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Stickstoffempfindliche Lebensraumtypen NRW (LINFOS)

Stickstoffempfindliche Lebensraumtypen sind Lebensraumtypen / Biotoptypen, welche sensibel auf atmosphärische Stickstoffeinträge reagieren. Die Daten stammen aus der Landschaftsinformationssammlung (LINFOS) des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) und werden direkt über den LINFOS-WFS bezogen: https://www.wfs.nrw.de/umwelt/linfos Die WFS-Layer „stickstoffempfindliche_lrt_point“, „stickstoffempfindliche_lrt_polyline“ und „stickstoffempfindliche_lrt_polygon“ werden dabei zu einem Polygonlayer zusammengeführt; Punkt- und Linienobjekte werden dabei mit einem 5-m-Puffer in Flächen umgewandelt. Ab einem Maßstab von 1:25000 werden die Daten geometrisch leicht vereinfacht dargestellt.

Minderung der NOx-Emissionen durch feuerungstechnische Massnahmen bei einer Schmelzkammer-Zyklonfeuerung

An einem Steinkohlekraftwerksblock mit einer Leistung von 190 MWel, der aus zwei baugleichen, aber voneinander unabhaengig arbeitenden Dampferzeugern mit Horizontal-Zyklonfeuerung besteht, wird durch Senkung der Verbrennungstemperatur und des Sauerstoffangebotes in der Reaktionszone der Schmelzkammer-Zyklonfeuerung die NOx-Bildung vermindert. Da der Verbrennungsumsatz im Zyklon nur ca. 70 Prozent betraegt, soll die erforderliche Verbrennungsluft auf Zyklon (Primaer- und Sekundaerluft) und Sekundaerkammer (Tertiaerluft) aufgeteilt werden. Mit dieser primaeren Massnahme konnte die NOx-Emission der Anlage von 1.800 mg/m3 auf 1.300 mg/m3 bei Kesselvollast gesenkt werden.

Minderung der NOx-Emissionen durch feuerungstechnische Massnahmen bei einer Doppel-U-Kammer Schmelzfeuerung

An einem Steinkohlekraftwerksblock mit einer Leistung von 303 MWel, der eine Doppel-U-Kammer Schmelzfeuerung hat, wird die NOx-Bildung durch Verminderung der Sauerstoffkonzentration am Brenner und der daraus resultierenden Absenkung der Verbrennungstemperatur reduziert. Die Sauerstoffverminderung erfolgt durch kalte Rauchgasrezirkulation in die Primaerluft, wobei ein Sauerstoffgehalt von maximal 12 Prozent angestrebt wird. Das Rezirkulationsgas wird dem staubfreien Rauchgas hinter dem Luvo entnommen und ueber neu zu installierende Abgaskanaele mittels eines zusaetzlichen Geblaeses der Primaerluft zugefuehrt. Die kaeltere und gleichzeitig stoechiometrisch gestufte Verbrennung der Kohle zielt auf eine Verminderung der NOx-Emissionen von ca. 20 Prozent.

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