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Ufernutzungskonzept für die Region Mecklenburgische Seenplatte, Teil Mecklenbg. Oberseen (2005)

Zielstellung: Auf Grund des weiter zunehmenden Vernutzungsgrades der Uferzonen an den Gewässern der Seenplatte besteht deutlicher Handlungsbedarf hinsichtlich einer raumplanerischen Steuerung der differenzierten Nutzungs- und Schutzinteressen. Für das Schwerpunktrevier Mecklenburgische Oberseen im Landkreis Müritz liegen erste Ergebnisse vor. Das Konzept wurde mit dem Landkreis Müritz gemeinsam erarbeitet.

Raumgliederungen zum Küstentourismus

Sammlung von Daten für die Auswertung bei der Ökosystemforschung Wattenmeer 1989-2000

Raumgliederungen zum Küstentourismus, in Gauß-Krüger-Koordinaten

Sonderdaten für die Auswertung im Rahmen der Ökpsystemforschung Wattenmeer (1989-2000)

Transplantation von Steinkorallenfragmenten auf elektrochemisch erzeugte Riffstrukturen

Korallenriffe werden zunehmend mechanisch gestoert; die Bedeckung mit lebenden kalkabscheidenden Steinkorallen ist vielerorts unter die kritische Rate fuer das Riffwachstum gesunken. Zur Rehabilitation geschaedigter Korallenriffe wird in situ geeignetes Besiedlungssubstrat via Elektrolyses aus dem Meerwasser abgeschieden. Neben der Schaffung optimaler Ansiedlungsbedingungen fuer Korallenlarven sorgt eine zusaetzliche 'Aufforstung' mit lebenden Korallenfragmenten fuer die rasche Etablierung von Geruestbildnern. So koennen in veroedeten Arealen Trittsteinbiotope fuer die weitere Besiedlung und grossflaechige Bestandserholung geschaffen werden. Die Methode wurde im Kubikmetermassstab bei Aqaba im Roten Meer erfolgreich erprobt. Spezielle Anlagen fuer die Marikultur von Schwaemmen, Korallen und anderen wirtschaftlich interessanten Arten sowie der Einsatz bei der Schaffung spezieller Erlebnis- und Uebungsraeume fuer Tauchtouristen sind geplant.

Cetorhinus maximus (Gunnerus, 1765) Riesenhai Meeresfische und -neunaugen Extrem selten

Bei der Verantwortlichkeitsanalyse für den Riesenhai wurde berücksichtigt, dass die Art durch die IUCN aktuell weltweit als stark gefährdet (Endangered) eingestuft wird (IUCN 2023). Im Ostatlantik ist die Art von Island über Norwegen bis in die westliche Barentssee sowie in der Nordsee und den Übergangsgewässern zur Ostsee verbreitet und nach Süden reicht das Verbreitungsgebiet des Riesenhais bis um die Iberische Halbinsel herum, einschließlich Mittelmeer, und weiter bis zum Senegal (Zidowitz et al. 2017). Insofern liegen die deutschen Meeresgebiete der Nordsee im Hauptareal der Art. Der Bestandsanteil des Riesenhais beträgt hier weniger als 10% seines Weltbestandes. Insgesamt ist Deutschland in besonders hohem Maße für die weltweite Erhaltung der Art verantwortlich. NORDSEE: Nach Einschätzung der OSPAR-Kommission (Status Assessment 2021) für die Region II (Greater North Sea) ist der Zustand des Riesenhais schlecht (Poor) und indirekte Auswirkungen der Fischerei, wie der unbeabsichtigte Beifang in Stell- und Schleppnetzen sowie das Verheddern in Angelschnüren, stellen die größte Gefährdung für diese Art dar. Auch führen die oberflächennahe Ernährungsweise und die vertikalen Bewegungen des Riesenhais zu verstärkten Interaktionen mit dem Schiffsverkehr, sowohl mit dem maritimen Tourismus sowie mit der kommerziellen Fischerei als auch der Freizeitfischerei (ICES 2019). Weiterhin führen Wasserbau, Wasserverschmutzung und Grundschleppnetzfischerei zur Verschlechterung der Wasserqualität und beeinträchtigen damit die Nahrungsverfügbarkeit dieser filtrierenden Art (z.B. Beaugrand et al. 2002). Forschungsergebnisse stützen die Hypothese, dass kleinräumige Verhaltensänderungen des Riesenhais mit großskaligen Reaktionen auf Klimaveränderungen in Verbindung stehen (Sims 2008).

App "Meine Umwelt" Verson 3.1 - Karteninformationen (Projektpartner Sachsen-Anhalt)

Themenkarten und Layer: - Abfall: Entsorgungsanlagen - Boden: Bodendauerbeobachtungsflächen - Energie: Energieberater, Energieeffizienz, Erneuerbare Energieanlagen - Erleben: Naturerlebnisse, Geoerlebnisse, Geopfade, Lehrpfade, Radwege, Wanderwege, Harzer Wandernadel, Gartenträume (schönsten und bedeutsamsten Parkanlagen), Blaues Band (Wassertourismus ), Badegewässerqualität, Veranstaltungen - Hochwasser: Hochwassergefährdung HQ10 (zehnjähriges Hochwasser) , HQ100 (hundertjähriges Hochwasser) , HQ200 (zweihundertjähriges Hochwasser) - Landwirtschaft: Kulinarischer Stern, Marktplatz (Milch, Milchatlas, Milchprodukte, Obst und Gemüse, Obstatlas, Wildatlas, sonstige) - Nachhaltigkeit: Bildung Nachhaltige Entwicklung, Freiwilliges Ökologisches Jahr - Schutzgebiete: Biosphärenreservate, Landschaftsschutzgebiete, Nationale Naturmonumente, Nationalpark, Europäische Vogelschutzgebiete (Natura2000), Naturparke, Naturschutzgebiete, Feuchtgebiete (RAMSAR), Wasser- und Heilquellenschutzgebiete - Verkehr: Straßenlärm 24 Stunden, Straßenlärm Nacht, Umweltzonen - Wald: Fundorte Asiatischer Laubholzbockkäfer und Quarantänezonen, Forstrevier, Pilzsachverständige, forstliche Rettungspunkte - Wasser: Aufgabenträger Abwasserbeseitigung - Wirtschaft: Umweltallianz Karten Artenmeldungen: - Artenfunde: Bisam, Gottesabeterin, Hirschkäfer, Riesen Bärenklau, Weinbergschnecke Karten Umweltbeeinträchtigungen: - Umweltbeeinträchtigungen (letzte 24 Monate): Abfall, Abwasser, Boden, Gewässer, Lärm, Luft, Naturschutz Zu den jeweiligen Karten werden Kartenlegenden bereitgestellt.

Planänderung Planfeststellungsbeschluss Offenlegung Elstermühlgraben - Entfall Angerwehr

Als Bestandteil des Gewässerverbundes Leipzig wird der Elstermühlgraben zwischen Schreberbrücke und Jacobstraße/Rosentalgasse in drei Bauabschnitten offengelegt. Das Konzept des Gewässerverbundes dient der ökologischen Durchgängigkeit als auch dem Wassertourismus und der Erholung. Ursprünglich sollte im ersten Bauabschnitt aus städtebaulichen Gründen das Angerwehr errichtet werden. Da für das Wehr aber keine wasserwirtschaftliche Notwendigkeit besteht, soll auf dessen Bau verzichtet werden.

PRIMA - Kooperationsprojekt CICLICA: Intelligente Landwirtschaftsoptimierung zur Anpassung an den Klimawandel

Vollsperrung der Unstrut bei Karsdorf wegen Brückenabriss verschiebt sich

Die Vollsperrung der Unstrut bei Karsdorf verzögert sich und wird erst am Montag, dem 21. Juli 2025, beginnen. Ursprünglich war die Vollsperrung für den Zeitraum 7. Juli bis 1. August angesetzt – Grund für die Verzögerung ist die erforderliche Umverlegung einer Fernwärmeleitung. Die Arbeiten dazu haben sich ebenfalls verzögert. Die Sperrung der Unstrut soll nun bis zum 8. August andauern – damit verkürzt sich der Zeitraum der Sperrung von ursprünglich vier auf drei Wochen. Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt wird die Verschiebung der Sperrung vorbehaltlich der noch laufenden Behörden-Beteiligung anordnen, seitens des Landratsamtes Burgenlandkreis als Wasser-, Naturschutz- und Forstbehörde gibt es keine Einwände. Betroffene wie die Vertreter des örtlichen Wassertourismus wurden über den neuen Sperrzeitraum informiert. Hintergrund: Grund für die Vollsperrung der Unstrut bei Karsdorf sind Abrissarbeiten. Die bestehende Brücke wird im Auftrag der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt zunächst zurückgebaut und später durch einen Neubau ersetzt. Die vorbereitenden Arbeiten haben bereits begonnen; die Brücke selbst ist für den Straßenverkehr seit April bereits gesperrt. Während des Brückenabrisses ist eine Vollsperrung der Unstrut aus Sicherheitsgründen notwendig – auch an den Wochenenden. Nutzer von Kanus und Schlauchbooten werden dringend gebeten, sich an das Verbot und die Beschilderung zu halten. Um die damit verbundenen Auswirkungen auf die touristische Nutzung der Unstrut zu minimieren, werden drei neue Bootseinstiege und -ausstiege am Gewässer eingerichtet, um Umtragemöglichkeiten rund um den Baustellenbereich zu schaffen. Sie stellen sicher, dass Kanufahrer ihre Boote unkompliziert umtragen können. Die entsprechenden Stellen werden entsprechend beschildert. Die Fertigstellung der neuen Brücke ist für August 2026 vorgesehen. Weitere Informationen: Aktuelle Meldungen | Burgenlandkreis - im Herzen Mitteldeutschlands Impressum: Landesverwaltungsamt Pressestelle Ernst-Kamieth-Straße 2 06112 Halle (Saale) Tel: +49 345 514 1244 Fax: +49 345 514 1477 Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de

Umweltminister Willingmann besucht sanierte Schleuse an der Unstrut im Burgenlandkreis

Die Schleusen an Saale und Unstrut locken jedes Jahr Tausende Wassertouristen an. Der Betrieb der Anlagen ist jedoch kostenintensiv, auch weil immer mal wieder Sanierungen notwendig werden. Am heutigen Mittwoch hat Umweltminister Prof Dr. Armin Willingmann die frisch instandgesetzte Schleuse Wendelstein an der Unstrut im Burgenlandkreis besucht. Über den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) hatte das Umweltministerium für die notwendigen Arbeiten an den Schleusentoren insgesamt rund 750.000 Euro bereitgestellt. „Wassertourismus ist nicht nur gut für die lokale Wirtschaft, er bietet auch die Möglichkeit, unsere Naturschätze aus nächster Nähe vom Wasser zu erleben“, betonte Willingmann. „Deshalb unterstützt das Umweltministerium ganz bewusst notwendige Investitionen und bezuschusst den Betrieb von Schleusen über den LHW.“ Nach der Schleuse Wendelstein an der Unstrut und der Oeblitzschleuse an der Saale im vergangenen Jahr wird in diesem Jahr die denkmalgeschützte Zeddenbach-Schleuse an der Unstrut für 830.000 Euro saniert. Im kommenden Jahr ist die Instandsetzung der ebenfalls denkmalgeschützten Unstrut-Schleuse Laucha vorgesehen. Auch hierfür werden voraussichtlich mehr als 800.000 Euro bereitgestellt. Begleitet wurde Willingmann am Mittwoch von LHW-Direktorin Martina Große-Sudhues. „Schleusen sind für junge wie ältere Wassersportler faszinierende Anlagen und daher Touristenmagnete. Sie müssen aber eben auch regelmäßig gewartet und instandgesetzt werden“, so Große-Sudhues. „Der LHW trägt als Eigentümer der Schleusen hier die Verantwortung und wird dank der finanziellen Unterstützung des Umweltministeriums auch in den kommenden Jahren alle notwendigen Vorhaben zuverlässig umsetzen.“ 2024 haben rund 14.000 Boote mit 44.500 Personen an Bord die Schleusen passiert. Neben notwendigen Investitionen wird durch Umweltministerium und LHW auch der Schleusenbetrieb mit 500.000 Euro pro Jahr bezuschusst. Betrieben werden die Schleusen über die Gesa mbh des Burgenlandkreises; Wassertouristen zahlen ein symbolisches Schleusenentgelt in Höhe von fünf Euro pro Boot und Gewässer. Nachdem die Finanzierung in früheren Jahren immer mal wieder wackelte, hatte sich das Umweltministerium Anfang 2024 für eine dauerhaft tragfähige finanzielle Lösung eingesetzt und einen entsprechenden Vertrag mit dem LHW und dem Burgenlandkreis abgeschlossen. Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei Facebook, Instagram, LinkedIn, Threads, Bluesky, Mastodon und X (ehemals Twitter). Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Mastodon und X

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