API src

Found 49 results.

Wäschetrockner: Bei Kauf und Nutzung auf Energieeffizienz achten

<p> Wie Sie am besten umweltschonend Ihre Wäsche trocknen und Ihren Wäschetrockner nutzen <ul> <li>Kaufen Sie einen <strong>Wäscheständer </strong>oder eine <strong>Wäscheleine</strong>: Das ist die energieeffizienteste Methode zum Trocknen von Wäsche und hilft, Stromkosten zu sparen.</li> <li>In Mehrfamilienhäusern bietet sich die <strong>gemeinschaftliche Nutzung</strong> eines Wäschetrockners an.</li> <li>Bei einem elektrischen Wäschetrockner: Kaufen Sie ein Gerät möglichst hoher <strong>Energieeffizienzklasse </strong>– idealerweise Klasse A.</li> <li><strong>Auslastung </strong>ist ebenso wichtig: Achten Sie beim Kauf auf eine zur eigenen Haushaltsgröße passenden Trommelgröße bzw. maximalen Füllmenge. Kleinere Trommeln sind allerdings nicht automatisch sparsamer, wenn sie häufiger laufen müssen. Ein zu großer Trockner, der oft nur halb leer ist, verbraucht mehr Energie pro Kilogramm Wäsche als ein passender, gut gefüllter Trockner.</li> <li><strong>Schleudern </strong>Sie die Wäsche mit möglichst hoher Drehzahl. Höhere Drehzahlen entfernen mehr Restwasser aus der Wäsche, was die Trocknungszeit und den Energieverbrauch des Trockners erheblich reduziert.</li> <li>Sofern möglich, <strong>reparieren </strong>Sie statt neu zu kaufen – die Geräte sind dafür gemacht.</li> <li><strong>Entsorgen </strong>Sie Ihre Altgeräte sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.</li> </ul> Gewusst wie <p><strong>Sparsame Geräte: </strong>Bei Wäschetrocknern gibt es große Unterschiede im Energieverbrauch. Die Stromkosten hängen stark vom Gerätetyp, der Effizienzklasse und der Nutzungshäufigkeit ab. Bei durchschnittlich etwa 160 Trocknungsgängen pro Jahr und einem durchschnittlichen Strompreis von rund 0,30 bis 0,36 Euro pro kWh können die jährlichen Stromkosten zwischen etwa 40 und 200 Euro liegen. Besonders effizient sind Geräte mit Wärmepumpentechnologie. Seit dem 1. Juli 2025 gilt für Wäschetrockner das neue EU-Energielabel mit Effizienzklassen von A bis G. Die sparsamsten Geräte erreichen heute meist die Klassen A oder B, während viele Modelle in Klasse C liegen. Moderne Wärmepumpentrockner verbrauchen etwa 73 bis 97 kWh pro 100 Trocknungszyklen, während ältere Geräte ohne Wärmepumpe rund 340 kWh pro 100 Zyklen benötigen. Dadurch ergeben sich je nach Effizienzklasse und Gerätetyp jährliche Stromkosten von ungefähr 40 Euro bei sehr effizienten Geräten bis zu rund 200 Euro bei älteren, ineffizienten Trocknern.</p> <p><strong>Geräte vergleichen:</strong> Die <a href="https://eprel.ec.europa.eu/screen/product/tumbledryers20232534">EPREL-Datenbank der EU</a> hilft Verbraucher*innen, Haushaltsgeräte besser zu vergleichen. In der Datenbank sind alle in der EU gehandelten Produkte mit Energielabel – etwa Wäschetrockner – registriert. Dort können Nutzer*innen zum Beispiel nachsehen, wie hoch der Stromverbrauch eines Modells ist, welche Energieeffizienzklasse es hat oder wie groß die Trommel ist. So lässt sich vor dem Kauf leichter erkennen, welche Geräte besonders sparsam sind und langfristig weniger Stromkosten verursachen.</p> <p><strong>Die richtigen Handgriffe: </strong>Wichtig ist, dass Sie die Wäsche möglichst trocken aus der Waschmaschine holen. Wählen Sie hierzu die höchstmögliche Schleuderdrehzahl Ihrer Waschmaschine (Richtwert: 1.400 Umdrehungen). Je höher die Schleuderdrehzahl, desto stärker wird die Wäsche entfeuchtet und desto weniger Energie benötigt der Trocknungsgang im Trockner. Der Energieverbrauch für die höhere Schleuderzahl ist dabei zu vernachlässigen.</p> <p><strong>So lange wie möglich nutzen: </strong>Für <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> und Haushaltskasse lohnt es sich, Wäschetrockner <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/uebergreifende-tipps/produkte-laenger-nutzen">so lange wie möglich zu nutzen</a> und bei Bedarf <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/uebergreifende-tipps/reparieren">zu reparieren bzw. reparieren zu lassen</a>. Ausnahmen gelten nur für sehr intensiv genutzte Bestandsgeräte, die sehr viel Strom verbrauchen. Nur bei intensiv genutzte Ablufttrocknern der Effizienzklasse D (alte Klassen bis 2021) oder schlechter und Kondensationstrocknern mit elektrischer Widerstandsheizung der Effizienzklasse C oder schlechter lohnt sich der Austausch eines funktionierenden Gerätes. Das gilt für das Klima ebenso wie für die Haushaltskasse.<br>Auch die meisten Reparaturen lohnen sich finanziell und für das Klima. Bei einem defekten Wäschetrockner lohnt sich die Reparatur meist sowohl finanziell als auch ökologisch.</p> <p>Für das Klima lohnt der Austausch nur bei einem intensiv genutzten Gerät der Effizienzklasse C oder schlechter, und für die Haushaltskasse nur bei einem intensiv genutzten Gerät der Effizienzklasse B oder schlechter (alte Klassen vor 2021) und wenn zudem die Reparatur mindestens 320 Euro kostet. Weitere Informationen finden Sie in der Abbildung.<br>&nbsp;</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11901/bilder/250409_uba_waeschetrockner.jpg"> </a> <strong> Vergleichsrechnung Wäschetrockner </strong> <br> <p>Die Grafik zeigt, ob sich der Weiterbetrieb oder die Reparatur von Wäschetrocknern ökologisch und ökonomisch lohnt – betrachtet über 10 Jahre. Ein Austausch funktionierender Geräte lohnt meist nicht. Ausnahmen: intensiv genutzte Ablufttrockner (Effizienzklasse D oder schlechter) und Kondensationstrockner mit Widerstandsheizung (Klasse C oder schlechter; alte Klassen vor 2021) – hier lohnt der Austausch ökologisch und finanziell. Reparaturen lohnen meist. Ausnahmen: ökologisch bei intensiv genutzten Geräten ab Klasse C, ökonomisch ab Klasse B bei Reparaturkosten von mind. 320 €. Verglichen wird mit einem Gerät der Klasse A+++ (Preis: 1.033 €, Label bis Juli 2025). Intensive Nutzung = ab 705 kg/Jahr, normale = 407 kg/Jahr.</p> Quelle: Umweltbundesamt / Öko-Institut (2025) <p><strong>Richtig entsorgen:</strong> Weitere Informationen zur richtigen Entsorgung Ihres Wäschetrockners und anderer Elektroaltgeräte finden Sie in unserem ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>⁠-Umwelttipp&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/alte-elektrogeraete-richtig-entsorgen">"Alte Elektrogeräte richtig entsorgen"</a>.</p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Trocknen Sie möglichst ihre Wäsche im Freien oder in unbeheizten und gut belüfteten Räumen. Wenn Sie die Wäsche in der Wohnung trocknen, lüften Sie vor allem im Winter ausreichend (kurzes Stoßlüften von jeweils 5-10 Min.). Damit verhindern Sie Schimmelbildung in der Wohnung.</li> <li>Reinigen Sie regelmäßig alle Siebe des Trockners gemäß Bedienungsanleitung, da sonst mit längerer Trocknungsdauer und höherem Energieverbrauch zu rechnen ist.</li> <li>Achten Sie beim Kauf eines neuen Gerätes darauf, dass es einen Feuchtigkeitsmesser hat. So schaltet sich der Wäschetrockner ab, wenn der gewünschte Trocknungsgrad erreicht ist.</li> <li>Kaufen Sie Geräte mit halogenfreien Kältemitteln (in der Regel Propan (R290)).</li> <li>Wie bei der Waschmaschine gilt auch beim Trockner: Gerät voll beladen. Das bringt bei höchster Effizienz den günstigsten Energieverbrauch.</li> <li>Beachten Sie auch unsere Tipps zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/32341">Wäsche waschen und Waschmittel</a>.</li> </ul> Hintergrund <p>Neue, effiziente Wäschetrockner haben stets eine Wärmepumpe, die die Luft zum Trocknen aufheizt. Die neuen <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:02023R2533-20251124">Ökodesign-Vorschriften</a> erlauben im Wesentlichen nur noch Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie, weil andere Bauarten (z. B. klassische Abluft- oder einfache Kondensationstrockner mit Heizstab) die aktuellen Energieeffizienzanforderungen nicht mehr erfüllen können. Bei einem Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie kondensiert feuchte Luft an der kalten Seite der Wärmepumpe. Ältere Geräte sind oft noch Ablufttrockner oder widerstandsbeheizte Kondensationstrockner. Bei Ablufttrocknern wird die feuchte Abluft über einen Schlauch nach außen – meist durch ein offenes Keller- oder Badezimmerfenster – an die Umwelt abgegeben. Dadurch wird auch Luft aus dem Haus nach außen befördert, so dass der Raum im Winter mehr geheizt werden muss. Bei Kondensationstrocknern wird wie bei modernen Wärmepumpentrocknern die Feuchtigkeit im Gerät kondensiert und in einem Behälter aufgefangen. Die Luft wird jedoch nicht mit einer Wärmepumpe, sondern wie ein Föhn mit einer Widerstandsheizung erwärmt.</p> <p>Trockner mit Wärmepumpe verwenden als Kältemittel häufig teilfluorierte Kohlenwasserstoffe (HFKW) mit hohen Treibhauspotenzialen, z. B. R-134a oder R-407C. Durch illegal entsorgte Trockner können diese Stoffe unkontrolliert in die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/atmosphaere">Atmosphäre</a> entweichen und zur weiteren Erwärmung der Erdatmosphäre beitragen. Die meisten aktuellen Geräte haben inzwischen halogenfreie Kältemitteln. Meistens ist dies Propan (R-290). Dieser halogenfreie Kohlenwasserstoff hat nur ein sehr geringes Treibhauspotenzial. Vor einigen Jahren gab es noch gasbeheizte Ablufttrockner, die inzwischen jedoch für den privaten Gebrauch nicht mehr angeboten werden.</p> <p>Neben Wäschetrocknern gibt es noch Waschtrockner. Das ist eine Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner in einem Gerät. Diese Kombinationsgeräte sind jedoch weniger effizient als die Waschmaschine und Wäschetrockner als Einzelgeräte.</p> </p><p> Wie Sie am besten umweltschonend Ihre Wäsche trocknen und Ihren Wäschetrockner nutzen <ul> <li>Kaufen Sie einen <strong>Wäscheständer </strong>oder eine <strong>Wäscheleine</strong>: Das ist die energieeffizienteste Methode zum Trocknen von Wäsche und hilft, Stromkosten zu sparen.</li> <li>In Mehrfamilienhäusern bietet sich die <strong>gemeinschaftliche Nutzung</strong> eines Wäschetrockners an.</li> <li>Bei einem elektrischen Wäschetrockner: Kaufen Sie ein Gerät möglichst hoher <strong>Energieeffizienzklasse </strong>– idealerweise Klasse A.</li> <li><strong>Auslastung </strong>ist ebenso wichtig: Achten Sie beim Kauf auf eine zur eigenen Haushaltsgröße passenden Trommelgröße bzw. maximalen Füllmenge. Kleinere Trommeln sind allerdings nicht automatisch sparsamer, wenn sie häufiger laufen müssen. Ein zu großer Trockner, der oft nur halb leer ist, verbraucht mehr Energie pro Kilogramm Wäsche als ein passender, gut gefüllter Trockner.</li> <li><strong>Schleudern </strong>Sie die Wäsche mit möglichst hoher Drehzahl. Höhere Drehzahlen entfernen mehr Restwasser aus der Wäsche, was die Trocknungszeit und den Energieverbrauch des Trockners erheblich reduziert.</li> <li>Sofern möglich, <strong>reparieren </strong>Sie statt neu zu kaufen – die Geräte sind dafür gemacht.</li> <li><strong>Entsorgen </strong>Sie Ihre Altgeräte sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p><strong>Sparsame Geräte: </strong>Bei Wäschetrocknern gibt es große Unterschiede im Energieverbrauch. Die Stromkosten hängen stark vom Gerätetyp, der Effizienzklasse und der Nutzungshäufigkeit ab. Bei durchschnittlich etwa 160 Trocknungsgängen pro Jahr und einem durchschnittlichen Strompreis von rund 0,30 bis 0,36 Euro pro kWh können die jährlichen Stromkosten zwischen etwa 40 und 200 Euro liegen. Besonders effizient sind Geräte mit Wärmepumpentechnologie. Seit dem 1. Juli 2025 gilt für Wäschetrockner das neue EU-Energielabel mit Effizienzklassen von A bis G. Die sparsamsten Geräte erreichen heute meist die Klassen A oder B, während viele Modelle in Klasse C liegen. Moderne Wärmepumpentrockner verbrauchen etwa 73 bis 97 kWh pro 100 Trocknungszyklen, während ältere Geräte ohne Wärmepumpe rund 340 kWh pro 100 Zyklen benötigen. Dadurch ergeben sich je nach Effizienzklasse und Gerätetyp jährliche Stromkosten von ungefähr 40 Euro bei sehr effizienten Geräten bis zu rund 200 Euro bei älteren, ineffizienten Trocknern.</p> <p><strong>Geräte vergleichen:</strong> Die <a href="https://eprel.ec.europa.eu/screen/product/tumbledryers20232534">EPREL-Datenbank der EU</a> hilft Verbraucher*innen, Haushaltsgeräte besser zu vergleichen. In der Datenbank sind alle in der EU gehandelten Produkte mit Energielabel – etwa Wäschetrockner – registriert. Dort können Nutzer*innen zum Beispiel nachsehen, wie hoch der Stromverbrauch eines Modells ist, welche Energieeffizienzklasse es hat oder wie groß die Trommel ist. So lässt sich vor dem Kauf leichter erkennen, welche Geräte besonders sparsam sind und langfristig weniger Stromkosten verursachen.</p> <p><strong>Die richtigen Handgriffe: </strong>Wichtig ist, dass Sie die Wäsche möglichst trocken aus der Waschmaschine holen. Wählen Sie hierzu die höchstmögliche Schleuderdrehzahl Ihrer Waschmaschine (Richtwert: 1.400 Umdrehungen). Je höher die Schleuderdrehzahl, desto stärker wird die Wäsche entfeuchtet und desto weniger Energie benötigt der Trocknungsgang im Trockner. Der Energieverbrauch für die höhere Schleuderzahl ist dabei zu vernachlässigen.</p> <p><strong>So lange wie möglich nutzen: </strong>Für <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> und Haushaltskasse lohnt es sich, Wäschetrockner <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/uebergreifende-tipps/produkte-laenger-nutzen">so lange wie möglich zu nutzen</a> und bei Bedarf <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/uebergreifende-tipps/reparieren">zu reparieren bzw. reparieren zu lassen</a>. Ausnahmen gelten nur für sehr intensiv genutzte Bestandsgeräte, die sehr viel Strom verbrauchen. Nur bei intensiv genutzte Ablufttrocknern der Effizienzklasse D (alte Klassen bis 2021) oder schlechter und Kondensationstrocknern mit elektrischer Widerstandsheizung der Effizienzklasse C oder schlechter lohnt sich der Austausch eines funktionierenden Gerätes. Das gilt für das Klima ebenso wie für die Haushaltskasse.<br>Auch die meisten Reparaturen lohnen sich finanziell und für das Klima. Bei einem defekten Wäschetrockner lohnt sich die Reparatur meist sowohl finanziell als auch ökologisch.</p> <p>Für das Klima lohnt der Austausch nur bei einem intensiv genutzten Gerät der Effizienzklasse C oder schlechter, und für die Haushaltskasse nur bei einem intensiv genutzten Gerät der Effizienzklasse B oder schlechter (alte Klassen vor 2021) und wenn zudem die Reparatur mindestens 320 Euro kostet. Weitere Informationen finden Sie in der Abbildung.<br>&nbsp;</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11901/bilder/250409_uba_waeschetrockner.jpg"> </a> <strong> Vergleichsrechnung Wäschetrockner </strong> <br> <p>Die Grafik zeigt, ob sich der Weiterbetrieb oder die Reparatur von Wäschetrocknern ökologisch und ökonomisch lohnt – betrachtet über 10 Jahre. Ein Austausch funktionierender Geräte lohnt meist nicht. Ausnahmen: intensiv genutzte Ablufttrockner (Effizienzklasse D oder schlechter) und Kondensationstrockner mit Widerstandsheizung (Klasse C oder schlechter; alte Klassen vor 2021) – hier lohnt der Austausch ökologisch und finanziell. Reparaturen lohnen meist. Ausnahmen: ökologisch bei intensiv genutzten Geräten ab Klasse C, ökonomisch ab Klasse B bei Reparaturkosten von mind. 320 €. Verglichen wird mit einem Gerät der Klasse A+++ (Preis: 1.033 €, Label bis Juli 2025). Intensive Nutzung = ab 705 kg/Jahr, normale = 407 kg/Jahr.</p> Quelle: Umweltbundesamt / Öko-Institut (2025) </p><p> <p><strong>Richtig entsorgen:</strong> Weitere Informationen zur richtigen Entsorgung Ihres Wäschetrockners und anderer Elektroaltgeräte finden Sie in unserem ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>⁠-Umwelttipp&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/alte-elektrogeraete-richtig-entsorgen">"Alte Elektrogeräte richtig entsorgen"</a>.</p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Trocknen Sie möglichst ihre Wäsche im Freien oder in unbeheizten und gut belüfteten Räumen. Wenn Sie die Wäsche in der Wohnung trocknen, lüften Sie vor allem im Winter ausreichend (kurzes Stoßlüften von jeweils 5-10 Min.). Damit verhindern Sie Schimmelbildung in der Wohnung.</li> <li>Reinigen Sie regelmäßig alle Siebe des Trockners gemäß Bedienungsanleitung, da sonst mit längerer Trocknungsdauer und höherem Energieverbrauch zu rechnen ist.</li> <li>Achten Sie beim Kauf eines neuen Gerätes darauf, dass es einen Feuchtigkeitsmesser hat. So schaltet sich der Wäschetrockner ab, wenn der gewünschte Trocknungsgrad erreicht ist.</li> <li>Kaufen Sie Geräte mit halogenfreien Kältemitteln (in der Regel Propan (R290)).</li> <li>Wie bei der Waschmaschine gilt auch beim Trockner: Gerät voll beladen. Das bringt bei höchster Effizienz den günstigsten Energieverbrauch.</li> <li>Beachten Sie auch unsere Tipps zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/32341">Wäsche waschen und Waschmittel</a>.</li> </ul> </p><p> Hintergrund <p>Neue, effiziente Wäschetrockner haben stets eine Wärmepumpe, die die Luft zum Trocknen aufheizt. Die neuen <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:02023R2533-20251124">Ökodesign-Vorschriften</a> erlauben im Wesentlichen nur noch Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie, weil andere Bauarten (z. B. klassische Abluft- oder einfache Kondensationstrockner mit Heizstab) die aktuellen Energieeffizienzanforderungen nicht mehr erfüllen können. Bei einem Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie kondensiert feuchte Luft an der kalten Seite der Wärmepumpe. Ältere Geräte sind oft noch Ablufttrockner oder widerstandsbeheizte Kondensationstrockner. Bei Ablufttrocknern wird die feuchte Abluft über einen Schlauch nach außen – meist durch ein offenes Keller- oder Badezimmerfenster – an die Umwelt abgegeben. Dadurch wird auch Luft aus dem Haus nach außen befördert, so dass der Raum im Winter mehr geheizt werden muss. Bei Kondensationstrocknern wird wie bei modernen Wärmepumpentrocknern die Feuchtigkeit im Gerät kondensiert und in einem Behälter aufgefangen. Die Luft wird jedoch nicht mit einer Wärmepumpe, sondern wie ein Föhn mit einer Widerstandsheizung erwärmt.</p> <p>Trockner mit Wärmepumpe verwenden als Kältemittel häufig teilfluorierte Kohlenwasserstoffe (HFKW) mit hohen Treibhauspotenzialen, z. B. R-134a oder R-407C. Durch illegal entsorgte Trockner können diese Stoffe unkontrolliert in die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/atmosphaere">Atmosphäre</a> entweichen und zur weiteren Erwärmung der Erdatmosphäre beitragen. Die meisten aktuellen Geräte haben inzwischen halogenfreie Kältemitteln. Meistens ist dies Propan (R-290). Dieser halogenfreie Kohlenwasserstoff hat nur ein sehr geringes Treibhauspotenzial. Vor einigen Jahren gab es noch gasbeheizte Ablufttrockner, die inzwischen jedoch für den privaten Gebrauch nicht mehr angeboten werden.</p> <p>Neben Wäschetrocknern gibt es noch Waschtrockner. Das ist eine Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner in einem Gerät. Diese Kombinationsgeräte sind jedoch weniger effizient als die Waschmaschine und Wäschetrockner als Einzelgeräte.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Waschmaschine: Bei Kauf und Nutzung auf Energieeffizienz achten

<p> Wie Sie Ihre Waschmaschine umweltfreundlich bedienen <ul> <li>In Mehrfamilienhäusern bietet sich die gemeinschaftliche Nutzung einer Waschmaschine an.</li> <li>Bevorzugen Sie möglichst eine Waschmaschine statt Waschtrockner, da Waschtrockner deutlich mehr Energie verbrauchen.</li> <li>Kaufen Sie eine Waschmaschine mit der möglichst hoher Energieeffizienzklasse – idealerweise Klasse A.</li> <li>Achten Sie auf eine zur eigenen Haushaltsgröße passenden Trommelgröße.</li> <li>Trugschluss: Tatsächlich sind Kurzprogramme nicht energiesparend, sondern nur zeitsparend. Lange Laufzeiten sind energiesparender.</li> <li>Nutzen Sie das "Eco-40-60" Waschprogramm für normale Wäsche.</li> <li>Nutzen Sie niedrige Temperaturen (20-30°C) für leicht bis normal verschmutzte Wäsche.</li> <li>Bevorzugen Sie ein Gerät mit hoher Schleuderzahl.</li> <li>Sofern möglich, reparieren Sie statt neu zu kaufen – die Geräte sind dafür gemacht.</li> <li>Entsorgen Sie Ihr Altgerät sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.</li> </ul> Gewusst wie <p>Wäsche waschen verbraucht einerseits Energie zum Antrieb der Trommel sowie zum Erhitzen des Wassers, und belastet andererseits die Gewässer durch Faserabrieb, Mikroplastik aus den gewaschenen Textilien und verwendetes Waschmittel. Die Umweltbelastungen können schon beim Kauf durch die Wahl einer geeigneten Waschmaschine reduziert werden. Dabei ist die Länge des Waschgangs weit weniger relevant als die zum Waschen gewählte Temperatur.</p> <p><strong>Sparsame Waschmaschine:</strong>&nbsp;Kaufen Sie eine für Ihre Haushaltsgröße möglichst klein dimensionierte und &nbsp;sparsame Waschmaschine mit geringem Strom- und Wasserverbrauch und hoher Schleuderwirkungsklasse. Diese und weitere Angaben finden Sie auf dem EU-Energielabel, mit dem Waschmaschinen europaweit im Handel gekennzeichnet werden müssen. Achten Sie außerdem darauf, dass die Maschine ein Kaltwaschprogramm besitzt (20°C-Programm).</p> <p><strong>Energielabel:</strong> Mit Einführung des EU-Energielabels im Jahr 2021 erfolgt die Einordnung auf Basis des Energieverbrauches bzw. der Energieeffizienz in die Klassen A (geringster Verbrauch) bis G (höchster Verbrauch). Besonders energieeffiziente Geräte befinden sich in Klasse A. Das Label bezieht sich zur Bewertung direkt auf einen ECO 40-60 Programmdurchlauf. Es zeigt Angaben zum gewichteten Energieverbrauch (pro 100 Waschzyklen), der Nennkapazität bzw. der Beladungskapazität der Waschmaschine, der Effizienzklasse für Schleudern/Trocknen (Klasse A (gut) bis G (schlecht), den Wasserverbrauch, die und die Geräuschentwicklung (Klasse A (gut) bis D (schlecht) beim Schleudern. Ein QR-Code verlinkt direkt auf die EU-Produktdatenbank (EPREL), wo weitere Informationen über das betreffende Modell verfügbar sind.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5050/bilder/uba_tipps14_waschmaschine.jpg"> </a> <strong> Kaufberatung Waschmaschine </strong> Quelle: Umweltbundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5050/bilder/uba_tipps14_waschmaschine.jpg">Bild herunterladen</a> (3,04 MB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/1/bilder/label-geschirrspueler_1.jpg"> </a> <strong> Energieverbrauchskennzeichnung für Haushaltsgeschirrspüler </strong> Quelle: Europäische Kommission <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/1/bilder/label-geschirrspueler_1.jpg">Bild herunterladen</a> (56,82 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> <p><strong>Richtige Trommelgröße:</strong> Paradoxerweise werden die Haushalte kleiner und die Wäschetrommeln größer. Große Wäschetrommeln sind beim Kauf nicht nur teurer, sondern führen auch dazu, dass die Waschmaschine häufig nur teilbeladen wird. Dies macht Einsparungen wieder hinfällig. Große Wäschetrommeln mit 7 kg und mehr Beladung sind deshalb meistens nur für große Haushalte sinnvoll.</p> <p><strong>Hohe Schleuderzahl: </strong>Je trockener die Wäsche aus der Waschmaschine kommt, desto weniger Energie braucht sie zum Trocknen. Dadurch sparen Sie im Winter Heizenergie (beim Trocknen auf der Wäscheleine in der Wohnung) oder Strom beim Wäschetrockner. Denn es braucht hundert Mal mehr Energie, Wasser durch Wärme aus der Wäsche zu entfernen als durch Schleudern. Deshalb sollte eine Waschmaschine bestenfalls eine Schleuderdrehzahl von über 1.400 Umdrehungen pro Minute aufweisen.</p> <p><strong>Umweltschonend Waschen:</strong></p> <ol> <li>Waschen Sie möglichst nur mit voll beladener Maschine.</li> <li>Wählen Sie eine möglichst niedrige Waschtemperatur.</li> <li>Dosieren Sie das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/32341">Waschmittel</a> nach Empfehlung auf der Waschmittelpackung. So verringern Sie die Umweltbelastung weiter und sparen Geld.</li> </ol> <p><strong>Reparierbarkeit:</strong> Mit Aktualisierung der im Internet frei zugänglichen Ökodesign-Produktverordnung für Haushaltswaschmaschinen und -waschtrockner (EU 2019/2023) wurden weitere Aspekte zur Verbesserung der Reparierbarkeit definiert. So müssen leicht kaputt gehende Teile einer Waschmaschine Verbraucherinnen und Verbrauchern und/oder Reparaturbetrieben als Ersatzteil zur Verfügung gestellt werden, und zwar mindestens sieben bis zehn Jahre (abhängig des Bauteils) nachdem die Produktion des jeweiligen Modells eingestellt wurde. Achten Sie zudem auf eine möglichst lange Herstellergarantie.</p> <p><strong>Richtig entsorgen:</strong> Weitere Informationen zur richtigen Entsorgung Ihrer Waschmaschine und anderer Elektroaltgeräte finden Sie in unserem ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>⁠-Umwelttipp&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/alte-elektrogeraete-richtig-entsorgen">"Alte Elektrogeräte richtig entsorgen"</a>.</p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Gegen ein Aus- und Überlaufen der Waschmaschine schützt Sie eine "Wasserstopp-Garantie" (Aqua-Stopp).</li> <li>Beachten Sie unsere Tipps zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/32341">Wäsche waschen und Waschmittel</a>.</li> <li>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energiesparen/energieverbrauchskennzeichnung/waschmaschinen-waschtrockner">Energieverbrauchskennzeichnung</a>&nbsp;(UBA-Themenseite)</li> </ul> </p><p> Wie Sie Ihre Waschmaschine umweltfreundlich bedienen <ul> <li>In Mehrfamilienhäusern bietet sich die gemeinschaftliche Nutzung einer Waschmaschine an.</li> <li>Bevorzugen Sie möglichst eine Waschmaschine statt Waschtrockner, da Waschtrockner deutlich mehr Energie verbrauchen.</li> <li>Kaufen Sie eine Waschmaschine mit der möglichst hoher Energieeffizienzklasse – idealerweise Klasse A.</li> <li>Achten Sie auf eine zur eigenen Haushaltsgröße passenden Trommelgröße.</li> <li>Trugschluss: Tatsächlich sind Kurzprogramme nicht energiesparend, sondern nur zeitsparend. Lange Laufzeiten sind energiesparender.</li> <li>Nutzen Sie das "Eco-40-60" Waschprogramm für normale Wäsche.</li> <li>Nutzen Sie niedrige Temperaturen (20-30°C) für leicht bis normal verschmutzte Wäsche.</li> <li>Bevorzugen Sie ein Gerät mit hoher Schleuderzahl.</li> <li>Sofern möglich, reparieren Sie statt neu zu kaufen – die Geräte sind dafür gemacht.</li> <li>Entsorgen Sie Ihr Altgerät sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p>Wäsche waschen verbraucht einerseits Energie zum Antrieb der Trommel sowie zum Erhitzen des Wassers, und belastet andererseits die Gewässer durch Faserabrieb, Mikroplastik aus den gewaschenen Textilien und verwendetes Waschmittel. Die Umweltbelastungen können schon beim Kauf durch die Wahl einer geeigneten Waschmaschine reduziert werden. Dabei ist die Länge des Waschgangs weit weniger relevant als die zum Waschen gewählte Temperatur.</p> <p><strong>Sparsame Waschmaschine:</strong>&nbsp;Kaufen Sie eine für Ihre Haushaltsgröße möglichst klein dimensionierte und &nbsp;sparsame Waschmaschine mit geringem Strom- und Wasserverbrauch und hoher Schleuderwirkungsklasse. Diese und weitere Angaben finden Sie auf dem EU-Energielabel, mit dem Waschmaschinen europaweit im Handel gekennzeichnet werden müssen. Achten Sie außerdem darauf, dass die Maschine ein Kaltwaschprogramm besitzt (20°C-Programm).</p> <p><strong>Energielabel:</strong> Mit Einführung des EU-Energielabels im Jahr 2021 erfolgt die Einordnung auf Basis des Energieverbrauches bzw. der Energieeffizienz in die Klassen A (geringster Verbrauch) bis G (höchster Verbrauch). Besonders energieeffiziente Geräte befinden sich in Klasse A. Das Label bezieht sich zur Bewertung direkt auf einen ECO 40-60 Programmdurchlauf. Es zeigt Angaben zum gewichteten Energieverbrauch (pro 100 Waschzyklen), der Nennkapazität bzw. der Beladungskapazität der Waschmaschine, der Effizienzklasse für Schleudern/Trocknen (Klasse A (gut) bis G (schlecht), den Wasserverbrauch, die und die Geräuschentwicklung (Klasse A (gut) bis D (schlecht) beim Schleudern. Ein QR-Code verlinkt direkt auf die EU-Produktdatenbank (EPREL), wo weitere Informationen über das betreffende Modell verfügbar sind.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5050/bilder/uba_tipps14_waschmaschine.jpg"> </a> <strong> Kaufberatung Waschmaschine </strong> Quelle: Umweltbundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5050/bilder/uba_tipps14_waschmaschine.jpg">Bild herunterladen</a> (3,04 MB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/1/bilder/label-geschirrspueler_1.jpg"> </a> <strong> Energieverbrauchskennzeichnung für Haushaltsgeschirrspüler </strong> Quelle: Europäische Kommission <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/1/bilder/label-geschirrspueler_1.jpg">Bild herunterladen</a> (56,82 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> <p><strong>Richtige Trommelgröße:</strong> Paradoxerweise werden die Haushalte kleiner und die Wäschetrommeln größer. Große Wäschetrommeln sind beim Kauf nicht nur teurer, sondern führen auch dazu, dass die Waschmaschine häufig nur teilbeladen wird. Dies macht Einsparungen wieder hinfällig. Große Wäschetrommeln mit 7 kg und mehr Beladung sind deshalb meistens nur für große Haushalte sinnvoll.</p> <p><strong>Hohe Schleuderzahl: </strong>Je trockener die Wäsche aus der Waschmaschine kommt, desto weniger Energie braucht sie zum Trocknen. Dadurch sparen Sie im Winter Heizenergie (beim Trocknen auf der Wäscheleine in der Wohnung) oder Strom beim Wäschetrockner. Denn es braucht hundert Mal mehr Energie, Wasser durch Wärme aus der Wäsche zu entfernen als durch Schleudern. Deshalb sollte eine Waschmaschine bestenfalls eine Schleuderdrehzahl von über 1.400 Umdrehungen pro Minute aufweisen.</p> <p><strong>Umweltschonend Waschen:</strong></p> <ol> <li>Waschen Sie möglichst nur mit voll beladener Maschine.</li> <li>Wählen Sie eine möglichst niedrige Waschtemperatur.</li> <li>Dosieren Sie das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/32341">Waschmittel</a> nach Empfehlung auf der Waschmittelpackung. So verringern Sie die Umweltbelastung weiter und sparen Geld.</li> </ol> <p><strong>Reparierbarkeit:</strong> Mit Aktualisierung der im Internet frei zugänglichen Ökodesign-Produktverordnung für Haushaltswaschmaschinen und -waschtrockner (EU 2019/2023) wurden weitere Aspekte zur Verbesserung der Reparierbarkeit definiert. So müssen leicht kaputt gehende Teile einer Waschmaschine Verbraucherinnen und Verbrauchern und/oder Reparaturbetrieben als Ersatzteil zur Verfügung gestellt werden, und zwar mindestens sieben bis zehn Jahre (abhängig des Bauteils) nachdem die Produktion des jeweiligen Modells eingestellt wurde. Achten Sie zudem auf eine möglichst lange Herstellergarantie.</p> <p><strong>Richtig entsorgen:</strong> Weitere Informationen zur richtigen Entsorgung Ihrer Waschmaschine und anderer Elektroaltgeräte finden Sie in unserem ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>⁠-Umwelttipp&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/alte-elektrogeraete-richtig-entsorgen">"Alte Elektrogeräte richtig entsorgen"</a>.</p> <p><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Gegen ein Aus- und Überlaufen der Waschmaschine schützt Sie eine "Wasserstopp-Garantie" (Aqua-Stopp).</li> <li>Beachten Sie unsere Tipps zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/32341">Wäsche waschen und Waschmittel</a>.</li> <li>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energiesparen/energieverbrauchskennzeichnung/waschmaschinen-waschtrockner">Energieverbrauchskennzeichnung</a>&nbsp;(UBA-Themenseite)</li> </ul> </p><p>Informationen für...</p>

Ausstattung privater Haushalte mit Gebrauchsgütern

<p> <p>Die Ausstattung privater Haushalte mit Gebrauchsgütern steigt weiterhin. Dies gilt vor allem für Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologien. Aber auch bei "klassischen" Gütern wie Pkw, Geschirrspülmaschine oder Mikrowellenherd nimmt der Bestand zu. Das Haushaltseinkommen ist der zentrale Einflussfaktor für den Ausstattungsgrad.</p> </p><p>Die Ausstattung privater Haushalte mit Gebrauchsgütern steigt weiterhin. Dies gilt vor allem für Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologien. Aber auch bei "klassischen" Gütern wie Pkw, Geschirrspülmaschine oder Mikrowellenherd nimmt der Bestand zu. Das Haushaltseinkommen ist der zentrale Einflussfaktor für den Ausstattungsgrad.</p><p> Gebrauchsgüter: Bestand wächst <p>Die Ausstattung mit verschiedenen Gebrauchsgütern wie Haushaltsgroßgeräten, Pkw oder Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) nimmt in Haushalten stetig zu. Insbesondere bei IKT-Produkten wie mobilen PCs ist die Zahl von Haushalten, die diese Güter besitzen, von 2003 bis 2023 deutlich angestiegen&nbsp;(siehe Abb. „Entwicklung der Ausstattung privater Haushalte mit ausgewählten Gebrauchsgütern“). Aber auch Geschirrspülmaschinen oder Wäschetrockner gibt es in immer mehr Haushalten. Rückgängig sind hingegen Haushalte mit stationären PCs und Gefriergeräten (Einzelgeräten).</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/2_Abb_Zahl-pHH-Gebrauchsgueter_2026-06-02.png"> </a> <strong> Entwicklung der Ausstattung privater Haushalte mit ausgewählten Gebrauchsgütern </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_Abb_Zahl-pHH-Gebrauchsgueter_2026-06-02.pdf">Diagramm als PDF (54,47 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_Abb_Zahl-pHH-Gebrauchsgueter_2026-06-02.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (49,82 kB)</a></li> </ul> </p><p> Private Haushalte: Mehr Haushalte brauchen mehr Güter <p>Die Zahl der privaten Haushalte nahm von 1991 bis 2025 kontinuierlich auf 41,1 Mio. Haushalte zu (siehe Abb. „Entwicklung der privaten Haushalte“). Der Zuwachs beschränkte sich jedoch auf Ein- und Zweipersonen-Haushalte. Mit der Zunahme von Haushalten steigt auch bei gleichbleibendem Ausstattungsniveau der Bedarf an Gebrauchsgütern zur Haushaltsausstattung (Kühlschrank, Waschmaschine, Fernsehgerät, Pkw etc.) und damit steigt auch die Ressourceninanspruchnahme durch diese Gütergruppen.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Abb_Entw-privater-Haushalte_2026-06-02.png"> </a> <strong> Entwicklung der privaten Haushalte </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Abb_Entw-privater-Haushalte_2026-06-02.pdf">Diagramm als PDF (40,21 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Abb_Entw-privater-Haushalte_2026-06-02.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (36,97 kB)</a></li> </ul> </p><p> Ausstattungsgrade: Mehr Güter gehören zur Grundausstattung <p>Der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/ausstattungsgrad">Ausstattungsgrad</a> als relative Größe gibt an, in wie viel Prozent der Haushalte entsprechende Gebrauchsgüter vorhanden sind. Kühlschränke, Mobiltelefone oder Fernseher mit Ausstattungsgraden von deutlich über 90 % sind demnach in fast allen Haushalten vorhanden (siehe Abb. “Ausstattungsgrad privater Haushalte mit Pkw und weißer Ware“ und Abb. „Ausstattungsgrad privater Haushalte mit IKT“). Bei IKT-Produkten haben sich die Ausstattungsgrade in den vergangenen Jahren teilweise sehr dynamisch erhöht. Aber auch bei Haushaltsgroßgeräten wie Geschirrspülmaschinen oder Mikrowellengeräten stieg der Ausstattungsgrad in den vergangenen Jahren weiter an.&nbsp;</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/4_Abb_Ausstattungsgrad_Pkw-weisse-Ware_2026-06-02.png"> </a> <strong> Ausstattungsgrad privater Haushalte mit Pkw und weißer Ware </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/4_Abb_Ausstattungsgrad_Pkw-weisse-Ware_2026-06-02.png">Bild herunterladen</a> (85,54 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_Abb_Ausstattungsgrad_Pkw-weisse-Ware_2026-06-02.pdf">Diagramm als PDF</a> (43,44 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_Abb_Ausstattungsgrad_Pkw-weisse-Ware_2026-06-02.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (33,52 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/5_Abb_Ausstattungsgrad_IKT_2026-06-02.png"> </a> <strong> Ausstattungsgrad privater Haushalte mit IKT </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/5_Abb_Ausstattungsgrad_IKT_2026-06-02.png">Bild herunterladen</a> (71,89 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/5_Abb_Ausstattungsgrad_IKT_2026-06-02.pdf">Diagramm als PDF</a> (40,21 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/5_Abb_Ausstattungsgrad_IKT_2026-06-02.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (32,64 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Einfluss des Einkommens: Mehr Geld, mehr Güter <p>Bei den betrachteten Haushaltsgütern gilt fast ausnahmslos, dass Haushalte mit höherem Nettoeinkommen einen höheren&nbsp;⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/ausstattungsgrad">Ausstattungsgrad</a>⁠ mit Haushaltsgütern haben. Dies gilt für Haushaltsgroßgeräte und Fahrzeuge (siehe Abb.&nbsp;„Ausstattungsgrad privater Haushalte mit Fahrzeugen und weißer Ware nach Einkommensklassen“) wie auch für IKT-Geräte (siehe Abb. „Ausstattungsgrad privater Haushalte mit IKT nach Einkommensklassen“). Herausstechende Ausnahme ist der Kabel-TV-Anschluss.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/6_Abb_Ausstattungsgrad_nach-EK_Mobilit%C3%A4t-weisse-Ware_2026-06-02.png"> </a> <strong> Ausstattungsgrad privater Haushalte mit Fahrzeugen und weißer Ware nach Einkommensklassen </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/6_Abb_Ausstattungsgrad_nach-EK_Mobilit%C3%A4t-weisse-Ware_2026-06-02.png">Bild herunterladen</a> (80,66 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/6_Abb_Ausstattungsgrad_nach-EK_Mobilit%C3%A4t-weisse-Ware_2026-06-02.pdf">Diagramm als PDF</a> (36,32 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/6_Abb_Ausstattungsgrad_nach-EK_Mobilit%C3%A4t-weisse-Ware_2026-06-02.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (37,29 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/7_Abb_Ausstattungsgrad_nach-EK_IKT_2026-06-02.png"> </a> <strong> Ausstattungsgrad privater Haushalte mit IKT nach Einkommensklassen </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/7_Abb_Ausstattungsgrad_nach-EK_IKT_2026-06-02.png">Bild herunterladen</a> (76,72 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/7_Abb_Ausstattungsgrad_nach-EK_IKT_2026-06-02.pdf">Diagramm als PDF</a> (43,62 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/7_Abb_Ausstattungsgrad_nach-EK_IKT_2026-06-02.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (37,67 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Ausstattungsbestand: Gemeinschaftliche Nutzung rückläufig <p>Der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/ausstattungsgrad">Ausstattungsgrad</a> macht keine Aussagen darüber, ob ein Haushalt z. B. mehr als einen Pkw oder Laptop besitzt. Diese Information findet sich im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/ausstattungsbestand">Ausstattungsbestand</a>, der auch Mehrfachausstattungen erfasst (siehe Abb. „Ausstattungsbestand privater Haushalte mit ausgewählten Gebrauchsgütern“). Der Ausstattungsbestand ist immer größer oder gleich dem ⁠Ausstattungsgrad⁠. Vor allem im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Produkte), aber auch beim Pkw wird die ehemals gemeinschaftliche Nutzung (ein Gerät pro Haushalt) durch einen individuellen Produktbesitz abgelöst.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/8_Abb_Ausstattungsbestand_2026-06-02.png"> </a> <strong> Ausstattungsbestand privater Haushalte mit ausgewählten Gebrauchsgütern - Anzahl der Gebrauchsgüter </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/8_Abb_Ausstattungsbestand_2026-06-02.pdf">Diagramm als PDF (40,06 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/8_Abb_Ausstattungsbestand_2026-06-02.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (34,09 kB)</a></li> </ul> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>

Nutzen statt Besitzen - orientierende ökologische Abschätzungen für Waschmaschinen, Wäschetrockner, Personalcomputer und Rasenmäher

Support in the preparatory work for ecodesign and energy labelling measures including tyres labelling and Energy Star labelling programme from: Lot 1: Consumer NGOs: stakeholder representation

Entwicklung eines energieeffizienten Sorptions-Wäschetrommeltrockners für den gewerblichen und industriellen Einsatz, Teilvorhaben: Energieeffizienter Wäschetrockner auf Basis eines Trocknungsprozesses mit Zeolith basiertem Wärmespeicher

Ökologische und ökonomische Vergleichsrechnung von Haushaltsgeräten: Recherchegrundlagen, Modellierung und Auswertung

Der Forschungsbericht untersucht die ökologische und ökonomische Sinnhaftigkeit des Austauschs von Kühl- und Gefriergeräten, Geschirrspülern, Wäschetrocknern und Staubsaugern gegen besonders effiziente Neugeräte. Ziel ist es, Empfehlungen für Verbraucher*innen zu entwickeln, ob sie ihre bestehenden Geräte weiter nutzen oder durch neue, besonders effiziente Modelle ersetzen sollten. Methodisch basiert die Studie auf einer vereinfachten Ökobilanz und einer Lebenszykluskostenrechnung. Für die untersuchten Produktkategorien wurden anhand einer Übersicht über marktübliche Gerätegrößen, Funktionseigenschaften und weitere Merkmale spezifische Unterkategorien definiert und die betrachteten Gerätetypen festgelegt. Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass ein Austausch von Bestandsgeräten nicht pauschal empfohlen werden kann. Bei Kühlschränken und Kühl-Gefrierkombinationen lohnt sich ein Austausch aus ökologischer Sicht ab einem jährlichen Verbrauch von mehr als rund 240 kWh bzw. rund 340 kWh, während er ökonomisch nicht lohnend ist. Gefrierschränke sollten ab rund 430 kWh pro Jahr aus ökologischen Gründen ersetzt werden, ökonomisch erst ab rund 570 kWh pro Jahr. Geschirrspüler sollten nur ausgetauscht werden, wenn Bestandsgeräten der Energieeffizienzklasse A (nach dem alten Label) intensiv genutzt werden. Wäschetrockner sollten bei einer durchschnittlichen Nutzung so lange wie möglich weitergenutzt werden. Bei Staubsaugern lohnt sich der Austausch aus ökologischer Sicht nur bei einer hohen Nennleistung der Bestandsgeräte von 1.200 Watt oder mehr und wenn sie stets mit der Nennleistung genutzt werden. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Entscheidung für oder gegen einen Geräteaustausch von vielen Faktoren abhängt, darunter der spezifische Energieverbrauch der Geräte, die Nutzungsintensität und die Entwicklung der erneuerbaren Energien. Es wird empfohlen, die Datenbasis für die Austauschempfehlungen regelmäßig zu aktualisieren, um auf Markt- und Technologieentwicklungen reagieren zu können.

Produkte länger nutzen: sachgerechter Gebrauch, Gewährleistung und Neukauf

<p> Wie Sie Produkte so lange wie möglich nutzen <ul> <li>Aus Umweltsicht gilt (fast) immer: Nutzen Sie Ihre Produkte&nbsp;(auch Elektro- und Elektronikgeräte) so lange wie möglich.</li> <li>Achten Sie beim Neukauf auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit</li> <li>Machen Sie bei defekten oder nicht einwandfreien Produkten von Ihren Gewährleistungsansprüchen Gebrauch.</li> <li>Gehen Sie sorgsam mit Ihren Dingen um, warten und reinigen Sie diese regelmäßig.</li> <li>Lassen Sie defekte Produkte&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/uebergreifende-tipps/reparieren">reparieren</a> oder reparieren Sie selbst.</li> <li>Entsorgen Sie am Ende einer möglichst langen Nutzungszeit Ihr Altgerät sachgerecht.</li> </ul> Gewusst wie <p>Um Produkte herzustellen werden Ressourcen und Energie benötigt. Deshalb gilt: Nutzen Sie Ihre Produkte so lange wie möglich.</p> <p>Elektro- und Elektronikgeräte benötigen auch für den Betrieb Strom. Dennoch kommt der Herstellung inklusive des Ressourcenabbaus in der Regel eine höhere Umweltrelevanz zu als der Betriebsphase. Da der Anteil an Ökostrom im deutschen Strommix zunimmt, sinken die Treibhausgasemissionen während der Nutzungsphase und die Effizienz der Geräte wird aus Klimaperspektive weniger wichtig. Deshalb gilt auch bei stromverbrauchenden Geräten: Je länger ein solches Gerät genutzt wird, desto besser ist es für die Umwelt. Dies gilt uneingeschränkt für Informations- und Unterhaltungstechnologien wie Smartphones, Notebooks und gleich großen Fernsehgeräten. Auch bei Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Toaster und Kaffeemaschinen ist es ökologisch vorteilhaft, diese möglichst lange zu nutzen. Gemäß einer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/oekologische-oekonomische-vergleichsrechnung-von">Studie des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2025</a> kann es bei den folgenden Geräten ökonomisch und ökologisch sinnvoll sein, sehr alte Geräte, die besonders intensiv genutzt werden, gegen Geräte der höchsten Effizienzstufe auszutauschen. Wann diese Fälle genau zutreffen, können Sie den jeweils verlinkten Umwelttipps entnehmen:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/15333">Gefrierschrank</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/14941">Kühlschrank</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/57310">Geschirrspüler</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16781">Wäschetrockner</a> (ohne integrierte Wärmepumpe)</li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/27935">Staubsauger</a></li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/uba_produktelaengernutzen_1545x775.jpg"> </a> <strong> Brauche ich das wirklich? Schritt für Schritt zur nachhaltigen Kaufentscheidung. </strong> Quelle: Umweltbundesamt (2025) <p><strong>Sorgsamer Umgang mit Geräten:</strong> Insbesondere Elektronikgeräte wie Smartphones, Laptops oder Flatscreens können leicht kaputtgehen. Nässe und Schmutz an den falschen Stellen oder Erschütterungen schaden den Geräten. Umso wichtiger ist ein besonders sorgsamer Umgang mit ihnen.</p> <ul> <li>Schützen Sie Ihre <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/23053">mobilen Geräte</a> wie Smartphones durch Hüllen und Folien vor Stürzen und Kratzern.</li> <li>Achten Sie auf einen sicheren Stand beim Abstellen von Laptop oder Smartphone.</li> <li>Nutzen Sie Produkte im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/aussenbereich">Außenbereich</a> nur, wenn diese dafür auch ausgelegt sind.</li> <li>Metall sollte möglichst vor Wasser geschützt werden, um Rost zu vermeiden.</li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/11191">Akkus</a> sollten vor Temperaturschwankungen geschützt werden.</li> <li>Auch Schmutz kann die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen, wenn er in das Innere des Gerätes gelangt. Deshalb sollen Geräte regelmäßig gereinigt und in einer möglichst sauberen Umgebung gelagert und verwendet werden.</li> </ul> <p><strong>Reparieren von defekten Geräten: </strong>Aus Umweltsicht lohnt sich eine <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/106291">Reparatur</a> statt eines Neukaufs so gut wie immer. Doch vermeiden Sie Reparaturen in Eigenregie, wenn Sie Gewährleistungs- oder Garantieansprüche haben.</p> <p><strong>Gewährleistungsrechte umweltfreundlich nutzen:</strong> Nicht immer läuft nach einem Neukauf alles rund. Hat die gekaufte Ware innerhalb der ersten zwei Jahre einen Mangel, sollten Sie von Ihren Gewährleistungsrechten Gebrauch machen. Ob im stationären oder Online-Handel erworben: Der Verkäufer ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen eine gekaufte Ware frei von Mängeln zu übergeben. Ist dies nicht der Fall, haben Sie bei Neugeräten für zwei Jahre Anspruch auf Gewährleistung. Entscheiden Sie sich ab dem 31.07.26 für eine Reparatur anstatt einen Austausch, verlängert sich Ihr Anspruch auf Gewährleistung um weitere 12 Monate. Bei gebrauchten Produkten können gewerbliche Händler die&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/presse/gut-zu-wissen-verbrauchertipp-gewaehrleistungsrecht-bei-gebrauchter-ware"><strong>Gewährleistungsfrist auf 12 Monate beschränken</strong></a>, indem dies deutlich kenntlich ausgewiesen wird. Wenn Sie gebrauchte Ware von Privatpersonen kaufen, sollten Sie den Kaufvertrag dahingehend genau prüfen, ob die/der private Verkäufer*in jegliche Gewährleistung ausgeschlossen hat.</p> <p>Beachten Sie im Gewährleistungsfall die sogenannte Beweislastumkehr. Innerhalb von zwölf Monaten nach Übergabe der Ware müssen Sie als Käufer*in nicht nachweisen, dass der Mangel bereits bei der Übergabe bestand. Nach dieser Frist müssen Sie dies nachweisen. Reklamieren Sie den Mangel am besten schriftlich beim Verkäufer. Zunächst haben Sie gegenüber dem Händler einen Anspruch auf&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/nachbesserung-und-ersatzlieferung-5068"><strong>Nacherfüllung</strong></a>. Grundsätzlich können Sie wählen, ob das Produkt repariert oder durch ein neues, mangelfreies Produkt ersetzt werden soll. Ist beides nicht möglich oder für den Verkäufer unverhältnismäßig kostenintensiv, können Sie im Anschluss zwischen einem Rücktritt oder einer&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/ruecktritt-und-minderung-5078"><strong>Kaufpreisminderung</strong></a>&nbsp;wählen. Wenn Sie sich mit einem Mangel arrangieren können und das Gerät nur unwesentlich vom Neuzustand abweicht, ist es ökologisch sinnvoller, das Produkt zu behalten. Wenn ein Mangel vom Verkäufer verursacht wurde, können Sie mitunter&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/schadenersatz-durch-den-haendler-5087"><strong>Schadensersatz</strong></a>&nbsp;beim Verkäufer geltend machen. Zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung übernehmen einige Hersteller oder Verkäufer für ihre Produkte&nbsp;<a href="https://www.evz.de/einkaufen-internet/gewaehrleistung-und-garantie.html"><strong>Garantien</strong></a>. Klären Sie mit dem Garantiegeber, ob es sich bei Ihrem aufgetretenen Defekt um einen Garantiefall handelt.</p> <p>Weitere Informationen zum Thema Gewährleistung und Garantie finden Sie bei den&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/so-reklamieren-sie-richtig-die-sechs-wichtigsten-punkte-11390"><strong>Verbraucherzentralen</strong></a>&nbsp;und beim&nbsp;<a href="https://www.evz.de/einkaufen-internet/gewaehrleistung-und-garantie/unterschied-gewaehrleistung-und-garantie.html"><strong>Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland</strong></a>.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/sharepic_bigpoint_handy_blau_karussel1.jpg"> </a> <strong> Smartphones möglichst lange nutzen </strong> Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/sharepic_bigpoint_handy_blau_karussel1.jpg">Bild herunterladen</a> (429,35 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/sharepic_bigpoint_handy_karussel2.jpg"> </a> <strong> Elektrogeräte länger nutzen </strong> Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/sharepic_bigpoint_handy_karussel2.jpg">Bild herunterladen</a> (220,77 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/sharepic_bigpoint_handy_karussel3.jpg"> </a> <strong> Produkte lange nutzen ist ein #BigPoint in Sachen Klimaschutz </strong> Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/sharepic_bigpoint_handy_karussel3.jpg">Bild herunterladen</a> (213,07 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> <p><strong>Langlebige Produkte bevorzugen</strong>: Wie lange ein Produkt halten wird, lässt sich im Voraus nicht exakt bestimmen. Folgende Tipps helfen Ihnen, beim Neukauf langlebigere Produkte zu erkennen:</p> <ul> <li><strong>Langlebige Geräte sind tendenziell teurer.</strong> Dies ist beispielsweise auf eine höhere Materialqualität oder Ersatzteilvorhaltung zurückzuführen.</li> <li><strong>Berücksichtigen Sie Lebensdauertests </strong>durch unabhängige Institute (wie z. B. durch Stiftung Warentest).</li> <li>Auf <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/106291"><strong>Reparierbarkeit</strong></a> achten.</li> <li><strong>Freiwillige</strong> <a href="https://www.evz.de/einkaufen-internet/gewaehrleistung-und-garantie.html"><strong>Zusatzgarantien</strong></a><strong>:</strong> Bevor Sie sich für eine kostenpflichtige Garantieverlängerung entscheiden, prüfen Sie die <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/regeln-beim-kaufvertrag-freiwillige-garantien-5102">Garantiebedingungen</a>.</li> <li><strong>Achten Sie bei (Produkten) auf den Blauen Engel.</strong> Bei diesen Produkten zählen neben einem niedrigen Energie- und Ressourcenverbrauch auch Reparierbarkeit und Ersatzteilverfügbarkeit zu den produktspezifischen Umweltkriterien des <a href="https://www.blauer-engel.de/">Blauen Engels</a>.</li> <li>Geräte sind generell für eine vorher definierte <strong>Nutzungsintensität</strong> ausgelegt. Wenn Sie ein Gerät besonders intensiv nutzen werden, sollten Sie deshalb Geräte für den Profi- und Businessbereich wählen. Denn diese sind auf eine deutlich intensivere Nutzung ausgelegt als solche für den privaten Gebrauch.</li> <li>Achten Sie auf ein möglichst <strong>zeitloses Design</strong>, das Ihnen noch viele Jahre gefallen wird</li> <li><strong>Bei modularen</strong> Geräten können Sie Bauteile selbstständig austauschen und Hardware updaten. Bisher sind jedoch nur wenige Produktkategorien im modularen Design verfügbar.</li> <li><strong>Zusatzfunktionen </strong>an Geräten können kaputtgehen. Überlegen Sie sich daher im Vorfeld genau, was Sie wirklich benötigen und auf welche Gadgets Sie verzichten können.</li> <li>Achten Sie beim Kauf von elektronischen Geräten auf die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energiesparen/energieverbrauchskennzeichnung">Energieeffizienz</a>, damit Sie auch bei langer Nutzung eine niedrige Stromrechnung haben.</li> </ul> <p>Sie sind verpflichtet, ausrangierte <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/106990"><strong>Elektro- und Elektronikgeräte fachgerecht zu entsorgen</strong></a>.<br><br><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Aus ökologischer Perspektive ist es sinnvoll, Geräte zu leihen und gebraucht zu kaufen. Mehr Infos <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/leihen-tauschen-teilen-0">hier</a> (Sharing).</li> <li>Nutzen Sie das umfassende und überwiegend kostenfreie Informations- und Beratungsangebot der <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/beratung">Verbraucherzentralen</a> zu Ihren Verbraucherrechten.</li> <li>Eine <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/schlichtungsstelle-steht-verbraucherinnen-und-verbrauchern-zur-seite-1562360">Schlichtung</a> stellt eine risikofreie Alternative zu einem Gerichtsprozess dar, um Ihre Verbraucherrechte gegenüber einem Unternehmen geltend machen zu können.</li> </ul> 08.05.2018 Produkte länger nutzen Hintergrund <p><strong>Umweltsituation: </strong>Ressourcenabbau, Herstellung, Transport, Nutzung und Entsorgung von Produkten verursachen erhebliche Umweltbelastungen. Begrenzte verfügbare Ressourcen werden verbraucht, Treibhausgase schaden dem ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a>⁠ und das Abfallaufkommen wird erhöht. Zudem erfolgen insbesondere der Ressourcenabbau, die Herstellung und die Entsorgung nicht selten unter prekären sozialen Bedingungen. Auch Menschenrechtsverletzungen und Kinderarbeit sind nicht immer auszuschließen. Wird der gesamte Lebenszyklus eines Produktes betrachtet, sind die größten sozialen Probleme und ökologischen Schäden in den allermeisten Fällen mit dem Ressourcenabbau und der Herstellung verbunden. Auch bei elektrischen und elektronischen Geräten überwiegen fast immer die Umweltbelastungen, die durch den Verbrauch an Strom während der Nutzung entstehen.</p> <p>Vor diesem Hintergrund ist es in den meisten Fällen nicht sinnvoll, ein noch funktionierendes Gerät durch ein sparsameres Modell auszutauschen. Die Einspareffekte durch ein neues Gerät können die Energieverbräuche für die Herstellung eines Neugeräts i. d. R. nicht kompensieren. Wenn man beispielsweise ein Notebook durch ein neues, energieeffizienteres Notebook ersetzt, müsste man das neue Gerät mehrere Jahrzehnte lang nutzen, um den Aufwand für die Herstellung durch die Einsparung in der Nutzung wieder aufzuwiegen.</p> <p><strong>Gesetzeslage:</strong>&nbsp;Der Verkäufer ist gesetzlich verpflichtet, dem Käufer die gekaufte Ware mängelfrei zu übergeben. Andernfalls hat die/der Käufer*in einen Anspruch auf Gewährleistung, die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt ist. Darüber hinaus bieten einige Hersteller oder Händler für ihre Produkte auf freiwilliger Basis Garantien an. Durch die Inanspruchnahme dieser Rechte können Verbraucher*innen einen Beitrag zur Verlängerung der Nutzungs- und Lebensdauer von Produkten leisten.</p> <p>Die Lebensdauer eines Gerätes wird nicht nur durch das Gerätedesign, sondern auch durch die&nbsp;Nutzungsintensität und den sorgsamen Umgang&nbsp;beeinflusst. Geräte sind generell für eine vorher definierte&nbsp;Nutzungsintensität&nbsp;ausgelegt. Diese ist meistens für Nutzer*innen nicht transparent, Ausnahmen bilden etwa Angaben zum Druckvolumen bei Druckern oder die täglichen Kaffeetassen bei einem Kaffeevollautomaten. Prinzipiell sind Geräte für den Profi- und Businessbereich auf eine deutlich intensivere Nutzung ausgelegt als solche für den privaten Gebrauch.</p> <p><strong>Marktbeobachtung:</strong>&nbsp;Auf der einen Seite steigt die Ausstattung privater Haushalte mit Gebrauchsgütern. Auf der anderen Seite hat sich die durchschnittliche Nutzungsdauer vieler elektronischer Geräte in den letzten Jahren tendenziell verkürzt. Diese Erscheinung wird seit einigen Jahren unter dem Begriff „Obsoleszenz" diskutiert. Die Gründe dafür sind vielfältig: Neben kürzeren Innovationszyklen, Defekten durch Materialschwächen, schlechter Reparierbarkeit, hohen Reparaturkosten, fehlenden Software-Updates, aber auch dem Verbraucherwunsch nach modernen Geräten, verleiten aggressive Werbe- und Rabattaktionen zum Neukauf und Mehrkonsum. Die Ursache dafür ist unter anderem, dass Hersteller aufgrund der internationalen Konkurrenz Geräte unter einem enormen Kosten- und Zeitdruck designen und produzieren müssen. So ist der Anteil der innerhalb von weniger als fünf Nutzungsjahren aufgrund eines Defektes ausgetauschten Haushaltsgroßgeräte von 3,5 % im Jahr 2004 auf 8,3 % im Jahr 2013 gestiegen. Ein anderes Beispiel: 2012 waren über 60 % der ausgetauschten Flachbildschirmfernseher noch funktionstüchtig.1</p> <p>1&nbsp;Quelle (Absatz Marktbeobachtung): Öko-Institut (2016):&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/einfluss-der-nutzungsdauer-von-produkten-auf-ihre-1%20">Einfluss der Nutzungsdauer von Produkten auf ihre Umweltwirkung: Schaffung einer Informationsgrundlage und Entwicklung von Strategien gegen „Obsoleszenz"</a>, in Zusammenarbeit mit Universität Bonn, Institut für Landtechnik, im Auftrag des Umweltbundesamtes, UFOPLAN FKZ 3713 32 315, Dessau</p> </p><p> Wie Sie Produkte so lange wie möglich nutzen <ul> <li>Aus Umweltsicht gilt (fast) immer: Nutzen Sie Ihre Produkte&nbsp;(auch Elektro- und Elektronikgeräte) so lange wie möglich.</li> <li>Achten Sie beim Neukauf auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit</li> <li>Machen Sie bei defekten oder nicht einwandfreien Produkten von Ihren Gewährleistungsansprüchen Gebrauch.</li> <li>Gehen Sie sorgsam mit Ihren Dingen um, warten und reinigen Sie diese regelmäßig.</li> <li>Lassen Sie defekte Produkte&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/uebergreifende-tipps/reparieren">reparieren</a> oder reparieren Sie selbst.</li> <li>Entsorgen Sie am Ende einer möglichst langen Nutzungszeit Ihr Altgerät sachgerecht.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p>Um Produkte herzustellen werden Ressourcen und Energie benötigt. Deshalb gilt: Nutzen Sie Ihre Produkte so lange wie möglich.</p> <p>Elektro- und Elektronikgeräte benötigen auch für den Betrieb Strom. Dennoch kommt der Herstellung inklusive des Ressourcenabbaus in der Regel eine höhere Umweltrelevanz zu als der Betriebsphase. Da der Anteil an Ökostrom im deutschen Strommix zunimmt, sinken die Treibhausgasemissionen während der Nutzungsphase und die Effizienz der Geräte wird aus Klimaperspektive weniger wichtig. Deshalb gilt auch bei stromverbrauchenden Geräten: Je länger ein solches Gerät genutzt wird, desto besser ist es für die Umwelt. Dies gilt uneingeschränkt für Informations- und Unterhaltungstechnologien wie Smartphones, Notebooks und gleich großen Fernsehgeräten. Auch bei Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Toaster und Kaffeemaschinen ist es ökologisch vorteilhaft, diese möglichst lange zu nutzen. Gemäß einer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/oekologische-oekonomische-vergleichsrechnung-von">Studie des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2025</a> kann es bei den folgenden Geräten ökonomisch und ökologisch sinnvoll sein, sehr alte Geräte, die besonders intensiv genutzt werden, gegen Geräte der höchsten Effizienzstufe auszutauschen. Wann diese Fälle genau zutreffen, können Sie den jeweils verlinkten Umwelttipps entnehmen:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/15333">Gefrierschrank</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/14941">Kühlschrank</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/57310">Geschirrspüler</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16781">Wäschetrockner</a> (ohne integrierte Wärmepumpe)</li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/27935">Staubsauger</a></li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/uba_produktelaengernutzen_1545x775.jpg"> </a> <strong> Brauche ich das wirklich? Schritt für Schritt zur nachhaltigen Kaufentscheidung. </strong> Quelle: Umweltbundesamt (2025) </p><p> <p><strong>Sorgsamer Umgang mit Geräten:</strong> Insbesondere Elektronikgeräte wie Smartphones, Laptops oder Flatscreens können leicht kaputtgehen. Nässe und Schmutz an den falschen Stellen oder Erschütterungen schaden den Geräten. Umso wichtiger ist ein besonders sorgsamer Umgang mit ihnen.</p> <ul> <li>Schützen Sie Ihre <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/23053">mobilen Geräte</a> wie Smartphones durch Hüllen und Folien vor Stürzen und Kratzern.</li> <li>Achten Sie auf einen sicheren Stand beim Abstellen von Laptop oder Smartphone.</li> <li>Nutzen Sie Produkte im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/aussenbereich">Außenbereich</a> nur, wenn diese dafür auch ausgelegt sind.</li> <li>Metall sollte möglichst vor Wasser geschützt werden, um Rost zu vermeiden.</li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/11191">Akkus</a> sollten vor Temperaturschwankungen geschützt werden.</li> <li>Auch Schmutz kann die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen, wenn er in das Innere des Gerätes gelangt. Deshalb sollen Geräte regelmäßig gereinigt und in einer möglichst sauberen Umgebung gelagert und verwendet werden.</li> </ul> <p><strong>Reparieren von defekten Geräten: </strong>Aus Umweltsicht lohnt sich eine <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/106291">Reparatur</a> statt eines Neukaufs so gut wie immer. Doch vermeiden Sie Reparaturen in Eigenregie, wenn Sie Gewährleistungs- oder Garantieansprüche haben.</p> <p><strong>Gewährleistungsrechte umweltfreundlich nutzen:</strong> Nicht immer läuft nach einem Neukauf alles rund. Hat die gekaufte Ware innerhalb der ersten zwei Jahre einen Mangel, sollten Sie von Ihren Gewährleistungsrechten Gebrauch machen. Ob im stationären oder Online-Handel erworben: Der Verkäufer ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen eine gekaufte Ware frei von Mängeln zu übergeben. Ist dies nicht der Fall, haben Sie bei Neugeräten für zwei Jahre Anspruch auf Gewährleistung. Entscheiden Sie sich ab dem 31.07.26 für eine Reparatur anstatt einen Austausch, verlängert sich Ihr Anspruch auf Gewährleistung um weitere 12 Monate. Bei gebrauchten Produkten können gewerbliche Händler die&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/presse/gut-zu-wissen-verbrauchertipp-gewaehrleistungsrecht-bei-gebrauchter-ware"><strong>Gewährleistungsfrist auf 12 Monate beschränken</strong></a>, indem dies deutlich kenntlich ausgewiesen wird. Wenn Sie gebrauchte Ware von Privatpersonen kaufen, sollten Sie den Kaufvertrag dahingehend genau prüfen, ob die/der private Verkäufer*in jegliche Gewährleistung ausgeschlossen hat.</p> <p>Beachten Sie im Gewährleistungsfall die sogenannte Beweislastumkehr. Innerhalb von zwölf Monaten nach Übergabe der Ware müssen Sie als Käufer*in nicht nachweisen, dass der Mangel bereits bei der Übergabe bestand. Nach dieser Frist müssen Sie dies nachweisen. Reklamieren Sie den Mangel am besten schriftlich beim Verkäufer. Zunächst haben Sie gegenüber dem Händler einen Anspruch auf&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/nachbesserung-und-ersatzlieferung-5068"><strong>Nacherfüllung</strong></a>. Grundsätzlich können Sie wählen, ob das Produkt repariert oder durch ein neues, mangelfreies Produkt ersetzt werden soll. Ist beides nicht möglich oder für den Verkäufer unverhältnismäßig kostenintensiv, können Sie im Anschluss zwischen einem Rücktritt oder einer&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/ruecktritt-und-minderung-5078"><strong>Kaufpreisminderung</strong></a>&nbsp;wählen. Wenn Sie sich mit einem Mangel arrangieren können und das Gerät nur unwesentlich vom Neuzustand abweicht, ist es ökologisch sinnvoller, das Produkt zu behalten. Wenn ein Mangel vom Verkäufer verursacht wurde, können Sie mitunter&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/schadenersatz-durch-den-haendler-5087"><strong>Schadensersatz</strong></a>&nbsp;beim Verkäufer geltend machen. Zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung übernehmen einige Hersteller oder Verkäufer für ihre Produkte&nbsp;<a href="https://www.evz.de/einkaufen-internet/gewaehrleistung-und-garantie.html"><strong>Garantien</strong></a>. Klären Sie mit dem Garantiegeber, ob es sich bei Ihrem aufgetretenen Defekt um einen Garantiefall handelt.</p> <p>Weitere Informationen zum Thema Gewährleistung und Garantie finden Sie bei den&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/so-reklamieren-sie-richtig-die-sechs-wichtigsten-punkte-11390"><strong>Verbraucherzentralen</strong></a>&nbsp;und beim&nbsp;<a href="https://www.evz.de/einkaufen-internet/gewaehrleistung-und-garantie/unterschied-gewaehrleistung-und-garantie.html"><strong>Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland</strong></a>.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/sharepic_bigpoint_handy_blau_karussel1.jpg"> </a> <strong> Smartphones möglichst lange nutzen </strong> Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/sharepic_bigpoint_handy_blau_karussel1.jpg">Bild herunterladen</a> (429,35 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/sharepic_bigpoint_handy_karussel2.jpg"> </a> <strong> Elektrogeräte länger nutzen </strong> Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/sharepic_bigpoint_handy_karussel2.jpg">Bild herunterladen</a> (220,77 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/sharepic_bigpoint_handy_karussel3.jpg"> </a> <strong> Produkte lange nutzen ist ein #BigPoint in Sachen Klimaschutz </strong> Quelle: Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5324/bilder/sharepic_bigpoint_handy_karussel3.jpg">Bild herunterladen</a> (213,07 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> <p><strong>Langlebige Produkte bevorzugen</strong>: Wie lange ein Produkt halten wird, lässt sich im Voraus nicht exakt bestimmen. Folgende Tipps helfen Ihnen, beim Neukauf langlebigere Produkte zu erkennen:</p> <ul> <li><strong>Langlebige Geräte sind tendenziell teurer.</strong> Dies ist beispielsweise auf eine höhere Materialqualität oder Ersatzteilvorhaltung zurückzuführen.</li> <li><strong>Berücksichtigen Sie Lebensdauertests </strong>durch unabhängige Institute (wie z. B. durch Stiftung Warentest).</li> <li>Auf <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/106291"><strong>Reparierbarkeit</strong></a> achten.</li> <li><strong>Freiwillige</strong> <a href="https://www.evz.de/einkaufen-internet/gewaehrleistung-und-garantie.html"><strong>Zusatzgarantien</strong></a><strong>:</strong> Bevor Sie sich für eine kostenpflichtige Garantieverlängerung entscheiden, prüfen Sie die <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/regeln-beim-kaufvertrag-freiwillige-garantien-5102">Garantiebedingungen</a>.</li> <li><strong>Achten Sie bei (Produkten) auf den Blauen Engel.</strong> Bei diesen Produkten zählen neben einem niedrigen Energie- und Ressourcenverbrauch auch Reparierbarkeit und Ersatzteilverfügbarkeit zu den produktspezifischen Umweltkriterien des <a href="https://www.blauer-engel.de/">Blauen Engels</a>.</li> <li>Geräte sind generell für eine vorher definierte <strong>Nutzungsintensität</strong> ausgelegt. Wenn Sie ein Gerät besonders intensiv nutzen werden, sollten Sie deshalb Geräte für den Profi- und Businessbereich wählen. Denn diese sind auf eine deutlich intensivere Nutzung ausgelegt als solche für den privaten Gebrauch.</li> <li>Achten Sie auf ein möglichst <strong>zeitloses Design</strong>, das Ihnen noch viele Jahre gefallen wird</li> <li><strong>Bei modularen</strong> Geräten können Sie Bauteile selbstständig austauschen und Hardware updaten. Bisher sind jedoch nur wenige Produktkategorien im modularen Design verfügbar.</li> <li><strong>Zusatzfunktionen </strong>an Geräten können kaputtgehen. Überlegen Sie sich daher im Vorfeld genau, was Sie wirklich benötigen und auf welche Gadgets Sie verzichten können.</li> <li>Achten Sie beim Kauf von elektronischen Geräten auf die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energiesparen/energieverbrauchskennzeichnung">Energieeffizienz</a>, damit Sie auch bei langer Nutzung eine niedrige Stromrechnung haben.</li> </ul> <p>Sie sind verpflichtet, ausrangierte <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/106990"><strong>Elektro- und Elektronikgeräte fachgerecht zu entsorgen</strong></a>.<br><br><strong>Was Sie noch tun können:</strong></p> <ul> <li>Aus ökologischer Perspektive ist es sinnvoll, Geräte zu leihen und gebraucht zu kaufen. Mehr Infos <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/leihen-tauschen-teilen-0">hier</a> (Sharing).</li> <li>Nutzen Sie das umfassende und überwiegend kostenfreie Informations- und Beratungsangebot der <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/beratung">Verbraucherzentralen</a> zu Ihren Verbraucherrechten.</li> <li>Eine <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/schlichtungsstelle-steht-verbraucherinnen-und-verbrauchern-zur-seite-1562360">Schlichtung</a> stellt eine risikofreie Alternative zu einem Gerichtsprozess dar, um Ihre Verbraucherrechte gegenüber einem Unternehmen geltend machen zu können.</li> </ul> 08.05.2018 Produkte länger nutzen </p><p> Hintergrund <p><strong>Umweltsituation: </strong>Ressourcenabbau, Herstellung, Transport, Nutzung und Entsorgung von Produkten verursachen erhebliche Umweltbelastungen. Begrenzte verfügbare Ressourcen werden verbraucht, Treibhausgase schaden dem ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a>⁠ und das Abfallaufkommen wird erhöht. Zudem erfolgen insbesondere der Ressourcenabbau, die Herstellung und die Entsorgung nicht selten unter prekären sozialen Bedingungen. Auch Menschenrechtsverletzungen und Kinderarbeit sind nicht immer auszuschließen. Wird der gesamte Lebenszyklus eines Produktes betrachtet, sind die größten sozialen Probleme und ökologischen Schäden in den allermeisten Fällen mit dem Ressourcenabbau und der Herstellung verbunden. Auch bei elektrischen und elektronischen Geräten überwiegen fast immer die Umweltbelastungen, die durch den Verbrauch an Strom während der Nutzung entstehen.</p> <p>Vor diesem Hintergrund ist es in den meisten Fällen nicht sinnvoll, ein noch funktionierendes Gerät durch ein sparsameres Modell auszutauschen. Die Einspareffekte durch ein neues Gerät können die Energieverbräuche für die Herstellung eines Neugeräts i. d. R. nicht kompensieren. Wenn man beispielsweise ein Notebook durch ein neues, energieeffizienteres Notebook ersetzt, müsste man das neue Gerät mehrere Jahrzehnte lang nutzen, um den Aufwand für die Herstellung durch die Einsparung in der Nutzung wieder aufzuwiegen.</p> <p><strong>Gesetzeslage:</strong>&nbsp;Der Verkäufer ist gesetzlich verpflichtet, dem Käufer die gekaufte Ware mängelfrei zu übergeben. Andernfalls hat die/der Käufer*in einen Anspruch auf Gewährleistung, die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt ist. Darüber hinaus bieten einige Hersteller oder Händler für ihre Produkte auf freiwilliger Basis Garantien an. Durch die Inanspruchnahme dieser Rechte können Verbraucher*innen einen Beitrag zur Verlängerung der Nutzungs- und Lebensdauer von Produkten leisten.</p> <p>Die Lebensdauer eines Gerätes wird nicht nur durch das Gerätedesign, sondern auch durch die&nbsp;Nutzungsintensität und den sorgsamen Umgang&nbsp;beeinflusst. Geräte sind generell für eine vorher definierte&nbsp;Nutzungsintensität&nbsp;ausgelegt. Diese ist meistens für Nutzer*innen nicht transparent, Ausnahmen bilden etwa Angaben zum Druckvolumen bei Druckern oder die täglichen Kaffeetassen bei einem Kaffeevollautomaten. Prinzipiell sind Geräte für den Profi- und Businessbereich auf eine deutlich intensivere Nutzung ausgelegt als solche für den privaten Gebrauch.</p> <p><strong>Marktbeobachtung:</strong>&nbsp;Auf der einen Seite steigt die Ausstattung privater Haushalte mit Gebrauchsgütern. Auf der anderen Seite hat sich die durchschnittliche Nutzungsdauer vieler elektronischer Geräte in den letzten Jahren tendenziell verkürzt. Diese Erscheinung wird seit einigen Jahren unter dem Begriff „Obsoleszenz" diskutiert. Die Gründe dafür sind vielfältig: Neben kürzeren Innovationszyklen, Defekten durch Materialschwächen, schlechter Reparierbarkeit, hohen Reparaturkosten, fehlenden Software-Updates, aber auch dem Verbraucherwunsch nach modernen Geräten, verleiten aggressive Werbe- und Rabattaktionen zum Neukauf und Mehrkonsum. Die Ursache dafür ist unter anderem, dass Hersteller aufgrund der internationalen Konkurrenz Geräte unter einem enormen Kosten- und Zeitdruck designen und produzieren müssen. So ist der Anteil der innerhalb von weniger als fünf Nutzungsjahren aufgrund eines Defektes ausgetauschten Haushaltsgroßgeräte von 3,5 % im Jahr 2004 auf 8,3 % im Jahr 2013 gestiegen. Ein anderes Beispiel: 2012 waren über 60 % der ausgetauschten Flachbildschirmfernseher noch funktionstüchtig.1</p> <p>1&nbsp;Quelle (Absatz Marktbeobachtung): Öko-Institut (2016):&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/einfluss-der-nutzungsdauer-von-produkten-auf-ihre-1%20">Einfluss der Nutzungsdauer von Produkten auf ihre Umweltwirkung: Schaffung einer Informationsgrundlage und Entwicklung von Strategien gegen „Obsoleszenz"</a>, in Zusammenarbeit mit Universität Bonn, Institut für Landtechnik, im Auftrag des Umweltbundesamtes, UFOPLAN FKZ 3713 32 315, Dessau</p> </p><p>Informationen für...</p>

Ökologische und ökonomische Vergleichsrechnung von Haushaltsgeräten

Der Forschungsbericht untersucht die ökologische und ökonomische Sinnhaftigkeit des Austauschs von Kühl- und Gefriergeräten, Geschirrspülern, Wäschetrocknern und Staubsaugern gegen besonders effiziente Neugeräte. Ziel ist es, Empfehlungen für Verbraucher*innen zu entwickeln, ob sie ihre bestehenden Geräte weiter nutzen oder durch neue, besonders effiziente Modelle ersetzen sollten. Methodisch basiert die Studie auf einer vereinfachten Ökobilanz und einer Lebenszykluskostenrechnung. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Entscheidung für oder gegen einen Geräteaustausch von vielen Faktoren abhängt, darunter der spezifische Energieverbrauch der Geräte, die Nutzungsintensität und die Entwicklung der erneuerbaren Energien.

Ökologische und ökonomische Vergleichsrechnung von Haushaltsgeräten

Der Forschungsbericht untersucht die ökologische und ökonomische Sinnhaftigkeit des Austauschs von Kühl- und Gefriergeräten, Geschirrspülern, Wäschetrocknern und Staubsaugern gegen besonders effiziente Neugeräte. Ziel ist es, Empfehlungen für Verbraucher*innen zu entwickeln, ob sie ihre bestehenden Geräte weiter nutzen oder durch neue, besonders effiziente Modelle ersetzen sollten. Methodisch basiert die Studie auf einer vereinfachten Ökobilanz und einer Lebenszykluskostenrechnung. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Entscheidung für oder gegen einen Geräteaustausch von vielen Faktoren abhängt, darunter der spezifische Energieverbrauch der Geräte, die Nutzungsintensität und die Entwicklung der erneuerbaren Energien. Veröffentlicht in Texte | 46/2025.

1 2 3 4 5