PHILEAS (Probing high latitude export of air from the Asian summer monsoon)Die asiatische Sommermonsun Antizyklone (AMA) während des Nordsommers wird als ein Haupttransportweg in die obere Troposphäre / untere Stratosphäre (UTLS) für troposphärische Luftmassen, die viel H2O und Aerosolvorläufergase und Verschmutzung enthalten, gesehen. Neuere Beobachtungen zeigen eine große Bedeutung des Transports von Ammoniumnitrat durch die AMA für das Aerosolbudget und die asiatische Tropopausenaerosolschicht (ATAL), wahrscheinlich auch mit Konsequenzen für die Zirrenbildung.Neuere flugzeuggetragene Messkampagnen konnten die Zusammensetzung und Aerosolgehalt im Inneren der AMA charakterisieren oder werden in unmittelbarer Nähe Messungen erheben. Im Gegensatz dazu wurde der Einfluss von monsungeprägten Luftmassen auf die Gesamtzusammensetzung der nördlichen untersten Stratosphäre, z.B. bei HALO Mesungen nachgewiesen. Allerdings gibt es bisher keine Studie, die den Übergang der AMA Luftmassen in die extratropische unterste Stratosphäre (LMS) und die Konsequenzen für Aerosolprozessierung und Zusammensetzung zeigt. Im Rahmen der früheren HALO Missionen TACTS/ESMVal und WISE hat sich gezeigt, dass der nördliche Zentralpazifik eine Schlüsselregion für diesen Übergang ist.Beobachtungen und Modelldaten zeigen eine besondere Bedeutung des sogenannten ‘eddy-sheddings‘ für die Befeuchtung der nördlichen UTLS an. Diese Eddies stellen isolierte dynamische Anomalien dar, die sich von der AMA gelöst haben und mit der Hintergrundströmung in der Atmosphäre zu zirkulieren beginnen. Die chemische Zusammensetzung der Eddies ist zunächst isoliert von ihrer Umgebung. Dynamische und diabatische Prozesse erodieren jedoch diese Anomalien und führen zu einer allmählichen Vermischung mit dem stratosphärischen Hintergrund.Weitere Transportpfade beeinflussen die Zusammensetzung der UTLS über dem Pazifik im Sommer: i) quasi-horizontales Mischen über den Subtropenjet ii) konvektiver Eintrag tropischer Taifune, die in die Extratropen wandern können iii) Wettersysteme der mittleren Breiten. Bei PHILEAS ist geplant, die relative Bedeutung verschiedener Prozesse für die Gasphasen und Aerosolzusammensetzung der UTLS zu untersuchen. Dabei soll insbesondere die dynamische und chemische Entwicklung ehemaliger AMA Filamente untersucht werden, die sich von der AMA abgespalten haben und über dem Pazifik aus der Troposphäre in die Stratosphäre übergehen.Insgesamt ergeben sich drei Hauptthemen, die die PHILEAS Mission motivieren:1) Welche Haupttransportpfade, Zeitskalen und Prozesse dominieren den Transport aus der AMA in die unterste Stratosphäre?2) Wie entwickeln sich Zusammensetzung der Gasphase und der Aerosole während des Transports speziell durch die 'shed eddies'?3) Welche Bedeutung hat der Prozess der Wirbelablösung für das globale Budget der UTLS speziell von H2O und infrarot-aktiven Substanzen?
Die frei fließenden und staugeregelten Flüsse unter den Bundeswasserstraßen sind für die Fische wichtige Verbindungsgewässer zwischen den Habitaten im Meer und an den Flussoberläufen. Fische, die große Distanzen zurücklegen, orientieren sich an der Hauptströmung und werden deshalb an Staustufen entweder zum Kraftwerk oder zum Wehr geleitet. Dort gibt es keine Möglichkeit mehr, aufwärts zu wandern, wenn nicht in der Nähe der Wehr- oder Kraftwerksabströmung eine funktionierende Fischaufstiegsanlage vorhanden ist. Da Schiffsschleusen keine kontinuierliche Leitströmung erzeugen, werden sie von den Fischarten, die der Hauptströmung folgend lange Distanzen zurücklegen, nicht gefunden. Arten, die auf ihrer Wanderung nicht der Hauptströmung folgen, können auf- oder abwandern, wenn sie eine offene Schleusenkammer vorfinden. Flussabwärts: Fische vor Kraftwerken schützen und vorbeileiten: An Staustufen ohne Wasserkraftanlagen ist die abwärts gerichtete Wanderung über ein Wehr hinweg in der Regel unproblematisch. Voraussetzung: Das Wehr ist in Betrieb, die Fallhöhe beträgt nicht mehr als 13 Meter und im Tosbecken ist eine Wassertiefe von mindestens 0,90 Metern vorhanden. Dagegen können bei Abwanderung durch eine Kraftwerksturbine leichte bis tödliche Verletzungen auftreten. Diese turbinenbedingte Mortalität ist von der Fischart und der Körperlänge der Tiere sowie von Turbinentyp und -größe, der Fallhöhe und den jeweiligen Betriebsbedingungen abhängig. Um hier einen gefahrlosen Fischabstieg zu gewährleisten, sind die Betreiber von Wasserkraftanlagen nach Wasserhaushaltsgesetz verpflichtet, die Wasserkraftanlagen mit geeigneten Maßnahmen zum Schutz der Fischpopulation (z. B. mit Feinrechen und einem Bypass am Kraftwerk vorbei ins Unterwasser) aus- bzw. nachzurüsten. Flussaufwärts: Hier helfen nur Fischaufstiege: Verschiedene Untersuchungen der Durchgängigkeit an Rhein, Mosel, Main, Neckar, Weser, Elbe und Donau haben gezeigt, dass zwar ein großer Teil der Staustufen mit Fischaufstiegsanlagen ausgestattet ist, diese für die aufstiegswilligen Fische jedoch schwer zu finden oder zu passieren sind. Im Mai 2009 stimmten die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) und die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS heute: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, BMVI) folgendes Rahmenkonzept für die erforderlichen Arbeiten ab: - Aufstellung fachlicher Grundlagen, insbesondere zu fischökologischen Dringlichkeiten - Fachliche Beratung der WSV sowie Schulungen - Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die Erstellung eines technischen Regelwerks, und - Standardisierung der Anforderungen und Ausführung von Fischaufstiegs-, Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen. (Text gekürzt)
Flussfischgemeinschaften entstehen unter den hoch dynamischen, heterogenen Lebensbedingungen natürlicher Wasserläufe. Die Artenzusammensetzung und -vielfalt solcher Gemeinschaften variiert typischerweise auf verschiedenen Skalen, entlang Höhengradienten oder zwischen Mikrohabitaten, und wird überdies durch die geographische Geschichte des Lebensraumes beeinflusst. Die Community-Assembly Theorie bietet integrative Ansätze zur Erklärung grundlegender Prozesse, die zur Koexistenz von Arten führen; der derzeitige Wissensstand über die-Mechanismen, die der Koexistenz von Arten in komplexen tropischen Fischfaunen zugrunde liegen, ist allerdings sehr lückenhaft. Die Flussfischfauna der indonesischen Insel Sulawesi ist ein sehr geeignetes Modell, um aktuelle Hypothesen zur Koexistenz in solchen Artengemeinschaften zu untersuchen. Die Geschichte der Fauna Sulawesis ist durch die räumliche Isolation von benachbarten Faunen geprägt, und die Topographie der Insel weist zahlreiche kleinere Flusssysteme mit artenreichen Flussfischgemeinschaften auf. Diese umfassen sowohl obligate Süßwasserfische, als auch Arten mit marinen Stadien, bis hin zu Arten, die zwischen Süßwasser und Meer wandern. Aktuelle Fortschritte in der Paläo-Geographie der Insel deuten an, dass Sulawesi aus alten Paläo-Inseln und jüngeren Expansionsgebieten besteht. Das hier beantragte Projekt nutzt die vorhandenen natürlichen Replikate der küstennahen Flussfischgemeinschaften auf den vormals getrennten Inselteilen. Übergeordnetes Ziel ist es, zentrale Prozesse zu verstehen, die der Koexistenz in komplexen Flussfischgemeinschaften zugrunde liegen. Zwei zentrale Hypothesen sollen dazu beitragen, diese Prozesse zu analysieren: (i) Die Entwicklung von Flussfischgemeinschaften wird maßgeblich durch Umweltfilter und räumliche Isolation geprägt; (ii) Funktionelle Eigenschaften ermöglichen die lokale Koexistenz von Arten, und variieren entlang von Umweltgradienten. Um diese Hypothesen zu testen, werden Fische und Daten zu deren Habitatnutzung an einer Gesamtzahl von 63 Flussstrecken gesammelt. Die Beprobung wird dabei signifikante Höhengradienten und eine Vielzahl von Habitaten auf den größten Paläo-Inseln, sowie den daran anschließenden Expansionsbereichen abdecken. Die Habitatnutzung wird dabei durch Punkt-Abundanz-Befischung quantifiziert, ergänzt durch komplementäre Untersuchungen der funktionellen Eigenschaften, der trophischen Nischen, sowie der phylogenetischen Diversität. Zusammengenommen werden die so erhobenen Daten detaillierte Rückschlüsse auf die entscheidenden Prozesse erlauben, die komplexe Fischgemeinschaften formen, am Beispiel einer größeren tropischen Insel.
Die Berliner Wälder sind vielfältig. Sie bieten Entspannung und Ruhe, aber auch Erlebnis und Aktivitäten für Jung und Alt – rund um die Uhr geöffnet bei freiem Eintritt! Bild: Rainer Keuenhof Veranstaltungen Frühlingsfest, Brennholztag, Weihnachtsmarkt und mehr: Wir, die Berliner Forsten, laden Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein. Ob im Grunewald, Köpenicker, Pankower oder Tegeler Forst, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Waldspielplätze Ein Ausflug in den Wald tut der ganzen Familie gut: Die Eltern können sich vom Großstadtlärm erholen, während sich die Kinder in der Natur austoben. Eine Karte zeigt die Lage der 14 tollen Spielplätze in Berlin. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Reiten Die Berliner Forsten bieten in den großen Waldgebieten der Stadt ein umfangreiches Reitwegenetz an. Auf etwa 250 km Gesamtlänge werden die vielfältigen Waldlandschaften der Stadt zum Erlebnis. Weitere Informationen Bild: ARochau - Fotolia.com Hundeauslauf im Wald Die 12 Hundeauslaufgebiete im Wald – die ältesten bestehen seit mehr als 70 Jahren – werden intensiv genutzt. Auf insgesamt etwa 1.220 Hektar Fläche können Hunde frei umherlaufen – ein Angebot, das in ähnlicher Weise in keiner deutschen oder europäischen Stadt existiert. Weitere Informationen Bild: Rainer Keuenhof Gesundheitspfad Fit im Forst (FiF) Das neue Sportangebot im Grunewald: Im Revier Dachsberg in Dahlem erwartet Sie der von den Berliner Forsten und dem Sport-Gesundheitspark Berlin e. V. konzipierte Gesundheitspfad FiF – Fit im Forst. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Harzungspfad Stolpe Wandern Sie durch die Zeit und erleben Sie die Geschichte der Harzung im Revier Stolpe. Acht Stationen, zusätzliche Infotafeln und Videos vermitteln allerhand Wissenswertes und Spannendes rund um das Thema Harz. Weitere Informationen Bild: Rainer Keuenhof Erlebnisweg Müggelberge Teufelssee Auf einem rund drei Kilometer langen Rundweg im Herzen Köpenicks bietet der Erlebnisweg 36 interaktive Stationen. Die vier Themenrouten – Wald, Wasser, Klima und Geschichte – laden dazu ein, Natur neu zu entdecken. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Wald. Berlin. Klima. – Die Ausstellung im Wald Die Ausstellung informiert über die Zusammenhänge zwischen Klima, Wald und deren Bedeutung für die Großstadt Berlin. Entlang eines ca. 4 km langen Rundweges werden an 11 Informationsinseln zahlreiche Themen zur Anpassung der Berliner Wälder an den Klimawandel inszeniert. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Waldlehrpfad Hermsdorf Im Nordwesten Berlins liegt der Waldlehrpfad Hermsdorf. Während des 2,5 km langen Rundwegs gibt es viele interessante Fakten über den Wald und seine Bewohner zu entdecken. Der Weg führt vom Wildgehege durch den Hermsdorfer Wald. Weitere Informationen Bild: Lucie Behrens Schönower Heide Das Wildtierbeweidungsprojekt Schönower Heide bietet neben der Beobachtung von Dam-, Rot- und Muffelwild Einblicke in eine von Heide geprägte Landschaft. Drei Rundwanderwege mit zahlreichen Informations- und Schautafeln führen durch das Gebiet. Weitere Informationen Bild: Dagmar Schwelle Wanderwege – Auf Försters Wegen Die Tipps sollen Ihnen die Möglichkeit geben, auch einmal Wanderungen oder Spaziergänge in Bereichen der Berliner Wälder zu unternehmen, die Ihnen vielleicht noch nicht so vertraut sind. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten, D. Schwarz Der Hobrechtswald Auf den ehemaligen Rieselfeldern Hobrechtsfelde im Nordosten Berlins entwickelt sich eine neue Erholungslandschaft. Durch das Gelände führen viele Wander-, Rad- und Reitwege. Infotafeln und Audioguides informieren über Geschichte und Landschaft. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Waldspaziergang Havelhöhenweg Der Havelhöhenweg führt am Steilufer der Havel entlang, von der Heerstraße im Norden bis zum Strandbad Wannsee im Süden. Über Wasser, Wissen und Wald gibt es am Wegesrand einiges zu sehen und zu entdecken. Weitere Informationen
Die Karte stellt alle Lehrpfade auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Dresden dar. Die Lehrpfade haben als Markierung einen grünen diagonalen Strich, der Hochwasserlehrpfad einen blauen und der Archeao-Pfad einen dunkelroten Strich. Die Markierungen und Farben in der Karte sind die gleichen, die der Wanderer vor Ort findet. Neben der Darstellung des Wegeverlaufs in der Karte, hat jeder Weg eine Beschreibung mit ein bis zwei Fotos (PDF-Format). Quellen: Die Erfassung der Wege erfolgte auf der Grundlage des Straßenknotennetzes. Die Karte soll dazu dienen, dass Bürger, die im Stadtgebiet zum Wandern gehen wollen, Informationen erhalten. Da nicht alle Stadteilwege und Erlebnispfade markiert sind, empfiehlt es sich den Ausschnitt auszudrucken. Die Daten sind für eine Anwendung im Maßstabsbereich 1 : 5000 geeignet.
Die Karte stellt alle Infotafeln der Lehrpfade und Wanderwege auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Dresden dar. Neben dem Standort der Tafeln/Stelen in der Karte, wird jede Tafel/Stele durch ein Foto dargestellt. Die Karte soll dazu dienen, dass Bürger, die im Stadtgebiet zum Wandern gehen wollen, Informationen erhalten. Da nicht alle Stadteilwege und Erlebnispfade markiert sind, empfiehlt es sich den Ausschnitt auszudrucken. Die Daten sind für eine Anwendung im Maßstabsbereich 1 : 5000 geeignet.
Die Karte stellt alle Themenwanderwege auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Dresden dar. Die Markierungen und Farben in der Karte sind die gleichen, die der Wanderer vor Ort findet. Neben der Darstellung des Wegeverlaufs in der Karte, hat jeder Weg eine Beschreibung mit ein bis zwei Fotos (PDF-Format). Quellen: Die Erfassung der Wege erfolgte auf der Grundlage des Straßenknotennetzes Die Karte soll dazu dienen, dass Bürger, die im Stadtgebiet zum Wandern gehen wollen, Informationen erhalten. Da nicht alle Stadteilwege und Erlebnispfade markiert sind, empfiehlt es sich den Ausschnitt auszudrucken. Die Daten sind für eine Anwendung im Maßstabsbereich 1 : 5000 geeignet.
Die Karte stellt alle Stadtteilwege auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Dresden dar. Die Markierungen und Farben in der Karte sind die gleichen, die der Wanderer vor Ort findet. Einige Stadtteilwege besitzen keine Wegmarkierung. Neben der Darstellung des Wegeverlaufs in der Karte, hat jeder Weg eine Beschreibung mit ein bis zwei Fotos (PDF-Format). Quellen: Die Erfassung der Wege erfolgte auf der Grundlage des Straßenknotennetzes. Die Karte soll dazu dienen, dass Bürger, die im Stadtgebiet zum Wandern gehen wollen, Informationen erhalten. Da nicht alle Stadteilwege und Erlebnispfade markiert sind, empfiehlt es sich den Ausschnitt auszudrucken. Die Daten sind für eine Anwendung im Maßstabsbereich 1 : 5000 geeignet.
Landwirtschafts- und Umweltministerin Christine Schneider beim länderübergreifenden Maifischbesatz mit Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg in Wiesbaden-Biebrich. Gemeinsam mit zwei Wiesbadener Schulklassen haben die rheinland-pfälzische Landwirtschafts- und Umweltministerin Christine Schneider, Hessens Landwirtschaftsminister Ingmar Jung, Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen und Ministerialdirektorin Isabel Kling aus Baden-Württemberg am Freitag 50.000 Maifischlarven im Rhein bei Wiesbaden-Biebrich ausgesetzt. Insgesamt werden rund um den offiziellen Termin zum Maifischbesatz sogar etwa 700.000 Larven in den Rhein entlassen. Der Maifischbesatz findet traditionell wechselnd in den Ländern statt und fördert die Wiederansiedlung des Maifischs im Rhein. Christine Schneider, Landwirtschafts- und Umweltministerin in Rheinland-Pfalz, betont: „Der Erhalt der Artenvielfalt sichert den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Denn vielfältige Ökosysteme können sich besser anpassen. Der Maifisch zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, unsere Gewässer sauberer zu halten und vielfältige Lebensräume im und am Wasser zu schaffen. Denn pünktlich zum Welt-Wanderfischtag wurden in der Mosel einige erwachsene Maifische gesichtet. Sie sind von der Nordsee über den Rhein dorthin zum Ablaichen gewandert. Das ist eine echte Sensation - denn es zeigt, dass der Besatz mit Jungfischen Erfolg hat. Deshalb freue ich mich sehr, wenn wir hier länderübergreifend handeln, um unsere heimische Natur zu bewahren." „Hessen ist von Beginn an bei dem erfolgreichen Vorhaben dabei, den Maifisch wieder in unsere heimischen Gewässer zu bringen. Unser erneutes Zusammenkommen zeigt: Länderübergreifende Projekte funktionieren, wenn man sie möglichst unbürokratisch ausgestaltet. Mit dem Projekt machen wir auch Natur- und Umweltschutz für Schülerinnen und Schüler greifbar und vermitteln auf ganz praktische Weise, wie wichtig der Schutz unserer Gewässer und der Erhalt von Lebensräumen darin ist“, erklärt Hessens Staatsminister Jung. „Der Maifisch ist ein Symbol für die Rückkehr der biologischen Vielfalt in unsere Kulturlandschaften: Es ist erfreulich, dass diese Art nun wieder regelmäßig den Rhein hinaufwandert und sich dort erfolgreich reproduziert. Diese positive Entwicklung verdanken wir der langjährigen Arbeit im europäischen Artenschutzprojekt entlang des Rheins, in das sich Nordrhein-Westfalen von Beginn an mit großem Einsatz einbringt. Die Wiederansiedlung solcher Wanderfische ist eine generationenübergreifende Aufgabe. Daher ist es mir auch eine besondere Freude, dass Schülerinnen und Schüler tatkräftig mithelfen, für eine neue Generation von Maifischen zu sorgen“, ergänzt die Staatsministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalens, Silke Gorißen. „Baden-Württemberg unterstützt seit zehn Jahren das Maifischprojekt sowohl finanziell mit 20.000 Euro pro Jahr aus als auch mit tatkräftiger Unterstützung durch die Mitglieder des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg und der Fischereiverwaltung des Landes. Denn der Erhalt und die Erhöhung der natürlichen Flora und Fauna und der heimischen Biodiversität muss auch weiterhin eines unserer zentralen Ziele über alle Ländergrenzen hinweg sein und bleiben. Gerade die gefährdeten Wanderfische in unseren großen Strömen und ihren Nebengewässern, wie dem Rheinsystem benötigen weiterhin unsere Unterstützung, damit sie wieder nachhaltig und dauerhaft bei uns heimisch werden können. Unsere bisherigen gemeinsamen länderübergreifenden Bemühungen im Rahmen des Maifischprojekts haben bereits zu ersten Erfolgen geführt, das möchten wir weiter vorantreiben“, sagte Ministerialdirektorin Isabel Kling. Projekt zur Wiederansiedlung seit 2007 Ursprünglich war der Maifisch sehr weit in Westeuropa verbreitet und galt auch als Brotfisch der Fischerei. Aufgrund von Gewässerverschmutzung, der Errichtung von Wanderhindernissen, der Beseitigung bedeutender Laichgebiete und der Überfischung starb der Maifisch Mitte des 20. Jahrhunderts in unseren Gewässern aus. Das Projekt zur Wiederansiedlung der Wanderfischart im Rhein wurde 2007 ins Leben gerufen und bereits in mehreren Phasen durchgeführt. Das Land Hessen ist von Beginn an Projektpartner und hat die aktuelle Phase von 2022 bis 2026 mit insgesamt 125.000 Euro bezuschusst. Das Gesamtbudget für die derzeitige Phase liegt bei ca. 930.000 Euro. Im Rahmen des Maifischprojektes wurden und werden verschiedene Maßnahmen zur Wiederansiedlung des Maifischs im Rhein durchgeführt. Hierzu zählen neben dem Aussetzen von Maifischlarven unterschiedliche wissenschaftliche Begleituntersuchungen die zur Messung der Bestandsentwicklung durchgeführt werden, sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Die am Freitag ausgesetzten Maifischlarven stammen aus der französischen Region Nouvelle-Aquitaine, einer Partnerregion des Landes Hessen. Nach dem Aussetzen der Maifischlarven im Rhein wandern diese im Laufe des Jahres zurück ins Meer. Im Alter von drei bis fünf Jahren wandern die adulten Maifische dann wieder vom Meer aus in die Flüsse zum Laichen hinauf. Der Fortpflanzungskreislauf beginnt von Neuem. Erste Erfolge konnten bei der Wiederansiedlung des Maifischs bereits erreicht werden. So zeigten die Monitoringuntersuchungen, dass sich die Maifische wieder natürlich im Rhein und einigen seiner Zuflüsse vermehren. Die Etablierung einer sich ausschließlich eigenständig erhaltenden Maifischpopulation im Rheinsystem ist jedoch noch nicht erreicht. Damit dies gelingt, müssen die einzelnen Projektmaßnahmen mittelfristig fortgeführt werden. Innerhalb der verschiedenen Projektphasen gab es verschiedene Projektpartner und Projektunterstützer. In der derzeitigen Phase sind am Maifischprojekt folgende Organisationen beteiligt: die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, Landesfischereiverband Baden-Württemberg, Verband Hessischer Fischer, Sportvisserii Nederland (NL), Association MIGADO (F), Alosa-Stiftung, Rheinfischereigenossenschaft NRW und Hochschule Trier/ Umweltcampus Birkenfeld. Das Maifischprojekt wird vom Rheinischen Fischereiverband von 1880 e. V. geleitet und koordiniert. Hintergrund Der Maifisch gehört zur Familie der Heringe und erreicht Größen bis zu 70 Zentimetern bei einem Gewicht von drei bis vier Kilo. Er ernährt sich hauptsächlich von Zooplankton. Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Skandinavien bis Marokko. Auch der Rhein mit seinen Zuflüssen, wie beispielsweise Mosel, Main und Neckar, liegt innerhalb dieses Gebietes. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind die Maifischbestände Europas drastisch zurückgegangen. Neben einigen kleineren Populationen in Portugal findet man die letzten bedeutenden Populationen vorwiegend in den Flüssen an der Westküste Frankreichs.
Hamburgs zwölf Landschaftsachsen entdecken: Vielseitig und spannend – so führen die zwölf Landschaftsachsen durch das Grüne Netz Hamburg. Sie folgen Flüssen, verlaufen durch beliebte Parks, kleine Naturparadiese, bunte Quartiere und auch einige rauhe Ecken Hamburgs. Darüber hinaus halten sie viele Überraschungen bereit! Diese Wanderkarte lädt Sie ein, die Landschaftsachsen kennenzulernen und vielleicht auch Ihre eigene Nachbarschaft neu zu entdecken. Die dargestellten Routen verlaufen über bestehende Wege. Hier und da sollten Sie sich dennoch auf ein kleines Abenteuer einlassen, denn manchmal wird es ein wenig eng oder etwas steiler. Nicht immer führen die Routen durchs Grüne – gelegentlich finden Sie sich an Straßen, in Wohn- oder Gewerbegebieten wieder oder müssen eine Barriere überwinden. Doch auf allen Strecken erreichen Sie am Ende den 2. Grünen Ring und die Freizeitroute 11, die einmal um die Stadt führt. Jenseits des 2. Grünen Rings warten unterschiedliche Landschaftsräume, die bis an die Landesgrenze führen. Wenn Sie lieber mit dem Rad unterwegs sind, beachten Sie bitte, dass das Radfahren auf den dargestellten Routen nicht überall möglich oder zulässig ist. Nehmen Sie bitte Rücksicht! Die Wanderkarte im pdf-Format und weitere Informationen zum Grünen Netz finden Sie unter www.hamburg.de/gruenes-netz. Für eine kostenfreie Zusendung der Karte und weiterer Infomaterialien: publikationen@bukea.hamburg.de
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 103 |
| Europa | 3 |
| Kommune | 13 |
| Land | 227 |
| Weitere | 41 |
| Wissenschaft | 19 |
| Zivilgesellschaft | 9 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1 |
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 62 |
| Hochwertiger Datensatz | 4 |
| Lehrmaterial | 3 |
| Mitmachportal | 2 |
| Text | 152 |
| Umweltprüfung | 112 |
| unbekannt | 17 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 271 |
| Offen | 79 |
| Unbekannt | 5 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 355 |
| Englisch | 12 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 3 |
| Bild | 24 |
| Datei | 11 |
| Dokument | 71 |
| Keine | 104 |
| Unbekannt | 2 |
| Webseite | 191 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 203 |
| Lebewesen und Lebensräume | 346 |
| Luft | 148 |
| Mensch und Umwelt | 355 |
| Wasser | 208 |
| Weitere | 345 |