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Erfassung und Archivierung forschungsrelevanter ozeanographischer und meteorologischer Daten auf den FINO-Plattformen, FINO-Datenbank - Erfassung und Archivierung forschungsrelevanter ozeanographischer und meteorologischer Daten auf den FINO-Plattformen

Messstelle WARNEMÜNDE, OSTSEE

Messstelle betrieben von STANDORT STRALSUND.

Fische und Rundmäuler

• Fundpunkte von Fisch- und Rundmaularten, überwiegend in Fließgewässern • u. a. Daten von 1999 bis 2005, die als Grundlage für einen Atlas der Fische und Rundmäuler in M-V durch den Landesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik im NABU M-V zusammengestellt wurden • von der Gesellschaft für Naturschutz und Landschaftsökologie e.V. (GNL) in MultiBase CS aufbereitete Daten verschiedener Herkunft • im vorliegenden Auszug aus MultiBase CS befinden sich Daten folgender Herkunft (detaillierte Aufstellung s. Attribut „HERKUNFT“): o Daten „Fisch-Atlas“ (Landesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik im NABU M-V) o Daten aus der FFH-Managementplanung o Daten aus dem FFH-Monitoring des LUNG (Kleinfische, Neunaugen, Westgroppe) o Daten aus den FFH-Verbreitungskartierungen des LUNG (Kleinfische, Querder, Rapfen ...) o Daten aus Kartierungen im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie o Daten aus der Bonitierung von Gewässern durch den Landesanglerverband o Daten aus Gutachten und Diplomarbeiten o Daten aus der Forschungsfischerei des Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) o Daten aus Untersuchungen zur Effizienz von Fischaufstiegsanlagen o weitere Daten verschiedener Herkunft, auch aus dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe und den Naturparken • Für das LINFOS wurden die Daten im Shape-Format aus MultiBase CS exportiert, LINFOS-konform aufbereitet und in den Metadaten beschrieben. Es handelt sich nicht um eine systematische, vollständige Untersuchung der gesamten Landesfläche. Vielmehr wurden Daten aus verschiedenen Projekten und ehrenamtlicher Tätigkeit zusammengetragen. Für Bereiche ohne Fundpunkte kann daher nicht automatisch von einem fehlenden Vorkommen der Art ausgegangen werden. Bei Vorliegen entsprechender Lebensräume bzw. Habitatstrukturen müssen im Rahmen von Genehmigungen und Zulassungen Untersuchungen zum möglichen Vorkommen der Art(en) durchgeführt werden.

Charakterisierung von Schiffsemissionen und ihr Eintrag ins Meer

PlumeBaSe beschäftigt sich mit der detaillierten Analyse der Zusammensetzung organischer Aerosole, freigesetzt während der Verbrennung fossiler Treibstoffe durch Schiffe, und deren weiterem Weg in der marinen Umwelt. Durch die hochaufgelöste Beprobung der Aerosole und ihrer Transformationsprodukte vom Schiffsschornstein bis in die Ostsee wird eine Brücke zwischen Atmosphären- und Meeresforschung geschlagen. Der zunehmende globale Warentransport auf dem Wasserweg erhöht den Druck auf marine Ökosysteme. Große Schiffe emittieren, zusätzlich zu gasförmigen Schadstoffen, große Mengen an Partikeln reich an Spurenmetallen und organischen Schadstoffen zunächst in die Atmosphäre von wo aus die Schadstoffe ins Meer gelangen. Negative Auswirkungen saurer Oxide und organischer Schadstoffe sind bekannt, weniger hingegen wurde bisher die Deposition der Schiffsaerosole und deren Beitrag zur Meeresverschmutzung untersucht. Besonders lückenhaft ist das Verständnis für die Alterungsprozesse während des atmosphärischen Transports sowie in der Wassersäule, beispielweise durch UV-Strahlung oder reaktive Sauerstoffspezies, obwohl die Transformationsprodukte sehr unterschiedliche Auswirkungen auf Biota haben und die Molekülstruktur den weiteren Weg in der Umwelt maßgeblich beeinflussen können.Um diese Wissenslücken zu schließen, soll in PlumeBaSe durch eine vielschichtige Umweltbeprobung eine neuartige, umfassende Erhebung des Emissionstransports und der Aerosolalterung erreicht werden. Die Projektpartner des Leibniz Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), der Universität Rostock (UR) und der Karls-Universität Prag (CU) befassen sich mit den folgenden zentralen Hypothesen: (H1) Schiffsemissionen tragen signifikant zur Verschmutzung des Oberflächenwassers bei, der Eintrag ist besonders hoch entlang der Hauptschifffahrtsrouten. (H2) Während des atmosphärischen und marinen Transports ändern sich die physikalischen (Partikelgrößenverteilung) und chemischen (molekulare Profile) Eigenschaften der emittierten Aerosole, was ihren weiteren Weg in der Umwelt beeinflusst. (H3) Die Veränderungen auf molekularer Ebene können verfolgt und genutzt werden um Schadstoffeinträge über die Atmosphäre von den über Nassabscheider eingebrachte Verschmutzungen zu unterscheiden.Diese angestrebten Zielsetzungen werden in drei Arbeitspaketen adressiert via I. Zeitlich und räumlich hochaufgelöster Analyse von Partikelgrößenverteilungen direkt in den Abgasfahnen der Schiffe unter Nutzung eines unbemannten Luftschiffes, kombiniert mit hochsensitiven gerichteten und ungerichteten chemischen Analysen der II. atmosphärischen Schadstoffe in Partikeln unterschiedlicher Größe, sowie der III. Schadstoffe im Meerwasser. Die Ostsee stellt durch die hohe Schiffsverkehrsdichte, gute Erreichbarkeit und Regulation der Schiffsemissionen ein ideales Untersuchungsgebiet dar, welches sich auch als Modellsystem für die Beeinflussung küstennaher Ozeane durch Schiffsverkehr weltweit eignet.

Einfluss benachbarter Küstensysteme auf die Erosion von Dünen Systemen (MoDECS)

Küstendünen haben hohe ökonomische Werte und ökologische Funktionen und bieten einen natürlichen Küstenschutz gegen die See, besonders bei Stürmen. Im Unterschied zu Strand-Dünen Systemen an ausgedehnten gleichmäßigen Küsten führen benachbarte Elemente der Küstenmorphologie (Ebbdeltas, Tiderinnen) zu einer komplexen morphologischen Reaktion der Dünen auf veränderte Randbedingungen. Im Rahmen des Projekts sollen die Auswirkungen von Stürmen auf drei unterschiedliche Dünensysteme untersucht werden: 1) Isolierte Dünensysteme (IDS), 2) Barriere Insel Dünensystem (BDS) und 3) Ästuarine Dünensysteme (EDS). Ein neuartiger Ansatz verwendet eine schematisierte Darstellung der exemplarischen Dünensysteme von Hütelmoor (IDS), Norderney (BDS) in Deutschland und der Sefton-Küste (EDS) in Großbritannien, die durch unterschiedliche Exposition und Energieeintrag auszeichnen (Gezeitenbereich, Wellenhöhe). Numerische Modellexperimente mit XBeach-, Delft3D- und SWAN-Modellen werden mit unterschiedlichen Schematisierungen mit zunehmender Komplexität der Dünensysteme durchgeführt. Im ersten Jahr des Projekts wird zunächst eine morphodynamisch relevante Sturmdefinition für die numerischen Experimente erstellt und zur Festlegung der zuvor eingetretenen Sturmereignisse an den drei Dünensystemen eingesetzt. Dann werden Strandprofile modelliert und analysiert, um die Erosionsempfindlichkeit auf die topographischen Parameter wie Dünenneigung und Dünenbreite zu untersuchen. Im zweiten Jahr werden flächenhafte Simulationen durchgeführt, um die Auswirkung von Stürmen und den Einfluss der erwähnten morphologischen Elemente zu untersuchen. Im dritten Jahr wird ein Modell eines BDS für langperiodische (dekadische) Simulationen entwickelt. Dieses wird dann für die Auswirkungen von zwei Klimawandel-Szenarien (Meeresspiegelanstieg und Sturmhäufigkeit) auf die Erosion an den Dünen zu untersuchen. Die Forschungsergebnisse werden über Zeitschriftenartikel (Climatic Change) und Tagungsberichte veröffentlicht.Die Dauer des Projekts beträgt 3 Jahre und es soll am Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) der Universität Bremen durchgeführt werden. Die Forschung wird in enger Zusammenarbeit mit internen und externen Kollegen durchgeführt (MARUM: Bremen, NOC: Liverpool, UNESCO-IHE: Delft, IOW: Warnemünde und CRS: Norderney). Zusätzlich sollen jährliche Treffen mit Experten einberufen werden, um Erkenntnisse zu diskutieren und Feedback zu erhalten.

Indikatoren für veränderte Lichtverhältnisse in marinen Unterwasserökosystemen, Leitantrag; Vorhaben: Marine Lichtlandschaften und die Verdunkelung des Küstenmeeres

GRK 2000: Die deutsche Ostseeküste als terrestrisch-marine Schnittstelle für Wasser- und Stoffflüsse - Baltic Transcoast

Baltic TRANSCOAST erforscht die physikalischen, chemischen und biologischen Prozesse am Übergang zwischen Land und Meer. Der landseitige Küstenzonenbereich ist global der am stärksten von Menschen gestaltete und genutzte Raum. Ein fundamentales Verständnis tief gelegener Küstenbereiche, welche vielfältigen Einflüssen des angrenzenden Meeres unterliegen, ist essentiell für zukünftige Nutzungs- und Management-Strategien. Im terrestrisch-marinen Übergangsbereich werden neben der Strömungsdynamik insbesondere Stoffflüsse und Organismen wechselseitig beeinflusst und gesteuert. Von besonderem Forschungsinteresse sind Küstenmoore, deren Oberfläche auf Höhe des Meeresspiegels liegt. Diese stellen in degradiertem Zustand eine Quelle für gelöste und gasförmige Stoffe dar. Baltic TRANSCOAST untersucht in interdisziplinären Forschungsthemen die Wasser- und Stoffflüsse im strandnahen Küstenmoor und im angrenzenden Flachwasser der Ostsee sowie deren Auswirkungen auf die Biota. Rostock ist für das Graduiertenkolleg prädestiniert denn hier können Biologen und Biologinnen, Chemiker und Chemikerinnen, Physiker und Physikerinnen und Umweltforscher und Umweltforscherinnen aus drei Fakultäten der Universität Rostock (UR) und dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) ihre Stärken bündeln und interdisziplinär die Küstenregion bearbeiten. Das Department Maritime' Systeme' (MTS) der Interdisziplinären Fakultät (INF) der UR, unter dessen Dach alle beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen seit sechs Jahren zusammenarbeiten, trägt das Graduiertenkolleg. Die Konzentration auf ein gemeinsames Untersuchungsgebiet, das Hütelmoor bei Rostock, ermöglicht eine echte interdisziplinäre Zusammenarbeit. Der am Standort Rostock neu etablierte Leibniz-Wissenschaftscampus Phosphor ist ebenfalls ein Garant für interdisziplinäre Forschungsarbeiten. Baltic TRANSCOAST bildet mit einem umfassenden innovativen Qualifizierungskonzept Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen mit breiter und interdisziplinärer Expertise in der Küstenforschung aus. Die Gewinnung von hochqualifizierten Kandidaten und Kandidatinnen, erfolgt im Rahmen von Workshops. Das Studienprogramm ist in sechs Blöcke gegliedert, mit einem sukzessiv steigenden Engagement der Promovierenden. Zwei der Studienblöcke finden bei baltischen Partnern in Stockholm und Oulu statt. Zusätzlich ist eine Session auf einer internationalen Tagung als Ausbildungselement vorgesehen.

Wesentliche Änderung einer Windkraftanlage (WKA) am Standort Upahl (WKA Questin VIII)

Die WIND-projekt GmbH & Co. 52. Betriebs-KG (Am Strom 1-4, 18119 Rostock OT Warnemünde) plant die wesentliche Änderung von einer Windkraftanlage (WKA) am Standort Upahl, Gemarkung Sievershagen, Flur 1, Flurstück 83/3. Geplant ist die Änderung der sektoriellen Betriebsbeschränkungen sowie des Betriebsmodus nachts einer WKA vom Typ Nordex N149/5.X mit Serrations mit einer Leistung von 5,7 MW und einer Gesamthöhe von 238,55 m. Für die temporäre Änderung der Betriebsweise der Anlage ist eine Genehmigung nach § 16b Abs. 8 BImSchG beantragt.

Spülfeld Radelsee - Änderungsgenehmigungsverfahren

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beabsichtigt in der Gemarkung Rostocker Heide und Warnemünde das bestehende Spülfeld Radelsee im Rahmen eines Änderungsgenehmi-gungsverfahrens nach § 16 BImSchG anzupassen. Antragsgegenstand ist, neben der Anpas-sung bestehender Betriebsflächen, die Errichtung einer Prozesswasseraufbereitungsanlage (bepflanzter Bodenfilter), für welche gemäß Anlage 1 Nr. 13.1.3 UVPG eine standortbezoge-ne UVP-Vorprüfung durchzuführen ist. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg als Genehmigungsbehörde hat eine zweistufige standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls gemäß § 7 Abs. 2 Satz 3 UVPG durchgeführt.

Fische und Rundmäuler, überwiegend in Fließgewässern 1981-2019 (Artenauswahl mit punktgenauer Darstellung)

Aus Artenschutzgründen wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesfachausschuss Ichthyofaunistik und Feldherpetologie eine Regelung erarbeitet, die die Darstellung von Daten zu Fischen und Rundmäulern im Kartenportal Umwelt KPU für jedermann und die Weitergabe dieser Daten im Verfahren der allgemeinen Datenherausgabe unter Berücksichtigung der Schutzkategorien ermöglicht. a) Für alle Arten nach Bundesartenschutzverordnung werden die Angaben in einem Raster (16tel MTB = ca. 2,75x2,75 km Kantenlänge) dargestellt. b) die gleiche Regel für alle Arten der Roten Liste 0, 1 und 2 c) die gleiche Regel für alle sonstigen FFH-Anhang-II Arten d) die gleiche Regel für die Meerforelle e) alle anderen Arten werden punktgenau dargestellt Aus dem Gesamt-Datenbestand aller Beobachtungen zu Fischen und Rundmäulern im LINFOS (fi_fg_p.shp) entstanden zusätzlich 2 Datenbestände, die nach oben beschriebener Regelung aus dem Gesamt-Datenbestand ausgewählt wurden (punktgenau: fi_fg_ap.shp und rastergenau: fi_fg_ar.shp). Dieser Datenbestand (fi_fg_ap.shp) stellt die Auswahl der punktgenauen Beobachtungen innerhalb M-Vs bis zur AWZ dar. Inhalt des Gesamt-Datenbestandes Fische und Rundmäuler, überwiegend in Fließgewässern (Punktdaten): • Fundpunkte von Fisch- und Rundmaularten, überwiegend in Fließgewässern • u. a. Daten von 1999 bis 2005, die als Grundlage für einen Atlas der Fische und Rundmäuler in M-V durch den Landesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik im NABU M-V zusammengestellt wurden • von der Gesellschaft für Naturschutz und Landschaftsökologie e.V. (GNL) in MultiBase CS aufbereitete Daten verschiedener Herkunft • im vorliegenden Auszug aus MultiBase CS befinden sich Daten folgender Herkunft (detaillierte Aufstellung s. Attribut „HERKUNFT“) : o Daten „Fisch-Atlas“ (Landesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik im NABU M-V) o Daten aus der FFH-Managementplanung o Daten aus dem FFH-Monitoring des LUNG (Kleinfische, Neunaugen, Westgroppe) o Daten aus den FFH-Verbreitungskartierungen des LUNG (Kleinfische, Querder, Rapfen..) o Daten aus Kartierungen im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie o Daten aus der Bonitierung von Gewässern durch den Landesanglerverband o Daten aus Gutachten und Diplomarbeiten o Daten aus der Forschungsfischerei des Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) o Daten aus Untersuchungen zur Effizienz von Fischaufstiegsanlagen o weitere Daten verschiedener Herkunft, auch aus dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe und den Naturparken • Für das LINFOS wurden die Daten im Shape-Format aus MultiBase CS exportiert, LINFOS-konform aufbereitet und in den Metadaten beschrieben. Es handelt sich nicht um eine systematische, vollständige Untersuchungen der gesamten Landesfläche. Vielmehr wurden Daten aus verschiedenen Projekten und ehrenamtlicher Tätigkeit zusammengetragen. Für Bereiche ohne Fundpunkte kann daher nicht automatisch von einem fehlenden Vorkommen der Art ausgegangen werden. Bei Vorliegen entsprechender Lebensräume bzw. Habitatstrukturen müssen im Rahmen von Genehmigungen und Zulassungen Untersuchungen zum möglichen Vorkommen der Art(en) durchgeführt werden.

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