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Stärke ist ein pflanzlicher Reservestoff, der in Form von Stärkekörnern in Speicherorganen von Pflanzen (Körner, Knollen, Wurzeln oder Mark) angereichert wird. Stärke wird sowohl im Lebensmittel - als auch im technischen Bereich in breitem Umfang eingesetzt. Die landwirtschaftliche Erzeugung von stärkehaltigen Rohstoffen erfolgt in Deutschland durch den Anbau von Kartoffel, Weizen und Körnermais. In der Zukunft könnten die Markerbse und Neuzüchtungen mit sehr hohem Amylose- ("Amylo-Mais") oder Amylopektinanteil (z. B. Amylose-freie Kartoffel) Bedeutung erlangen, da sich hierdurch verarbeitungs- und anwendungstechnische Vorteile ergeben. Hinsichtlich der Verwendung werden drei wesentliche Produktlinien unterschieden - native Stärke (Papier, Pappe, Leime, Kleber, Gipskartonplatten, Textilverarbeitung, Kosmetika), - modifizierte Stärke (Lacke, Streichfarben, Bindemittel (Quellstärken), kationische Stärken, Papier, Pappe, Tabletten, Stärkeether und -ester) etc. sowie - Verzuckerungsprodukte (Tenside, Sorbit, Kunststoffe, Vitamin C, Alkohole, Biotechnologie).
Es wird untersucht, inwieweit die fuer einzelne Gemuesekulturen zugelassenen Herbizide einen Einfluss auf die Bildung ausgewaehlter Inhaltsstoffe (Carotin bei Moehren, Vitamin C bei Salat) ausueben. Die Ermittlung der kritischen Wirkstoffmengen im laufe der einzelnen Entwicklungsstadien steht mit im Vordergrund der Untersuchungen. Die optimale Dosis (bezogen auf die Unkrautwirkung) wird mit darueber und darunter liegenden Aufwandmengen verglichen.
Die Entwicklung auf dem Gebiet der Polymeren zum Verpacken von Lebensmitteln geht derzeit verstaerkt in Richtung einer Erhoehung der Schutzwirkung gegen negative Umwelteinfluesse und der Lagerzeiten. Eine erhebliche gesundheitliche Bedeutung kommt hierbei der Kontamination von Lebensmitteln durch die technisch notwendigen und unvermeidlichen Kunststoffinhaltsstoffe zu, die durch Migration in Lebensmittel gelangen und u.a. unguenstige chemische Reaktionen eingehen koennen. Die bisherigen Methoden lassen nur begrenzte oder ungenuegende Aussagen ueber das Migrationsproblem und die entsprechenden stofflichen Wechselwirkungen zu. Es wird daher versucht, neue Messmethoden zu entwickeln, die es gestatten, in Kombination mit Analysegeraeten der modernen instrumentellen Analytik auch kleinste Mengen an fluechtigem und nicht fluechtigem Migrat bzw. dessen Umsetzungsprodukten im komplexen Naturstoffgemischen schnell und quantitativ nachzuweisen. Das Forschungsvorhaben wird im wesentlichen unter folgenden zwei Aspekten durchgefuehrt: 1. Durch Aehnlichkeitsbetrachtungen und Modelluntersuchungen unter Einbeziehung 'echter' Kunststoffadditive und Lebensmittel soll das Ausmass der Migration innerhalb kurzer Zeit abschaetzbar gemacht werden. 2. Es werden vertieft die physikalischen und chemischen Wechselwirkungen zwischen Kunststoffinhaltsstoffen und Lebensmittelbestandteilen untersucht. Dabei wird insbesondere die Wechselwirkung mit essentiellen und nur in geringer Konzentration vorliegenden Lebensmittelbestandteilen wie Vitamine, Spurenelemente, Aromakomponenten u.a. beruecksichtigt.
Pflanzen können sich durch eine Vielzahl von Mechanismen vor radikalinduziertem Stress schützen. Ziel dieses Projektes ist es, die Bedeutung des Calciumcalmodulin-Systems für die Aktivierung antioxidativ wirkender Enzyme wie der Superoxiddismutase, Katalase und Ascorbatperoxidase sowie die Konzentrationen der Radikalfänger Vitamin C, Vitamin E, Glutathon und Carotinoiden herauszustellen. Als Modellsystem wird die Empfindlichkeit von Erdbeerblättern gegenüber radikalinduziertem Stress durch Ozon untersucht
Das Projekt untersucht die physiologische Funktion UV-absorbierender Mycosporin-ähnlicher Aminosäuren (MAAs) als Sekundärmetabolite in marinen Evertebraten. Die Tiere nehmen diese Verbindungen mit ihrer pflanzlichen Nahrung auf und lagern sie offenbar gezielt in UV-gefährdete Gewebe und in die Gonaden ein. Das Projekt gliedert sich in 2 Phasen: 1.) Im ersten Jahr soll das natürliche Vorkommen von MAAs in ausgewählten Gruppen mariner Evertebraten erstmalig aus der Arktis (Spitzbergen) als auch aus der Antarktis (Süd Shetland Inseln) quantitativ und qualitativ erfaßt werden. Die Beziehung zwischen MAA-Akkumulation einerseits und der UV-Exposition sowie der Nahrungsspezifikation der Tiere andererseits soll zeigen, ob MAAs von heterotrophen Organismen gezielt resorbiert und als UV-Schutz angereichert werden können. 2.) Im zweiten, experimentellen Teil sollen die physiologischen Funktionen der MAAs in tierischen Geweben untersucht werden. Dazu werden in Bestrahlungsexperimenten die UV-Schutzfunktionen in 'MAA-aufgeladenen' Geweben mit optischen Mikrosensoren untersucht. Die Bildung von reaktiven Sauerstoffkomponenten (ROS) in tierischen Geweben als Folge von UV-Strahlung soll in Abhängigkeit von UV-Dosis mit Fluoreszenztechniken (u.a. konfokale Lasermikroskopie) gemessen werden. Eine mögliche antioxidative Schutzwirkung der MAAs wird vergleichend mit den bekannten Antioxidantien (Vitamine c, e, Urat, Glutathion etc.) untersucht.
Bedingungen der Fruchtkoerperbildung bei Basidiomyceten; physikalische Parameter und Ernaehrungsprobleme; Vitamine und Hormone. Ziel: industrielle Nutzung fuer Speisezwecke.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 172 |
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| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
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| Chemische Verbindung | 27 |
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| Gesetzestext | 18 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Text | 33 |
| unbekannt | 5 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 63 |
| Offen | 136 |
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| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 185 |
| Englisch | 32 |
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| Dokument | 21 |
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