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Erstmalige Demonstration einer Mikro- und Nanofiltrationsanlage zur Aufbereitung und Nutzung von Brauch- und Regenwasser in einer Wäscherei mit wissenschaftlicher Begleitung

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Die ITEX Gaebler-Industrie-Textilflege GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen, das sich auf Berufskleidungs- und Textilleasing spezialisiert hat. Vor Projektbeginn fand keine Wasserbehandlung statt. Die Abwasserteilströme wurden gesammelt, zum Hauptkontrollschacht gepumpt und flossen von dort im Überlauf in den Kanal, wobei keine Angaben über die Wassermengen existierten. Ziel des Projektes lag darin, die bestehenden Verbräuche an Wasser, Waschmittel und Energie im Unternehmen mit Hilfe einer optimalen Nutzung der anfallenden Regenwassermengen und der Wiederaufbereitung des Brauchwassers mit Hilfe von Mikro - und Nanofiltration zu minimieren. Der jährliche Verbrauch von ca. 37.000 m3 Frischwasser sollte dabei um ca. 80 % verringert werden. Zusätzlich sollten ca. 15 % der verwendeten Waschmittel eingespart werden. Fazit: Die Vorreinigung von Schmutzwässern vor dem Passieren von Membrantrennanlagen wird von vielen Anlagenherstellern bei Angebotserstellung vernachlässigt; Nachrüstungen wie im vorliegenden Fall sind die mit zusätzlichem Zeit- und Kostenaufwand verbundenen Folgen. Ebenso wird von Anlagenherstellern häufig der Vorversuchsphase zu wenig Bedeutung zugemessen; es sollte bei neuen Anlagenkonzepten darauf geachtet werden, dass ausführliche Versuche an Versuchsanlagen mit Prozesswässern über mehrere Wochen im Betrieb durchgeführt werden. Nur dann kann die Eignung der einzusetzenden Module in Bezug auf die Prozesswasserinhaltsstoffe sicher festgestellt werden. Die Einsparpotentiale im Bereich des Wasserverbrauchs und der Wärmeenergie müssen vor dem Hintergrund der hohen Betriebskosten einer solchen Anlage (Stromverbrauch, Wartung und Reparatur) kritisch betrachtet werden. Für die weitere Optimierung der Anlage wurde in 2004 ein Klärdekanter in den Prozesskreislauf integriert. Zudem wurde die Nanofiltration in eine Umkehrosmose umgewandelt und damit die Reinigungsleistung des Systems stabilisiert.

Grundwassermessstelle Bad Freienwalde, GST, Wäscherei (Messstellen-Nr.: 32502117)

Die Grundwasser-Messstelle mit Messstellen-ID 32502117 wird vom Landesamt für Umwelt Brandenburg betrieben, in Zuständigkeit des Standorts LfU Frankfurt. Sie befindet sich in Bad Freienwalde, GST, Wäscherei. Die Messstellenart ist Beobachtungsrohr. Nummer des Bohrloches: 6.11.1996. Der Grundwasserleiter wird beschrieben als: GWLK 1 (weitgehend unbedeckt). Der Zustand des Grundwassers wird beschrieben als: vermutlich gespannt. Der zugehörige Grundwasserkörper ist: DEGB_DEBB_ODR_OD_1-1. Der Messzyklus ist täglich. Die Anlage wurde im Jahr 1996 erbaut. Ein Schichtverzeichnis liegt vor. Das Höhenprofil in diesem System ist: Messpunkthöhe: 5.1 m Geländehöhe: 4.20 m Filteroberkante: -2.9 m Filterunterkante: -4.9 m Sohle (letzte Einmessung): -5.74 m Sohle bei Ausbau: -5.9 m Die Messstelle wurde im Höhensystem NHN16 eingemessen.

Entwicklung eines energieeffizienten Sorptions-Wäschetrommeltrockners für den gewerblichen und industriellen Einsatz, Teilvorhaben: Entwicklung eines energieeffizienten und textilschonenden Trocknungsverfahrens

Entwicklung eines energieeffizienten Sorptions-Wäschetrommeltrockners für den gewerblichen und industriellen Einsatz, Teilvorhaben: Entwicklung von Sorptionsmaterial, Sorptions-Wäschetrocknungsprozess und Sorptionssystem

Flexible und nachhaltige Energieoptimierung in Gebäuden durch intelligente Virtualisierung, Teilvorhaben: Flexibilisierung des Lastmanagements in der gewerblichen Wäschereitechnik durch Integration in ein intelligentes Gebäudeenergiemanagement

Entwicklung eines energieeffizienten Sorptions-Wäschetrommeltrockners für den gewerblichen und industriellen Einsatz, Teilvorhaben: Entwicklung des Sorptions-Wäschetrommeltrockners

Entwicklung eines energieeffizienten Sorptions-Wäschetrommeltrockners für den gewerblichen und industriellen Einsatz, Teilvorhaben: Energieeffizienter Wäschetrockner auf Basis eines Trocknungsprozesses mit Zeolith basiertem Wärmespeicher

Digital Transformation of Circular Economy for Industrial Sustainability, Teilvorhaben: Konzeption und Pilotierung einer Kreislaufwirtschaft im Rahmen der digitalen Transformation der Business Unit Laundry der Miele & Cie. KG

Textile Laundry Sustainability - Nachhaltigkeit in der Wäscherei und Textilreinigung: Entwicklung von Nachhaltigkeitsstandards für die Branche Textilreinigung und Wäschereien

Neuausrüstung einer Wäscherei mit innovativer Technik zur maximalen Ressourceneinsparung unter gesamtheitlicher Betrachtung der Energie- und Stoffströme

Das Unternehmen CHMS GmbH & Co. KG aus Rödental ist eine Wäscherei, die sich auf die Wäsche und Logistik von Schmutzmatten, Stoffhandtuchrollen und Wischbezügen spezialisiert hat. Täglich werden nach der Neuausrüstung ca. 12 Tonnen Schmutzmatten, 10 Tonnen Handtuchrollen und eine Tonne Wischbezüge gewaschen, kommissioniert und an die Kunden geliefert. Die Zielsetzung des Fördervorhabens war eine deutliche Kapazitätserweiterung bei gleichzeitiger Senkung der bereits unterhalb des Branchenmittelwert liegenden spezifischen Verbräuche. Dazu sollte ein Paket von Verbesserungen der Energie- und Stoffströme umgesetzt werden: Automatisierung bessere Anlagenauslastung durch einen Zusammenschluss mit einer anderen Wäscherei Integration einer Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Anlage) erstmalige Nutzung eines neu entwickelten Kaskadentrockners Nutzung von Regenwasser, Wiederverwendung von Wasser, Waschlauge und Abwasser bzw. der darin enthaltenen Wärme Bereits vor dem Projekt erreichte die Wäscherei Verbräuche unterhalb der üblichen Branchenwerte. Die durch die Umsetzung des Vorhabens in Aussicht gestellten noch einmal reduzierten Verbrauchswerte und THG-Emissionen pro Wäschemenge wurden nur bei Trinkwasser und bei der Trocknung der Matten erreicht. Der gemeinsam mit einer Herstellerfirma Lavatec entwickelte Kaskadentrockner spart gegenüber einem Einzeltrockner bis zu 50 Prozent Energie ein. Im Vergleich der spezifischen Verbräuche pro Wäschemenge mit denen vor Projektbeginn werden aktuell 26 Prozent Trinkwasser eingespart. Der Bezug von Strom aus dem Netz hat sich durch die KWK-Anlage um etwa ein Viertel reduziert, aber der tatsächliche Stromverbrauch je Menge Wäsche ist um 4,5 Prozent gestiegen. Vor allem durch den Einsatz der KWK-Anlage werden 14,6 Prozent mehr Erdgas und 4,7 Prozent bzw. 44 Tonnen mehr CO 2 ausgestoßen. Es konnte nachgewiesen werden, dass sich Investitionen in eine Regenwassernutzung, Abwasseraufbereitung und die Wiederverwendung von Waschlauge bereits nach einem Zeitraum von einem bis fünf Jahren amortisieren. Der erhoffte Modellcharakter der neuen Wäscherei im Sinne einer erneuten Optimierung aller Energie- und Stoffströme und daraus resultierenden weiteren Reduzierung der Verbräuche und Emissionen konnte jedoch nicht vollständig erreicht werden. Wesentliche Ursache dafür sind das Ausbleiben angenommener Mengeneffekte und die nur unterdurchschnittliche Effizienz der mit fossilem Erdgas betriebenen KWK-Anlage. Branche: Grundstücks- und Wohnungswesen und Sonstige Dienstleistungen Umweltbereich: Wasser / Abwasser Fördernehmer: CHMS GmbH & Co. KG Bundesland: Bayern Laufzeit: 2018 - 2019 Status: Abgeschlossen

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