API src

Found 13 results.

H2020-EU.2.1. - Industrial Leadership - Leadership in enabling and industrial technologies - (H2020-EU.2.1. - Führende Rolle der Industrie - Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien), Monitoring Atmospheric Composition and Climate-III (MACC-III)

Teilprojekt: Fallstudien und empirische Analyse von Landnahmen, Teilprojekt: Ökonomische und internationale Steuerungsaspekte (Governance) von Landnahmen

Landnahmen und nachhaltige Entwicklung, Teilprojekt: Ethische Analyse von Landnahmen

Teilprojekt: Ethische Analyse von Landnahmen, Teilprojekt: Fallstudien und empirische Analyse von Landnahmen

Entwicklung eines globalen Umweltökonomischen Modells

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines globalen umweltökonomischen Modells, das zur Simulation der Wirkungen globaler Umweltpolitiken eingesetzt werden kann.

Umweltpolitische Herausforderung der Globalisierung der Wirtschaft unter besonderer Beruecksichtigung der Verwirklichung des Verursacherprinzips und moeglicher nationaler Ausgleichsmassnahmen im Rahmen des internationalen Handelsregimes

Die Globalisierung birgt gerade im oekologischen und sozialen Bereich eine Reihe von Risiken - aber auch Chancen. Gleichzeitig wird sie in Zukunft immer staerkeren Einfluss auf die nationalen Gegebenheiten nehmen. Auch die Moeglichkeiten der nationalen Politik werden zunehmend eingeschraenkt werden. Leitlinien werden vielmehr auf internationaler Ebene, wie etwa bei der WTO, vorgegeben. Angesichts dieser Situation gilt es, Konzepte zu entwickeln, wie die negativen Auswirkungen der Globalisierung abgefedert und die sich bietenden Chancen genutzt werden koennen. Ein wesentliches Vertiefungsthema des Vorhabens soll darin bestehen, die Zusammenhaenge zwischen dem Verursacherprinzip und dem internationalen Handelsregime naeher zu analysieren. Dabei soll insbesondere der Frage nachgegangen werden, welche Massnahmen zur Vermeidung moeglicher Wettbewerbsnachteile durch die Anwendung des Verursacherprinzips auf nationaler und regionaler Ebene mit den WTO-Regeln kompatibel sind und welche Aenderungen der WTO-Regelungen gegebenenfalls erforderlich sind, um die Durchsetzung des Verursacherprinzips zu erleichtern. National von besonderer Bedeutung ist dabei die Arbeit der Enquete-Kommission (EK) des Deutschen Bundestages zur Globalisierung der Weltwirtschaft. Neben dem Schwerpunkt 'Verursacherprinzip' sollen im Rahmen des Vorhabens - unter Beruecksichtigung der Arbeit der EK - zu aktuellen Einzelthemen der Globalisierung Berichte angefertigt und die Forschungsergebnisse in die Arbeit der EK eingespeist werden.

Diskurse globaler ökologischer Bedrohung: Globalisierung der Wissenschaft unter den Bedingungen der Medialisierung

In diesem Projekt soll der Zusammenhang zwischen Diskursen globaler ökologischer Bedrohung und institutionellen Veränderungen in der Wissenschaft untersucht werden. Im Kontext dieser Diskurse deutet sich eine neue Form der Wissenschaftsorganisation in Gestalt globaler Forschungskonsortien bzw. -programme an. Diese Entwicklung fällt mit einer zunehmenden Globalisierung und Konzentration der Medien zusammen, die aufgrund ihrer globalen Marktmacht Aufmerksamkeit im globalen Maßstab strukturieren. Daraus ergibt sich eine neuartige Konstellation: Die globalisierte Wissenschaft ist Beobachtungsinstanz globaler Bedrohung, auf die Politik ebenso global, d.h. durch übernationale Abkommen reagieren muss. Die Medien amplifizieren die Berohungsszenarien, strukturieren deren Wahrnehmung und erzeugen auf dieses Weise Legitimierungs- ebenso wie Delegitimierungseffekte für die Politik. Das Projekt untersucht sowohl die These der zunehmenden Medialisierung der Wissenschaft als auch die damit verbundene Neuausrichtung lokaler/nationaler Agenden, die durch die Ubiquität der globalen Bedrohungsdiskurse ausgelöst wird. Anthropogener Klimawandel und Verlust der Artenvielfalt sind als Fallbeispiele vorgesehen.

Umweltpolitik in einer globalisierten Wirtschaft

Zur Analyse der Globalisierung bezueglich Wirtschaft und Umwelt sind die Fragen zu diskutieren: Was charakterisiert Globalisierung? Wo tritt sie auf? Was sind ihre Bestimmungsgruende? Handelt es sich um eine dauerhafte (irreversible) Entwicklung? Welche Konsequenzen ergeben sich fuer lokale, regionale, globale Umweltgueter und die Wirksamkeit der Umweltpolitik? Wie kann/muss die (nationale und internationale) (Umwelt-)Politik auf Globalisierung reagieren?

Analyse der umweltrelevanten Auswirkungen der Globalisierung der Wirtschaft, Identifizierung von notwendigem Handlungsbedarf und Erarbeitung von Vorschlaegen fuer umweltpolitische Handlungsmoeglichkeiten

Die zunehmende Globalisierung der Weltwirtschaft hat einen erheblichen Einfluss auf die verschiedenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereiche unseres Lebens. Der Prozess ist auch mit vielfaeltigen Auswirkungen auf unsere Umwelt verbunden, beispielsweise durch einen zu erwartenden, wachsenden weltweiten Transport von Guetern oder durch ein moegliches 'Umweltdumping', indem umweltbelastende Produktionsprozesse in Laendern mit weniger hohen Umweltanforderungen verlagert werden. Im Rahmen der Studie sollen - die umweltrelevanten Auswirkungen, die von einer weiteren Globalisierung der Weltwirtschaft zu erwarten sind, analysiert werden, - Bereiche, in denen umweltpolitischer Handlungsbedarf erforderlich ist, identifiziert werden und - Vorschlaege fuer umweltpolitische Handlungsmoeglichkeiten erarbeitet werden, die den umweltpolitischen Spielraum vergroessern und die Erfuellung von nationalen und globalen Umweltzielen sicherstellen. Die Forschungsarbeiten sollen sich an den Aufgabenschwerpunkten der Enquete-Kommission 'Globalisierung der Weltwirtschaft - Herausforderungen und Antworten' orientieren. Die Ergebnisse sollen in Form von Arbeitspapieren und eines Abschlussberichtes dargestellt werden.

Konfliktfeld Globalisierung: Verteilungs- und Umweltprobleme der weltwirtschaftlichen Integration

Im Angesicht der sich vertiefenden internationalen Arbeitsteilung sind in den entwickelten Ländern zwei Sorgen laut geworden. Erstens wird befürchtet, daß die fortschreitende Integration zu einer Verarmung der unqualifizierten Arbeitskräfte führt. Zweitens besteht die Sorge um mangelnde 'Fairness' im internationalen Wettbewerb, weil gemutmaßt wird, daß sich Länder durch Manipulation ihrer Wirtschaftspolitik künstliche Wettbewerbsvorteile zu Lasten anderer sichern. Die vorliegende Arbeit ist diesen beiden Bedenken gewidmet. Nach einer kurzen Skizze der Ursachen, Ausprägungen und des Ausmaßes der weltwirtschaftlichen Integration wird die Sorge um die relative Schlechterstellung unqualifizierter Arbeitnehmer theoretisch aufgearbeitet und anhand eines für die BRD entwickelten Modells quantitativ untersucht. Die 'Fairness'-Frage wird exemplarisch an der Frage der Umweltregulierung untersucht. Insbesondere wird ein neuer Modellrahmen für die Interaktion zwischen Umweltpolitik, Güterhandel und Kapitalmobilität entwickelt. Auf Basis der theoretischen und empirischen Überlegungen kommt die Arbeit zum Schluß, daß die o.g. Sorgen zwar partiell gerechtfertigt sind, keineswegs aber ein Abrücken von der internationalen Arbeitsteilung notwendig machen.

1 2