Das Grüne Besenmoos (Dicranum viride) ist eine FFH-Art, die ihren Verbreitungsschwerpunkt in Mitteleuropa und Deutschland hat. Neben Bayern kommt das Moos v.a. in Baden-Württemberg in Regionen mit basen-/kalkreichem Untergrund vor. Baden-Württemberg kommt daher eine besondere Verantwortung für die Erhaltung des Grünen Besenmooses zu. Zur Ökologie des Grünen Besenmooses ist bisher nur wenig bekannt. Im Monitoring sollen die jahreszeitlich bedingten Entwicklungen/Vitalitätsveränderungen des Mooses beobachtet werden. Hierzu werden die 90 Trägerbäume der bereits bestehenden Untersuchungsflächen im Freiburger Mooswald und Schönbuch um weitere, nicht bekalkte Trägerbäume ergänzt bzw. weitere, geeignete Versuchsflächen hinzugefügt. In einem extern vergebenen Forschungsprojekt sollen v.a. die durch multivariate Prozesse bedingten (Standort, Stoffhaushalt, Schadstoffeinträge...) regionalen und überregionalen Verbreitungsmuster des Grünen Besenmooses und deren Ursachen untersucht werden. Ziele des Forschungsprojektes sind: - Entwicklung forstwirtschaftlicher Leitbilder zur Pflege und Entwicklung der Habitate an verschiedenen ökologischen Standorten - Untersuchung der Bindung der Zielart an Habitatstruktur, Baumartenzusammensetzung, Altersstruktur der Bestände und Bestandessoziologie - Untersuchung des Zusammenhangs zwischen den Verbreitungsmustern des Grünen Besenmooses und des Wandels in der historischen und aktuellen Kulturlandschaft - Untersuchung der Besiedelungsgeschwindigkeit des Grünen Besenmooses sowie der Voraussetzungen für die Bildung von Massenbeständen - Erstellung einer Literaturstudie und einer gemeinsamen wissenschaftlichen Publikation der Projektträger.
B05 hat zum Ziel, Muster in der räumlichen Landnutzungs- und Transformations-Struktur zu identifizieren und zu quantifizieren und Regionen ähnlicher Muster abzugrenzen, um quantitative Beziehungen zwischen Landschaft und Funktionen formulieren und Treiber der Land-Transformation identifizieren zu können. B05 arbeitet mit Methoden der Fernerkundung (Satellitenbilder, Drohnenbilder) und mit stichprobenbasierten Feldaufnahmen auf verschiedenen Skalenebenen und mit unterschiedlichen räumlichen Auflösungen: (1) in der gesamten Provinz Jambi, (2) in Gebieten um die Harapan Restoration Konzession, um ausgewählte Dörfer und um die CRC core plots, sowie (4) in kleineren Bereichen (Ausschnitten) der unter (3) genannten Referenzflächen.
Hannover/Hann. Münden. Käfer, Schmetterlinge, Fledermäuse – in Niedersachsens Wäldern gibt es eine Vielzahl heimischer Tierarten. Der Lebensraum Wald ist zunehmenden Veränderungen ausgesetzt, auch durch menschlichen Einfluss. Dies wirkt sich auf die Artenvielfalt aus. Mit dem „Niedersächsischen Weg“, einer seit 2020 bestehenden Vereinbarung zwischen Politik, Landwirtschaft und Umweltverbänden, hat sich die Landesregierung das Ziel gesetzt, die Biodiversität in Niedersachsen im Einklang mit den Flächenbewirtschaftenden zu schützen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist ein landesweit standardisiertes und langfristiges Biodiversitäts-Monitoring. Dazu werden der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) eng kooperieren. Käfer, Schmetterlinge, Fledermäuse – in Niedersachsens Wäldern gibt es eine Vielzahl heimischer Tierarten. Der Lebensraum Wald ist zunehmenden Veränderungen ausgesetzt, auch durch menschlichen Einfluss. Dies wirkt sich auf die Artenvielfalt aus. Mit dem „Niedersächsischen Weg“, einer seit 2020 bestehenden Vereinbarung zwischen Politik, Landwirtschaft und Umweltverbänden, hat sich die Landesregierung das Ziel gesetzt, die Biodiversität in Niedersachsen im Einklang mit den Flächenbewirtschaftenden zu schützen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist ein landesweit standardisiertes und langfristiges Biodiversitäts-Monitoring. Dazu werden der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) eng kooperieren. „Um den Trend des fortschreitenden Biodiversitätsverlustes umzukehren, braucht es ein landesweites standardisiertes und langfristiges Biodiversitäts-Monitoring. Nur so können Veränderungen erkannt und ihre Ursachen verstanden werden, um effektive Schutz- und Managementmaßnahmen abzuleiten“ erläutert Dr. Jakob Fahr, Leiter des Aufgabenbereichs Landesweiter Artenschutz im NLWKN. Der NLWKN und die NW-FVA haben jeweils damit begonnen, ein landesweites standardisiertes und langfristiges Biodiversitäts-Monitoring in Niedersachsen aufzubauen. So setzt der NLWKN die standardisierte Erfassung von Heuschrecken und Tagfaltern um. Die NW-FVA führt das Biodiversitäts-Monitoring in Wäldern mit natürlicher Entwicklung und vergleichbaren bewirtschafteten Wäldern durch. „Im Sinne des Niedersächsischen Weges stimmen wir mit dem NLWKN die Bausteine des Biodiversitäts-Monitorings eng aufeinander ab“, erläutert Dr. Peter Meyer, Leiter der Abteilung Waldnaturschutz der NW-FVA und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat für Waldpolitik der Bundesregierung. Die vereinbarte Zusammenarbeit zielt darauf ab, Expertisen und Zuständigkeiten zum wechselseitigen Vorteil zu nutzen, Erfassungsmethoden zu harmonisieren und möglichst an bundesweite Standards anzugleichen. „Selbst für mitteleuropäische Wälder ist die Datenlage zu Wirbellosen, Fledermäusen, Pilzen und anderen Organismen und ihren jeweiligen Lebensraumansprüchen unzureichend. Großflächig repräsentative und standardisierte Zeitreihen fehlen“, berichtet Dr. Jonas Hagge, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Waldnaturschutz an der NW-FVA. Der Scharlachrote Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea) ist auf Totholz im Wald angewiesen, da sich die räuberischen Larven unter loser Rinde von anderen Insekten wie beispielsweise Borkenkäferlarven ernähren. Der Orangegelber Flockenschnitzling (Flammulaster limulatus) lebt auf morschem Totholz von Laubbäumen und zeigt eine hohe Naturnähe eines Waldes an. „Die Erfassung verschiedener Artengruppen in Wäldern ist ein wichtiger Bestandteil des niedersächsischen Biodiversitäts-Monitorings“, betont Dr. Fahr. „Es liefert Daten zur Artenvielfalt und zu Bestandstrends von Arten im Landeswald und damit wertvolle Informationen, beispielsweise für die Aktualisierung von Roten Listen.“ Das Monitoring der NW-FVA begann in Niedersachsen in 2022/2023 mit einer Pilotphase, die durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über das Maßnahmenpaket Stadt-Land-Zukunft gefördert wurde. Mittels automatischer Audio-Aufnahmegeräte werden im Biodiversitäts-Monitoring Fledermausrufe und Vogelgesänge erfasst, um anschließend mittels Künstlicher Intelligenz ausgewertet zu werden. Die ausgewiesenen "Wälder mit natürlicher Entwicklung" zeichnen sich bereits im heutigen Zustand durch besonders alte Laubbäume und erhöhte Totholzmengen aus (NSG Rieseberg, Landkreis Helmstedt). NLWKN und NW-FVA beteiligen sich am Projekt „Klima.Zukunftslabor DIVERSA“ NLWKN und NW-FVA beteiligen sich am Projekt „Klima.Zukunftslabor DIVERSA“ NLWKN und NW-FVA vertiefen ihre Zusammenarbeit auch beim „ Klima.Zukunftslabor DIVERSA “. Dabei handelt es sich um ein auf sechs Jahre ausgelegtes Forschungsprojekt, das mit Mitteln aus dem Programm „zukunft.niedersachsen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der Volkswagen Stiftung gefördert wird. Ziel dieses Projektes ist es, das natürliche Anpassungspotenzial von Wäldern gegenüber den Folgen des Klimawandels zu untersuchen. „Ein besseres Verständnis der natürlichen Anpassungsfähigkeit unserer Wälder an den Klimawandel liefert einen wichtigen Beitrag für ein klimaresilientes Waldmanagement“, betont DIVERSA-Sprecher Dr. Hagge. Der NLWKN stellt für das Vorhaben Daten des Niedersächsischen Tierarten-Erfassungsprogramms zur Verfügung. Hintergrundinformation: Hintergrundinformation: Der NLWKN überwacht in seiner Funktion als Fachbehörde für Naturschutz den Zustand und die Entwicklung der Biodiversität. Er führt im Rahmen der europäischen Vogelschutz- und FFH-Richtlinie bereits Monitoring-Programme zu Vögeln, FFH-Arten sowie FFH-Lebensraumtypen für das Land Niedersachsen durch. Im Bereich Insekten-Monitoring setzt der NLWKN Module zur Erfassung von Heuschrecken sowie von Tagfaltern als Beiträge für ein bundesweites Insekten-Monitoring um, die aber auch dazu dienen, die Entwicklung der Insektenvielfalt auf Landesebene beurteilen zu können. Weitere Komponenten des landesweiten Insekten-Monitorings sind in Planung. Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) ist eine gemeinsame Forschungseinrichtung und Dienststelle der Bundesländer Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Sie betreibt praxisnahe Forschung im Wald und berät in den beteiligten Ländern Waldbesitzende, Forstbetriebe, Verwaltungen und die Politik. Die Abteilung Waldnaturschutz der NW-FVA ist in diesen vier Ländern für das Biodiversitäts-Monitoring in den Wäldern mit natürlicher Entwicklung zuständig. Sie hat eine lange Tradition in der Naturwaldforschung und ist an der Konzeption und Entwicklung bundesweiter Monitoring-Programme zur Biodiversität beteiligt.
Das Projekt ermittelt Ausmaß, Stärke und ökologische Wirkungen der dürre- und hitzebedingten Waldschäden in Wäldern ohne forstliche Bewirtschaftung und vergleicht sie mit benachbarten Wirtschaftswäldern. Es wird geprüft, ob und unter welchen Voraussetzungen sich Wälder selbstgesteuert an den Klimawandel anpassen und leitet daraus Empfehlungen für die Einbindung natürlicher Prozesse in Anpassungsstrategien für Wirtschaftswälder ab. Wälder mit natürlicher Waldentwicklung bilden ein wichtiges Referenzsystem für den Waldnaturschutz und den naturnahen Waldbau. Diese unbewirtschafteten Naturwälder bestehen zum Teil schon seit Jahrzehnten in Form von z.B.Naturwaldreservaten und Kernzonen von Nationalparks. Die Entwicklung der Waldschäden der Trockenjahre 2018 und 2019 und die damit verbundene Veränderung von Störungsregimen und Lückendynamik zeigt, dass ihnen darüber hinaus in der Erkennung der Klimafolgen und der Anpassung der Wälder an den Klimawandel eine Schlüsselrolle zukommt. DANK lotet dieses Potenzial einschließlich der Transfermöglichkeiten in Wirtschaftswälder aus und erarbeitet daraus Empfehlungen für das Risikomanagement und Klimaanpassungsstrategien. Um dieses Ziel zu erreichen, werden entlang eines für Süd- und Mitteldeutschland repräsentativen Klimagradienten in zwei Nationalparks (Hainich und Berchtesgaden), 14 Naturwaldreservaten (NWR) und angrenzenden Wirtschaftswäldern die lang- und kurzfristigen Wirkungen des Klimawandels untersucht hinsichtlich: 1. Mortalität der Bäume, Lückendynamik und Waldstruktur, 2. Reaktionen in Radialwachstum und Wassernutzungseffizienz der Bäume, 3. Dynamik der Bodenvegetation einschließlich der Verjüngung, 4. Veränderungen in der Vogel- und Insektenfauna sowie der Funga. Aus der kombinierten Betrachtung lang- und kurzfristiger Ökosystemreaktionen werden praktische Handlungsempfehlungen für die Bewältigung von Schadereignissen sowie wissenschaftliche Grundlagen für die Entwicklung von Klimaanpassungsstrategien erarbeitet.
Der Naturschutzsektor befindet sich bei waldbezogenen Themen im "Hoheitsgebiet" des Forstsektors, der seit Jahrzehnten die waldpolitischen Prozesse prägt. Die mit dem Forstsektor konkurrierenden Interessen des Naturschutzsektors werden nur selten in diesem Politikfeld berücksichtigt. In diesem Beitrag wird ein möglicher waldpolitischer Wandel zugunsten des Naturschutzes in einen kausalen Zusammenhang mit Politikfenstern gebracht. Gemäß der Theorie des Multiple-Streams-Ansatzes und der Theorie der Politiksektoren wird angenommen, dass Krisen und Regierungswechsel einen Politikwandel begünstigen, der von Politiksektoren für ihre Interessen genutzt wird. Dies führt zu einer Berücksichtigung der Interessen in den politischen Ergebnissen, sog. Policy-Outputs. In der Wald(naturschutz)politik konnten in den letzten Jahren zwei Politikfenster beobachtet werden: der Regierungswechsel 2021 und die Etablierung der narrativen Verwendung der "waldbezogenen Klimakrise" in der Waldpolitik. Mithilfe vergleichender und qualitativer Analysen von sechs waldpolitischen Policy-Outputs konnte festgestellt werden, dass der Regierungswechsel einen naturschutzorientierten Politikwandel eingeleitet hat, der insbesondere durch die Regierungsbeteiligung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die Leitung beider waldrelevanter Ministerien durch Parteimitglieder der Grünen zustande kam. Für die waldbezogene Klimakrise konnte ebenfalls nachgewiesen werden, dass diese vom Naturschutzsektor erfolgreich als Politikfenster für einen waldpolitischen Wandel genutzt wurde, wobei hier eine positive Verstärkung durch die grüne Regierungsarbeit zu beobachten war. Ein durch regulative Maßnahmen langfristig anhaltender Politikwandel zu Gunsten des Naturschutzsektors fand jedoch nicht statt.
Der Beitrag präsentiert aus ethischer Perspektive Thesen für eine Transformation des Umgangs mit dem Wald in Deutschland mit dem Ziel der langfristigen Sicherung aller Ökosystemleistungen der Wälder. Es werden Ursachen für die unbefriedigenden Zustände der Wälder identifiziert und es wird dargelegt, dass eine erweiterte anthropozentrische Perspektive in Verbindung mit dem Konzept der Ökosystemleistungen gute Gründe für einen ökologischen Waldumbau im Klimawandel liefert. Dringend empfohlen wird, den Waldbau von ökonomischen Imperativen zu befreien. Eine wohlhabende Gesellschaft sollte sich eine solche Befreiung leisten, die entstehenden Kosten fair verteilen und Anreize für die Produktion von Ökosystemleistungen schaffen. Der strenge Naturschutz in den Wäldern sollte zudem ausgeweitet werden. Gesetzgebung und ein forstliches Ethos müssen einander ergänzen. Eine ethisch begründete Waldpolitik ist zugleich Sozialpolitik im demokratischen Staat.
Das Monitoring der Entwicklung der wichtigsten Fichtenborkenkäfer, insbesondere des Buchdruckers (Ips typo-graphus) aber auch des Kupferstechers (Pityogenes chalcographus), ist eine wesentliche Grundlage für das im Nationalpark Schwarzwald durchzuführende Borkenkäfer-Management. Es dient damit der Abwendung von Gefahren aus dem Nationalpark für die Fichtenbestände in den benachbarten Wirtschaftswäldern. Die aus diesem terrestrischen Monitoring wöchentlich gewonnenen Informationen werden insbesondere benötigt, um die terrestrische Kontrolle der Bestände auf bruttaugliche und vom Käfer befallene Fichten in den Puffer- und Entwicklungszonen effektiv und rationell zu gestalten. Hierzu werden für den Nationalpark und die umliegenden Pufferzonen charakteristische Standorte auf einem Höhengradienten ausgewählt. Dort werden Fang- und Überwachungssysteme sowie Wetterstationen installiert. Dies wird ergänzt von Kontrollen der umliegenden Fichten auf Symptome eines Stehendbefalls durch Borkenkäfer. Wöchentlich werden die daraus gewonnenen Ergebnisse aufbereitet und im Internet aussagekräftig bereitgestellt. Die darauf aufbauenden Hinweise und Warnmeldungen werden aktualisiert, wenn wesentliche Änderungen in der Entwicklung der Käfer feststellbar sind und sich daraus besondere Gefahren für stehende Fichten und die Notwendigkeit einer erhöhten Aufmerksamkeit bei der Kontrolle ergeben. Diese Informationen sollen auch für die breite Öffentlichkeit möglichst leicht verständlich und vom Erscheinungsbild möglichst ansprechend im Internet aufbereitet werden. Die erste Projektphase umfasst zwei Jahre. In diesem Zeitraum wird das Monitoring entwickelt, implementiert und evaluiert. Es wird überprüft, ob die ausgewählten Methoden und Standorte der Fangsysteme ausreichen, um die Gegebenheiten im Nationalpark genügend zu repräsentieren. Die Ergebnisse werden zudem mit einem wetterdatenabhängigen Modell für die Vorhersage der Buchdrucker-Entwicklung (Phenips) verglichen und bewertet. Danach soll dieses terrestrische Monitoring der Borkenkäfer-Entwicklung als grundlegender Bestand-teil des Borkenkäfer-Managements im Nationalpark Schwarzwald in einem Folgeprojekt dauerhaft fortgeführt und weiterentwickelt werden.
Seit 2004 besteht eine Kooperation zwischen der FVA und der Naturverwaltung Luxemburg (ANF) zum Thema Waldnaturschutz. Dabei stehen die Themen Naturwaldforschung/Bannwaldforschung, die Waldbiotopkartierung und Natura 2000 im Mittelpunkt. Hauptaufgabe der FVA ist die Entwicklung von Monitoring-Instrumenten zur Erfassung der Biologischen Vielfalt von Wäldern. Das schließt die laufende Anpassung von Konzepten an geänderte Fragestellungen und technische Gegebenheiten ein wie auch die Aktualisierung von Spezial-Software und die Datenhaltung. Die Auswertung von Monitoring-Daten, ihre Interpretation und Publikation sowie die fachliche Beratung der ANF zu aktuellen Themen der Biodiversität von Wäldern bilden weitere Schwerpunkte der Zusammenarbeit.
Die nur für den Staatswald verbindliche Gesamtkonzeption Waldnaturschutz ForstBW (2014-2020) wird nach einem Bericht zur Zielerreichung nun als 'Gesamtkonzeption Waldnaturschutz Baden-Württemberg' (GK WNS 2024-2030) überarbeitet. Sie soll über eine differenzierte Ausarbeitung für den Staatswald und die Landesforstverwaltung auch für den Kommunal- und Privatwald freiwillige Maßnahmen vorschlagen, die sinnvoll sind und gefördert werden können. Dieser Weiterentwicklungsprozess bindet unterschiedliche Akteursgruppen innerhalb und außerhalb des Forstsektors aktiv mit ein. Mit dem Ziel 'Transparenz und Kommunikation verbessern, Kompetenzen stärken' berät die Stabsstelle Gesellschaftlicher Wandel das GK WNS Projektteam und begleitet diesen Beteiligungsprozess.
Ziel des Projektes ist Entwicklung und Evaluierung von Methoden zur Erfassung, Quantifizierung und zum Monitoring ausgewählter biodiversitätsrelevanter Waldstrukturparameter aus Luftbild , LiDAR- und hochauflösenden Satellitendaten sowie die Analyse der Entwicklung ausgewählter Waldstrukturen anhand von aktuellen und historischen Zeitreihen. Die Ergebnisse liefern eine Grundlage für Art-Lebensraumanalysen und die Planung und Evaluierung von Artenförderungskonzepten.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 96 |
| Kommune | 1 |
| Land | 81 |
| Weitere | 6 |
| Wissenschaft | 24 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 88 |
| Text | 20 |
| unbekannt | 6 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 21 |
| Offen | 93 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 114 |
| Englisch | 5 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 4 |
| Datei | 2 |
| Dokument | 8 |
| Keine | 71 |
| Webseite | 39 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 69 |
| Lebewesen und Lebensräume | 116 |
| Luft | 32 |
| Mensch und Umwelt | 116 |
| Wasser | 32 |
| Weitere | 108 |