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Waldzustandsbericht 2025

Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten Waldzustandsbericht 2025 NW-FVA Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt 1 Vorwort Sehr geehrte Leserinnen und Leser, der Waldzustandsbericht 2025 zeigt trotz einzelner positiver Entwicklungen anhaltende Belastungen für die Wälder in Sachsen-Anhalt Die Herausforderungen bleiben groß: Stürme, Trockenheit, Schädlinge und Waldbrände setzen unserem Wald zu. Umso wichtiger ist es, dass wir den gemeinsam eingeschlagenen Weg zu artenreichen, widerstandsfähigen und klimastabilen Wäldern konsequent weitergehen. Die Landesregierung steht dabei fest an der Seite der Waldbesitzenden in Sachsen-Anhalt. Wir werden sie auch künftig tatkräftig unterstützen, damit unsere Wälder ihre vielfältigen Aufgaben auch für kommende Generationen erfüllen können. Für die umfangreichen Förderprogramme sind 2026 rund 9,2 Millionen Euro im Landeshaushalt eingeplant. Der vorliegende Waldzustandsbericht gibt einen aktuellen Überblick über die Situation unserer Wälder, benennt die Ursachen für die festgestellten Schäden und zeigt, wo wir handeln müssen. Mein besonderer Dank gilt der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt, die mit ihrer sorgfältigen Datenerhebung und Auswertung eine verlässliche Grundlage für unsere Entscheidungen geschaffen hat. Eine wirkliche Erholung für den Wald gibt es jedoch noch nicht. Im Vegetationsjahr 2024/25 fielen in Sachsen-Anhalt mit 475 mm nur 85 % des üblichen Niederschlags. Die Durchschnittstemperatur von 10,4 °C zählt zu den höchsten seit Messbeginn. Die Hitze und Trockenheit führten zu starker Austrocknung der Böden bis in 60 cm Tiefe. Die Kiefer, als häufigste Baumart, zeigte 2025 jedoch eine stabile Vitalität und auch die Eiche verbesserte sich leicht. Dies war jedoch bei den meisten anderen Baumarten nicht der Fall. Zwar ist die Absterberate um mehr als die Hälfte von 0,9 auf 0,4 Prozent zurückgegangen, gleichzeitig bleibt die mittlere Kronenverlichtung als wichtiger Gradmesser für die Gesundheit unserer Wälder mit 25 Prozent auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Die Folgeschäden der Trockenjahre seit 2018 sind deutlich sichtbar. Neben der Vitalität sind weiterhin viele Schaderreger zu beobachten, insbesondere verschiedene Käfer bei Eiche und Kiefer sowie Pilzerkrankungen. Ich lade Sie ein, die Ergebnisse dieses Berichts aufmerksam zu lesen. Nur gemeinsam – mit Wissen, Engagement und Weitblick – können wir die Zukunft unserer Wälder sichern und sie als wertvolle Lebensgrundlage für unser Land erhalten. Herzlichst Ihr Sven Schulze Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt 2 Inhaltsverzeichnis Vorwort Seite 2 Hauptergebnisse 4 Forstliches Umweltmonitoring 6 Ulrike Talkner, Caroline Klinck und Uwe Paar WZE-Ergebnisse für alle Baumarten 8 Caroline Klinck und Uwe Paar Kiefer Eiche Buche Fichte Andere Laub- und Nadelbäume 10 12 14 16 18 Fallbeispiele anderer Laub- und Nadelbäume in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen 20 Caroline Klinck Witterung und Klima 23 Johannes Sutmöller Insekten und Pilze 28 Martin Rohde, Rainer Hurling, Gitta Langer, Johanna Bußkamp, Pavel Plašil und Robert Fritz Atmosphärische Stoffeinträge bis 2024 32 Birte Scheler Naturschutzwerte, Verbreitung und Bewirtschaftung historischer Hutewälder in Sachsen-Anhalt 36 Dario Wolbeck, Marcus Schmidt und Andreas Mölder Weiterentwicklung des Entscheidungsunterstützungs- systems der klimaangepassten Baumartenwahl (BaEm) 39 Matthias Schmidt und Hans Hamkens Hoffnung für die Esche – Erkenntnisse aus der Genressourcenforschung 42 Katharina Birgit Budde, André Hardtke, Martin Hofmann und Aki Michael Höltken Humusformen als Spiegel des Waldes: Dynamik, Wandel und Funktion 45 Oliver van Straaten, Felix Grün und Jan Evers Foto: C. Klinck Impressum 48 3

Forstliche Umweltkontrolle (forstliches Umweltmonitoring) im Land Brandenburg

Das SG Forstliche Umweltkontrolle/Bodenkunde erbringt auf Ebene der hoheitlichen Zuständigkeit für den Wald Informationen für Politik und Forstwirtschaft zur nachhaltigen, ökonomisch erfolgreichen und ökologisch verträglichen Bewirtschaftung der Wälder. Voraussetzung einer qualifizierten und zeitnahen Politikberatung sind die zielgerichtete Analyse und Bewertung der Risiken und Potentiale für den Wald und die nachhaltige Forstwirtschaft. Herausforderungen des Klimawandels, die Luftverschmutzung und der sich ändernden Bewirtschaftungsansprüche an Wälder erfordern ein forstliches Umweltmonitoring im Sinne eines integrativen Waldmonitoring. Im Forstlichen Monitoring sind zugleich Landes-, Bundes- als auch Europäische Monitoringaufgaben beispielhaft integriert. Der Bundesrepublik Deutschland erwachsen aus internationalen Vereinbarungen zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung (MCPFE), zum Klimaschutz (Klimarahmenkonvention, Kyoto-Protokoll), zum Schutz der biologischen Vielfalt (CBD) und zur Luftrein¬haltung (CLRTAP) vielfältige Berichtspflichten, die nur auf Grundlage eines forstlichen Umweltmonitoring erfüllt werden können. Die EU-weit etablierten Monitoringprogramme (EU Level I bzw. BZE/WZE und Level II) bieten eine wissenschaftlich fundierte Grundlage und die Infrastruktur für das Waldmonitoring. Sie werden im Rahmen eines aufzubauenden europäischen Waldmonitoring (European Forest Monitoring System EFMS) weiterentwickelt und mit anderen Erhebungen (z. B. BWI) abgestimmt und verknüpft. Die aus dem Waldmonitoring abgeleiteten Risikobewertungen und Anpassungsmaßnahmen für die Waldbewirtschaftung sind ein wichtiges Element moderner Dienstleistung für die forstliche Praxis und bilden unverzichtbare Entscheidungshilfen für die Forst- und Umweltpolitik. Das forstliche Monitoring zum Waldzustand liefert wichtige Grundlagen zu strategischen Entscheidungen zur Waldentwicklung. Schwerpunkte: - Erfassung der Dynamik der stofflichen (Wasser, Immission CO2, O3; Deposition N, Säure) und energetischen (Strahlung, Temperatur, Wind) Umwelteinwirkungen auf den Wald (Level II) - Erfassung ihrer Wirkungen auf den Zustand der Waldökosysteme (Pflanzenvitalität, Bodenzustand, Wasser-, Kohlenstoff- und Nährstoffhaushalt, Biodiversität) Level I, LWI, BZE und Level II - Abschätzung der Folgen für die nachhaltige Erfüllung der Waldfunktionen für die Gegenwart, Aufklärung ihrer kausalen Zusammenhänge und Entwurf von Szenarien zur Prognose. - Bodenzustanderfassung und Ableitung von Handlungsempfehlungen für den Waldbodenschutz - Erstellung periodischer Waldzustandsbericht - Kennzeichnung von Risikogebieten für die Forstwirtschaft (Wachstumsbedingungen, Waldbrand, Insekten, Stürme unter Einbeziehung verschiedener Klimaszenarien) zum zielgerichteten Einsatz von Haushaltsmitteln und Fördergeldern (Regionalisierung), - Ermittlung von Daten zur Abschätzung der Kohlendioxid-Speicherfähigkeit der Wälder sowie Veränderungen dieses Speichers bei bestimmten Nutzungsoptionen. - Bearbeitung bodenkundlicher Sonderstandorte und Ableitung von Handlungsempfehlungen für Waldentwicklung Gutachten für die Forstverwaltungen als TÖB bei Emittenten in Waldnähe (Biogasanlagen, Tierhaltungsstätten)

Waldzustandsbericht 2025

Der Ministerrat nimmt den Waldzustandsbericht 2025 des Ministeriums für Klima - schutz, Umwelt, Energie und Mobilität zur Kenntnis.

Waldzustandsbericht 2022

Der Ministerrat nimmt den Waldzustandsbericht 2022 des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität zur Kenntnis.

Waldzustandsbericht 2024

Bericht des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität

Waldzustandsbericht 2024

Die Waldzustandserhebung ermöglicht seit 1984 jährlich anhand eines systematischen, landesweiten Stichprobenrasters Einblick in den Gesundheitszustand unserer Waldbäume. Um einen umfassenderen Überblick über die Entwicklung des rheinland-pfälzischen Waldes mit seinen vielfältigen Funktionen und Gefährdungen zu geben, wird im diesjährigen Bericht neben den Darstellungen zur Kronenzustandsentwicklung besonders auf die Erhaltung der Waldböden als bedeutsamen Teil der forstlichen Nachhaltigkeit eingegangen. Dem Waldboden als „Boden des Jahres 2024“ ist deshalb zusätzlich ein eigenes Kapitel gewidmet. Ein weiterer Beitrag im aktuellen Bericht befasst sich mit der Bedeutung intakter Wälder für eine nachhaltige Grundwasserneubildung in Zeiten des Klimawandels. Die detaillierten Ergebnisse der Waldzustandserhebung werden mit dem Bericht auf den Internetseiten des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität sowie von Landesforsten Rheinland-Pfalz veröffentlicht. Zudem wird der Bericht dem Landtag zugeleitet. Der Waldzustandsbericht kommt zu dem Ergebnis, dass das festgestellte Schadniveau über alle Waldflächen von Rheinland-Pfalz, alle Baumarten und Altersstufen hinweg nicht nur das sehr hohe Niveau der Vorjahre hält, sondern sogar den im Jahr 2023 erreichten Höchststand überschreitet. Unsere Wälder leiden dauerhaft unter extremen Dürrejahren, die infolge des Klimawandels seit 2018 gehäuft aufgetreten sind. Die Bundeswaldinventur ist eine von Bund und Ländern gemeinsam organisierte Stichprobeninventur, welche alle zehn Jahre innerhalt der gesamten Waldfläche Deutschlands durchgeführt wird. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) koordiniert dabei federführend die Durchführung.

Waldzustandsbericht 2023

Seit 1984 berichtet das für Wald zuständige Ministerium jährlich mit dem Waldzustandsbericht über die aktuelle Entwicklung des Waldes in Rheinland-Pfalz. Grundlage für die Berichterstattung ist die Waldzustandserhebung, die auf einem systematischen, landesweiten Stichprobenraster durchgeführt wird. Um einen umfassenderen Überblick über die Entwicklung des rheinland-pfälzischen Waldes mit seinen vielfältigen Funktionen und Gefährdungen zu geben, wird im Bericht neben den Darstellungen zur Kronenzustandsentwicklung besonders auf die Erhaltung der Waldböden als bedeutsamem Teil der forstlichen Nachhaltigkeit eingegangen. Weitere Beiträge im aktuellen Bericht befassen sich mit der Vielfalt und Anpassungsfähigkeit unserer Eichenwälder und der Wiederbewaldung flächig geschädigter Wälder in Rheinland-Pfalz. Die detaillierten Ergebnisse der Waldzustandserhebung werden mit dem Bericht auf den Internetseiten des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität sowie von Landesforsten Rheinland-Pfalz veröffentlicht. Zudem wird der Bericht dem Landtag zugeleitet. Der Waldzustandsbericht kommt zu dem Ergebnis, dass das festgestellte Schadniveau über alle Waldflächen von Rheinland-Pfalz, alle Baumarten und Altersstufen hinweg nicht nur das sehr hohe Niveau der Vorjahre hält, sondern sogar den im Jahr 2020 erreichten Höchststand überschreitet. Unsere Wälder leiden dauerhaft unter Dürrejahren infolge des Klimawandels.

Waldzustandsbericht 2023

Bericht des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz

Waldzustandsbericht 2022

Bericht des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz

Waldzustandsbericht 2025

Bericht des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz

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