Die Datenserie beinhaltet Datensätze der im Rahmen der Bodenschutzkalkung seit 1986 gekalkten Waldflächen (Kalkungsvollzugsflächen) im Freistaat Sachsen. Je Kalkungsvollzugsfläche wird die Menge des aufgebrachten Naturkalks in Tonnen pro Hektar, das Datum der Durchführung der Kalkung sowie die Waldeigentumsart (Landeswald, Privatwald etc.) zum Zeitpunkt der Kalkung angegeben. Die Bodenschutzkalkung wird seit 1986 jährlich in Sachsen durchgeführt um die tiefgreifende Versauerung der Waldböden auszugleichen und Waldschäden vorzubeugen. Auf der Grundlage von Bodenanalysen und den forstlichen Standortverhältnissen wird die Kalkungsmenge pro Kalkungsvollzugsfläche bestimmt und der Naturkalk per Flugzeug oder Hubschrauber zwischen dem 1. Juli und 31. Oktober aufgetragen. Die Daten bilden die Grundlage für die digitale Kalkungsvollzugskarte für Sachsen. Weitere Informationen sind dem Faltblatt zur Bodenschutzkalkung zu entnehmen, welches vom Staatsbetrieb Sachsenforst herausgegeben wird.
Rechtsgrundlage: Landschaftsschutzgebiet § 26 Bundesnaturschutzgesetz und § 19 Niedersächsisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz. Schutzintensität: weniger hoch. Landschaftsschutzgebiete sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft erforderlich ist 1. zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts oder der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, einschließlich des Schutzes von Lebensstätten und Lebensräumen bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten, 2. wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit oder besondere kulturhistorische Bedeutung der Landschaft oder 3. wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung. Verordnete Landschaftsschutzgebiete (LSG) im Landkreis Göttingen sind: LSG "Buchenwälder und Kalkmagerrasen zwischen Dransfeld und Hedemünden" als Umsetzung des gleichnamigen FFH-Gebiets Nr. 170; LSG "Fulda und Fuldaufer;" LSG "Fulda zwischen Wahnhausen und Bonaforth" als Umsetzung des gleichnamigen FFH-Gebiets Nr. 372; LSG "Göttinger Wald" als Umsetzung des gleichnamigen FFH-Gebiets Nr. 138 und Umsetzung eines Teils des Vogelschutzgebietes V19; LSG "Harz"; LSG "Iberg bei Bad Grund" als Umsetzung des FFH-Gebiets 145 "Iberg"; LSG "Kaufunger Wald" Pufferzone für die Umsetzung eines Teils des FFH-Gebiets Nr. 143; "Bachtäler im Kaufunger Wald" als Pufferzone; LSG "Leine zwischen Friedland und Niedernjesa sowie Dramme" als Umsetzung der gleichnamigen FFH-Gebiete Nr. 407 und 454; LSG "Leinebergland" mit Umsetzung eines Teils des Vogelschutzgebiets V19; LSG "Mausohr-Jagdgebiet Leinholz" als Umsetzung des gleichnamigen FFH-Gebiets Nr. 447; LSG "Pipinsburg"; LSG "Reinhäuser Wald" als Umsetzung des gleichnamigen FFH-Gebiets Nr. 110 und Umsetzung eines Teils des Vogelschutzgebietes V19; LSG "Rhumequelle"; LSG "Schwülme und Auschnippe" als Umsetzung des gleichnamigen FFH-Gebiets Nr. 402; LSG "Südharz bei Zorge"; LSG "Untereichsfeld" mit Umsetzung eines Teils des Vogelschutzgebiets V19; LSG "Weiher am Kleinen Steinberg" als Umsetzung des gleichnamigen FFH-Gebiets Nr. 408; LSG "Weper, Gladeberg und Aschenburg" als Umsetzung des FFH-Gebiets Nr. 132; LSG "Weserbergland-Kaufunger Wald"; LSG "Wolfsbachtal bei Zorge" als Umsetzung des gleichnamigen FFH-Gebiets Nr. 150. Für die LSG, die der Umsetzung von FFH-Gebieten dienen, wurden teilweise Lebensraumtypen (LRT), Erhaltungszustände (EHZ) und Fortpflanzungs- und Ruhestätten (F+R) definiert, die Bestandteil des jeweiligen Schutzzwecks sind.
Waldschutz - Spezielles Waldschutzmonitoring Im Rahmen des Waldschutzes werden in MV je nach Notwendigkeit spezielle Monitoringprojekte bearbeitet. Zu diesen Projekten zählt u. a. die in Abstimmung mit dem Pflanzenschutzamt durchgeführte spezielle Überwachungen von sog. "Quarantäneschädlingen", die auf unterschiedlichsten Wegen nach Deutschland eingeschleppt wurden. Hierzu zählen: - verschiedene Insektenarten, wie z. B. der Asiatische Laubholz-Bockkäfer, - Kiefernholz-Nematoden und - pilzliche Pathogene, wie Phytophthora ramorum. Weiterhin werden spezielle Baumerkrankungen in Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen wissenschaftlich beobachtet und untersucht. Insbesondere wurden in den Jahren 2002 bis 2004 an der Roterle und an der Gemeinen Esche Erkrankungen in Verbindung mit Absterbeerscheinungen diagnostiziert. Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass bei den Schwarzerlen die Hauptursache im nicht standortsgerechten Anbau von Herkünften aus dem Spreewald liegt. Erstmalig wurde auch in einem Fall der "Erlen-Phytophthora-Erreger" nachgewiesen. Das Erkranken der Triebe bei der Gemeinen Esche, insbesondere bei Pflanzungen auf ehemals landwirtschaftlichen Flächen sowie unter lockerem Schirm in Wäldern auftretend, konnte in erster Linie auf meteorogene Veränderungen im Zusammenwirken mit Pilzen (Diplodia mutila, Phomopsis spp.) zurück geführt werden.
Im Rahmen des amtlichen Zulassungsverfahrens der Biologischen Bundesanstalt wurden zahlreiche Pruefungen von Insektiziden, Rodentiziden sowie Mitteln zur Wildschadensverhuetung durchgefuehrt. Im Zug der Mittelforschung wurden neue und bekannte Substanzen auf spezifische biologische Wirkung getestet (Grenzwertermittlungen unter besonderer Beruecksichtigung der Beeinflussung der Gesamtfauna). Ausserdem wurden Studien ueber den Einsaz von Viren im Forstschutz angestellt.
Ziel: Umweltkenntnis - Umweltverstaendnis - Umwelthandlung. Fragen: - Wie erreichen wir alle Generationen? - Warum Umweltschutz (Schutz von Natur plus Menschenwerk)? - Wie koennen wir die Handlungsorientierung im Sinne von Natur- und Landschaftsschutz auch in Zukunft absichern? Hypothesen: Handelnde Natur- und Umweltschuetzer sind das Ergebnis der Einsichten in Schadbilder und deren Ursachen. Nur Umweltkenntnis fuehrt zu Umweltverstaendnis als Voraussetzung fuer handelnden Umweltschutz. Aufgaben: - Umweltbildung und -erziehung aller Generationen, insbesondere aber der jungen Generation; - Ueberzeugung aller Generationen, dass der Schutz 'der Welt um uns herum' notwendig ist und dass sich moeglichst viele Einwohner am Landschafts- und Naturschutz beteiligen. Ergebnisse: - Die Umwelterziehung in den Schulen wird durch die Umweltaufgabenhefte in der Hand der Schueler von vielen Eltern gefordert und von Lehrern gefoerdert; - Lehrer aller Klassen nutzen die Lehrpfadwanderungen zur Umweltbildung/-erziehung; - Vier Schulen beteiligen sich an der Lehrpfadgestaltung; - Jaehrlich zuverlaessige Teilnahme von Kommune, Bevoelkerung und Schuelern an Kroetenschutz- und Saeuberungsaktionen im LSG 'Friedewald und Moritzburger Teichgebiet'. Motto: Schutz von Natur und Menschenwerk bringt uns heute Daseins Sinn und Lebensfreude, denn wenn wir Gegenwart schonen, sichern wir die Zukunft kommender Generationen.
Auswirkung der Dürre auf Gewässer zweiter und dritter Ordnung sowie auf Feuchtbiotope und deren Lebensgemeinschaften, Schutz der Ökosysteme, Gefährdung sowie Sicherstellung der Trinkwasserversorgung; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten
Ziel des Projektes ist es, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Politik innerhalb der Enquete-Kommission 'Zukünftige Kernenergie-Politik' zu untersuchen, die ihren ersten Bericht 1980 vorlegte. In diesen wissenschaftlichen Beratungsprozess waren neben industrienahen Wissenschaftlern auch Alternative integriert - wie beispielsweise ein Sachverständiger des Öko-Instituts, das von Mitgliedern der Umweltbewegung gegründet wurde. Damit gewannen alternative Wissenschaftler zunehmend Gewicht in der Diskussion um zukunftsfähige Energiepolitik, die bis dahin vor allem von den - der Industrie nahe stehenden - Forschungseinrichtungen wie Jülich und Karlsruhe bestimmt wurde. Vor dem Hintergrund der innenpolitisch prägenden Konfliktphase um die Atomenergie soll die Funktionsfähigkeit der wissenschaftlichen Politikberatung untersucht werden. Dies beinhaltet neben der Untersuchung von Kommunikationsprozessen auch die Frage nach den Argumentationsstrategien.
Soil organic matter is considered to become an increasingly important source of bioavailable phosphorus (P) with depletion of inorganic P within primary minerals. Current concepts on P cycling and mobilization of organic P largely ignore the formation of mineral-organic associations. This project aims to link processes occurring at the nanoscale on mineral surfaces with the bioavailability of organic P, with particular focus on the influence of biodiversity and establishment of functional niches by microbial communities on P recycling in soils. Along a soil P availability gradient the proportion of mineral-associated P as well as its composition (31P NMR and X-ray absorption near edge structure spectroscopy) will be determined and related to mineralogical soil properties. Based on adsorption and desorption experiments using both, monomeric and polymeric P sources, the recycling potential of mineral-bound organic P by various biotic communities (plants, mycorrhiza, bacteria) will be determined in mesocosm and field experiments. We expect to assess the relevance of mineral-associated organic P for the P recycling of forest ecosystems and to identify the major controlling abiotic and biotic variables.
Geltungsbereiche zu den geschützten Landschaftsbestandteilen (GLB - insb. Wallhecken) im Landkreis Vechta im originären Datenformat. Geschützte Landschaftsbestandteile sind rechtsverbindlich festgesetzte Teile von Natur und Landschaft, deren besonderer Schutz erforderlich ist: -zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts, -zur Belebung, Gliederung oder Pflege des Orts- oder Landschaftsbildes, -zur Abwehr schädlicher Einwirkungen oder -wegen ihrer Bedeutung als Lebensstätten bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten. Der Schutz kann sich auf den Bestand von Alleen, Baumreihen, einzelnen Bäumen, Hecken oder anderen Landschaftsbestandteilen erstrecken. Wallhecken sind per Gesetz geschützt.
Forstministerin Christine Schneider besuchte Forstamt Adenau, um Forstleuten anlässlich des 5. Jahrestags der Flutkatastrophe für deren Einsatz bei den Aufräumarbeiten zu danken und besuchte Waldorte, die effektives Wassermanagement zeigen: Wird Wasser im Wald geschickt gelenkt, kann dies Überflutungen vorbeugen, sorgt für mehr Wasserrückhalt im Wald und versorgt damit gleichzeitig die Waldbäume „Landesforsten als schlagkräftige Flächenverwaltung hat beim Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe im Ahrtal einen wertvollen Beitrag geleistet: sowohl, als es darum ging, Orte zugänglich zu machen, als auch in der Verwaltung außerhalb des Forstbereichs, etwa der Bereitstellung von mobilen Wahlbüros für die Bundestagswahl. Für diesen Einsatz über den ‚normalen Dienst‘ hinaus, der aufgrund der psychischen Belastung nicht selbstverständlich ist, möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, so Forstministerin Christine Schneider anlässlich des bevorstehenden Jahrestags der Flutkatastrophe, der sich in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli zum fünften Mal jährt. Die verheerende Flut, die durch ein Starkregenereignis ausgelöst wurde, aber auch die deutlich sichtbaren Waldschäden aufgrund der Klimawandelfolgen, haben das Thema Wald und Wasser in den Fokus von Landesforsten gerückt. Seither werden landesweit verstärkt Maßnahmen ergriffen, um mehr Wasser im Wald zu halten. Dies passiert sowohl durch natürliche als auch durch technische Maßnahmen zum Wasserrückhalt: „In Rheinland-Pfalz bedeckt der Wald rund 43 Prozent der Landesfläche und übernimmt eine zentrale Funktion für den Wasserhaushalt. Wasserrückhaltemaßnahmen tragen dazu bei, Oberflächenabflüsse zu reduzieren, Sturzfluten und Erosion vorzubeugen sowie die Grundwasserneubildung zu fördern. Deshalb werden wir dies weiter ausbauen, um so den wirtschaftlichen Nutzen des Waldes ebenso wie seine Bedeutung für Natur, biologische Vielfalt und die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen langfristig zu erhalten“, so Schneider. Technische Wasserrückhaltemaßnahmen sind beispielsweise Sickerdrainagen, Versickerungsmulden, der Verschluss von Entwässerungsgräben sowie die Umleitung von Wegentwässerungsgräben in angrenzende Waldflächen. Ziel dabei ist es immer, den Wasserfluss zu brechen, um die Fließgeschwindigkeit, gerade an Hängen, zu reduzieren und das Wasser in die Waldfläche zu leiten. Dort kann es von den Pflanzen aufgenommen werden und ins Grundwasser versickern. Gleichzeitig hat es bei Starkregen eine große Fläche, um sich auszubreiten. Natürliche Wasserrückhaltemaßnahmen sind solche, die auf klimaresiliente, strukturreiche Mischwälder mit einem hohen Laubholzanteil setzen. Dieses Ziel verfolgt Landesforsten seit 1990, als der naturnahe Waldbau im Landeswaldgesetz festgeschrieben wurde. Mittlerweile bestehen 82 Prozent der rheinland-pfälzischen Wälder aus mehreren Baumarten. Da die einzelnen Baumarten unterschiedlich tief wurzeln, lockert dies den Boden und sorgt gleichzeitig dafür, dass möglichst viel Wasser versickern kann und so auch zur Grundwasserneubildung beiträgt. Trifft Niederschlagswasser zunächst auf das Blätterdach, wird es in seiner Geschwindigkeit im Aufprall auf dem Boden reduziert – der Boden kann dadurch mehr Wasser aufnehmen, ehe es oberflächig abfließt. Dadurch tragen laubreiche Mischwälder maßgeblich zur Stabilisierung des Wasserhaushalts bei. Der Aufbau stabiler, strukturreicher Wälder mit hohen Verjüngungsvorräten ist daher ein wesentliches Ziel einer klimaangepassten Waldbewirtschaftung. Beim Besuch in Adenau wurde auch deutlich, welchen Beitrag hier ein ausgewogenes Wildmanagement zur natürlichen Waldentwicklung leisten kann: Buchen, innerhalb eines Weisergatters sind bereits rund zehn Meter hoch, während gleichaltrige Buchen außerhalb aufgrund von Wildverbiss bislang erst eine Höhe von zwei Metern erreicht haben. „Die Jägerschaft leistet bei einem ausgewogenen Wildmanagement gemeinsam mit Waldbesitzerinnen und -besitzern sowie Forstleuten einen wichtigen Beitrag. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten eng zusammenarbeiten und gemeinsam Verantwortung übernehmen, damit sich unsere Wälder klimaresistent entwickeln können und ihre vielfältigen Funktionen dauerhaft erfüllen können“, so Schneider.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 606 |
| Europa | 15 |
| Kommune | 20 |
| Land | 357 |
| Weitere | 81 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 213 |
| Zivilgesellschaft | 32 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 35 |
| Förderprogramm | 529 |
| Gesetzestext | 2 |
| Hochwertiger Datensatz | 10 |
| Lehrmaterial | 2 |
| Text | 287 |
| Umweltprüfung | 1 |
| unbekannt | 65 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 316 |
| Offen | 594 |
| Unbekannt | 21 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 853 |
| Englisch | 180 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 16 |
| Bild | 10 |
| Datei | 47 |
| Dokument | 196 |
| Keine | 500 |
| Unbekannt | 40 |
| Webdienst | 3 |
| Webseite | 342 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 710 |
| Lebewesen und Lebensräume | 929 |
| Luft | 570 |
| Mensch und Umwelt | 931 |
| Wasser | 526 |
| Weitere | 900 |