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Found 51 results.

Kompensation saurer Eintraege mit verschiedenen Puffersubstanzen zur Minderung der Auswirkungen von Luftschadstoffeintraegen in Waldoekosystemen und zur Stabilisierung und Restauration versauerter Waldboeden, Vergleichender Kompensationsversuch mit verschiedenen Puffersubstanzen zur Minderung der Auswirkungen von Luftschadstoffeintraegen in Waldoekosystemen

Im Rahmen des vergleichenden Kompensationsversuches werden die oekosystemaren Auswirkungen von Bodenschutzkalkung und Bodenrestauration mittel- bis langfristig untersucht.Durch den experimentellen Versuchsansatz sollen fruehzeitig moegliche Entwicklungen und die Voraussetzungen fuer weitere Massnahmen abgeschaetzt werden. Es ist das Ziel dieser Untersuchungen, Empfehlungen fuer die Praxis hinsichtlich der derzeit im Handel befindlichen basischen Substanzen und ihrer Ausbringungsmodalitaeten zu erarbeiten. Zwischenergebnisse belegen, dass - saure Luftschadstoffdepositionen an der Waldbodenoberflaeche neutralisiert werden. Die Versauerung des tieferen Mineralbodens geht dagegen in den ersten 5 - 6 Jahren nicht zurueck. - Magnesiumkationen nach Reaktionen des kohlensauren Dolomits mit Saeuren in der Humusauflage geloest im Sickerwasser in den Wurzelraum fliessen. Bei gleichzeitiger Anreicherung des pflanzenverfuegbaren Magnesiumvorrats im Mineralboden wird auch die Magnesiumernaehrung der Baeume verbessert. - metallorganische Komplexe stabilisiert werden, womit das weitere Vordringen von Schwermetallen in tiefere Bodenbereiche wirksam unterbunden wird. Die biologische Aktivitaet im Auflagehumus und in organisch beeinflussten Bodenhorizonten gesteigert wird. dadurch werden einerseits die Naehrstoffkreislaeufe in den Mineralboden hinein erweitert (Uebergang des sog. kleinen Naehrstoffkreislaufes zum grossen Naehrstoffkreislauf'), andererseits besteht aber auch die Gefahr, dass bei hohen Stickstoffvorraeten und bei Waldoekosystemen, deren Stickstoffspeicherfaehigkeit ueberschritten ist. Nitrat im Sickerwasserstrom die Hydrosphaere belastet. Die Applikation leicht loeslicher Salzduenger ist mit erheblichen Risiken fuer das Oekosyste m und die Hydrosphaere verbunden. Aus Vorsorge zum Schulz des Bodens, aber auch des Grund- und Quellwassers darf die Ausbringung sulfatischer Duenger nur dann in Betracht komen, wenn von den standoertlichen Gegebenheiten und der lufthygienischen Vorbelastung her eine Fixierung des geduengten Sulfates noch wahrscheinlich ist. Ansonsten sind Duengemitteln, die nicht an leicht mobilisierbare Anionen starker Saeuren gebunden sind - dies sind Karbonate oder Silikate - , der Vorzug zu geben.

Stressproteine als Indikatoren des Einflusses von Schwermetallen auf Bodenorganismen

Induktion und Charakterisierung von Stressproteinen der hsp 70-Gruppe mittels Fluorographie in Asseln, Tausendfuessern und Landlungenschnecken nach unterschiedlichen Stressfaktoren (Hitze, Schwermetalle, Pestizide). Untersuchungen ueber die Persistenz dieser Proteine im Tierkoerper nach unterschiedlicher Vorbelastung und Stressentzug mit proteinchemischen und immunologischen Methoden. Quantifizierung der Schwermetallkonzentration als Stressfaktor. Nachweis von hsp 70 in schwermetallkontaminierten Gebieten unter Freilandbedingungen. Ermittlung geeigneter Indikatoren. Immunhistochemische Untersuchungen zur Lokalisation der Proteine im Gewebe.

Steierisches Bodenschutzprogramm

Das Ziel dieses Projektes ist die Erfassung und die laufende Kontrolle des Zustandes landwirtschaftlicher Boeden in der Steiermark im Hinblick auf Belastungen durch Umwelteinfluesse durch gezielte Boden- und Pflanzenuntersuchungen auf ausgewaehlten Standorten gemaess der Steiermaerkischen Landwirtschaftlichen Bodenschutzprogramm-Verordnung und an vorgegebenen Rasterstandorten (ca 4 mal 4 km) gemaess den Empfehlungen der Oesterreichischen Bodenzustandsinventur.

Vorbelastungsdaten Stickstoff TA Luft Nr. 4.8 - Genehmigungsverfahren

Ökosystemspezifische N-Gesamtdeposition 2007

Hochwasser August 2002 - Einfluss auf die Gewässergüte der

Der vorliegende Bericht dokumentiert die Auswirkungen des extremen Hochwassers August 2002 auf die Gütesituation der Elbe. Untersuchungsbefunde aus mehreren Bundesländern wurden zusammengeführt. Der Bericht hat eine zweigeteilte Vorgehensweise bei der Dokumentation: Zum einen werden wichtige Einzelaktivitäten der Länder zur Erfassung der Gütesituation beschrieben und die Ergebnisse dargestellt. Zum anderen wird - soweit es die Datenlage hergab - die Entwicklung von verschiedenen Messgrößen im Längsverlauf der Elbe betrachtet. Die Einordnung der Untersuchungsbefunde erfolgt u. a. durch einen Vergleich mit Ergebnissen aus dem Jahr 2001 sowie mit den IKSE/ARGE-ELBE-Zielvorgaben für die Schutzgüter 'Aquatische Lebensgemeinschaften' und 'Landwirtschaftliche Verwertung von Sedimenten'. Weitere Möglichkeiten der Bewertung durch einschlägige nationale und internationale Literatur wurden genutzt, soweit dies sinnvoll erschien. Insgesamt betrachtet kann festgestellt werden, dass trotz erhöhter Last- und Schadstoffeinträge in den Elbeschlauch in der Regel das Belastungsniveau aus den 1970er und 1980er Jahren nicht erreicht wurde. Die große Verdünnungswirkung der enormen Wassermengen hat dazu beigetragen, dass die festgestellten Konzentrationswerte meist im Spannweitenbereich der zurückliegenden Jahre blieben. Eine Ausnahme bilden Mineralölprodukte, die durch Havarien, Überflutungen von Tankstellen und durch das Auslaufen einer Vielzahl von häuslichen Heizöltanks nachweislich und offensichtlich die Elbe belasteten. Eine entsprechende Vorbelastung aus dem tschechischen Elbeabschnitt wurde ebenfalls dokumentiert. Zu einem großen Teil haben sich die von der Elbe mitgeführten Schwebstoffe in den Überflutungsbereichen des Stromes abgelagert. Betroffen waren dabei auch landwirtschaftlich genutze Flächen, die z. B. nach Deichbrüchen überschwemmt waren. Da viele Schadstoffe an Schwebstoff gebunden vorliegen, ergibt sich hieraus eine besondere Problematik. Diese starken Sedimentationsprozesse, insbesondere im Mittellauf der Elbe, haben dazu beigetragen, dass der Schwebstoffeintrag in die Tideelbe relativ gering blieb. Üblicherweise im Hamburger Hafenbereich stattfindende Sedimentationen waren wegen der extrem kurzen Verweilzeiten der Wasserkörper kaum zu verzeichnen. Abschätzungen für den Eintrag in die Nordsee ergaben, dass durch die Hochwasserwelle die überwiegend gelösten Stoffe in einer Größenordnung von rd. 20 bis 30 Prozent (Ausnahme: Arsen 70 Prozent) einer normalen Jahresfracht seewärts transportiert wurden. Austräge bestimmter Pestizide aus dem Moldau- und Muldesystem ließen sich ebenfalls bis in die Nordsee hinaus verfolgen. Auffällig waren umfangreiche Fischsterben in Elbenebenflüssen und deren Überflutungsbereichen. Durch den mehrwöchig anhaltenden Rückstau des Wassers und den damit verbundenen Überstau der Vegetation kam es dort zu massiven Fäulnisprozessen, die bereichsweise zu einem totalen Sauerstoffverbrauch führten.

CLIENT II Vietnam - ViWaT Mekong: Integrated Solutions for Sustainable Development in the Mekong Delta - Land, Water, Energy and Climate, Unterverbund ViWaT Planning - Teilprojekt 12

WERAN plus - Wechselwirkung Windenergieanlagen und terrestrische Navigation/Radar plus, Teilvorhaben: Messtechnik, SI-Kalibrierung, Prognosemodell, Ringvergleich

Zweiaxiale Betondruckfestigkeit unter hohen Belastungsgeschwindigkeiten

Für verschiedene Betone sollen die ein- und zweiaxialen Druckfestigkeiten unter hohen Belastungsgeschwindigkeiten bestimmt und eine Datenbasis für das Verhalten verschiedener Betone unter mehraxialen transienten Spannungszuständen geschaffen werden. Es sollen zwei Betone, ein C20/25 und ein C40/50, statisch und dynamisch untersucht werden. Um die grundlegenden Materialparameter zu ermitteln, werden die Betone nach DIN EN 12390 untersucht. Mit der gleichen statischen Belastungsgeschwindigkeit werden auch zweiaxiale Versuche (Druck-Druck) mit verschiedenen Spannungsverhältnissen in einer Triaxial-Prüfmaschine durchgeführt. Die Basis der dynamischen Versuche bilden die einaxialen Druckversuche im Split-Hopkinson-Bar. Dabei werden sowohl Würfel als auch Zylinder untersucht. Die Ergebnisse der zylindrischen Probekörper ermöglichen eine gute Anknüpfung an bekannte Versuchsresultate, die meist an Zylinderproben in SHB erzielt wurden. Zur Ermittlung der Auswirkung einer zusätzlichen statischen Querbeanspruchung werden die Proben im zweiaxialen SHB in einer Achse mit einem statischen Druck vorbelastet und in der zweiten Achse dynamisch beansprucht. Der Querdruck wird in drei Stufen variiert. Die statische Vorbelastung wird während der dynamischen einaxialen Belastung ebenfalls dynamisch erhöht. In einem dritten Schritt erfolgt die dynamische Druckbelastung aus beiden Richtungen im zweiaxialen SHB. Die Versuchsergebnisse werden in einer systematisch aufgebauten Datenbank gesammelt, um Vergleiche zwischen einaxialen statischen und dynamischen sowie zwischen den zweiaxialen statisch-statischen, quasistatisch-dynamischen und dynamisch-dynamischen Ergebnissen anstellen zu können. Aus den Ergebnissen ergibt sich eine dreidimensionale Versagenskurve der mehraxialen Betondruckfestigkeit von verschiedenen Spannungsverhältnissen über die Dehnrate. Die ausgewerteten Versagenskurven sollen schlussendlich durch mathematische Formulierungen beschrieben werden.

Add-On - Entwicklung eines Add-Ons für Umrichter zur aktiven Filterung der Netzspannung und Resonanz-Dämpfung basierend auf der gemessenen Netzimpedanz, Teilvorhaben: Messung der Netzimpedanz und der Oberschwingungsvorbelastung

Der Kern des Teilvorhabens besteht in der Entwicklung eines Add-Ons für Umrichter, welches die wesentlichen Netz-Eigenschaften wie frequenzabhängige Netzimpedanz und Oberschwingungs-Vorbelastung in einem Anschlusspunkt messtechnisch erfassen kann und diese Erkenntnisse in die Generierung von intelligenten Zusatzsignalen einfließen lässt. Ziel ist die Formulierung von Aussagen hinsichtlich der Wirksamkeit des Add-Ons in Abhängigkeit von dem Verhältnis der Netzkurzschlussleistung zur Wechselrichterleistung. Es wird im FH-Labor ein erstes Referenz-Mess- und Analysesystem an einem PV-Wechselrichter installiert. Durch das Referenzsystem soll sichergestellt werden, dass die Entwicklung der Module Messung (FH Kiel) und Steuerung (CAU) gleichzeitig beginnen kann. Zeitgleich beginnt die Entwicklung und der Bau des Moduls 'Messung Add-On'. Das erstellte Modul Messung misst die Netzimpedanz und die Oberschwingungs-Vorbelastung und übergibt diese Parameter dem Modul Steuerung, welches die Informationen weiter verarbeitet und das Strom-Zusatzsignal generiert, welches über die geschaffene Schnittstelle in die Regelung des Wechselrichters einfließt. Die entwickelten Module zur Messung und Steuerung werden praktisch erprobt, zusammengeführt und zu einem universell einsetzbaren Add-On weiterentwickelt. Dieses wird abschließend für ein halbes Jahr unter realen Bedingungen in einem PV-Park getestet.

Teilvorhaben 11: UMU-Gentoxizitaetstest, Teilvorhaben 8: Mikrogelelektrophorese (Comet Assay) mit Fischen und induzierten Fischzellen

Ziel des Verbundvorhabens ist die vergleichende Analyse und Bewertung von Indikatortests zur routinemaessigen Erfassung gentoxischer Belastung von Oberflaechengewaessern. Das Teilvorhaben des Zoologischen Instituts Heidelberg ist eingebunden in einen Verbund mit der LfU Baden-Wuerttemberg, Karlsruhe, sowie dem UfZ Leipzig und untersucht Sensitivitaet, Praktikabilitaet und Plausibilitaet des Comet-Assays (Einzelzellgelelektrophorese, Single Cell Gel Electrophoresis, SCE) als Indikatortest fuer die Induktion gentoxischer Veraenderungen/Wirkeffekte in Fischen und Fischzellen. Dazu wird der Comet-Assay fuer den Einsatz mit Zellen aus Fischgeweben optimiert, die Auswertung automatisiert und der Einfluss von Temperatur, Alter, Geschlecht und Vorbelastung erfasst. Die geplanten In vitro-Methoden sollen v.a. als Screening-Tests eingesetzt werden. Die Ganztierexperimente werden im Rahmen des allgemeinen Probenprogrammes exemplarisch an ausgewaehlten Proben durchgefuehrt und dienen der Verifizierung der In vitro-Befunde (Vergleich von Empfindlichkeit und Praktibilitaet). In den Tests werden die Fische bzw. Fischzellen mit definierten Modellsubstanzen sowie nativen und aufkonzentrierten Proben von Oberflaechenwasser aus bekanntermassen belasteten und unbelasteten Gewaessern belastet. Darueber hinaus werden die Fische in Zusammenarbeit mit der LfU an ausgewaehlten Messstellen in situ exponiert. Vergleichend werden isolierte Hepatocyten aus der Leber beta-naphthoflavoninduzierter Regenbogenforellen im Comet-Assay in vitro exponiert und untersucht. Die In vitro- und In vivo-Befunde an Fischen und Fischzellen werden mit Ergebnissen aus dem Comet-Assay mit unstimulierten Primaerkulturen von Fischhepatocyten und permanenten Zellkulturen aus Fischen (UfZ Leipzig) sowie Muscheln und Muschelzellen (LfU, Karlsruhe) verglichen.

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