LENA GmbH
Olvenstedter Str. 66, 39108 Magdeburg
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Wir machen Energiegewinner.
Pressekontakt:
Anja Hochmuth
E-Mail hochmuth@lena-lsa.de
Tel. 0391 5067-4045
Gefördert durch das Ministerium für
Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und
Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt
Pressemitteilung
Magdeburg | 1. Oktober 2025
Wasserstoff im Schulunterricht: Neues digitales Lernangebot der
Landesenergieagentur freigeschaltet
Erneut hat die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) gemeinsam mit dem Unabhängigen
Institut für Umweltfragen (UfU) digitale Lerninhalte für Schülerinnen und Schüler entwickelt. Bei
dem neuen Lernangebot dreht sich alles um den Themenkomplex Wasserstoff. Es soll Schülerin-
nen und Schülern ein fundiertes Wissen zur zukünftigen Alltagsrelevanz von Wasserstoff vermit-
teln und ihnen die Einsatzmöglichkeiten zum Gelingen der Energie- und Wärmewende bewusstma-
chen.
Mit der heutigen offiziellen Freischaltung durch Energiestaatssekretär Thomas Wünsch, Schullei-
terin Birgit Smirnow, den Klimaschutzmanager des Landkreises Stendal, Fabian Fuchs, und LENA-
Geschäftsführer Marko Mühlstein sind die Inhalte ab sofort auch für alle andere Schulen im Land
auf der digitalen Lernplattform „Moodle“ abrufbar.
Darüber hinaus hatte die LENA einen Wasserstoff-Experimentierkoffer als Leihgabe im Gepäck,
mit dem die Schülerinnen und Schüler ihre gewonnenen Erkenntnisse direkt in passenden Experi-
menten anwenden können.
Staatssekretär Thomas Wünsch betont: „Sachsen-Anhalt ist ein Vorreiter der Energiewende – und
dank der LENA macht dieses wichtige Zukunftsthema hierzulande auch Schule. Die Lernangebote
sind ein tolles Tool, um junge Menschen auf digitalem Wege für Energie und Klimawandel zu inte-
ressieren. Umso mehr freue ich mich, dass alle Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt ab
sofort auch online ins Thema ‚Grüner Wasserstoff‘ eintauchen können.“
Marko Mühlstein ergänzt: „Mit unserem neuen Lernangebot bringen wir ein Schlüsselthema der
Energiewende direkt ins Klassenzimmer. Wasserstoff ist nicht nur ein Zukunftsthema – er wird Teil
des Alltags werden. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen schon heute verstehen, welches
Potenzial in grünem Wasserstoff steckt und wie sie selbst Teil der Veränderung sein können.
Bildung ist der Schlüssel zur Akzeptanz und aktiven Mitgestaltung der Energiezukunft.“
Im Rahmen einer Kooperation wird die LENA die Sekundarschule Bismark in den kommenden
Monaten aktiv bei der Anwendung der Inhalte mit ihrem Know-how unterstützen und das von der
Schule übermittelte Nutzer-Feedback für die Optimierung des Systems verwenden.
LANDESENERGIEAGENTUR
SACHSEN-ANHALT
Wir machen Energiegewinner.
Hintergrund zu den Lernmodulen
Die Idee, Lerninhalte zu Energie- und Klimaschutzthemen auch digital anzubieten, entstand wäh-
rend der coronabedingten Digitalisierungswelle an Sachsen-Anhalts Schulen. Gemeinsam mit dem
Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) wurden bereits 2023 erste Inhalte für die Lernplatt-
form „Moodle“ zu den Themen Erneuerbare Energien und Klimaschutz entwickelt und anschließend
freigeschaltet.
Mit der zunehmenden Bedeutung von Wasserstoff und der konsequenten Umsetzung der Wasser-
stoffstrategie des Landes Sachsen-Anhalt wurde 2022 auf Beschluss der Landesregierung die
„Landeskoordinierungsstelle Wasserstoff“ bei der LENA eingerichtet.
Da Wasserstoff eine zentrale Rolle in der Energiewende spielt und in Zukunft vor allem in Berei-
chen wie Industrie, Mobilität und Energieversorgung eine wichtige Funktion übernehmen wird,
sollten Schülerinnen und Schüler frühzeitig Zugang zu grundlegendem Wissen über Wasserstoff
und seiner Relevanz haben. Entsprechend erstellte das UfU auf Basis von bereitgestellten Lern-
inhalten des Wasserstoffnetzwerks HYPOS e.V. diese neuen Module. Das entstandene Angebot be-
inhaltet insgesamt fünf Kurse, die wiederum aus mehreren Lerneinheiten bestehen. Diese richten
sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und können rahmenlehrplangerecht in den
Unterricht integriert werden.
Die Kurse vereinen unterschiedliche Lernmethoden miteinander (so genanntes „blended learning“)
und sollen dadurch für eine hohe Motivation bei den Schülerinnen und Schülern sorgen. Die Module
sind so konzipiert, dass sie unabhängig voneinander und nacheinander absolviert werden können.
Je mehr Inhalte aus den Modulen durchgeführt werden, desto stärker erschließt sich den Schüle-
rinnen und Schülern die Komplexität der Themen Klimawandel und Energie für ihren Alltag und
welchen Teil Wasserstoff zur Energiewende beitragen kann.
Wasserstoff soll ein zentrales Element der Energiewende werden. Die Künstliche Photosynthese bietet eine attraktive Möglichkeit, Wasserstoff klimaneutral aus Wasser und Sonnenlicht zu erzeugen. Trotz materialwissenschaftlicher Fortschritte wurde das Verfahren bislang nicht industriell umgesetzt. Eine Analyse des Standes von Wissenschaft und Technik zeigt, dass zentrale Hindernisse auf den Gebieten der Modultechnologie, Industriemesstechnik und Fertigungsverfahren liegen. Im Rahmen des vorliegenden Projektes soll eine Zelltechnologie, die sich durch hohe Effizienz und Stabilität auszeichnet, vom Laboraufbau zu einer Demonstrationsanlage weiterentwickelt werden (TRL 4 zu TRL 6) . Gleichzeitig soll die industrielle Fertigung vorbereitet werden. Das Projektziel ist ein Modul aus mehreren Elektroden mit einer solar-to-hydrogen-Effizienz von mindestens 10 % und einer aktiven Fläche von etwa 100 cm2 pro Elektrode bei mindestens 12 Elektroden pro Modul. Die Ziele der Arbeiten am Fraunhofer CSP sind die Weiterentwicklung eines Labor-Teststandes sowie die Entwicklung eines einsatzbereiten Freiluft-Messstands für die langfristige Untersuchung der Demonstrationsanlagen unter Anwendungsbedingungen.
Dargestellt ist die Verbreitung von untersuchungswürdigen Salinar-Gesteinen innerhalb der Salzstockumgrenzung zur Anlage von Wasserstoff-/Erdgas-Speicherkavernen und die maximal vertretbare Tiefe des Salzstockdaches. Die Salzstöcke sind aufgrund ihrer strukturellen Entwicklung intern komplex - aus den Salzgesteinen des Zechstein und des Rotliegend - als Doppelsalinare aufgebaut und weisen in ihren Flankenbereichen Überhänge auf. Zur Abgrenzung von untersuchungswürdigen Horizonten zur Speicherung von Wasserstoff bzw. Erdgas diente im Wesentlichen die Tiefenlage des Salzstockdaches (Top der Zechstein und Rotliegend-Ablagerungen) bis 1300 m u. NHN als maximal für die Aussolung von Kavernen vertretbare Tiefe (derzeitiger Kenntnisstand). Aus Bohrergebnissen lässt sich ableiten, dass lokal aufgrund der Ausbildung von mächtigen Hutgesteinen das solfähige Gestein auch innerhalb der ausgewiesenen Bereiche tiefer als 1300 m unter NHN liegen kann. Eine Nutzung der Flankenbereiche wird aufgrund der zu erwartenden, unterschiedlich ausgebildeten Überhänge nicht möglich sein.
Spätestens seit der Verkündung der nationalen Wasserstoffstrategie im Jahr 2020 spielt die Produktion und Verwendung von Grünem Wasserstoff in der deutschen und auch in der europäischen Energiewende eine bedeutende Rolle. Durch Grünen Wasserstoff wird die Sektorenkopplung ermöglicht und Grüner Strom kann für lange Zeiträume gespeichert werden. Die notwendigen Komponenten der Technologie, von der Erzeugung von Grünem Wasserstoff über den Transport bis hin zur Rückumwandlung in andere Energieformen, sind am Markt erprobt und werden aktuell skaliert. Somit können die Mengen an Wasserstoff, die für die kommenden Jahre benötigt werden (je nach Studie 4 TWh bei 1 GW installierter Elektrolyseleistung bis zu 20 TWh bei 5 GW installierter Elektrolyseleistung bis 2030) zumindest in Teilen in Deutschland selbst produziert werden. Bei der Skalierung der Anlagen kommen zwei Ansätze in Frage: Einerseits werden einzelne Anlagen größer, andererseits wird die Anzahl kleiner und mittelgroßer Anlagen erhöht. Grundsätzlich wird die Skalierung in beiden Dimensionen benötigt werden, um die enorme Nachfrage nach Grünem Wasserstoff bedienen zu können. Dieses Vorhaben fokussiert hierbei auf die skalierbare Auslegung und Produktion kleiner bis mittelgroßer Anlagen. So ist es das Ziel des Vorhabens, ein Konzept zu entwickeln, anhand dessen Elektrolyseure im Leistungsbereich von 500 kW bis 5 MW in eine regionale Energieversorgung eingebracht werden können. Hierbei gilt es, die entstehenden Stoffströme integriert zu betrachten, um so dezentrale und nachhaltige Wasserstoffkonzepte in die Realität zu überführen. Um dieses Konzept skalierbar zu entwickeln und an weiteren Standorten ausrollen zu können, muss ein grundsätzliches Vorgehen entwickelt werden, anhand dessen eine modularisierbare Anlage auf den jeweiligen Anwendungsfall ausgelegt werden kann.
This dataset contains compound-specific hydrogen (δ2H) and carbon (δ13C) isotope compositions and concentrations of long-chain n-alkanes and fatty acids (n-alkanoic acids) from the ROT21 sediment record of Rotsee, Central Switzerland (47°04′10″N, 8°18′48″E, 419 m a.s.l.). Sediment cores were retrieved in October 2021 using a UWITEC gravity corer, and the dataset spans the past ~13,000 years based on 19 radiocarbon dates (terrestrial and aquatic macrofossils) integrated with 210Pb and 137Cs profiles (see De Jonge et al., 2025). Laboratory analyses were conducted between February 2023 and November 2024 at the University of Basel.
Sediment samples (~2–5 g) were sub-sampled, freeze-dried, spiked with internal standards (n-C19-alkanoic acid, n-C36-alkane, 2-octadecanone, and n-C21-alkanol), and extracted with dichloromethane/methanol (9:1, v/v) using an Accelerated Solvent Extractor (Dionex ASE 350, Thermo Fisher Scientific). Following saponification, neutral fractions were separated via silica gel chromatography, and fatty acids were converted to fatty acid methyl esters (FAMEs). Both n-alkanes and FAMEs were further purified to isolate saturated compounds using AgNO3-impregnated silica gel columns, then analyzed and quantified by gas chromatography with flame ionization detection (GC-FID). Peak areas were normalized to recovery standards to account for potential losses during sample handling, and compounds were identified by comparison with external standards.
Compound-specific δ2H and δ13C values were determined by gas chromatography-isotope ratio mass spectrometry (GC-IRMS) and normalized to the VSMOW-SLAP (δ2H) and VPDB (δ13C) scales. Analytical precision was ±3-5 ‰ for δ2H and ±0.2–0.3 ‰ for δ13C.
The dataset was generated to reconstruct past hydroclimate and vegetation dynamics in Central Europe using plant wax δ2H records. Full methodological details are provided in the study: Central Europe hydroclimate since the Younger Dryas inferred from vegetation-corrected sedimentary plant wax δ2H values (Santos et al., 2026).
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