Eine Vlieskompostieranlage im Massstab von 8500 Jahrestonnen, die fuer mehrere Gemeinden Bioabfaelle kompostiert, wurde u.a. mit Mitteln des Umweltministeriums des Landes Schleswig Holstein wissenschaftlich beprobt. Es ist die erste Anlage nach dem CMC-Verfahren (Controlled Microbial Composting) in Deutschland. Dabei werden die offenen Mieten halbautomatisch mit Textilvliesen zu- und abgedeckt. Auf solche preiswerten Kompostierverfahren wird momentan sehr viel Augenmerk gelegt, da kleinere Gemeinden sich die vollautomatischen, gekapselten Kompostier- und Vergaerungsverfahren nicht leisten koennen, aber zur oekologischen Entsorgung auf gesetzlicher Ebene verpflichtet sind. Bei dem Hygieneprogramm ging es um Keimemissionsmessungen. Bakterienkeime und Pilzsporemissionen stellen ein potentielles, aber kein akutes Risiko fuer die auf der Anlage Beschaeftigen dar. Dies wurde bestaetigt.