Der Boden erfüllt vielfältige Funktionen für Umwelt und Gesellschaft. Gleichzeitig stellt er ein empfindliches und nicht vermehrbares Schutzgut dar, das vielen Nutzungsansprüchen ausgesetzt ist. Als Grundlage für den vorsorgenden Bodenschutz werden im Rahmen der bodenkundlichen Landesaufnahme regionalisierte Daten über die Verbreitung, Leistungsfähigkeit, Schutzwürdigkeit und Gefährdung der Böden im Saarland erstellt. Der Internet Kartendienst des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz hält derzeit acht saarlandweite Fachanwendungen vor.
Vorsorgender Bodenschutz Die dünne Haut unserer Erde ist eine nicht beliebig vermehrbare Lebensgrundlage für Menschen, Pflanzen und Tiere und nimmt zentrale Funktionen im Naturhaushalt wahr. Aufbau und Vielfalt der Böden bleiben jedoch unter der Oberfläche verborgen. Im Rahmen der Zuständigkeit des LUA für die bodenkundlichen Landesaufnahme werden Informationen über die Verbreitung, Eigenschaften, Funktionen und Stoffgehalte der Böden im Saarland erhoben und gemäß § 7 SBodSchG im Bodeninformationssystems SAARBIS erfasst. Mit dem Aufbau und der Pflege von SAARBIS hält das LUA den zentralen Fachdatenbestand zum Bodenschutz im Saarland vor. Landesweite Übersichtskarten zum Thema Boden sind als WMS-Dienst in der Fachanwendung Bodenschutz im GeoPortal Saarland verfügbar.
Informationen der staatlichen Umweltverwaltung Mecklenburg-Vorpommern: Karten zum vorsorgenden Bodenschutz (Bodenfunktionsbereiche, Feldkapazitaet, nutzbare Feldkapazitaet, Luftkapazitaet, effektive Durchwurzelungstiefe, potentielle Nitratauswaschung) und zu den Mooren lt. KBK25
Verdichtungsempfindlichkeit des Unterboden unter typischen Bedingungen des Ackerbaus im Winter, d.h. im langjährigen Durchschnitt (1975-2005) für den Zeitraum Oktober bis April. Die Klassifikation reicht von sehr geringer bis sehr hoher Verdichtungsempfindlichkeit. Bodenverdichtungen sind bereits seit längerem ein Problem des Bodenschutzes, das durch den Einsatz von immer schwereren Maschinen vor allem in der Landwirtschaft und in der Bauwirtschaft verschärft wird. Diese Karten können als Instrument des vorsorgenden Bodenschutzes z. B. die Frage beantworten, ob ein Erntetransport, der im Juli/August relativ risikolos war, im Oktober bereits ein hohes Risiko für Bodenschadverdichtungen birgt. Um möglichst viele Fragestellungen mit verschiedenem räumlichen Bezug zu bedienen, stehen Karten in sechs verschiedene Maßstabsebenen bereit: 1 : 2.000 für die konkrete Landbewirtschaftung oder Bauausführung vor Ort oder für eine hochaufgelöste Planung 1 : 10.000 für eine parzellenscharfe Planung 1 : 25.000 für Planungen auf Gemeindeebene 1 : 100.000 für Planungen in größeren Regionen 1 : 250.000 für eine landesweit differenzierte Planung 1 : 1000.000 für eine landesweite bis bundesweite Planung Weitere Kartenserien zur potentielle Verdichtungsempfindlichkeit existieren für den Zeitraum Oktober- April sowie für die Grünlandnutzung.
In der Kartenserie wird die Verdichtungsempfindlichkeit des Unterboden unter typischen Bedingungen des Ackerbaus im Sommer, d.h. im langjährigen Durchschnitt (1975-2005) für den Zeitraum Mai bis September abgebildet. Die Klassifikation reicht von sehr geringer bis sehr hoher Verdichtungsempfindlichkeit. Bodenverdichtungen sind bereits seit längerem ein Problem des Bodenschutzes, das durch den Einsatz von immer schwereren Maschinen vor allem in der Landwirtschaft und in der Bauwirtschaft verschärft wird. Diese Karten können als Instrument des vorsorgenden Bodenschutzes z. B. die Frage beantworten, ob ein Erntetransport, der im Juli/August relativ risikolos war, im Oktober bereits ein hohes Risiko für Bodenschadverdichtungen birgt. Um möglichst viele Fragestellungen mit verschiedenem räumlichen Bezug zu bedienen, stehen Karten in sechs verschiedene Maßstabsebenen bereit: 1 : 2.000 für die konkrete Landbewirtschaftung oder Bauausführung vor Ort oder für eine hochaufgelöste Planung 1 : 10.000 für eine parzellenscharfe Planung 1 : 25.000 für Planungen auf Gemeindeebene 1 : 100.000 für Planungen in größeren Regionen 1 : 250.000 für eine landesweit differenzierte Planung 1 : 1000.000 für eine landesweite bis bundesweite Planung Weitere Kartenserien zur potentielle Verdichtungsempfindlichkeit existieren für den Zeitraum Oktober- April sowie für die Grünlandnutzung.
In der Kartenserie wird die Verdichtungsempfindlichkeit des Unterboden unter typischen Bedingungen der Grünlandbewirtschaftung im Sommer, d.h. im langjährigen Durchschnitt (1975-2005) für den Zeitraum Mai bis September abgebildet. Die Klassifikation reicht von sehr geringer bis sehr hoher Verdichtungsempfindlichkeit. Bodenverdichtungen sind bereits seit längerem ein Problem des Bodenschutzes, das durch den Einsatz von immer schwereren Maschinen vor allem in der Landwirtschaft und in der Bauwirtschaft verschärft wird. Diese Karten können als Instrument des vorsorgenden Bodenschutzes z. B. die Frage beantworten, ob ein Erntetransport, der im Juli/August relativ risikolos war, im Oktober bereits ein hohes Risiko für Bodenschadverdichtungen birgt. Um möglichst viele Fragestellungen mit verschiedenem räumlichen Bezug zu bedienen, stehen Karten in sechs verschiedene Maßstabsebenen bereit: 1 : 2.000 für die konkrete Landbewirtschaftung oder Bauausführung vor Ort oder für eine hochaufgelöste Planung 1 : 10.000 für eine parzellenscharfe Planung 1 : 25.000 für Planungen auf Gemeindeebene 1 : 100.000 für Planungen in größeren Regionen 1 : 250.000 für eine landesweit differenzierte Planung 1 : 1000.000 für eine landesweite bis bundesweite Planung Weitere Kartenserien zur potentielle Verdichtungsempfindlichkeit existieren für den Zeitraum Oktober- April sowie für die Grünlandnutzung.
In der Kartenserie wird die Verdichtungsempfindlichkeit des Unterboden unter typischen Bedingungen der Grünlandbewirtschaftung im Winter, d.h. im langjährigen Durchschnitt (1975-2005) für den Zeitraum Oktober bis April abgebildet. Die Klassifikation reicht von sehr geringer bis sehr hoher Verdichtungsempfindlichkeit. Bodenverdichtungen sind bereits seit längerem ein Problem des Bodenschutzes, das durch den Einsatz von immer schwereren Maschinen vor allem in der Landwirtschaft und in der Bauwirtschaft verschärft wird. Diese Karten können als Instrument des vorsorgenden Bodenschutzes z. B. die Frage beantworten, ob ein Erntetransport, der im Juli/August relativ risikolos war, im Oktober bereits ein hohes Risiko für Bodenschadverdichtungen birgt. Um möglichst viele Fragestellungen mit verschiedenem räumlichen Bezug zu bedienen, stehen Karten in sechs verschiedene Maßstabsebenen bereit: 1 : 2.000 für die konkrete Landbewirtschaftung oder Bauausführung vor Ort oder für eine hochaufgelöste Planung 1 : 10.000 für eine parzellenscharfe Planung 1 : 25.000 für Planungen auf Gemeindeebene 1 : 100.000 für Planungen in größeren Regionen 1 : 250.000 für eine landesweit differenzierte Planung 1 : 1000.000 für eine landesweite bis bundesweite Planung Weitere Kartenserien zur potentielle Verdichtungsempfindlichkeit existieren für den Zeitraum Oktober- April sowie für die Grünlandnutzung.
Bodenentsiegelung beinhaltet den Um- oder Rückbau vorhandener Versiegelungsmaterialien, sodass der anstehende Boden wieder freigelegt und rekultiviert wird. Durch fachgerecht durchgeführte Entsiegelungsmaßnahmen können die natürlichen Bodenfunktionen zumindest teilweise wiederhergestellt werden. Dies hat positive Auswirkungen auf den Naturhaushalt und kann wichtige Beiträge zur Anpassung an den Klimawandel leisten, z.B. durch eine Stärkung des Wasserrückhalts bei Starkregenereignissen oder durch gut mit (Boden-)Wasser versorgte Vegetation, die zur Kühlung der Umgebung beiträgt. Als Grundsatz für Entsiegelungsmaßnahmen sollte gelten, dass daraus keine nachteiligen Auswirkungen für Mensch und Umwelt resultieren dürfen und gleichzeitig ein möglichst großer positiver Effekt erzielt wird. Deshalb sind bei der Planung von Entsiegelungsmaßnahmen frühzeitig u.a. Belange des Grundwasserschutzes und des vorsorgenden Bodenschutzes zu berücksichtigen. Beim LBEG liegen umfangreiche geowissenschaftliche Fachdaten vor, die hierfür herangezogen werden können. In den Geoberichten 14 und 52 hat das LBEG hierzu zudem umfangreiche fachliche Informationen bereitgestellt. Die Karte „Geowissenschaftliche Fachdaten zur Planung von Entsiegelungsmaßnahmen“ zeigt Daten, die besonders relevant für die Planung von Entsiegelungsmaßnahmen sein können. Dies beinhaltet z.B. Informationsebenen, die Hinweise zur Versickerungsfähigkeit des Untergrunds oder Herausforderungen beim Bodenmanagement aufgrund von Bodenbelastungen geben, ebenso wie mögliche Einschränkungen für die Ausgestaltung von Entsiegelungsmaßnahmen, wie z.B. hoch anstehendes Grundwasser oder Informationen zu naheliegenden Erdfällen. Dazu kommen Auswertungen, welche die Grundlage für die Einschätzung von positiven Effekten der Entsiegelungsmaßnahme bieten. Die Methodik ist dokumentiert in: Stadtmann, R., Kirchner, A., Bug, J., Adrian, Y., Elbracht, J., Fleer, M., Hammerschmidt, U., Lietzow, A., Reinartz, H., Engel, N. (2025): Geowissenschaftliche Fachdaten zur Planung von Entsiegelungsmaßnahmen. Geofakten 51, Hannover
Bodenentsiegelung beinhaltet den Um- oder Rückbau vorhandener Versiegelungsmaterialien, sodass der anstehende Boden wieder freigelegt und rekultiviert wird. Durch fachgerecht durchgeführte Entsiegelungsmaßnahmen können die natürlichen Bodenfunktionen zumindest teilweise wiederhergestellt werden. Dies hat positive Auswirkungen auf den Naturhaushalt und kann wichtige Beiträge zur Anpassung an den Klimawandel leisten, z.B. durch eine Stärkung des Wasserrückhalts bei Starkregenereignissen oder durch gut mit (Boden-)Wasser versorgte Vegetation, die zur Kühlung der Umgebung beiträgt. Als Grundsatz für Entsiegelungsmaßnahmen sollte gelten, dass daraus keine nachteiligen Auswirkungen für Mensch und Umwelt resultieren dürfen und gleichzeitig ein möglichst großer positiver Effekt erzielt wird. Deshalb sind bei der Planung von Entsiegelungsmaßnahmen frühzeitig u.a. Belange des Grundwasserschutzes und des vorsorgenden Bodenschutzes zu berücksichtigen. Beim LBEG liegen umfangreiche geowissenschaftliche Fachdaten vor, die hierfür herangezogen werden können. In den Geoberichten 14 und 52 hat das LBEG hierzu zudem umfangreiche fachliche Informationen bereitgestellt. Die Karte „Geowissenschaftliche Fachdaten zur Planung von Entsiegelungsmaßnahmen“ zeigt Daten, die besonders relevant für die Planung von Entsiegelungsmaßnahmen sein können. Dies beinhaltet z.B. Informationsebenen, die Hinweise zur Versickerungsfähigkeit des Untergrunds oder Herausforderungen beim Bodenmanagement aufgrund von Bodenbelastungen geben, ebenso wie mögliche Einschränkungen für die Ausgestaltung von Entsiegelungsmaßnahmen, wie z.B. hoch anstehendes Grundwasser oder Informationen zu naheliegenden Erdfällen. Dazu kommen Auswertungen, welche die Grundlage für die Einschätzung von positiven Effekten der Entsiegelungsmaßnahme bieten. Die Methodik ist dokumentiert in: Stadtmann, R., Kirchner, A., Bug, J., Adrian, Y., Elbracht, J., Fleer, M., Hammerschmidt, U., Lietzow, A., Reinartz, H., Engel, N. (2025): Geowissenschaftliche Fachdaten zur Planung von Entsiegelungsmaßnahmen. Geofakten 51, Hannover
Bodenentsiegelung beinhaltet den Um- oder Rückbau vorhandener Versiegelungsmaterialien, sodass der anstehende Boden wieder freigelegt und rekultiviert wird. Durch fachgerecht durchgeführte Entsiegelungsmaßnahmen können die natürlichen Bodenfunktionen zumindest teilweise wiederhergestellt werden. Dies hat positive Auswirkungen auf den Naturhaushalt und kann wichtige Beiträge zur Anpassung an den Klimawandel leisten, z.B. durch eine Stärkung des Wasserrückhalts bei Starkregenereignissen oder durch gut mit (Boden-)Wasser versorgte Vegetation, die zur Kühlung der Umgebung beiträgt. Als Grundsatz für Entsiegelungsmaßnahmen sollte gelten, dass daraus keine nachteiligen Auswirkungen für Mensch und Umwelt resultieren dürfen und gleichzeitig ein möglichst großer positiver Effekt erzielt wird. Deshalb sind bei der Planung von Entsiegelungsmaßnahmen frühzeitig u.a. Belange des Grundwasserschutzes und des vorsorgenden Bodenschutzes zu berücksichtigen. Beim LBEG liegen umfangreiche geowissenschaftliche Fachdaten vor, die hierfür herangezogen werden können. In den Geoberichten 14 und 52 hat das LBEG hierzu zudem umfangreiche fachliche Informationen bereitgestellt. Die Karte „Geowissenschaftliche Fachdaten zur Planung von Entsiegelungsmaßnahmen“ zeigt Daten, die besonders relevant für die Planung von Entsiegelungsmaßnahmen sein können. Dies beinhaltet z.B. Informationsebenen, die Hinweise zur Versickerungsfähigkeit des Untergrunds oder Herausforderungen beim Bodenmanagement aufgrund von Bodenbelastungen geben, ebenso wie mögliche Einschränkungen für die Ausgestaltung von Entsiegelungsmaßnahmen, wie z.B. hoch anstehendes Grundwasser oder Informationen zu naheliegenden Erdfällen. Dazu kommen Auswertungen, welche die Grundlage für die Einschätzung von positiven Effekten der Entsiegelungsmaßnahme bieten. Die Methodik ist dokumentiert in: Stadtmann, R., Kirchner, A., Bug, J., Adrian, Y., Elbracht, J., Fleer, M., Hammerschmidt, U., Lietzow, A., Reinartz, H., Engel, N. (2025): Geowissenschaftliche Fachdaten zur Planung von Entsiegelungsmaßnahmen. Geofakten 51, Hannover
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 63 |
| Land | 102 |
| Weitere | 13 |
| Wissenschaft | 6 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 45 |
| Text | 90 |
| unbekannt | 31 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 72 |
| Offen | 85 |
| Unbekannt | 9 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 165 |
| Englisch | 16 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 7 |
| Bild | 8 |
| Datei | 13 |
| Dokument | 51 |
| Keine | 46 |
| Unbekannt | 4 |
| Webdienst | 5 |
| Webseite | 105 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 166 |
| Lebewesen und Lebensräume | 159 |
| Luft | 120 |
| Mensch und Umwelt | 166 |
| Wasser | 122 |
| Weitere | 166 |