API src

Found 28 results.

Related terms

Durchführung und Weiterentwicklung von Feldstudien zur Bewertung nicht-chemischer Alternativen zu Rodentiziden auf Basis der NoCheRo Guidance und Erarbeitung eines Best Code of Practice für Nagetierfallen

Nagetiere werden im Biozidbereich vor allem mit Rodentiziden bekämpft. Aufgrund ihrer umweltgefährdenden Eigenschaften sind diese Stoffe eigentlich nicht genehmigungsfähig, wurden aber aufgrund fehlender geeigneter Alternativen als Biozidwirkstoffe nach EU 528/2012 genehmigt. Nicht-chemische Nagetierfallen wurden bisher bei der vergleichenden Bewertung der Alternativen zu Rodentiziden nicht berücksichtigt, da Wirksamkeitsnachweise für Fallen bisher gefehlt haben. Das Umweltbundesamt hat daher, zusammen mit einer internationalen Expertengruppe, einen Leitfaden (NoCheRo-Leitfaden) entwickelt, der Methoden und Kriterien für die Bewertung von Schlagfallen gegen Nagetiere zur Verfügung stellt. Der Leitfaden sieht vor, dass die umfängliche Wirksamkeit der Fallen in einem Feldversuch nachgewiesen werden soll. Derartige Feldversuche sollen in dem Vorhaben durchgeführt, erprobt und ggf. verbessert werden. Zielstellungen des Vorhabens sind: 1. Durchführung von umfangreichen und detaillierten Feldstudien für eine Reihe von Nagetierfallen anhand des Leitfadens, um Daten zur Wirksamkeit von Nagetierfallen für die nächste vergleichende Bewertung von Rodentiziden zur Verfügung zu stellen und somit Nagetierfallen als eine mögliche Alternative zu berücksichtigen. 2. Wissenschaftliche Testung der Praktikabilität und der Eignung der im NoCheRo Leitfaden beschriebenen Methoden für Feldversuche und ggf. Optimierung der Methoden oder Kriterien. Es steht derzeit zur Diskussion auf europäischer Ebene eine Zulassung oder aber ein freiwilliges Zertifizierungssystem für Nagetierfallen zu etablieren, für welches dann Fallen anhand des NoCheRo Leitfadens bewertet würden. Auch dafür ist die praktische Erprobung des Leitfadens eine wichtige Voraussetzung. 3. Neben den Feldstudien soll die Methodik der Anwendung von nicht-chemischen Verfahren in der Nagetierbekämpfung im Bereich der Schädlingsbekämpfung untersucht und geeignete Anwendungen in einem Best Code of Practice beschrieben werden.

Nicht-chemische Alternativen der Schädlingsbekämpfung: Methoden zur Prüfung und Bewertung von nicht-chemischen Verfahren zur Bekämpfung von Nagetieren

Antikoagulante Rodentizide sind in mehrfacher Hinsicht hochproblematisch, sowohl aus Umweltsicht (PBT bzw. vPvB) als auch aus Gesundheitssicht (reproduktionstoxisch). Ihre Genehmigung beruht auf einer Ausnahmeregelung, da festgestellt wurde, dass keine ausreichenden Alternativen zur Nagetierbekämpfung zur Verfügung stehen. Obwohl nicht-chemische Alternativen (moderne Fallen) in der Praxis von zunehmender Bedeutung sind, wurden sie in dieser Betrachtung nicht berücksichtigt, da ein anerkannter und harmonisierter Ansatz fehlt, um das Geeignetsein nicht-chemischer Alternativen zu prüfen und zu beurteilen.Das beantragte Vorhaben soll dieses Defizit beseitigt. Das Umweltbundesamt (IV 1.4) prüft und bewertet im Rahmen des § 18 IfSG auch Verfahren gegen Schadnager in Bezug auf Wirksamkeit und Tierschutzgerechtheit. Die bisherige Listung von Fallen gegen Nagetiere hat bereits eine beträchtliche Signalwirkung auf Hersteller und Anwender gehabt. Die Prüf- und Bewertungsmethoden für solche Geräte sind aber nicht ausreichend und bedürfen dringend einer Weiterentwicklung. In einem Gutachten wurden bereits Tierschutzkriterien definiert, die in den Versuchen nach §18 IfSG mit bewertet werden. So sollen mittelfristig Tierversuche mit schwerem Leiden reduziert oder sogar vermieden werden. Die Entwicklung geeigneter Prüf- und Bewertungsmethoden ist sehr aufwändig und überschreitet räumliche und zeitliche Kapazitäten des UBA. Im Forschungsprojekt soll daher eine geeignete Methode zum Testen nicht-chemischer Verfahren zur Nagerbekämpfung entwickelt werden. Folgende Fragestellungen sollen dabei untersucht werden: 1. Entwicklung/Verbesserung von Wirksamkeits-Testmethoden. 2. Definieren physikalischer Kriterien (z.B. Schlagkraft) für ein tierschutzgerechtes Verfahren. 3. Entwicklung von Testmethoden zur Bestimmung physikalischer Eigenschaften (Reduktion von Tierversuchen). Die Projektziele sollen anhand geeigneter Literaturrecherche und der Durchführung von Laborversuchen erreicht werden.

Erstellung eines weiteren Teils der NoCheRo Guidance für die Bewertung von Nagetierfallen, die nicht unter die Schlagfallen fallen - z.B. Elektrofallen

Nagetiere werden noch immer zu einem großen Anteil mit sehr umweltschädlichen Rodentiziden bekämpft. Dennoch erfahren Nagetierfallen als nicht-chemische Alternative zu Rodentiziden gerade einen Aufschwung. Mit der NoCheRo Guidance zur Bewertung der Wirksamkeit und tierschutzgerechten Wirkweise hat das Umweltbundesamt zusammen mit internationalen Experten einen Grundstein für eine systematische Bewertung der Fallen gelegt. Die Guidance ist bislang auf Schlagfallen beschränkt und soll im Vorhaben auf weitere Fallentypen (z.B. Elektrofallen) ausgeweitet werden. Insbesondere bei diesen Fallentypen ist ein hohes und bislang nicht genutztes Innovationspotential vorhanden, da es sich häufig um Fallen handelt, die mehrfängig sind und daher besonders geeignet erscheinen, um Rodentizide zu ersetzen. Um andere Fallentypen als Schlagfallen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und tierschutzgerechten Tötungswirkung beurteilen zu können, müssen relevante Fallenparameter ermittelt, katalogisiert und eine Methode entwickelt werden, wie diese systematisch erfasst und bewertet werden können. Am Ende soll ein Entwurf für die Erweiterung der NoCheRo Guidance für weitere Fallentypen stehen und somit eine Grundlage für eine mögliche Zertifizierung dieser Fallen liefern. Mit der Prüfmethode zur Wirksamkeit soll die Möglichkeit geschaffen werden, auch diese Fallentypen im Rahmen der vergleichenden Bewertung von Rodentiziden bewerten zu können und damit ggf. bestimmte Anwendungsgebiete der Rodentizide zu ersetzen. Das Vorhaben dient damit der Förderung von nicht-chemischen Alternativen zu Rodentiziden und soll damit den Rodentizideinsatz reduzieren und mittelfristig ersetzen.

U-Control - Technischer und wirtschaftlicher Vergleich von Verfahren zur statischen Spannungshaltung, Teilprojekt TUBS: Transiente Stabilität von Verfahren zur statischen Spannungshaltung

Das Projekt U-Control hat zum einen eine Bewertung der Wirksamkeit verschiedener Verfahren zur statischen Spannungshaltung sowie auch Kombinationen mehrerer Verfahren zum Ziel, zum anderen soll eine Bewertung der Stabilität und Robustheit einzelner Verfahren sowie einer Kombination von verschiedenen Verfahren vorgenommen werden. Aus den Ergebnissen der Untersuchungen wird weiterhin eine Bewertung der Wirtschaftlichkeit verschiedener Verfahren vorgenommen. Das Projekt gliedert sich in 7 Arbeitspakete. Im AP 1 'Musternetze' erfolgt eine Definition von Musternetzen und Szenarien um eine grundlegende Voraussetzung für die Projektdurchführung zu schaffen. Im 2. Arbeitspaket 'Simulationen' werden Simulationen im quasistätionären Bereich wie auch im Zeitbereich durchgeführt um die Wirksamkeit und die Stabilität der untersuchten Verfahren zu untersuchen. Die Ergebnisse finden Anwendung in Arbeitspaket 3: Der 'wirtschaftlichen Bewertung', in der die Wirtschaftlichkeit der Verfahren untersucht wird. Die Verfahren werden durch Labormessungen in speziellen Einzeltests wie auch durch Round-Robin Tests in Arbeitspaket 4, sowie auch in Feldtests in Arbeitspaket 5 weitergehend erprobt. Die Ergebnisse des Projekts werden in Arbeitspaket 6 für eine Verwendung aufbereitet und ausgewertet. Ein Projektabschluss bildet Arbeitspaket 7, in dem alle Ergebnisse abschließend bewertet werden.

Powdery mildew resistance, field performance and molecular analysis of GM wheat expressing barley chitinase and glucanase

How does fungal resistance of transgenic wheat behave in the open? Fungi, and most particularly mildew, cause enormous losses in wheat harvests. To overcome this, wheat was genetically engineered to resist mildew. But there is still very little information about how this resistance functions in open cultivation. Background Mildew and other fungi cause tremendous damage in wheat production, necessitating the use of sprayed crop-protection products. It has been possible to use genetic engineering to overcome this problem by incorporating a specific barley gene in the wheat genome. This gene produces proteins that degrade the cell walls of fungi and destroy the pests. Little is known, though, about the efficacy of this method in open cultivation or the conceivable risks. Objectives The project aims to investigate how fungal resistance in genetically modified wheat behaves in the open. The aim is to measure the efficacy of this resistance against fungal diseases and to assess the potential benefit for agriculture. Methods The efficacy of mildew resistance will be investigated in three successive years as part of the field trial with transgenic wheat (cf. Keller project I). Among other things, the activity of the resistance genes and the productivity of the wheat lines will be measured. Parallel trials will check the results of the field trial under greenhouse conditions. Significance Plants behave differently in the greenhouse and in the open. It is therefore necessary to test the action of the additional resistance genes in field trials. This project will evaluate both resistance to true mildew and resistance to other pathogenic fungi.

European approach to nuclear and radiological emergency management and rehabilitation strategies (EURANOS)

Objective: The Integrated Project EURANOS, through the commitment of fifty operational emergency management organisations, 'stakeholder groups' and competent RTD institutes of many European countries who actively contribute to the following objectives, will build a fully interactive framework for initiating and promoting practical improvements of emergency management and rehabilitation strategies in Europe never reached before: (A) creating better communication links between those responsible for nuclear and radiological emergency management in European countries with the perspective of fast notifications, information exchange and interaction through more direct channels; (B) providing better coherence and transparency in decision processes on local, national and border crossing interventions as one input to improving public understanding and acceptance of off-site measures; (C) supporting decisions on effective and timely emergency actions and countermeasures in case of nuclear or radiological emergencies by access to reliable, consistent and comprehensive information, and in this way mitigating radiological and economic consequences; (D) developing a coherent framework for the sustainable rehabilitation of living conditions in contaminated areas by implementing integrated and decentralised approaches involving key stakeholders and the public. A common approach and an European perspective of a more harmonised emergency management and rehabilitation strategy on the local, national and supra-national levels will be created and promoted through common emergency exercises and their thorough evaluation together with all stakeholders involved and through 'stakeholder panels' on the key issues of rehabilitation. The common views on improved technical tools; methods, strategies and guidance will also create initiatives on the administrative and political levels to improve the efficacy of European emergency management and rehabilitation strategies.

FP6-SUSTDEV, Co-ordination Action to define new research lines on Life- Cycle Analysis for sustainability (CALCAS)

LCA approaches are part of the broader field of sustainability assessment often connected to different disciplines. To increase the efficacy of sustainability decision making, LCA is to take into account broader externalities, broader interrelations and different application/user needs with often conflicting requirements (dynamic models; integration of environmental, economic, and social aspects; accessibility and user friendliness, etc). Roughly, development should be oriented to: - 'deepening', to improve reliability and usability by more adequately incorporating empirical mechanisms - 'broadening', to improve the significance, by expanding the scope of sustainability impacts and better linking to neighbouring models - 'leaping forward' by a revision/enrichment of foundations, through the crossing with other disciplines for sustainability evaluation. CALCAS develops analysis and development along two lines: 1 science framework; 2 user needs (Industry, Research organisations, Government, Consumers, NGOs); the results, are crossed to draw up mid- long-term research lines and road maps, including measures for implementation. Advanced results will often not be in line with the current ISO14040 series definitions and requirements on LCA, creating a need for reformulation. Partnership combines LCA 'producers' and 'users' and involves, with different responsibilities, a significant and highly qualified part of European scientists. Thus, the project promotes the networking both 'cross', among the scientific sectors, and 'vertical' between them and users. Expert working groups, cross-fertilisation workshops, and an open consultation of all scientific sectors and users, based on a Blue Paper combining intermediate proposals are inputs to the final results, both as described models and tools and as research tasks to be accomplished. They also promote dissemination and joint actions for training, knowledge exchanges and common projects. Prime Contractor: Ente per le Nuove Tecnologie, l'Energia elL'Ambiente; Roma; Italy.

Signaltransduktion der Nitratverwertung in Pilzen

Projektziel: Das Projekt zielt darauf ab, unser Verständnis der molekularen Regulationsmechanismen für die Nitratverwertung zu verbessern. Nitrat wird in der Landwirtschaft umfassend als Dünger eingesetzt, iwas bekanntermassen aber mit Gesundheitsgefährdungen verbunden ist. Das verbesserte Verständnis der Regulationsmechanismen hat auch das Potential die Effizienz der mehr als 100 Millionen Tonnen von Stickstoffdüngern, die jährlich weltweit ausgebracht werden, zu erhöhen. Beschreibung: Der Bodenpilz Aspergillus nidulans hat sich mittlerweile als eines der am weitesten fortgeschrittenen Modellsysteme für die Untersuchung der Stickstoffverwertung etabliert und ausführliche Kenntnisse über die wichtigsten molekularen Regulatoren dieses Prozesses sind erarbeitet worden. In dem vorliegenden Projekt werden die zellulären Vorgänge untersucht werden, die notwendig sind, um dem Pilz die An- oder Abwesenheit von Nitrat in seiner Umwelt zu signalisieren und diese Information von der Zelloberfläche an den Zellkern weiterzuleiten. In den drei Teilprojekten werden verschiedene Methoden zur Anwendung kommen, die die Charakterisierung solcher Signalvorgänge erlauben. Zum einen wird duch die Mutagenese von speziell konstruierten Aspergillus Stämmen versucht, Mutanten in einem der Signaltransduktionswege zu finden. Zum zweiten werden durch die Anwendung der neuen 'microarray Technologie die Änderung der Genexpression aller Aspergillus Gene in Reaktion auf den Nitrat Stimulus untersucht. Gene, die eine starke Reaktion zeigen werden anschliessend weiter charakterisiert. Im dritten Projektteil wird die zelluläre Antwort auf den Nitratstimulus auf Proteinebene untersucht. Dies geschieht mit Hilfe der ebenfalls neuen sogenannten 'Proteome Techniken, die, beginnend mit einer Auftrennung des Gesamtproteinextraktes in 2 Dimensionen, die spezifische An- oder Abwesenheit bzw. spezifische Veränderungen bestimmter Proteine nachweisen können. So identifizierte Proteine werden im Anschluss durch Massenspektrometrie und Bioinformatik analysiert und identifiziert um dann weiter charakterisiert zu werden. Zusammen sollten die drei Projektteile neue Mechanismen der Nitrat Signalübertragung identifizieren und durch die genetische Konservierung mancher dieser Prozesse zwischen Pilzen und Pflanzen auch als Leitlinie für Signalübertragungs Studien in Pflanzen dienen.

Bundesweite Konferenz 'Nachhaltige Entwicklung in den Kommunen - Lokale Agenda 21'

Zur weiteren Unterstuetzung und Intensivierung des Lokale-Agenda 21-Prozesses in Deutschland sollen die Ergebnisse des F+E-Vorhabens 'Umweltwirksamkeit kommunaler Agenda 21 - der BMU Plaene' oeffentlichkeitswirksam praesentiert werden. Als zentrales Abschlussdokument dieses Vorhabens wird ein Handbuch Lokale Agenda 21 vorgestellt, dass den Kommunen helfen soll, Probleme vor Ort leichter zu loesen. An der fuer Juni 1998 geplanten 2-taegigen Konferenz, fuer die die kommerziellen Spitzenverbaende des Mitveranstalters verpflichtet werden sollten, sollen vor allem Vertreter von Kommunalverwaltungen teilnehmen. Vortraege auslaendischer Referenten sollten dazu genutzt werden, einen internationalen Vergleich des Lokalen Agenda 21-Prozesses zu vollziehen.

Impact et limites des mesures de protection de l'air relatives aux installations fixes (FRA)

Evaluation de l'impact des mesures de protection de l'air relatives aux entreprises artisanales et industrielles. Effets des prescriptions de l'OPair (Ordonnance sur la protection de l'air) sur les emissions des entreprises et consequences economiques et techniques de ces prescriptions. Determination des differentes modalites - application formelle par l'administration, negociation avec les entreprises, autoregulation des entreprises, ...- qui conduisent a une modification du comportement des entreprises. (FRA)

1 2 3