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Heft Titel Broschur lieferbar? 1/2026 Artenhilfsprogramm Kreuzotter Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 60 MB) ja 1/2025 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2022 (pdf-Datei 20 MB)) nein 1/2023 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2021 (pdf-Datei 7 MB) ja 1/2022 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2020 ja 1/2021 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2019 ja 3/2020 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2018 nein 2/2020 Untersuchungen zu den Arten der Binnendünen in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 21 MB) ja 1/2020 Rote Listen Sachsen-Anhalt nein 2/2019 Untersuchungen zu den Arten der Streuobstwiesen in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 16 MB) nein 1/2019 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2015-2017 (pdf-Datei 8 MB) ja 1/2017 Bestimmung des atmosphärischen Konvektionspotenzials über Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 5,8 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2016 Hintergrundwerte organischer Schadstoffe in Oberböden des ländlichen Raumes von Sachsen-Anhalt - aktualisierte Fassung (pdf-Datei 1,8 MB, nicht barrierefrei) nein 1/2016 Klimaanalyse Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 1951-2014 auf Basis von Beobachtungsdaten (pdf-Datei 12,6 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2015 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2014 (pdf-Datei 10,3 MB, nicht barrierefrei) nein 4/2015 Die Lurche & Kriechtiere des Landes Sachsen-Anhalt unter besonderer Berücksichtigung der Arten der Anhänge der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie der kennzeichnenden Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (nicht barrierefrei) nein 3/2015 Frachtemission Mischwasser Sachsen-Anhalt Sonderuntersuchungen im Ablauf zweier Mischwasserentlastungsanlagen im Entwässerungssystem von Halberstadt Untersuchungszeitraum 2010 bis 2014 (pdf-Datei 2,1 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2015 Die Säugetierarten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt Wildkatze (Felis silvestris silvestris Schreber, 1777) (pdf-Datei 8 MB, nicht barrierefrei) ja 1/2015 Die Säugetierarten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt Fischotter (Lutra lutra L., 1758) (pdf-Datei 11,5 MB, nicht barrierefrei) ja 7/2014 Einfluss von Klima und Landnutzung auf die Verbreitung ausgewählter Brutvogelarten des Landes Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 17,5 MB, nicht barrierefrei) nein 6/2014 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2013 (pdf-Datei 6,9 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2014 Artenhilfsprogramm Rotmilan des Landes Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 7,7 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2014 Bewertung des Erhaltungszustandes der wirbellosen Tierarten der Anhänge IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie die der EU-Osterweiterung in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 24 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2014 Die Schmetterlinge (Lepidoptera) im Hochharz Sachsen-Anhalts unter besonderer Berücksichtigung der kennzeichnenden Arten der Fauna-Flora-Habitat-Lebensraumtypen Bericht (pdf-Datei 4,5 MB, nicht barrierefrei) Tabelle 4 (pdf-Datei 614 KB, nicht barrierefrei) nein 1/2014 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2012 (pdf-Datei 4,5 MB, nicht barrierefrei) nein 12/2013 Die Weichtiere (Mollusca) des Landes Sachsen-Anhalt unter besonderer Berücksichtigung der Arten der Anhänge zur Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie sowie der kennzeichnenden Arten der Flora-Fauna-Habitat-Lebensraumtypen nein 11/2013 Untersuchungen zur Emission von Luftschadstoffen aus Kleinfeuerungsanlagen bei der Verbrennung von Getreide, Stroh und ähnlichen pflanzlichen Stoffen (pdf-Datei 1,2 MB, nicht barrierefrei) nein 10/2013 Die Europäischen Vogelschutzgebiete des Landes Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 17 MB, nicht barrierefrei) nein 9/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Anpassungsmaßnahmen (pdf-Datei 3,2 MB, nicht barrierefrei) nein 8/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Forstwirtschaft (pdf-Datei 10,7 MB, nicht barrierefrei) nein 7/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Landwirtschaft (pdf-Datei 5,8 MB, nicht barrierefrei) nein 6/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Naturschutz (pdf-Datei 27 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Wasser (Band 2) (pdf-Datei 42 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Wasser (Band 1) (pdf-Datei 17,6 MB, nicht barrierefrei) nein 4/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Klimadiagnose und Klimaprojektion, Extremereignisse (pdf-Datei 18,2 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2013 Vulnerabilitätsstudie 2009 Band 2 - Anhang (pdf-Datei 17 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2013 Vulnerabilitätsstudie 2009 Band 1 - Bericht (pdf-Datei 24 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2013 Die Folgen des Klimawandels in Sachsen-Anhalt Kurzfassungen der Studien von 2009 und 2012 (pdf-Datei 3,8 MB, nicht barrierefrei) nein 1/2013 Die Armleuchteralgen (Characeae) Sachsen-Anhalts (pdf-Datei 6,5 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2012 Untersuchung von Abfällen aus der thermischen AbfallbehandlungEinschätzung der Gefährlichkeit der Abfälle an Hand der gefahrenrelevanten Eigenschaften (H-Kriterien) und Bewertung der Entsorgungswege, Kurzbericht (pdf-Datei 751 KB, nicht barrierefrei) nein 1/2012 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2011 (pdf-Datei 4 MB, nicht barrierefrei) nein 39/2004 Rote Listen Sachsen-Anhalt 2004 (nicht barrierefrei) ja Immissionsschutzberichte des Landes Sachsen-Anhalt 2004 bis 2020 (nicht barrierefrei) 38/2002 Immissionsschutzbericht des Landes Sachsen-Anhalt 2001 (pdf-Datei 3,6 MB, nicht barrierefrei) nein 37/2002 OFULSA - Operationalisierung von Fernerkundungsdaten für die Umweltverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt ja 36/2002 Schadstoffemissionskataster - Straßenverkehr Sachsen-Anhalt ja 35/2000 Bodendauerbeobachtung im Land Sachsen-Anhalt ja 34/2000 Immissionsschutzbericht 1999 ja 33/2000 FCKW und FCKW-Ersatzstoffe - Verwendung und Entsorgung ja 32/1999 Digitalisierung von Altdaten der Bodenschätzung ja 31/1999 Immissionsschutzbericht 1998 ja 30/1998 Rote Listen Sachsen-Anhalt, Teil 4 ja 29/1998 Bodenschutz in der räumlichen Planung nein 28/1998 Leitfaden zum Altlastenprogramm - Fortschreibung ja 27/1998 Immissionsschutzbericht 1997 ja 26/1998 Leitfaden für die Erstellung von betrieblichen Abfallwirtschaftskonzepten und betrieblichen Abfallbilanzen ja 25/1997 Handlungsempfehlung zur Messung von Deponiegas und Bodenluft ja 24/1997 Luftreinhaltung in Sachsen-Anhalt ja 23/1997 Bodenbeobachtung im Land Sachsen-Anhalt nein 22/1997 Immissionsschutzbericht 1996 ja 21/1996 Rote Listen Sachsen-Anhalt - Eine Bilanz ja 20/1996 Leitfaden zum Altlastenprogramm ja 19/1996 Immissionsschutzbericht 1995 ja 18/1995 Rote Listen Sachsen-Anhalt, Teil 3 ja 17/1995 Immissionsschutzbericht 1994 ja 16/1995 Stand Kompostierung in Sachsen-Anhalt ja 15/1994 Das Frühjahrshochwasser vom April 1994 nein 14/1994 Biologie und Ökologie der Kreuzkröte ja 13/1994 Biotopkartierung im besiedelten Bereich ja 12/1994 Immissionsschutzbericht 1993 ja 11/1993 Richtlinie für naturnahe Unterhaltung und Ausbau der Fließgewässer im Land Sachsen-Anhalt nein 10/1993 Recycling von Kunststoffen ja 9/1993 Rote Listen Sachsen-Anhalt, Teil 2 ja 8/1993 Immissionsschutzbericht 1992 ja 7/1993 Klärschlammverwertung im Landschaftsbau ja 6/1992 Schutz, Pflege und Entwicklung der Karstlandschaft im Südharz Tagung am 24.04.1992 in Uftrungen nein 5/1992 Naturschutz im Elbegebiet Fachtagung am 10.04.1992 in Dessau ja 4/1992 Katalog der Biotoptypen und Nutzungstypen für die CIR -luftbildgestützte Biotoptypen- und Nutzungstypenkartierung im Land Sachsen-Anhalt, Stand 14.08.1992 (pdf-Datei 2 MB, nicht barrierefrei) nein 3/1992 Landschaftsrahmenplanung Seminar am 27.02./28.02.1992 in Magdeburg ja 2/1992 Immissionsbericht 1991 ja 1/1992 Rote Liste Sachsen-Anhalt nein Letzte Aktualisierung: 21.12.2022
Ziel des Vorhabens ist die Transformation der Bewirtschaftung von entwässerten, landwirtschaftlich genutzten Niedermoorböden hin zu einer klimaschonenden, moorbodenkonservierenden Nassbewirtschaftung durch den Anbau von Rohrkolben. Hierzu soll in zwei Modellregionen mit unterschiedlicher landwirtschaftlicher Struktur (Emsland/ Cuxhaven) die großflächige, qualitätsoptimierte Erzeugung von Rohrkolben (T. angustifolia/T. latifolia) und die Verwertung der Biomasse als Baustoff und als Gartenbausubstrat (Torfersatz) entwickelt, demonstriert und für die Vermarktung vorbereitet werden. Die Biodiversität der Typha-Produktionsflächen wird durch ein Monitoring mehrerer Organismengruppen (Gefäßpflanzen, Libellen sowie gegebenenfalls bei Verfügbarkeit von Hilfskräften ergänzend Vögel, Heuschrecken und Amphibien) erfasst und bewertet. Zudem werden dieselben Organismengruppen in naturnahen Rohrkolben-Röhrichten untersucht. Darüber hinaus wird die Vegetationsentwicklung innerhalb der Produktionsflächen untersucht, um Wachstum und Vitalität der Thypha-Bestände im Zusammenspiel mit anderen Röhrichten zu beobachten. Aus der vergleichenden Analyse der Biodiversität der Typha-Produktionsflächen mit naturnahen Rohrkolben-Röhrichten und der detaillierten Analyse der Vegetationsentwicklung, werden Vorschläge zur Pflege und Entwicklung der Paludikultur erarbeitet, die eine hohe Produktivität bei gleichzeig hoher Biodiversität ermöglichen sollen.
Die Rückkehr großer Arten macht Mut. Der Seeadler brütet seit 2017 wieder regelmäßig in Nordrhein-Westfalen. Der Weißstorch hat sich nach jahrzehntelangen Artenschutzmaßnahmen wieder deutlich ausgebreitet. Und auch der Fischadler zeigt in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung: 2025 wurde in Nordrhein-Westfalen erstmals seit 1930 wieder eine erfolgreiche Brut dokumentiert. Und auch 2026 zogen die Fischadler wieder drei Junge groß. Gleichzeitig zeigt der Vogelschutzbericht 2025: Der Zustand der Vogelwelt ist nicht stabil. In Nordrhein-Westfalen gibt es mehr Gewinner, aber auch mehr Verlierer. Die stabile Mitte wird kleiner. „Die Bestandsentwicklung unserer Brutvögel ist zwiespältig: Einerseits erleben wir mit der Ansiedlung von Fischadler und Wiedehopf die spektakuläre Rückkehr einst ausgestorbener Arten“, sagte NRW-Umweltminister Oliver Krischer heute (Dienstag, 25. August 2026) in Essen, bei der Vorstellung der Ergebnisse im Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK). „Manche Arten haben in den letzten Jahren sogar erstmals in NRW gebrütet und sich – wenn auch mit wenigen Paaren – dauerhaft angesiedelt, etwa Seeadler, Seidensänger oder Löffler. Einige ehemalige Rückkehrer sind inzwischen wieder so häufig, dass sie von den Roten Listen gefährdeter Arten wieder gestrichen werden konnten, darunter Uhu, Wanderfalke, Weißstorch und Kolkrabe. Das zeigt: Der Einsatz für den Schutz bedrohter Arten lohnt sich. Andererseits gibt es auch dramatische Bestandsverluste bei Arten, die in NRW einst viel häufiger waren: Uferschnepfe, Kiebitz, Feldsperling, Kuckuck oder Turteltaube sind dafür Beispiele. Die Lebensräume und Nahrungsgrundlagen dieser Arten müssen wir konsequenter und gezielter schützen, wenn wir sie nicht als Teil unserer Heimat verlieren wollen“, betonte Minister Krischer. In Nordrhein-Westfalen wurden inzwischen 218 Brutvogelarten festgestellt. Davon sind 169 regelmäßig brütende heimische Arten. Seit dem letzten Vogelschutzbericht haben sich Seeadler und Seidensänger als regelmäßige Brutvogelarten etabliert. Der Seeadler brütet seit 2017 unter anderem am Unteren Niederrhein; seit 2021 gilt er als etabliert. Der Seidensänger breitet sich seit mindestens 2018 von Westen her in Nordrhein-Westfalen aus. Auch der Wiedehopf tritt seit 2020 nach mehr als 40 Jahren wieder jährlich als Brutvogel auf. Der Löffler brütet seit 2020 am Unteren Niederrhein, gilt aber erst seit 2024 als etabliert und fällt damit noch nicht in die Berichtsperiode. „Eine einzelne Artenzahl reicht nicht aus, um den Zustand der Vogelwelt zu bewerten“, erklärte LANUK-Präsidentin Elke Reichert. „Entscheidend ist die Entwicklung hinter dieser Zahl: Welche Arten nehmen zu, welche gehen zurück, welche Bestände bleiben stabil und welche Lebensräume verändern sich? Das Brutvogel-Monitoring des LANUK ist deshalb eine echte Langzeitaufnahme und darüber hinaus ein Frühwarnsystem für Veränderungen in Natur und Landschaft.“ Der zentrale Befund des Vogelschutzberichtes zeigt: Die Vogelwelt in NRW läuft stärker auseinander. In den letzten 24 Jahren zeigen etwa gleich viele regelmäßig brütende heimische Arten abnehmende, stabile und zunehmende Bestände. Beim vorherigen Vogelschutzbericht 2019 überwogen für diesen Zeitraum noch die Arten mit stabilen Beständen. Besonders deutlich ist die Veränderung in den letzten 12 Jahren: Der Anteil abnehmender Arten ist gegenüber dem letzten Bericht um zehn Prozent gestiegen. Zugleich liegt der Anteil zunehmender Arten in diesem Zeitraum bei nahezu 40 Prozent. Einige Arten profitieren von veränderten klimatischen Bedingungen. Standvögel wie Blaumeise, Buntspecht und Gartenbaumläufer kommen mit milderen Wintern besser zurecht. Bienenfresser, Neuntöter und Nachtigall profitieren von wärmeren Sommern. Auch der Stieglitz hat seine Bestände seit Mitte der 2010er-Jahre mehr als verdoppelt. Gleichzeitig haben die trockenen und heißen Jahre 2018 bis 2022 deutliche Spuren hinterlassen. Arten der Feuchtlebensräume nahmen ab, im Tiefland unter anderem verschiedene Entenarten sowie Brachvogel und Rohrammer. Im Bergland gingen mit Schwarzstorch und Wasseramsel zwei Arten der Fließgewässer zurück. Auch kälteliebende Arten wie Tannenhäher, Wintergoldhähnchen und Birkenzeisig verzeichnen Rückgänge. „Die Daten zeigen ein sehr differenziertes Bild“, sagte Christoph Grüneberg, Leiter der Vogelschutzwarte im LANUK. „Wir sehen viele zunehmende Arten, auch aufgrund des Klimawandels, aber keine generelle Entwarnung. Gerade Arten, die auf nasse, offene und störungsarme Lebensräume angewiesen sind, bleiben in einer schwierigen Lage. Uferschnepfe, Bekassine, Knäkente und Tüpfelsumpfhuhn stehen bei uns in Nordrhein-Westfalen noch immer kurz vor dem Aussterben.“ Dass langfristiger Artenschutz wirken kann, zeigt der Weißstorch. Anfang der 1990er-Jahre gab es in der Weseraue nur noch drei Brutpaare. Heute hat sich die Art im Tiefland wieder auf über 1.000 Brutpaare ausgebreitet. Beim Seeadler zeigt sich ebenfalls eine positive Entwicklung, auch wenn die Art wegen ihrer Störanfälligkeit am Brutplatz weiterhin besonders empfindlich bleibt. Der Fischadler ist ein weiteres Beispiel für mögliche Rückkehr: Nach Brutversuchen in den Jahren 2023 und 2024 wurde 2025 die erste erfolgreiche Brut seit 1930 in Nordrhein-Westfalen dokumentiert und auch 2026 war die Art wieder erfolgreich. Dieses Beispiel liegt außerhalb des Berichtszeitraums, zeigt aber, wie dynamisch sich die Vogelwelt weiterentwickelt. Besonders groß bleibt der Druck bei den Wiesenvögeln. Sie brauchen offene, nasse und störungsarme Landschaften. Diese Bedingungen finden sich in Nordrhein-Westfalen nur noch an ganz wenigen Orten. Der Vogelschutzbericht nennt konkrete Ursachen: Entwässerung, frühe Mahd, intensive Beweidung oder Nutzungsaufgabe im Grünland, Gelegeverluste durch Bodenbearbeitung auf Äckern, Ernteverluste bei Rohrweihe und Wiesenweihe, Störungen sowie Prädation durch Raubsäuger wie Waschbär und Fuchs. Auch der Klimawandel verschärft die Lage. Für die 40 besonders wertgebenden Brutvogelarten wurden insgesamt 234 Beeinträchtigungen und Gefährdungen erfasst. Knapp 80 Prozent davon haben mittleren bis hohen Einfluss. Mehr als ein Viertel der Angaben entfällt auf eine zu intensive landwirtschaftliche Nutzung. 16 Prozent der Angaben betreffen eine zu intensive Forstwirtschaft. Besonders häufig wurden der Einschlag von Althölzern, die Entnahme von Totholz, Störungen im Wald und das Fällen von Horstbäumen genannt. Betroffen sind beispielsweise Grauspecht, Raufußkauz, Wespenbussard, Schwarzstorch und Rotmilan. Beim Schutz der Wiesenvögel setzt Nordrhein-Westfalen auf konkrete Maßnahmen. Das LIFE-Projekt Wiesenvögel NRW läuft von Oktober 2020 bis Ende 2027 und hat ein Budget von rund 18,9 Millionen Euro. Ziel ist es, die Bestände wiesenbrütender und rastender Vogelarten des Tieflandes zu verbessern. Zu den Zielarten gehören Brachvogel, Rotschenkel, Uferschnepfe, Bekassine, Kiebitz, Wiesenpieper, Knäkente und Löffelente. Umgesetzt werden unter anderem die Entwicklung extensiv genutzten Grünlands, die Optimierung des Wasserhaushalts, die Entfernung störender Strukturen sowie ein Ehrenamtsnetzwerk für Gelegeschutz und Prädationsmanagement. Für die Uferschnepfe wurden im Frühjahr 2026 zusätzliche Sofortmaßnahmen in den verbliebenen Kernvorkommen Amtsvenn Süd im Kreis Borken und Hetter im Kreis Kleve umgesetzt. Mit Erfolg: erstmals seit vielen Jahren ist in beiden Gebieten – auch dank der günstigen Witterung im Frühjahr – wieder eine größere Anzahl Uferschnepfen flügge geworden. Beim Haselhuhn ist die Lage dagegen wahrscheinlich bereits zu spät: Seit 2016 liegen keine gesicherten Nachweise mehr vor. „Die nächsten Jahre müssen Jahre der Umsetzung sein“, betonte Umweltminister Krischer. „Der Bericht zeigt sehr genau, wo wir ansetzen müssen: beim Wasserhaushalt, beim Grünland, beim Schutz von Brutplätzen, beim Erhalt alter Waldstrukturen und bei belastbaren Daten. Nordrhein-Westfalen wird weiter in genau diese konkrete Arbeit investieren – mit dem LANUK, den Biologischen Stationen, dem ehrenamtlichen Naturschutz, der Landwirtschaft und den Akteurinnen und Akteuren vor Ort. Die Daten zeigen: Trendwenden sind möglich. Aber sie brauchen klare Prioritäten und dauerhaftes Handeln.“ Die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft, die Biologischen Stationen und das LANUK haben bereits begonnen, ihre Zusammenarbeit im Monitoring zu intensivieren und haupt- und ehrenamtlich erhobene Daten stärker gemeinsam auszuwerten. Unterstützt wird dies durch eine Förderung der Ornithologengesellschaft durch das Umweltministerium mit dem Ziel, das ehrenamtliche Vogelmonitoring zu stärken und auszubauen. Damit sollen landesweite Trends noch besser dokumentiert und die Datenbasis für den nächsten Vogelschutzbericht im Jahr 2031 weiter verbessert werden. Hintergrund: Der Vogelschutzbericht wird alle sechs Jahre im Rahmen der europäischen Vogelschutzrichtlinie erstellt. Für den Bericht 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen Daten zur Bestandssituation der Brutvögel zusammengestellt und bewertet. Die Daten stammen aus dem Vogelmonitoring der Vogelschutzwarte im LANUK, aus Erhebungen der Biologischen Stationen und ehrenamtlich erhobenen Daten der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft. Für die meisten Brutvogelarten lag eine gute Datengrundlage vor. Nur bei etwa zehn Prozent der Arten waren ergänzende Experteneinstufungen erforderlich. Die Berichtsperiode umfasste bundesweit einheitlich die Jahre 2017 bis 2022. Weitere Informationen sind hier zu finden: Fachartikel in der „Natur in NRW“, Ausgabe 2/26 : https://www.lanuk.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/5_natur_in_nrw/NaturinNRW-H2-26.pdf#page=10 NRW-Brutvogelatlas: https://brutvogelatlas.nw-ornithologen.de/ Brutvögel im NRW-Biodiversitätsmonitoring: https://biodiversitaetsmonitoring.nrw/monitoring/de/arten/brutvoegel zurück
Neues Bildungsprojekt der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) verbindet Biodiversität, gesellschaftliche Teilhabe und ehrenamtliches Engagement Vögel beobachten, heimische Sträucher pflanzen und gemeinsam Lebensräume für Tiere schaffen: Mit dem neuen Bildungsprojekt „Vogeloasen – aktiv für Vögel in stationären Alten- und Behinderteneinrichtungen“ bringt die Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz (LZU) Naturschutz und Naturerleben unmittelbar zu Menschen, die aufgrund eingeschränkter Mobilität nur noch selten in die freie Natur gehen können. Damit sie trotzdem Sing- und Gartenvögel erleben können, sollen jetzt zehn Naturfreundinnen und Naturfreunde zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet werden, um in stationären Pflegeeinrichtungen Vogeloasen aufzubauen. Das Pilotprojekt startet im September 2026 und läuft bis Ende 2028. Realisiert wird es im Auftrag der LZU vom NABU-Zentrum Rheinauen. Grundlage sind positive Erfahrungen des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern mit einem vergleichbaren Ansatz. Das Projekt wird mit Mitteln der Aktion Grün des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums gefördert. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die sich unter anderem die Förderung der Biodiversität im eigenen Wohnumfeld zur Aufgabe gemacht hat. Die Vogeloasen dienen zugleich dem Schutz von heimischen Vogelarten. „Naturnah gestaltete Garten- oder Terrassenbereiche mit Sträuchern, Stauden, Nisthilfen, Futterplätzen und Wasserstelle können älteren Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen, die nur noch wenig Naturerfahrungen machen können, das Beobachten von Vögeln ermöglichen. Für viele Seniorinnen und Senioren ist die Vogelbeobachtung ein wichtiger Teil ihrer Biografie. Mit den grün gestalteten Oasen kann zudem der Verlust des eigenen Gartens ein wenig ausgeglichen werden. Naturerlebnisse dürfen keine Frage der Mobilität sein. Auch ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen sollen etwas für die biologische Vielfalt tun können. Denn Bildung für nachhaltige Entwicklung funktioniert immer dann besonders gut, wenn Menschen selbst erleben, dass sie etwas bewirken. Die Vogeloasen verbinden auf besondere Weise Naturschutz, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig stärken sie das ehrenamtliche Engagement vor Ort“, so Umweltministerin Christine Schneider. Im Zentrum des Projekts stehen zunächst zehn interessierte Naturfreundinnen und Naturfreunde. In sechs ganztägigen Workshops erhalten sie über einen Zeitraum von rund 18 Monaten (Start: Anfang 2027) das notwendige Wissen, um anschließend gemeinsam mit jeweils einer stationären Pflege- und Betreuungseinrichtung die Vogeloasen aufzubauen und dauerhaft zu begleiten. Rund um die Vogeloasen sollen feste Bildungs- und Animationsangebote etabliert werden. Dabei geht es um weit mehr als das Aufstellen von Nistkästen. Heimische Gehölze können gepflanzt, Laub- und Totholzecken gestaltet, Wildstaudenbeete, Nisthilfen und Futterstellen eingerichtet werden. Bewohnerinnen und Bewohner können gemeinsam Vögel beobachten, Futter nachfüllen und sich an weiteren Aktivitäten beteiligen. So entstehen unmittelbar vor Fenstern, auf Balkonen oder in Gärten neue Möglichkeiten für Naturbeobachtung und Naturkontakt. Das Projekt greift insbesondere die UN-Nachhaltigkeitsziele Gesundheit und Wohlergehen, hochwertige Bildung und Leben an Land auf. Zugleich soll erprobt werden, wie niedrigschwellige Bildungsangebote für nachhaltige Entwicklung dauerhaft in stationären Einrichtungen verankert werden können. Für die erste Projektphase werden noch ehrenamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Rheinhessen gesucht, die Interesse an Natur- und Vogelschutz haben und bereit sind, eine Einrichtung längerfristig zu begleiten. Die Teilnahme an der Ausbildung ist kostenfrei. Mehr Informationen erhalten sie hier .
Der Datensatz beinhaltet Informationen zur geografischen Verteilung von Tier- und Pflanzenarten im Freistaat Sachsen. Dargestellt werden aus der Zentralen Artdatenbank (ZenA) Sachsen stammende Artbeobachtungsdaten der Anhänge II, IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG) sowie Vogelbeobachtungsdaten des Anhang I der Vogelschutzrichtlinie der EU (Richtlinie 2009/147/EG) sowie nach Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) besonders bzw. besonders und streng geschützte Vogelarten mit Bruthinweis.
Hannover. Die ersten Uferschnepfen kehren derzeit aus ihren Überwinterungsgebieten nach Niedersachsen zurück. Experten des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) verfolgen den Zug der bedrohten Wiesenvögel im Projekt „LIFE Godwit Flyway“ mithilfe von GPS-Sendern. Beobachtungen aus Portugal zeigen, dass sich viele Vögel bereits auf den Weiterzug in ihre nördlicheren Brutgebiete in Niedersachen und in den Niederlanden vorbereiten. Die ersten Uferschnepfen kehren derzeit aus ihren Überwinterungsgebieten nach Niedersachsen zurück. Experten des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) verfolgen den Zug der bedrohten Wiesenvögel im Projekt „LIFE Godwit Flyway“ mithilfe von GPS-Sendern. Beobachtungen aus Portugal zeigen, dass sich viele Vögel bereits auf den Weiterzug in ihre nördlicheren Brutgebiete in Niedersachen und in den Niederlanden vorbereiten. Als Ulf Bauchinger und Andreas Barkow vom NLWKN Ende Februar von ihrer Dienstreise aus Portugal zurückkamen, lagen in Hamburg noch Schneereste am Rollfeld. Inzwischen hat der Vorfrühling übernommen: Krokusse blühen, Amseln und Singdrosseln sind überall zu hören und in den Vogelschutzgebieten Niedersachsens sind immer mehr Zugvögel zu beobachten. Die beiden Vogelexperten aus dem NLWKN hatten Projektpartner am Mündungsgebiet des Flusses Tejo bei Lissabon besucht. Sie wollten gemeinsam schauen, wie die Lebensbedingungen der Vögel vor Ort durch das Projekt „LIFE Godwit Flyway” verbessert werden konnten. Die Projektpartner von der portugiesischen Universität Aveiro und vom dortigen Zentrum für Besucher und Vogelbeobachtung (EVOA) zeigten Fortschritte bei der Wiederherstellung der naturnahen Sargossa-Salzanreicherung. Dabei handelt es sich um flache Becken, die früher genutzt wurden, um Salz zu gewinnen. Heute sind diese ein wertvoller Lebensraum für unzählige Kleintiere, die wiederum vielen Wasservögeln wie Uferschnepfen und Flamingos als Nahrungsquelle dienen. Bei ihrem Besuch konnten die NLWKN-Mitarbeiter auch große Ansammlungen von Uferschnepfen beobachten. Mehr als 25.000 Vögel der Art hielten sich auf den abgeernteten und nassen Reisfeldern auf. „Es ist ein faszinierendes Schauspiel, wenn tausende Uferschnepfen als dichter Schwarm blitzartige Wendungen vollführen”, berichtet Andreas Barkow. Die beiden unterstützten die Projektpartner auch beim nächtlichen Fang der Vögel. Die Beobachtungen vor Ort brachten wichtige und erfreuliche Erkenntnisse. „Die Uferschnepfen waren schon überwiegend bei guter Kondition, ihre Körpermassen waren schon überdurchschnittlich hoch. Dadurch konnten wir die Vögel mit GPS-Transmittern ausstatten und gleichzeitig wussten wir, dass sie sehr bald in die nördlichen Brutgebiete weiterziehen würden”, erläutert Ulf Bauchinger. Fachleute haben Uferschnepfe Werner ganz genau im Blick Fachleute haben Uferschnepfe Werner ganz genau im Blick Dass jetzt die ersten Uferschnepfen wieder in Niedersachsen eintreffen, überrascht die Fachleute des NLWKN nicht. „In den Vorjahren gab es bereits Erstbeobachtungen um den 17. und 18. Februar, aber dieses Jahr war es zu dieser Zeit wohl noch deutlich zu kalt“, erklärt Andreas Barkow. Jetzt kann es allerdings schnell gehen. In den nächsten Tagen und Wochen wird bei weitgehend ruhiger Witterung ein Großteil der Zugvögel in den Brutgebieten eintreffen. Aber auch wenn aktuell in Portugal und Spanien schon große Ansammlungen von Vögeln zu beobachten sind, der Abflug aus dem Winterquartier bleibt doch immer eine sehr individuelle Entscheidung. So ist beispielsweise Werner , eine vor zwei Jahren an der Unterelbe beringte Uferschnepfe, gerade noch einmal aus Mauretanien wieder zurück in den Senegal geflogen. Immerhin ist sein aktueller Aufenthaltsort noch 4.680 Kilometer Luftlinie von seinem Brutrevier in Nordkehdingen an der Unterelbe entfernt. Die Mitarbeiter des NLWKN wissen das, weil das Tier einen GPS-Sender trägt und dadurch täglich seine Position „mitteilt“. „Wir warten gespannt, wann Werner seine Rückreise antritt“, blickt Ulf Bauchinger voraus. „Wenn alles gut läuft, kehrt er in sein Brutrevier an der Unterelbe zurück und beginnt dort im April mit der Brut.“
Gebietsbezogene Maßnahmen Bezeichnung/ Kurzerläuterung der Maßnahme Zielarten/Ziel-LRT Art der Maßnahme E-6510, 6510, Jährliches Monitoring des extensiv bewirtschafteten Offenlandes. Auswirkungen der (veränderten) Bewirtschaftung auf die Pflanzenbestände soll beobachtet werden damit ggf. Wiesenbrüter Anpassungen vorgenommen werden können. Dabei muß parallel das Vorkommen der Wiesenbrüter berücksichtigt werden. Vögel, Staffelmahd und/oder jährlich wechselnde Brachestreifen (10-20%) der Mähwiesen und -weiden Wirbellosenfauna, Amphibien 9190 EH 3/SO SO Verringerung der Schalenwilddichte (problematisch: beliebtes Ausflugsgebiet für Spaziergänger mit Hunden. Alternativen siehe Einzelmaßnahmen für 9190) EH 3 Einzelmaßnahmen ID_Maßnahmefläc Bezugsfläche BIO- he LRT alle Schutzgüter (bei Habitaten mit ID)Fläche (ha)Zielarten/Ziel-LRT der Maßnahme Maßnahme-Kategorie Bezeichnung/ Kurzerläuterung der Variante Art der Maßnahme naturschutz-fachliche Eignung Umsetzbarkeit Rangfolge der Maßnahme- varianten Dringlichkeit des Beginns der Umsetzung Adressat 001-01-a00165102,066510administrative RegelungBeachtung der allgemeinen Behandlungsgrundsätze für Offenland-LRT (siehe N2000-LVO LSA)EH 1gut umsetzbarin Umsetzung befindlichLandwirtschaft, Projektträger 001-02-a00165102,066510Dauerpflege/-nutzungBeachtung der ergänzenden, LRT-spezifischen Behandlungsgrundsätze (2-schürige Mahd, Schnittzeitpunkte unter Beachtug der Vegetationsentwicklung)EH 3gut umsetzbarin Umsetzung befindlichLandwirtschaft, Projektträger 002-01-a00265109,776510administrative RegelungBeachtung der allgemeinen Behandlungsgrundsätze für Offenland-LRT (siehe N2000-LVO LSA)EH 1gut umsetzbarin Umsetzung befindlichLandwirtschaft, Projektträger 002-02-a00265109,776510Dauerpflege/-nutzungBeachtung der ergänzenden, LRT-spezifischen Behandlungsgrundsätze (2-schürige Mahd, Schnittzeitpunkte unter Beachtug der Vegetationsentwicklung)EH 3besonders geeignetumsetzbar*1kurzfristigLandwirtschaft, Projektträger 002-02-b00265109,776510Dauerpflege/-nutzungeinschürige, jährliche Mahd (Mindestnutzung)*EH 3geeignetgut umsetzbar2003-01-a058GMA28,216510administrative RegelungBeachtung der allgemeinen Behandlungsgrundsätze für Offenland-LRT (siehe N2000-LVO LSA)EW 1in Umsetzung befindlich in Umsetzung befindlich003-02-a058GMA28,216510Dauerpflege/-nutzungBeachtung der ergänzenden, LRT-spezifischen Behandlungsgrundsätze (2-schürige Mahd, Schnittzeitpunkte unter Beachtug der Vegetationsentwicklung)EW 21kurzfristigLandwirtschaft, Projektträger 003-03-a058GMA28,216510periodische Pflege3-schürige Mahd zum AushagernEW 2kurzfristigLandwirtschaft, Projektträger 003-02-b058GMA28,216510Dauerpflege/-nutzungNachbeweidung mit Rindern nach der zweiten MahdEW 2gut geeignetumsetzbar2mittelfristigLandwirtschaft, Projektträger 003-02-c058GMA28,216510Dauerpflege/-nutzungStoßbeweidung mit Rindern anstelle eines Mahdgangs, EW 2 jedoch keine dauerhafte Erstnutzung als Beweidunggut geeignetumsetzbar3mittelfristigLandwirtschaft, Projektträger 004-01-a1017, 1005, 101191901,899190administrative RegelungBeachtung der allgemeinen Behandlungsgrundsätze für Wald-LRT (siehe N2000-LVO LSA)in Umsetzung befindlichForstwirtschaft, Flächeneigentümer 004-02-a1017, 1005, 101191901,899190Dauerpflege004-02-b1017, 1005, 101191901,899190Nutzungsverzicht004-03-a1017, 1005, 101191901,899190Dauerpflege/-nutzungBeachtung der ergänzenden, LRT-spezifischen EH 2, EH 3 Behandlungsgrundsätze Nutzungsverzicht, (Eingreifen bei drohendem Verlust EH 2 des LRT soll möglich bleiben) mechanischer Einzelschutz gefährdeter, junger Eichen EH 3besonders geeignet004-03-b1017, 1005, 101191901,899190Dauerpflege/-nutzungWildschutzzaunEH 3geeignet004-04-aangrenzende Fläche zu 1005 außerhalb des FFH-Gebiets9190 auf Nachbarfläche0,110 m breiter Puffer ohne Dünge- und Pflanzenschtzmittel in angrenzender landwirtschaftlichen Fläche005-01-a31, 505, 06-KaMo2,8KaMoadministrative RegelungBeachtung der Behandlungsgrundsätze für die Art005-02-a31, 505, 06-KaMo2,8KaMoHabitaterhaltgut umsetzbar005-03-a31, 505, 06-KaMo2,8KaMoHabitaterhaltBeachtung der ergänzenden Behandlungsgrundsätze EH 2, EH 3 für den Kammmolch Sicherung und Monitoring des Wasserstands der EH 3 Gewässer für die Reproduktion, min. 50cm, möglichst bis in die späten Sommermonate. Bei Bedarf schnelle Nothilfe BZF 31: Mit Wassertank und Schlauch befüllen005-04-a31, 5KaMoHabitaterhaltBei Bedarf Rücknahme von Gehölzen und Röhricht EH 3 und/oder Entschlammung Beachtung der Behandlungsgrundsätze für die Art EH 1 (siehe N2000-LVO LSA) Ergänzende Behandlungsgrundsätze (z.b. EH 2, EH 3 Wiederherstellung strukturreicher Laub(misch)wälder).umsetzbarumsetzbarin Umsetzung befindlich mittel-/langfristigVerzicht auf Insektizideumsetzbarmittelfristig05, 06-KaMo2,8 006-01-a02-MoFl72,08 006-02-a02-MoFl72,08 9190 auf Nachbarflächen Minimierung von Randeinflüssen MoFl administrative Regelung Habitaterhalt MoFl 006-03-a 02-MoFl72,08 008-01-aHKA, 02-MoFl 01-FiO0,3 5,68 008-02-a01-FiO009-01-a03, 04-KaMo 007-01-a 19, 30, 41, 56 MoFl HKA, MoFl Habitaterhalt FiOperiodische Pflege administrative Regelung 5,68FiOperiodische Pflege 100,56KaMoHabitaterhalt Kopfweidenpflege zum Erhalt wertvoller Biotopbäume bei Bedarf. Beachtung der Behandlungsgrundsätze für die Art (siehe N2000-LVO LSA) Ergänzende Behandlungsgrundsätze (Gehölzsturkturen entlang der Gewässer erhalten, ökologische Durchgängigkeit des Gewässernetzes bewahren) gut umsetzbar besonders geeignet umsetzbar umsetzbar EH 1 gut umsetzbar mittelfristig gut umsetzbar1gut umsetzbar2kurzfristig umsetzbar1mittelfristig 2mittelfristig EH 3schlecht umsetzbar* nicht abgestimmtEH 1gut umsetzbar EH 2 umsetzbar gut umsetzbar gut umsetzbar SO EH 1gut umsetzbar EH 2, EH 3gut umsetzbar Beachtung der Behandlungsgrundsätze für die Art, u.a. EH 2, EH 3 Erhaltung der Strukturvielfaltgut umsetzbar langfristig in Umsetzung befindlich in Umsetzung befindlich in Umsetzung befindlich (BZF 5), kurzfristig (BZF 31) mittel-/langfristig in Umsetzung befindlich in Umsetzung befindlich in Umsetzung befindlich in Umsetzung befindlich Bemerkungen Landwirtschaft, Projektträger *entspricht der aktuellen Pflege Landwirtschaft, Projektträger Forstwirtschaft Forstwirtschaft, Flächeneigentümer Forstwirtschaft, FLächeneigentümer Forstwirtschaft, FLächeneigentümer Landwirtschaft UNB, Naturschutz, Unterhaltungsverband UNB, Naturschutz, Unterhaltungsverband Forstwirtschaft, Flächeneigentümer Forstwirtschaft, Flächeneigentümer Forstwirtschaft, Flächeneigentümer Landschaftspflege, Flächeneigentümer UNB, Unterhaltungsverband UNB, Unterhaltungsverband UNB, Naturschutz, Unterhaltungsverband *Teuer Puffer außerhalb der Gebietsgrenze Schwerpunkt der Laichzeit des Kammmolchs April- Mai, Entwicklungszeit der Larven 2-4 Monate
Vogelmonitoring-Bericht für das Jahr 2023 erschienen – erfolgreiches Projekt liefert seit fünf Jahren wichtige Daten zu Beständen unserer Vogelarten Unter Federführung der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz e. V. (GNOR) wird seit über fünf Jahren das von der Aktion Grün geförderte verbandsübergreifende Projekt zum ehrenamtlichen Vogelmonitoring in Rheinland-Pfalz umgesetzt. „Das Vogelmonitoring in Rheinland-Pfalz ist ein Erfolgsprojekt. Mit Hilfe von über 300 Ehrenamtlichen erfahren wir von Jahr zu Jahr mehr über die heimische Vogelwelt und können bei Bedarf Arten mit Schutzmaßnahmen unter die Arme greifen, deren Population zurückgeht, wie beim Kiebitz geschehen. Mein Dank gilt daher allen Ehrenamtlichen, die sich in diesem Projekt engagieren und der GNOR für die Initiierung und Leitung des Projekts“, sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Katrin Eder. Ehrenamtliche Vogelbeobachtung und -zählung haben zwar eine lange Tradition in Rheinland-Pfalz, aber erst durch die hauptamtliche Koordination und Betreuung der über 300 ehrenamtlichen Kartiererinnen und Kartierer kann sich das volle Potenzial der für den Natur- und Artenschutz so wichtigen ehrenamtlichen Tätigkeit entfalten. Das erschienene fünfte Heft „Vogelmonitoring-Bericht 2023 für Rheinland-Pfalz“ zeigt eindrucksvoll das Ergebnis der drei Monitoringprogramme „Monitoring häufiger Brutvögel“ (MhB), „Monitoring seltener Brutvögel“ (MsB) und „Monitoring rastender Wasservögel“ (MrW). Alle drei Monitoringprogramme werden deutschlandweit durchgeführt und vom Dachverband Deutscher Avifaunisten e. V. (DDA) organisiert. Die in Rheinland-Pfalz erhobenen Daten fließen somit auch in die deutschlandweite Sicht auf die Vogelwelt ein. Bereits seit 20 Jahren wird deutschlandweit das „Monitoring häufiger Brutvögel“ durchgeführt. Hierfür sind in Rheinland-Pfalz 150 Probeflächen eingerichtet, auf denen zur Brutzeit von März bis Juni vier Mal alle dort vorkommenden Vogelarten kartiert werden. Mit Hilfe des Projektes zum ehrenamtlichen Vogelmonitoring konnte die Anzahl an bearbeiteten Probeflächen in den letzten fünf Jahren deutlich gesteigert werden, so dass in naher Zukunft ein detaillierteres Wissen über die Bestandstrends vieler Arten vorhanden sein wird. Das „Monitoring seltener Brutvögel“ erfasst eher punktuell verbreitete Arten oder Arten mit speziellen Lebensweisen, die besondere Erfassungsmethoden erfordern. Mittlerweile liegen über fünfjährige Erfassungsreihen für die Arten Graureiher, Saatkrähe und Zaunammer vor, mit denen sich fundierte Aussagen zur Bestandsentwicklung und Verbreitung in Rheinland-Pfalz treffen lassen. Erfassungsprogramme für weitere Arten befinden sich im Aufbau. Im Rahmen des „Monitorings rastender Wasservögel“, dem dritten Monitoring-Programm unter dem Dach des DDA, finden im Zeitraum von September bis April einmal monatlich zeitgleiche Zählungen der Vögel statt, die sich im Winterhalbjahr auf oder an den Gewässern aufhalten. Mit Hilfe der Ergebnisse lassen sich unter anderem besonders schützenswerte Stillgewässer oder Flussabschnitte beispielsweise entlang des Rheins identifizieren. Der Vogelmonitoring-Bericht für das Jahr 2023 ist abrufbar unter https://vogelmonitoring-rlp.de/wp-content/infomaterial/vogelmonitoring-bericht_2023.pdf Bei Interesse an einer Mitarbeit in den Erfassungsprogrammen ist die Projektkoordination unter vogelmonitoring(at)gnor.de erreichbar.
Sammlung von Artbeobachtungdaten verschiedenster Qualität und Herkunft die für die Naturschutzfachliche Arbeit der Sächsischen Behörden von Bedeutung sind. Die Daten werden seit Ende 2008 in der Zentralen Artdatenbank Sachen (ZenA) gespeichert. Nur wenige Daten liegen aus der Zeit vor 1990 vor.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 85 |
| Land | 89 |
| Weitere | 29 |
| Wissenschaft | 14 |
| Zivilgesellschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 6 |
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 74 |
| Hochwertiger Datensatz | 2 |
| Mitmachportal | 2 |
| Repositorium | 1 |
| Text | 97 |
| unbekannt | 21 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 117 |
| Offen | 86 |
| Unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 197 |
| Englisch | 17 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
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|---|---|
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| Lebewesen und Lebensräume | 203 |
| Luft | 56 |
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| Weitere | 151 |