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Arten und Lebensräume

Berlin verfügt über eine hohe Vielfalt an Arten und Lebensräumen. Hierzu gehören Relikte der ursprünglichen Naturlandschaft, wie Wälder, Moore und naturnahe Flüsse, der historischen Kulturlandschaft, wie Wiesen und Magerrasen sowie auch typisch urbane Lebensräume, wie Parkanlagen und Stadtbrachen. Selbst Gebäude können bestimmte Lebensraumfunktionen haben. Diese vielfältige Ausstattung ist eine wesentliche Voraussetzung für Berlins biologische Vielfalt. Weitere Anstrengungen sind erforderlich, um diese Lebensräume zu stärken und dem Artenverlust entgegenzuwirken. Spezielle Maßnahmen und Programme richten sich an die Bedürfnisse einzelner Artengruppen, wie Fledermäuse, Amphibien, Vögel oder Insekten. Bild: Klemens Steiof Vögel und Glas Wer biologische Vielfalt fördern will, muss auch Bauten und andere Elemente der Stadt in den Blick nehmen. Sie können Vielfalt fördern oder hemmen. Glasfassaden sind für viele Vögel eine große Gefahr. Wer vogelfreundliches Glas verwendet, schaltet diese Todesfalle aus. Vögel und Glas Weitere Informationen Bild: Fischereiamt Berlin Was tun gegen invasive gebietsfremde Arten? Die biologische Vielfalt Berlins ist ständig im Fluss – auch, weil immer wieder bislang nicht heimische Arten dazukommen. Einige von ihnen sind invasiv: Sie gefährden die heimische Flora und Fauna. Die Senatsverwaltung überwacht ihre Ausbreitung und steuert wo nötig gegen. Was tun gegen invasive gebietsfremde Arten? Weitere Informationen Bild: SenMVKU Artenhilfsprogramm Fledermäuse Was Fledermäuse angeht, ist Berlin die Hauptstadt Europas. Seit mehr als 30 Jahren zählt die Stadt in einem Artenhilfsprogramm, wie viele hier überwintern. Die Zahl steigt – nicht zuletzt, weil wichtige Winterquartiere eigens für die streng geschützten Tiere hergerichtet wurden. Artenhilfsprogramm Fledermäuse Weitere Informationen Bild: Christo Libuda (Lichtschwärmer) Teile von Natur und Landschaft sichern Beträchtliche Teile Berlins stehen unter Schutz. Dadurch bleiben Lebensräume seltener Tiere und Pflanzen erhalten und können sich weiterentwickeln. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Schutzgebieten. Teile von Natur und Landschaft sichern Weitere Informationen Bild: Christo Libuda (Lichtschwärmer) Berliner Biotopverbund Erst der Austausch zwischen Populationen sichert die biologische Vielfalt. Das ist ein Grund, warum Berlin so viel unternimmt, um Biotope zu vernetzen. Die anderen: Tiere können im wachsenden Biotopverbund leichter zwischen ihren Quartieren wandern, sich ausbreiten und neue Lebensräume erobern. Berliner Biotopverbund Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Mischwaldprogramm Berlins Wälder sind Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen und ein Ort, an dem wir Menschen uns erholen. Damit das auf lange Sicht so bleibt, baut Berlin seine Wälder Schritt für Schritt zum Mischwald um. Mischwald ist widerstandsfähiger und kommt besser mit dem Klimawandel zurecht. Mischwaldprogramm Weitere Informationen Bild: Carsten Fischer / Naturfotografie Naturnahe Waldbewirtschaftung Wie man einen Wald bewirtschaftet, ist entscheidend für seine Artenvielfalt. Die Berliner Forsten bewirtschaften die Wälder der Stadt naturnah: Holz wird nachhaltig verwertet, natürliche Prozesse werden gefördert. Ergebnis sind gesunde und strukturreiche Wälder, in denen man Natur erleben kann. Naturnahe Waldbewirtschaftung Weitere Informationen Bild: Christo Libuda (Lichtschwärmer) Kleingewässer – Blaue Perlen für Berlin Pfuhle, Gräben und Teiche sind artenreiche Biotope. In Berlin fördert das Programm „Blaue Perlen für Berlin“ ihre ökologische Aufwertung. Das Programm fokussiert Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft auf diese kleinen Gewässer. Kleingewässer – Blaue Perlen für Berlin Weitere Informationen Bild: Forstamt Pankow / Detlef Schwarz Wasser in die Landschaft! Trockenheit macht Mensch und Natur zu schaffen. Im Klimawandel nimmt sie zu. Berlin geht deshalb neue Wege, um den Wasserkreislauf zu verbessern: Regenwasser und gereinigtes Abwasser sind wertvolle Ressourcen – und können den Wasserhaushalt der Landschaft stabilisieren. Wasser in die Landschaft! Weitere Informationen Bild: Justus Meißner/Stiftung Naturschutz Berlin Kompensation von CO₂-Immissionen bei Dienstflügen - "Klimaschutzabgabe" für Moore Berlins Moore sind Lebensraum seltener und hoch spezialisierter Tier- und Pflanzenarten. Deshalb renaturiert sie die Stiftung Naturschutz nach und nach – mit Geldern aus der Klimaschutzabgabe der Berliner Behörden. Kompensation von CO₂-Immissionen bei Dienstflügen - "Klimaschutzabgabe" für Moore Weitere Informationen Bild: SenMVKU / Doron Wohlfeld Berlins Gewässer: klares Wasser, naturnahe Ufer Berlins ausgedehnte Gewässerlandschaften sind ein Schatz für die biologische Vielfalt. Deshalb tut die Stadt alles, um die Wasserqualität immer weiter zu verbessern und naturnahe Ufer zu erhalten und zu entwickeln. Berlins Gewässer: klares Wasser, naturnahe Ufer Weitere Informationen

Wandern entlang der Landschaftsachsen Hamburg

Hamburgs zwölf Landschaftsachsen entdecken: Vielseitig und spannend – so führen die zwölf Landschaftsachsen durch das Grüne Netz Hamburg. Sie folgen Flüssen, verlaufen durch beliebte Parks, kleine Naturparadiese, bunte Quartiere und auch einige rauhe Ecken Hamburgs. Darüber hinaus halten sie viele Überraschungen bereit! Diese Wanderkarte lädt Sie ein, die Landschaftsachsen kennenzulernen und vielleicht auch Ihre eigene Nachbarschaft neu zu entdecken. Die dargestellten Routen verlaufen über bestehende Wege. Hier und da sollten Sie sich dennoch auf ein kleines Abenteuer einlassen, denn manchmal wird es ein wenig eng oder etwas steiler. Nicht immer führen die Routen durchs Grüne – gelegentlich finden Sie sich an Straßen, in Wohn- oder Gewerbegebieten wieder oder müssen eine Barriere überwinden. Doch auf allen Strecken erreichen Sie am Ende den 2. Grünen Ring und die Freizeitroute 11, die einmal um die Stadt führt. Jenseits des 2. Grünen Rings warten unterschiedliche Landschaftsräume, die bis an die Landesgrenze führen. Wenn Sie lieber mit dem Rad unterwegs sind, beachten Sie bitte, dass das Radfahren auf den dargestellten Routen nicht überall möglich oder zulässig ist. Nehmen Sie bitte Rücksicht! Die Wanderkarte im pdf-Format und weitere Informationen zum Grünen Netz finden Sie unter www.hamburg.de/gruenes-netz. Für eine kostenfreie Zusendung der Karte und weiterer Infomaterialien: publikationen@bukea.hamburg.de

Lehrpfade

Die Karte stellt alle Lehrpfade auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Dresden dar. Die Lehrpfade haben als Markierung einen grünen diagonalen Strich, der Hochwasserlehrpfad einen blauen und der Archeao-Pfad einen dunkelroten Strich. Die Markierungen und Farben in der Karte sind die gleichen, die der Wanderer vor Ort findet. Neben der Darstellung des Wegeverlaufs in der Karte, hat jeder Weg eine Beschreibung mit ein bis zwei Fotos (PDF-Format). Quellen: Die Erfassung der Wege erfolgte auf der Grundlage des Straßenknotennetzes. Die Karte soll dazu dienen, dass Bürger, die im Stadtgebiet zum Wandern gehen wollen, Informationen erhalten. Da nicht alle Stadteilwege und Erlebnispfade markiert sind, empfiehlt es sich den Ausschnitt auszudrucken. Die Daten sind für eine Anwendung im Maßstabsbereich 1 : 5000 geeignet.

WMS Wandern entlang der Landschaftsachsen Hamburg

Web Map Service (WMS) zum Thema Wandern entlang der Landschaftsachsen in Hamburg. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.

Verkehr_WFS - Premiumwanderwege - OGC API Features

Der Kartendienst (WFS-Gruppe) stellt ausgewählte Geodaten aus dem Bereich Verkehr dar.:Mit GPS (Global Positioning System) aufgenommene, zertifizierte Wanderwege mit guter Beschilderung und abwechslungsreichen Natureindrücken (Quelle: Tourismuszentrale des Saarlandes).

Wanderwege Chemnitz

Grafische Darstellung der Wanderwege im Stadtgebiet von Chemnitz

Wandwege Chemnitz (WMS)

Grafische Darstellung der Wanderwege im Stadtgebiet von Chemnitz

Umweltvertraeglicher Nahverkehr im Landkreis Calw

Der Landkreis Calw ist traditionell gepraegt vom Kur- und Ferientourismus und steht in juengster Zeit unter starkem Naherholungsdruck aus dem Verdichtungsraum Stuttgart. Das oestliche Kreisgebiet entwickelt sich zunehmend zum Wohngebiet fuer den Verdichtungsraum. Untersuchungen im Landkreis zeigten, dass der Individualverkehr die groessten Belastungen fuer Natur und Umwelt in den Bereichen Fremdenverkehr und Naherholung hervorbringt. Deshalb wurden konkrete Massnahmen zur Verbesserung der Schadstoffsituation im Verkehrsbereich angesetzt. Ein Nahverkehrssystem, das den Individualverkehr tatsaechlich einschraenken kann, muss nicht nur Befoerderungsmoeglichkeiten anbieten, sondern muss fuer die Nutzer so attraktiv sein, dass sie zum Umsteigen auf oeffentliche Verkehre motiviert werden. Die OEPNV-Planung der Kommunalentwicklung fuer den Landkreis Calw kombiniert drei Elemente: 1. Werktagsverkehre, die fuer alle Lebensbereiche (Arbeit, Freizeit, Ausbildung, Versorgung) nutzbar sind (Liniennetz, Tarifsystem, Verkehrsgemeinschaft). 2. Freizeitverkehre, die gleichzeitig neue Freizeitaktivitaeten eroeffnen (Wandern, Skiwandern mit dem Bus, Strecken statt Rundwege, themenorientierte Wanderungen). 3. Begleitmassnahmen im Bereich Haltestellenumfeld und Ortsbildgestaltung.

PHILEAS (Untersuchung des Transport aus dem asiatischen Sommermonsun in hohe Breiten)

PHILEAS (Probing high latitude export of air from the Asian summer monsoon)Die asiatische Sommermonsun Antizyklone (AMA) während des Nordsommers wird als ein Haupttransportweg in die obere Troposphäre / untere Stratosphäre (UTLS) für troposphärische Luftmassen, die viel H2O und Aerosolvorläufergase und Verschmutzung enthalten, gesehen. Neuere Beobachtungen zeigen eine große Bedeutung des Transports von Ammoniumnitrat durch die AMA für das Aerosolbudget und die asiatische Tropopausenaerosolschicht (ATAL), wahrscheinlich auch mit Konsequenzen für die Zirrenbildung.Neuere flugzeuggetragene Messkampagnen konnten die Zusammensetzung und Aerosolgehalt im Inneren der AMA charakterisieren oder werden in unmittelbarer Nähe Messungen erheben. Im Gegensatz dazu wurde der Einfluss von monsungeprägten Luftmassen auf die Gesamtzusammensetzung der nördlichen untersten Stratosphäre, z.B. bei HALO Mesungen nachgewiesen. Allerdings gibt es bisher keine Studie, die den Übergang der AMA Luftmassen in die extratropische unterste Stratosphäre (LMS) und die Konsequenzen für Aerosolprozessierung und Zusammensetzung zeigt. Im Rahmen der früheren HALO Missionen TACTS/ESMVal und WISE hat sich gezeigt, dass der nördliche Zentralpazifik eine Schlüsselregion für diesen Übergang ist.Beobachtungen und Modelldaten zeigen eine besondere Bedeutung des sogenannten ‘eddy-sheddings‘ für die Befeuchtung der nördlichen UTLS an. Diese Eddies stellen isolierte dynamische Anomalien dar, die sich von der AMA gelöst haben und mit der Hintergrundströmung in der Atmosphäre zu zirkulieren beginnen. Die chemische Zusammensetzung der Eddies ist zunächst isoliert von ihrer Umgebung. Dynamische und diabatische Prozesse erodieren jedoch diese Anomalien und führen zu einer allmählichen Vermischung mit dem stratosphärischen Hintergrund.Weitere Transportpfade beeinflussen die Zusammensetzung der UTLS über dem Pazifik im Sommer: i) quasi-horizontales Mischen über den Subtropenjet ii) konvektiver Eintrag tropischer Taifune, die in die Extratropen wandern können iii) Wettersysteme der mittleren Breiten. Bei PHILEAS ist geplant, die relative Bedeutung verschiedener Prozesse für die Gasphasen und Aerosolzusammensetzung der UTLS zu untersuchen. Dabei soll insbesondere die dynamische und chemische Entwicklung ehemaliger AMA Filamente untersucht werden, die sich von der AMA abgespalten haben und über dem Pazifik aus der Troposphäre in die Stratosphäre übergehen.Insgesamt ergeben sich drei Hauptthemen, die die PHILEAS Mission motivieren:1) Welche Haupttransportpfade, Zeitskalen und Prozesse dominieren den Transport aus der AMA in die unterste Stratosphäre?2) Wie entwickeln sich Zusammensetzung der Gasphase und der Aerosole während des Transports speziell durch die 'shed eddies'?3) Welche Bedeutung hat der Prozess der Wirbelablösung für das globale Budget der UTLS speziell von H2O und infrarot-aktiven Substanzen?

Förderratgeber Biotopverbund: Ein Meilenstein für die niedersächsische Naturschutzpraxis

Der Erhalt der biologischen Vielfalt in Niedersachsen steht vor einer zentralen Herausforderung: Lebensräume für Tiere und Pflanzen sollen von isolierten Inseln in der intensiv genutzten Kulturlandschaft zu verbundenen Lebensräumen zusammenwachsen. Viele Tier- und Pflanzenarten sind auf ein reich strukturiertes Landschaftsmosaik angewiesen, das Wanderungsbewegungen ermöglicht, um ausreichend Nahrung, Schutz und Fortpflanzungsstätten zu finden. Um ein funktionales Netz ökologischer Wechselbeziehungen zu schaffen, hat der NLWKN 2025 den neuen Förderratgeber Biotopverbund veröffentlicht. Der Erhalt der biologischen Vielfalt in Niedersachsen steht vor einer zentralen Herausforderung: Lebensräume für Tiere und Pflanzen sollen von isolierten Inseln in der intensiv genutzten Kulturlandschaft zu verbundenen Lebensräumen zusammenwachsen. Viele Tier- und Pflanzenarten sind auf ein reich strukturiertes Landschaftsmosaik angewiesen, das Wanderungsbewegungen ermöglicht, um ausreichend Nahrung, Schutz und Fortpflanzungsstätten zu finden. Um ein funktionales Netz ökologischer Wechselbeziehungen zu schaffen, hat der NLWKN 2025 den neuen Förderratgeber Biotopverbund veröffentlicht. Der Ratgeber bündelt Informationen, stellt Finanzierungsmöglichkeiten vor und dient als praktisches Handwerkszeug für die Umsetzung von Vernetzungsmaßnahmen. Damit unterstützt er die Akteure vor Ort – Naturschutzbehörden, Landschaftspflegeverbände, Naturschutzstationen und Flächenbewirtschafter – bei dieser komplexen Aufgabe. Der Aufbau eines landesweiten Biotopverbunds ist eine der zentralen Aufgaben des Naturschutzes in Niedersachsen, um der Zerschneidung von Lebensräumen entgegenzuwirken und die Biodiversität langfristig zu sichern. Er ist ein wesentlicher Bestandteil des Niedersächsischen Wegs. Strategisches Werkzeug für die Praxis Strategisches Werkzeug für die Praxis Die Herstellung des Biotopverbunds ist zudem ein gesetzlicher Kernauftrag des Naturschutzes. Ziel ist es, Komponenten eines Biotopverbunds wie zum Beispiel Kernflächen, Trittsteine und Verbindungselemente so zu vernetzen, dass Wanderbewegungen und genetischer Austausch von Arten wieder möglich werden. Doch die Umsetzung vor Ort scheitert oft an der Komplexität der Finanzierung und Planung. Hier setzt der neue Ratgeber an: Er bündelt erstmals systematisch die vielfältigen Fördermöglichkeiten, die für die Anlage und Pflege von Lebensräumen und Verbundelementen in Niedersachsen zur Verfügung stehen. Kernflächen sind große, ungestörte Flächen wie beispielsweise Naturschutzgebiete, wo Tiere und Pflanzen in Ruhe leben können. In diesen Gebieten gibt es viele verschiedene Arten und gute Lebensbedingungen. Sie sind wichtig, weil sie den Tieren einen sicheren Ort bieten, um sich zu vermehren und Nahrung zu finden. Trittsteine sind strukturreiche Flächen oder Gebiete, die zwischen größeren Lebensräumen liegen. Sie bieten Arten einen wichtigen Lebensraum, sind aber zu klein, um diese dauerhaft zu bewohnen. Auf den Wanderungen stellen Trittsteine wie kleine Gehölzgruppen oder naturnahe Seen einen wichtigen Zwischenstopp dar. Verbindungsflächen sind Flächen, die verschiedene Lebensräume miteinander verbinden. Sie können zum Beispiel aus Hecken, Ufersäumen an Fließgewässern oder Wald- und Wegrändern bestehen. Verbindungsflächen sind wichtig, weil sie den Tieren einen geschützten Weg bieten, um zwischen den Lebensräumen zu wandern. So können sie Nahrung finden und sich fortpflanzen. Der vom NLWKN erarbeitete Ratgeber vermittelt einen umfassenden Überblick über die rechtlichen Hintergründe und fachlichen Erfordernisse des Biotopverbunds. Das Werk richtet sich an alle, die Projekte planen oder umsetzen wollen. Schwerpunkte sind: Ziel des Ratgebers ist es, die Hemmschwellen für die Umsetzung konkreter Projekte zu senken und die Vernetzung von Lebensräumen – insbesondere in der Agrarlandschaft – zu beschleunigen. Enge Kooperation mit der Niedersächsischen Naturschutzakademie (NNA) Enge Kooperation mit der Niedersächsischen Naturschutzakademie (NNA) Die Vorstellung des Förderratgebers erfolgte in enger Kooperation mit der Niedersächsischen Naturschutzakademie (NNA) in Schneverdingen, die seine Vorstellung bei Fachpublikum im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen ermöglichte. Die Resonanz unterstrich den hohen Informationsbedarf. Die NNA als zentrale Bildungseinrichtung für Naturschutz in Niedersachsen bietet hierfür den idealen Rahmen, um den Wissenstransfer in die Praxis zu gewährleisten und die Vernetzung der Akteure zu fördern. Biotopverbund ist ein aktives Instrument für eine resiliente Natur Biotopverbund ist ein aktives Instrument für eine resiliente Natur Mit dem „Förderratgeber Biotopverbund“ hat der NLWKN ein Werkzeug geschaffen, das wesentlich zur erfolgreichen Umsetzung der Naturschutzziele beitragen kann. Biotopverbund ist kein Selbstzweck, sondern ein aktives Instrument für eine resilientere Landschaft. Der Ratgeber ist als lebendes Dokument konzipiert und wird kontinuierlich an neue fachliche Erkenntnisse und Förderbedingungen angepasst. Er steht als Download auf der Internetseite des NLWKN ( Förderratgeber Biotopverbund | Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz ) zur Verfügung und bildet eine fundierte Basis für die Herausforderungen der kommenden Jahre. Durch Hecken und Alleen orientieren sich Arten wie Fledermäuse in der Landschaft. Die Wild-katze kann sich hier unentdeckt bewegen. Ganz nebenbei bieten sie (Teil-)Lebensräume für Insekten, Vögel und andere Arten. (Foto: Zietz, NLWKN) Arten müssen wandern, um Teillebensräume zu erreichen. (Grafik: Jenny Thalheim)

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