Die vorgestellte Studie beschäftigte sich mit der Frage, welches nominelle Artenwissen Besucherinnen und Besucher der Bundesgartenschau (BUGA) 2023 in Mannheim abrufen können. 389 Besucherinnen und Besucher wurden zu ihrem Artenwissen zu ausgewählten Wild-, Kultur- und Zierpflanzenarten sowie zu ausgewählten Tierarten, die im Rhein-Neckar-Raum häufig sind, befragt. Ihnen wurden 18 Pflanzen verschiedener Arten (krautige und verholzte Blütenpflanzen) als lebende Originale im Topf präsentiert. Die 18 Tiere verschiedener Arten (Wirbeltiere und Wirbellose) wurden als Balgpräparate, naturnahe Replikate im Maßstab 1:1 (Lurche, Mollusken) oder als genadelte tote Insekten in Dioramen bereitgestellt. Mittels Fragebogen wurde dokumentiert, welche Tier- und Pflanzenarten mit ihrem deutschen oder wissenschaftlichen Artnamen richtig benannt und welche Arten häufig verwechselt wurden. Darüber hinaus wurde geprüft, inwiefern Zusammenhänge zwischen dem nominellen Artenwissen, dem Lebensalter, Geschlecht, Bildungsabschluss oder Wohnort bestehen. Ergänzend wurde mittels Fragebogen erhoben, wo die Befragten ihr Artenwissen erworben haben. Allgemein zeigen die Daten große Defizite der nominellen Artenkenntnis bei Wirbellosen, Singvögeln und manchen Pflanzen. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten z.B. Molche und Reptilien, Wanzen und Käfer oder Kaninchen und Hasen nicht voneinander unterscheiden. Das Artenwissen korrelierte positiv mit dem Lebensalter der Befragten.
Südosteuropäische Art, deren Verbreitungsgebiet bis in den Osten Asiens reicht. Auch im Osten Österreichs und in Frankreich im Elsass nachgewiesen. Die beiden deutschen Vorkommen in Bayern sind mehrere hundert Kilometer entfernt. L. hermani ist bislang nur in der kurzflügeligen Form bekannt.
Problemstellung: Erfassung aller tierischen Lebensformen vom Einzeller bis zum Hirsch (soweit moeglich), Verteilung im reich strukturierten Bezirk Scheibbs von der Kulturlandschaft (Molasse- und Fischzone) bis in die alpine Region. Abundanzschwankungen durch exogene Einwirkungen. Aussterbende Arten durch Biotopzerstoerung (kleinste bis grosse Einheiten). Zielsetzung: Die gewonnenen Erkenntnisse (Ergebnisse) der angewandten Forschung in Land-, Forst- und Fremdenverkehrswirtschaft sowie Jagd, Fischerei und Imkerei in Publikationen, Gespraechen und Diskussionen nahezubringen, um weitere negative Auswirkungen (vor allem die Gewaesser und Feuchtbiotope betreffend) zu vermeiden. Methoden: Bei Vertebraten vor allem Beobachtungen, bei Evertebraten Aufsammlungen (speziell jener Gruppen, fuer die Spezialisten vorhanden sind) mittels verschiedenster Methoden (z.B. Netz- u. Lichtfang, Sieben, Bodenfallen, Larvenzuchten usw.). Das Material wird, soweit moeglich, laufend an Taxonomen weitergeleitet, von diesen determiniert und, falls ein repraesentativer Querschnitt erreicht worden ist, publiziert. Ergebnisse: Besonders bei Vertebraten und etlichen Artikulaten- bzw. Arthropodengruppen (z.B. Regenwuermer, Pseudoskorpione, Weberknechte, Spinnen, Koecherfliegen, Floehe, Blasenfuesse, Staublaeuse, Blattfloehe, Wanzen, Libellen, Netzfluegler und etliche Kaefer- und Fliegenfamilien) ueberdurchschnittlich gut, aber auch von anderen Tiergruppen (z.B. Hymenodopteren) liegen befriedigende Ergebnisse vor, welche der Umweltforschung dienlich sein koennen, d.h. bei Schaffung von Schutzgebieten eine Notwendigkeit sind.
Zielsetzung: Im beantragten EUPHRESCO-Projekt soll das bestehende Wissen zu C. arcuata aufbereitet werden, neue Erkenntnisse zur Schadwirkung von C. arcuata gewonnen und Strategien zu verbesserter Überwachung, Kontrolle und Management dieses invasiven Schädlings entwickelt werden. Spezifische Forschungsfragen sind: - Wie wirkt sich der jährliche Befall auf Baumwachstum, Vitalität, Samenproduktion und Mortalität auf? Gibt es Wechselwirkungen mit anderen biotischen und abiotischen Schadfaktoren? Warum gibt es anscheinend große Unterschiede zwischen den Befallsgebieten in Europa (starke Auswirkungen in Ungarn und Kroatien, geringe in Italien und der Schweiz)? - Welche sind die wesentlichen natürlichen sowie menschlich unterstützten Verbreitungswege der Eichennetzwanze? Besonderes Augenmerk soll dabei auch auf die überwinternden Stadien an der Rinde der Eichen gelegt werden: Mit welchen Behandlungen könnte der Transport der Wanzen mit Rundholz oder Brennholz verhindert werden? - Welche Strategien gewährleisten frühestmögliche Entdeckung des Schädlings? Wie soll ein effizientes Überwachungssystem gestaltet sein? - Welche Kontroll- und Managementansätze stehen zur Verfügung? Gibt es Optionen für eine biologische Schädlingskontrolle? Ist es noch möglich, die Ausbreitung von C. arcuata in Europa zu verhindern oder einzudämmen? In einigen Europäischen Ländern laufen Forschungen zu manchen der Fragen, die internationale Zusammenarbeit im EUPHRESCO ermöglicht eine Zusammenschau der Ergebnisse dieser Arbeiten. Das Projektkonsortium besteht aus Vertretern von Ländern, in denen C. arcuata etabliert und schädlich ist (Kroation, Ungarn), Ländern die gerade den ersten Befall erleben (Slowenien, Frankreich) und Ländern, die noch ohne Befall sind (Österreich, Tschechische Republik, Vereinigtes Königreich). Effektives Sammeln von Wissen und Austausch von Informationen im Konsortium erlauben die Beurteilung sowie Weiterentwicklung verschiedener Kontroll- und Managementansätze. Zur Erreichung der Ziele wird das EUPHRESCO-Gesamtprojekt in sechs Arbeitspakete aufgeteilt, zu denen jeweils alle Projektpartner Beiträge leisten. Bedeutung des Projekts für die Praxis Die in weiten Teilen Mitteleuropas stattfindende Massenvermehrung des Buchdruckers und dadurch bewirktem großflächigem Absterben von Fichtenwäldern illustriert die dringende Notwendigkeit waldbaulicher Adaption auf den zu erwartenden Klimawandel. Ein Wechsel von sekundären Fichtenreinbeständen zu Mischbeständen ist dringend angeraten, in den Tieflagen wird den Eichenarten dabei eine große Bedeutung zukommen. Umso beunruhigender ist es, dass diese nun durch die invasive Eichennetzwanze von einer neuen Schädlingsart in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Österreich ist von der Einwanderung der Art unmittelbar bedroht. Daher ist es wichtig, den Wissensstand zu C. arcuata zu Bündeln und aus den Erfahrungen, die in den betroffenen Ländern bereits gemacht wurden zu lernen. (Text gekürzt)
N1. Erstnachweis für Deutschland 2011 ( Heckmann 2012); Herkunft: Asien. Lebt vor allem an Rosaceen. Wurde in Europa erstmals 2004 in Liechtenstein festgestellt. Nach Funden in der Schweiz bei Zürich (2007) auch vermehrte Nachweise in Deutschland bei Konstanz. Expansiv.
Das Areal der Art erstreckt sich vom Mittelmeergebiet bis Mittelasien. Auch Teile Russlands sind besiedelt. Die Art strahlte historisch bis Mitteldeutschland aus, von wo sie beschrieben wurde. IN; das Vorkommen der Art in Deutschland galt lange als fraglich und wurde somit in der Vorgängerliste nicht berücksichtigt. Der Locus typicus liegt aber in Deutschland ( Germar 1835), möglicherweise im heutigen Sachsen.
Larven und Imagines der Art leben in den Gängen von Borkenkäfern. Dort besaugen sie deren Eier, Larven und Puppen, auch adulte Käfer werden besaugt. In den Pheromonfallen, die zur Ermittlung des Borkenkäferbestandes ausgebracht wurden, konnte S. pulchella oft in großer Zahl gefangen werden.
Melanotrichus wird als Untergattung gewertet (Kerzhner & Josifov in Aukema & Rieger 1999). In Europa vor allem im Südosten und in Teilen des westlichen Mittelmeerraumes. In Mitteleuropa in Ungarn, der Slowakei, im Osten Österreichs und in Deutschland auch im Osten (Sachsen, Thüringen). Neben diesen alten deutschen Funden der verschollenen Art konnte sie aktuell an einer Binnensalzstelle in Sachsen-Anhalt nachgewiesen worden. Die historischen Fundstellen in Deutschland waren deutlich isoliert vom weiteren Areal. Wiederfund in Deutschland nach 1956 im Jahr 2016 in Sachsen-Anhalt (in col. Jung; in col. Simon). Hätte in der Vorgängerliste in Kategorie 0 eingestuft werden müssen.
Zum abweichenden Datum der Artbeschreibung im Vergleich zum CPH siehe Werner (2017). N1. Erstnachweis für Deutschland 2012 ( Werner et al. 2013); Herkunft: Nordamerika. Lebt an Platane ( Platanus spp.). Eingeschleppt, 2008 in Südfrankreich und auf Korsika nachgewiesen. Vorwiegend aktive Ausbreitung. Mittlerweile in Süd- und Osteuropa verbreitet. Stetige Arealerweiterung nach Norden. Im Süden Deutschlands nachgewiesen. Expansiv.
Potentieller Klimagewinner. Wärmeliebende mediterrane Art. Gefährdung durch Nutzungsintensivierung, Aufgabe von Grenzertragsstandorten und nicht gesicherte Pflege in Naturschutzgebieten. Die Meldung der Art für Sachsen ( Arnold 2005) ist zu streichen ( Arnold 2009).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 398 |
| Kommune | 1 |
| Land | 30 |
| Weitere | 6 |
| Wissenschaft | 361 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 44 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Taxon | 346 |
| Text | 32 |
| unbekannt | 6 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 381 |
| Offen | 47 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 427 |
| Englisch | 355 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 2 |
| Bild | 2 |
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| Dokument | 377 |
| Keine | 43 |
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| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 80 |
| Lebewesen und Lebensräume | 430 |
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| Weitere | 137 |