre weist bei geringen Zuflussmengen meist zu lange, bei starken trübstoffbelasteten Durchflüssen aber zu kurze Verweilzeiten auf. Die Schlussfolgerung liegt nahe, das Stauvolumen einer Vorsperre in Abhängigkeit von Durchflussmenge und Wasserbeschaffenheit so zu steuern, dass die Verweilzeit im jeweils optimalen Bereich liegt. An der der Talsperre Saidenbach (Sachsen, Mittlerer Erzgebirgskreis) vorgelagerten Vorsperre Forchheim wurden erstmalig technische Voraussetzungen geschaffen, den Einstau und damit die Verweilzeit gezielt zu steuern, ohne das Grundprinzip der kontinuierlichen Abgabe von Oberflächenwasser aufzugeben. Dies wurde durch Einbau eines beweglichen Auslaufschützes am Entnahmebauwerk realisiert, dessen Höheneinstellung in Abhängigkeit vom Zuflusspegel computergestützt geregelt wird. Zur Erreichung maximaler Nutzeffekte macht sich eine Optimierung der automatischen Steuerung erforderlich, wofür gegenwärtig weder praktische Erfahrungen noch ausreichende wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen. Das Ziel dieses Vorhabens besteht deshalb darin, durch geeignete limnologische Untersuchungen während des Probebetriebes sowohl objektspezifische als auch verallgemeinerungsfähige Grundlagen für eine wassergüteoptimierte Bewirtschaftung von Vorsperren zu erarbeiten.