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Autonomes Abgrabungsmonitoring im Locker- und Festgestein auf Basis von Fernerkundungsdaten für ein nachhaltiges Flächenmanagement, Teilvorhaben 1

Ausbau der Seehafenzufahrten - Die Rolle der BAW als Gutachter in der Planungs- und Genehmigungsphase

Die weltweiten Warentransporte werden zu über 90 Prozent auf dem Seeweg abgewickelt. Die Seehäfen dienen den Warenströmen als Anlaufstelle und haben daher eine besondere Bedeutung für den gesamten Welthandel. Auch die deutsche Volkswirtschaft ist auf eine leistungsfähige Infrastruktur der Seehäfen angewiesen, um das Außenhandelsvolumen von jährlich rund zwei Billionen Euro effizient umsetzen zu können. Um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Seehäfen international zu sichern, wurden sie, wie auch ihre Zufahrten, in der Vergangenheit immer wieder an die Anforderungen der modernen Seeschifffahrt angepasst. So wurden seit dem Ende des 19. Jahrhunderts viele Fahrrinnen verändert, beispielsweise an Ems, Jade, Weser und Elbe. Zusätzlich haben umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen, wie etwa Eindeichungen, die ursprünglich natürlichen Tideflusssysteme nachhaltig verändert. Auch heute sind noch weitere Fahrrinnenanpassungen für die Unter- und Außenelbe, die Unter- und Außenweser und die Außenems geplant. Die Pläne werden auf Antrag eines Bundeslandes (überwiegend Niedersachsen, Hamburg, Bremen) von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes durchgeführt und der Planfeststellungsbehörde zur Genehmigung vorgelegt. Die BAW ist im Auftrag der WSV als Sonderfachgutachter an den Planungen beteiligt. Da Seehafenzufahrten wie beim Hamburger Hafen leicht 100 Kilometer lang sein können, ergeben sich großflächige zusammenhängende Eingriffsflächen. Die geplanten Fahrrinnenanpassungen zählen entsprechend zu den größten Infrastrukturprojekten Deutschlands, bei denen zahlreiche Nutzungskonflikte beachtet werden müssen. Dazu gehört, dass die Seeschifffahrt auf den Tideflüssen in einem besonders schützenswerten Ökosystem stattfindet. Darüber hinaus schließen sich meist Schutzgebiete von nationaler und europäischer Bedeutung an. Fahrrinnenanpassungen können daher komplexe Auswirkungen auf die biotischen und abiotischen Systemparameter eines Tideflusses haben. Im Rahmen der für die Planungen nach nationaler und europäischer Gesetzgebung erforderlichen Umweltverträglichkeitsprüfung besteht somit eine hohe Verantwortung der Gutachter bei der Ermittlung und Prognose der ausbaubedingten Auswirkungen auf das Ökosystem. Hieraus ergibt sich die besondere Bedeutung der BAW-Gutachten: Die von der BAW prognostizierten Auswirkungen auf die abiotischen Systemparameter sind Grundlage für die ökologische Bewertung. So werden durch einen Ausbau der Wasserstand (z. B. Tidehochwasser, Tideniedrigwasser, Sturmflutscheitelwasserstände), die Strömungen und der Salzgehalt beeinflusst. Auch müssen die Auswirkungen auf den Sedimenttransport und das Gewässerbett (Morphodynamik) der von Gezeiten geprägten Flüsse ermittelt werden. (Text gekürzt)

Topographische Karte 1 : 50 000 - Ausgabe Volkswirtschaft (1974-1982)

Die als Ausgabe Volkswirtschaft (AV) bezeichneten Topographischen Kartenwerke hatten vorrangig die Zweckbestimmung als Kartengrundlage für die Bereiche Verwaltung, Wissenschaft und Kultur, Ordnung und Sicherheit, Industrie und Landwirtschaft, Verkehr, Planung und Umweltschutz der ehemaligen DDR zu dienen. Sie trugen den Geheimhaltungsgrad -Vertrauliche Dienstsache- bzw. -Nur für den Dienstgebrauch-. Inhaltsebenen der TK50AV sind: Grundriß/Gitternetz-Schwarz, Gewässer-Blau, Relief/Straßenfüllung/Bebauungsflächen-Rotbraun, Waldflächen-Grün.

Autonomes Abgrabungsmonitoring im Locker- und Festgestein auf Basis von Fernerkundungsdaten für ein nachhaltiges Flächenmanagement, Teilvorhaben 2

Wirtschaftliche Optimierung von Wellpappe vor dem Hintergrund einer angestrebten Schachtelfestigkeit (BCT) unter Berücksichtigung von Wellengeometrie, Wellpappenaufbau und Papierqualität

Spannungsqualitätssicherung im Rheinischen Revier, Teilvorhaben: Regulierungsdesign und volkswirtschaftliche Analyse

QUIRINUS-Control ist ein umfangreiches Forschungsvorhaben zur objektiven Bewertung und somit der zukünftigen Sicherung der Spannungsqualität vor dem Hintergrund der Abkehr von Großkraftwerken sowie der weiteren Integration von umrichterbasierten Anlagen im Rheinischen Revier. QUIRINUS-Control bietet interdisziplinäre Ansätze durch ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen, Netzbetreibern, Beratern, Messgeräteherstellern, Softwareentwicklern und Anlagenherstellern zur Identifikation von möglichen Spannungsqualitätseinbußen. Insbesondere zielt QUIRINUS-Control mit dem Aufbau eines Wide-Area-Monitoring Systems als Werkzeug im Rahmen des Projektes auf die Erarbeitung von systemischen Lösungsmaßnahmen und Komponentenlösungen sowie der Ableitung von Best Practice Lösungen ab. Das zentrale Ziel dieses Teilvorhabens ist die Einordnung des Wide-Area-Monitoring-Systems hinsichtlich des volkswirtschaftlichen Nutzens und der Kompatibilität mit den aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen. Regulatorische Hemmnisse für ein solches Monitoringsystem sollen identifiziert werden und Handlungsempfehlungen für die zukünftigen regulatorischen Rahmenbedingungen abgeleitet werden.

Analytik zur Gasaufbereitung und Methanolsynthese, Teilvorhaben: Lehrstuhl für Umwelt-/ Ressourcenökonomik und Nachhaltigkeit, Ruhr-Universität Bochum

Horizont Europa, Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (2021-2027), Treibhausgasintensive Regionen beim Übergang zur regionalen Bioökonomie unterstützen

Eine nachhaltige Bioökonomie ist unerlässlich, um die Ziele des Grünen Deals erreichen zu können. Die Umsetzung einer regionalen Bioökonomie geht jedoch mit verschiedenen Herausforderungen einher. Bioökonomie-Modellregionen bieten einen systemischen Ansatz für den Übergang zur nachhaltigen Entwicklung. Das Ziel des EU-finanzierten Projekts BIO2REG besteht darin, treibhausgasintensive Volkswirtschaften dabei zu unterstützen, ihr Bioökonomiepotenzial zu erschließen, indem sie sich zu Modellregionen entwickeln. Das Projektteam wird den interregionalen Austausch und die Zusammenarbeit fördern, wobei regionale Interessengruppen mit einem konzeptionellen Rahmen zur Regionalisierung in Modellregionen ausgestattet werden. Dieses Vorhaben umfasst die Kartierung bestmöglicher Verfahren in einer kreislauforientierten und nachhaltigen Bioökonomie, die Bewertung des Potenzials der Bioökonomie, Beratungs- und Fortbildungsangebote, die Bildung von Allianzen für den Wandel und die Formulierung politischer Empfehlungen. Bei der Projektarbeit wird ein Multiakteursansatz verfolgt. Dazu werden gemeinsam mit regionalen Interessengruppen Instrumente und Handbücher entwickelt, und die Einbeziehung der Regionen wird durch gelenkte Vor-Ort-Austausche realisiert.

Aufbau einer Forschungspräsenz in Korea: Nachhaltige Versorgung von Industrieländern mit 'Grünem Wasserstoff' (H2) aus externen Erzeugerregionen am Beispiel von Deutschland und Korea

Reallabor: Demonstration von Sektorkopplung - Wind-Elektrolyse für Erzeugung, Speicherung und Transport von grünem Wasserstoff, Teilvorhaben: Umstellung einer in Betrieb befindlichen Erdgasleitung auf den Transport von Wasserstoff (VE)

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