s/weser ästuar/Weser-Ästuar/gi
Dieser Datensatz umfasst Monitoringdaten und Modellergebnisse (Hydronumerisches Modell) für das Weserästuar, Nordsee. Die Daten wurden für quantitative Analysen in dem Manuskript „Surges control Salt Flux Variability in a partially-mixed Estuary“ verwendet, das im Journal of Geophysical Research: Oceans zur Veröffentlichung eingereicht wurde. Die Modellergebnisse, wie im Manuskript beschrieben, umfassen Salzflüsse, die aus den simulierten Strömungsgeschwindigkeiten und Salzgehalten abgeleitet wurden. Die vier Salzflusskomponenten [kg s-1] enthalten ein barotrope Komponente (barotropic flux, Fbt), Tidal Pumping (tidal oscillatory salt flux, Fto), den Beitrag durch die ästuarine Austauschströmung (exchange flow contribution, Fex) und eine weitere Komponente, die durch intratidal veränderliche Scherraten (tidal oscillatory shear, Ftos) bestimmt wird. Die Salzflüsse wurden jeweils, entlang der Zeitreihe, für die Dauer eines Tidetages bestimmt. Jeder Schritt beginnt mit einem Stauwasser. Die zeitliche Auflösung beträgt daher eine Halbtide. Die Zeitreihe umfasst ein hydrologisches Jahr. Die Auflösung entlang des Ästuars beträgt 1 km. Zusätzlich zu den Salzflüssen wurden fünf weitere Parameter abgeleitet: die Tideasymmetrie (Strömungsgeschwindigkeit), der gezeitengemittelte Salzgehalt, der Tidenhub [m] sowie die gezeitengemittelte Schichtung (potenzielle Energieanomalie) [J m-3]. Diese Parameter legen auf dem Gitter der Salzflusskomponenten vor. Die Salzintrusion ist in Flusskilometern angegeben und entspricht der Lage der Isohaline der Salinität von 2 PSU (gezeitengemittelt, bestimmt aus Modellergebnissen). Die übrigen Parameter im Datensatz wurden aus Monitoringdaten ermittelt. Hierzu zählen Zeitreihen der Windkomponente des Wasserstands [m], der Windgeschwindigkeit [m s-1] sowie der Windrichtung [°], abgeleitet von Messungen am Leuchtturm Alte Weser. Die spezifischen Methoden für jeden Monitoringparameter sind im Manuskript beschrieben. Dazu kommt noch der Abfluss (Intschede) [m3 s-1]. Alle Daten liegen als selbsterklärende Textdateien mit Kopfzeile vor. This dataset contains monitoring data and numerical model results for the Weser estuary, North Sea, used for quantitative analyses in the paper “Surges control Salt Flux Variability in a partially-mixed Estuary”, which was submitted to the Journal of Geophysical Research: Oceans. Model results comprise salt fluxes, derived from simulated velocity and salinity, as described in the paper. The four salt flux contributions [kg s-1] are the barotropic flux (Fbt), the tidal oscillatory salt flux (Fto), the exchange flow contribution (Fex) and the flux due to tidal oscillatory shear (Ftos). Salt fluxes were determined for the duration of one tidal day, moving stepwise through the timeseries. Each step starts with one slack water. Therefore, the temporal resolution is one value per tidal phase, as described in detail in the manuscript. The time series covers one hydrological year. The along-channel resolution is 1 km. Five additional parameters are derived from model results: the tidal velocity asymmetry, tidally averaged salinity, tidal range [m], and tidally averaged stratification (potential energy anomaly [J m-3]), all stored on the same spatiotemporal grid as the salt flux contributions. The salt intrusion is obtained from subtidal salinity using the location of the isohaline 2 (PSU). The salt intrusion is stored in terms of river km. The remaining parameters in the dataset are derived from monitoring data. These are time series of discharge [m3 s-1], surge [m], tidal range [m], wind speed [m s-1] and wind direction [°], all provided on the same temporal grid as the salt fluxes. The specific methods are described in the paper, for each of the monitoring parameters. All data are stored as self-explanatory, character-delimited text files with header lines.
Der Coveragedienst EasyGSH-DB: Bathymetrie (WCS), beinhaltet die jährlichen Bathymetrien der Deutsche Bucht für die Jahre von 1996-2016, für den Zeitraum von 1996-2016 das Maximale Z, das Minimale Z, den Morphologischen Drive und den Morphologischen Raum. Definition: “Bathymetrie” bezeichnet die Vermessung der topographischen Gestalt der Sohle eines Gewässers. Der Begriff wird auch oft – analog zum Wort “Topographie” – synonym für die Gestalt der Gewässersohle verwendet. Gewässer in diesem Zusammenhang sind Meere, Flüsse oder geschlossene Binnengewässer. Im Rahmen des Projektes EasyGSH handelt es sich bei bathymetrischen Datensätzen um solche, die die Höhenverteilung in der Deutschen Bucht inklusive der Mündungsbereiche der Ästuare Ems, Weser und Elbe darstellen. Durch morphologische Aktivitäten des Gewässerbodens ist ein solches bathymetrisches Modell stets nur für einen gewissen Zeitraum oder Zeitpunkt gültig. Datenerzeugung: Die Basis für bathymetrische Produkte bilden gerasterte bathymetrische Modelle, die mithilfe des Funktionalen Bodenmodells, einem datenbasierten hindcast-Simulationsmodell, über räumlich-zeitliche Interpolationsverfahren aus einer Datenbasis von See- und Landvermessungen verschiedenster Datentypen erstellt werden. Für jedes Jahr von 1996 bis inklusive 2016 wird ein gerastertes bathymetrisches Modell in 10 m Auflösung für die Deutsche Bucht und zusätzlich in 250 m Auflösung für die Ausschließliche Wirtschaftszone für das Jahr 1996 erstellt. Produkt: Jeweils ein 10 m Raster der Deutschen Bucht gültig zum 01.07. für die Jahre von 1996 bis 2016, wobei an jedem Rasterknoten die Höhe abgelegt ist. 250 m Raster der Ausschließlichen Wirtschaftszone (1996). Das Produkt wird im GeoTiff- und Shapefile-Format bereitgestellt. Literatur: Sievers, J., Milbradt, P., Ihde, R., Valerius, J., Hagen, R., Plüß, A. (2021): An integrated marine data collection for the German Bight – Part 1: Subaqueous geomorphology and surface sedimentology (1996–2016). Earth System Science Data. https://doi.org/10.5194/essd-13-4053-2021 Zitat für diesen Datensatz (Daten DOI): Sievers, J., Rubel, M., Milbradt, P. (2020): EasyGSH-DB: Themengebiet - Bathymetrie. Bundesanstalt für Wasserbau. https://doi.org/10.48437/02.2020.K2.7000.0002
Definition: “Bathymetrie” bezeichnet die Vermessung der topographischen Gestalt der Sohle eines Gewässers. Der Begriff wird auch oft – analog zum Wort “Topographie” – synonym für die Gestalt der Gewässersohle verwendet. Gewässer in diesem Zusammenhang sind Meere, Flüsse oder geschlossene Binnengewässer. Im Rahmen des Projektes EasyGSH handelt es sich bei bathymetrischen Datensätzen um solche, die die Höhenverteilung in der Deutschen Bucht inklusive der Mündungsbereiche der Ästuare Ems, Weser und Elbe darstellen. Durch morphologische Aktivitäten des Gewässerbodens ist ein solches bathymetrisches Modell stets nur für einen gewissen Zeitraum oder Zeitpunkt gültig. Datenerzeugung: Die Basis für bathymetrische Produkte bilden gerasterte bathymetrische Modelle, die mithilfe des Funktionalen Bodenmodells, einem datenbasierten hindcast-Simulationsmodell, über räumlich-zeitliche Interpolationsverfahren aus einer Datenbasis von See- und Landvermessungen verschiedenster Datentypen erstellt werden. Für jedes Jahr von 1996 bis inklusive 2016 wird ein gerastertes bathymetrisches Modell in 10 m Auflösung für die Deutsche Bucht und zusätzlich in 250 m Auflösung für die Ausschließliche Wirtschaftszone für das Jahr 1996 erstellt. Produkt: Jeweils ein 10 m Raster der Deutschen Bucht gültig zum 01.07. für die Jahre von 1996 bis 2016, wobei an jedem Rasterknoten die Höhe abgelegt ist. 250 m Raster der Ausschließlichen Wirtschaftszone (1996). Das Produkt wird im GeoTiff- und Shapefile-Format bereitgestellt. Zitat für diesen Datensatz (Daten DOI): Sievers, J., Rubel, M., Milbradt, P. (2020): EasyGSH-DB: Themengebiet - Bathymetrie. Bundesanstalt für Wasserbau. https://doi.org/10.48437/02.2020.K2.7000.0002 Literatur: Sievers, J., Milbradt, P., Ihde, R., Valerius, J., Hagen, R., Plüß, A. (2021): An integrated marine data collection for the German Bight – Part 1: Subaqueous geomorphology and surface sedimentology (1996–2016). Earth System Science Data. https://doi.org/10.5194/essd-13-4053-2021 English Download: The data for download can be found under References ("Weitere Verweise"), where the data can be downloaded directly or via the web page redirection to the EasyGSH-DB portal.
Definition: “Bathymetrie” bezeichnet die Vermessung der topographischen Gestalt der Sohle eines Gewässers. Der Begriff wird auch oft – analog zum Wort “Topographie” – synonym für die Gestalt der Gewässersohle verwendet. Gewässer in diesem Zusammenhang sind Meere, Flüsse oder geschlossene Binnengewässer. Im Rahmen des Projektes EasyGSH handelt es sich bei bathymetrischen Datensätzen um solche, die die Höhenverteilung in der Deutschen Bucht inklusive der Mündungsbereiche der Ästuare Ems, Weser und Elbe darstellen. Durch morphologische Aktivitäten des Gewässerbodens ist ein solches bathymetrisches Modell stets nur für einen gewissen Zeitraum oder Zeitpunkt gültig. Datenerzeugung: Die Basis für bathymetrische Produkte bilden gerasterte bathymetrische Modelle, die mithilfe des Funktionalen Bodenmodells, einem datenbasierten hindcast-Simulationsmodell, über räumlich-zeitliche Interpolationsverfahren aus einer Datenbasis von See- und Landvermessungen verschiedenster Datentypen erstellt werden. Für jedes Jahr von 1996 bis inklusive 2016 wird ein gerastertes bathymetrisches Modell in 10 m Auflösung für die Deutsche Bucht und zusätzlich in 250 m Auflösung für die Ausschließliche Wirtschaftszone für das Jahr 1996 erstellt. Produkt: Jeweils ein 10 m Raster der Deutschen Bucht gültig zum 01.07. für die Jahre von 1996 bis 2016, wobei an jedem Rasterknoten die Höhe abgelegt ist. 250 m Raster der Ausschließlichen Wirtschaftszone (1996). Das Produkt wird im GeoTiff- und Shapefile-Format bereitgestellt. Zitat für diesen Datensatz (Daten DOI): Sievers, J., Rubel, M., Milbradt, P. (2020): EasyGSH-DB: Themengebiet - Bathymetrie. Bundesanstalt für Wasserbau. https://doi.org/10.48437/02.2020.K2.7000.0002 Literatur: Sievers, J., Milbradt, P., Ihde, R., Valerius, J., Hagen, R., Plüß, A. (2021): An integrated marine data collection for the German Bight – Part 1: Subaqueous geomorphology and surface sedimentology (1996–2016). Earth System Science Data. https://doi.org/10.5194/essd-13-4053-2021 English Download: The data for download can be found under References ("Weitere Verweise"), where the data can be downloaded directly or via the web page redirection to the EasyGSH-DB portal.
Definition: “Bathymetrie” bezeichnet die Vermessung der topographischen Gestalt der Sohle eines Gewässers. Der Begriff wird auch oft – analog zum Wort “Topographie” – synonym für die Gestalt der Gewässersohle verwendet. Gewässer in diesem Zusammenhang sind Meere, Flüsse oder geschlossene Binnengewässer. Im Rahmen des Projektes SMMS handelt es sich bei bathymetrischen Datensätzen um solche, die die Höhenverteilung in der Deutschen Bucht inklusive der Mündungsbereiche der Ästuare Ems, Weser und Elbe darstellen. Durch morphologische Aktivitäten des Gewässerbodens ist ein solches bathymetrisches Modell stets nur für einen gewissen Zeitraum oder Zeitpunkt gültig. Datenerzeugung: Die Basis für bathymetrische Produkte bilden gerasterte bathymetrische Modelle, die mithilfe des Funktionalen Bodenmodells, einem datenbasierten hindcast-Simulationsmodell, über räumlich-zeitliche Interpolationsverfahren aus einer Datenbasis von See- und Landvermessungen verschiedenster Datentypen erstellt werden. Für die Jahre 1960-2020 wird jeweils ein gerastertes bathymetrisches Modell in 10 m Auflösung für die Deutsche Bucht bereit gestellt. Produkt: Ein 10 m Raster der Deutschen Bucht jeweils gültig zum 01.07. für das Jahr, wobei an jedem Rasterknoten die Höhe abgelegt ist. Das Produkt wird im GeoTiff-Format zusammen mit Quellenkarten (vorher und nachher, Shapefiles) bereitgestellt. Additional Information: Sign Convention: The sign convention follows „elevation, positive up“ throughout the entire grid, including areas below chart datum. Domain Uniformity: The vertical reference system is uniform across the entire model domain (German Bight, the Ems, Weser, and Elbe estuaries). Shapefile Reference: The two accompanying shapefiles do not contain a vertical reference system because they do not include z-values.
Der Featuredienst EasyGSH-DB: Bathymetrie (WFS), beinhaltet die jährlichen Bathymetrien der Deutsche Bucht für einen Zeitraum von 1996-2016, die Isolinien (0.5m) von 1996-2016 und die Isolinien (10m) von 1996-2015. Definition: “Bathymetrie” bezeichnet die Vermessung der topographischen Gestalt der Sohle eines Gewässers. Der Begriff wird auch oft – analog zum Wort “Topographie” – synonym für die Gestalt der Gewässersohle verwendet. Gewässer in diesem Zusammenhang sind Meere, Flüsse oder geschlossene Binnengewässer. Im Rahmen des Projektes EasyGSH handelt es sich bei bathymetrischen Datensätzen um solche, die die Höhenverteilung in der Deutschen Bucht inklusive der Mündungsbereiche der Ästuare Ems, Weser und Elbe darstellen. Durch morphologische Aktivitäten des Gewässerbodens ist ein solches bathymetrisches Modell stets nur für einen gewissen Zeitraum oder Zeitpunkt gültig. Datenerzeugung: Die Basis für bathymetrische Produkte bilden gerasterte bathymetrische Modelle, die mithilfe des Funktionalen Bodenmodells, einem datenbasierten hindcast-Simulationsmodell, über räumlich-zeitliche Interpolationsverfahren aus einer Datenbasis von See- und Landvermessungen verschiedenster Datentypen erstellt werden. Für jedes Jahr von 1996 bis inklusive 2016 wird ein gerastertes bathymetrisches Modell in 10 m Auflösung für die Deutsche Bucht und zusätzlich in 250 m Auflösung für die Ausschließliche Wirtschaftszone für das Jahr 1996 erstellt. Produkt: Jeweils ein 10 m Raster der Deutschen Bucht gültig zum 01.07. für die Jahre von 1996 bis 2016, wobei an jedem Rasterknoten die Höhe abgelegt ist. 250 m Raster der Ausschließlichen Wirtschaftszone (1996). Das Produkt wird im GeoTiff- und Shapefile-Format bereitgestellt. Literatur: Sievers, J., Milbradt, P., Ihde, R., Valerius, J., Hagen, R., Plüß, A. (2021): An integrated marine data collection for the German Bight – Part 1: Subaqueous geomorphology and surface sedimentology (1996–2016). Earth System Science Data. https://doi.org/10.5194/essd-13-4053-2021 Zitat für diesen Datensatz (Daten DOI): Sievers, J., Rubel, M., Milbradt, P. (2020): EasyGSH-DB: Themengebiet - Bathymetrie. Bundesanstalt für Wasserbau. https://doi.org/10.48437/02.2020.K2.7000.0002
Der Kartendienst EasyGSH-DB: Bathymetrie (WMS), beinhaltet die jährlichen Bathymetrien der Deutsche Bucht für einen Zeitraum von 1996-2016, die Isolinien (0.5m) von 1996-2016, die Isolinien (10m) von 1996-2015, sowie für den Zeitraum 1996-2016 das Maximale Z, das Minimale Z, den Morphologischen Raum und den Morphologischen Drive. Definition: “Bathymetrie” bezeichnet die Vermessung der topographischen Gestalt der Sohle eines Gewässers. Der Begriff wird auch oft – analog zum Wort “Topographie” – synonym für die Gestalt der Gewässersohle verwendet. Gewässer in diesem Zusammenhang sind Meere, Flüsse oder geschlossene Binnengewässer. Im Rahmen des Projektes EasyGSH handelt es sich bei bathymetrischen Datensätzen um solche, die die Höhenverteilung in der Deutschen Bucht inklusive der Mündungsbereiche der Ästuare Ems, Weser und Elbe darstellen. Durch morphologische Aktivitäten des Gewässerbodens ist ein solches bathymetrisches Modell stets nur für einen gewissen Zeitraum oder Zeitpunkt gültig. Datenerzeugung: Die Basis für bathymetrische Produkte bilden gerasterte bathymetrische Modelle, die mithilfe des Funktionalen Bodenmodells, einem datenbasierten hindcast-Simulationsmodell, über räumlich-zeitliche Interpolationsverfahren aus einer Datenbasis von See- und Landvermessungen verschiedenster Datentypen erstellt werden. Für jedes Jahr von 1996 bis inklusive 2016 wird ein gerastertes bathymetrisches Modell in 10 m Auflösung für die Deutsche Bucht und zusätzlich in 250 m Auflösung für die Ausschließliche Wirtschaftszone für das Jahr 1996 erstellt. Produkt: Jeweils ein 10 m Raster der Deutschen Bucht gültig zum 01.07. für die Jahre von 1996 bis 2016, wobei an jedem Rasterknoten die Höhe abgelegt ist. 250 m Raster der Ausschließlichen Wirtschaftszone (1996). Das Produkt wird im GeoTiff- und Shapefile-Format bereitgestellt. Literatur: Sievers, J., Milbradt, P., Ihde, R., Valerius, J., Hagen, R., Plüß, A. (2021): An integrated marine data collection for the German Bight – Part 1: Subaqueous geomorphology and surface sedimentology (1996–2016). Earth System Science Data. https://doi.org/10.5194/essd-13-4053-2021 Zitat für diesen Datensatz (Daten DOI): Sievers, J., Rubel, M., Milbradt, P. (2020): EasyGSH-DB: Themengebiet - Bathymetrie. Bundesanstalt für Wasserbau. https://doi.org/10.48437/02.2020.K2.7000.0002
The Weser estuary at the German North Sea coast serves as a fairway to the harbours of Bremerhaven and Bremen. To ensure safe shipping and navigation, the navigation channel depths are nowadays intensively monitored, and have been so in the past. These are valuable data for consulting and research purposes, and enables investigations leading to a better understanding of hydrodynamics, salt intrusion and morphological processes in the estuary, in the present as well as the past. For recent years, thanks to modern monitoring techniques and digitalization, measuring data has been compiled to consistent digital terrain models of high quality and accuracy. For time periods before the 1990ies however, measurements were scarcer and the data are available only in form of printed bathymetrical and nautical charts. The objective of the project “Historical system states of the Weser estuary (HIWEST)” was to: • digitalize depths measurements starting from 1960, • georeference the data points and • process and compile them to digital terrain models that can be used for research and consulting. The project was led and financed by the Federal Waterways Engineering and Research Institute (BAW). It was supported by the Federal Maritime and Hydrographic Agency (BSH) and by the German Water and Shipping Administration (WSV) who provided printed charts and scanned data sets. The smile consulting GmbH was contracted to process the data and compile digital terrain models. One of the main challenges of the project was georeferencing. While georeferencing and projecting in the horizontal domain was comparatively straightforward, the transformation of depths below different chart datums to the Germans mean height reference system represented a challenge. This was accomplished by an algorithm considering spatial polygons provided by BSH and further meta information on the different levelling systems. The accuracy of the data sets differs depending on the quality of the original data. Since the 1990ies, powerful measurement methods such as airborne laser scanning (ALS) and multibeam echo-sounding has led to high resolutions and high data accuracy. In past surveys, the depths were measured in single-beam echo-soundings, often along individual cross sections, and there is no information between these soundings. As a result, the older terrain models are much smoother then the newer ones and contain less detailed information. More technical details can be found in the appendix of the technical report. The following digital terrain models (DTM, in the following the German abbreviation DGM is used) of the Lower and Outer Weser estuary were made available: • DGM 1966, marking the situation before deepening the Outer Weser to SKN-12 m</li> • DGM 1972, marking the situation before deepening the Lower Weser to SKN-9 m</li> • DGM 1981, marking the situation before extensive river works in the Lower Weser</li> • DGM 1996, marking the situation before deepening the Outer Weser to SKN-14 m</li> • DGM 2002, marking the situation after deepening the Outer Weser to SKN-14 m, reference digital terrain model. The years were chosen so they would represent consistent periods not affected by constructive engineering measures such as channel deepenings, and secondly based on optimal data availability. Each data set however consists not only of data from the respective year, but data had to be added from adjacent years. To close gaps, data from recent surveys were used. The data sets span the whole estuary from the North Sea to the tidal weir in the city of Bremen and are available as 1x1 m raster data sets. How to cite the HIWEST data: <strong style="color: red;"> The data set is only to be quoted together with the Technical Report.</strong> Report: Bundesanstalt für Wasserbau (2020): Historical digital terrain models of the Weser Estuary (HIWEST). Technical Report B3955.02.04.70168-6. Bundesanstalt für Wasserbau. https://henry.baw.de/handle/20.500.11970/107521 Data set: Bundesanstalt für Wasserbau (2020): Historical digital terrain model data of the Weser Estuary (HIWEST) [Data set]. Bundesanstalt für Wasserbau. https://doi.org/10.48437/02.2020.K2.5200.0001
Definition: “Bathymetrie” bezeichnet die Vermessung der topographischen Gestalt der Sohle eines Gewässers. Der Begriff wird auch oft – analog zum Wort “Topographie” – synonym für die Gestalt der Gewässersohle verwendet. Gewässer in diesem Zusammenhang sind Meere, Flüsse oder geschlossene Binnengewässer. Im Rahmen des Projektes SMMS handelt es sich bei bathymetrischen Datensätzen um solche, die die Höhenverteilung in der Deutschen Bucht inklusive der Mündungsbereiche der Ästuare Ems, Weser und Elbe darstellen. Durch morphologische Aktivitäten des Gewässerbodens ist ein solches bathymetrisches Modell stets nur für einen gewissen Zeitraum oder Zeitpunkt gültig. Datenerzeugung: Die Basis für bathymetrische Produkte bilden gerasterte bathymetrische Modelle, die mithilfe des Funktionalen Bodenmodells, einem datenbasierten hindcast-Simulationsmodell, über räumlich-zeitliche Interpolationsverfahren aus einer Datenbasis von See- und Landvermessungen verschiedenster Datentypen erstellt werden. Für die Jahre 1960-2020 wird jeweils ein gerastertes bathymetrisches Modell in 10 m Auflösung für die Deutsche Bucht bereit gestellt. Produkt: Ein 10 m Raster der Deutschen Bucht jeweils gültig zum 01.07. für das Jahr, wobei an jedem Rasterknoten die Höhe abgelegt ist. Das Produkt wird im GeoTiff-Format zusammen mit Quellenkarten (vorher und nachher, Shapefiles) bereitgestellt. Die Bathymetrien stehen in Zusammenhang mit dem Projekt EasyGSH-DB, decken jedoch einen größeren Zeitraum ab. Dienst: Der Dienst visualisiert ausgewählte Jahre aus dem SMMS Forschungszeitraum.
Die Küstenforschung und der Küstenschutz in Niedersachsen haben einen neuen Hafen gefunden: Mit seiner Forschungsstelle Küste und weiteren Organisationseinheiten ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) als Ankermieter in das Gebäude „Inselsicht“ in Norden-Norddeich eingezogen. Neben verbesserten Bedingungen für die umfangreichen Forschungsaufgaben der Küstenschützer soll der neue Standort vor allem die Vernetzung mit anderen wissenschaftlichen Institutionen begünstigen. Dies hoben Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies und Umweltminister Christian Meyer am (heutigen) Montag im Rahmen der feierlichen Einweihung des Neubaus an der Norddeicher Badestraße hervor. Forschungsstelle Küste Gebäude „Inselsicht“ in Norden-Norddeich Zudem nahmen sie an dem Standort den Prototyp einer Ladesäule für das bidirektionale Laden der AG Reederei Norden-Frisia in Betrieb. Die neue Ladeinfrastruktur soll durch Elektrofahrzeuge als Zwischenspeicher den modernen E-Katamaran der Reederei mit Strom versorgen. Ladesäule für das bidirektionale Laden Ministerpräsident Olaf Lies : „Die Planungen für diesen Standort begleiten mich bereits seit vielen Jahren. Umso mehr freue ich mich, dass die Reederei Norden-Frisia und der NLWKN dieses Projekt erfolgreich umgesetzt haben. Damit ist es gelungen, einen wichtigen Standort des Landes in Norddeich langfristig zu sichern und der Forschungsstelle Küste eine verlässliche Perspektive zu geben. Mit der ‘Inselsicht‘ entsteht ein Ort, an dem Zukunft für unsere Küste gestaltet wird. Hier werden Wissen, Forschung und Praxis zusammengeführt, um den Schutz unserer Küste und den Umgang mit den Folgen des Klimawandels weiter zu stärken. Das ist eine Investition in Wissenschaft, Sicherheit und die Zukunft Niedersachsens.“ Ministerpräsident Olaf Lies Umweltminister Christian Meyer: „Gerade im Angesicht der immensen Herausforderungen durch den Klimawandel für das Land Niedersachsen mit seiner mehrere hundert Kilometer langen Küstenlinie ist Forschung im Bereich des Küstenschutzes heute wichtiger denn je. Der Meeresspiegel steigt und das Ökosystem Wattenmeer ist bedroht und verändert sich. Forschung und Beobachtung bildet die Grundlage für Planungen, Investitionen und Schutzmaßnahmen entlang unserer Küste für Mensch und Umwelt. Das neue Gebäude mit den Laborkapazitäten bietet ein optimales Umfeld für diese wichtige Arbeit. Mit Leben gefüllt werden sie von den Menschen, die in ihnen arbeiten.“ Umweltminister Christian Meyer: Die Forschungsstelle Küste des NLWKN, die wesentliche Räumlichkeiten des neuen Standortes nutzen wird, ist ein wichtiger Teil der Umweltverwaltung des Landes Niedersachsen. Sie nimmt zentrale Aufgaben in den Bereichen Morphologie, Küsteningenieurwesen, Vermessung und Sturmflutwarndienst wahr. Ihr langjähriger bisheriger Standort auf Norderney musste vor einigen Jahren aufgrund gravierender baulicher Mängel aufgegeben werden. Am nun eröffneten neuen Standort des NLWKN in Norddeich werden neben den über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Forschungseinrichtung auch Mitarbeitende des bisher in Norden ansässigen Aufgabenbereichs Flussgebietsmanagement Übergangs- und Küstengewässer mit eigenem Probenahmestützpunkt sowie Angehörige weiterer Organisationseinheiten des Landesbetriebs zusammengezogen. Der Probenahmestützpunkt ist für die Umsetzung des ökologischen Monitorings der Übergangs- und Küstengewässer zuständig. Der Neubau in Norddeich bietet hierfür sechs Laborräume, in welchen Analysen von Makrozoobenthos, Zooplankton, Phytoplankton, Seegras, Grünalgen sowie zu Nähr- und Schadstoffverteilungen in Seewasser durchgeführt werden. Insgesamt stehen im von der AG Reederei Norden-Frisia errichteten und in Teilen vom Land Niedersachsen angemieteten Multifunktionsgebäude hierfür 62 Arbeitsplätze zur Verfügung. Diese sind teilweise bewusst als Wechselarbeitsplätze gestaltet. Ergänzt werden sie durch Labore, Lagerräume und zwei Besprechungsräume unterschiedlicher Größe auf einer Gesamtnutzfläche von 1.400 Quadratmetern. Wissenschaftliche Vernetzung im Fokus Wissenschaftliche Vernetzung im Fokus Der neue multifunktionale Standort des NLWKN in unmittelbarer Nachbarschaft zum Norddeicher Westhafen und zum Intercity-Bahnhof Norddeich Mole biete für die hier geleistete Arbeit der Küstenschützer viele Vorteile, unterstreicht NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer : „Ab sofort liegt der Forschungsgegenstand selbst – die Nordsee – für unsere Kolleginnen und Kollegen direkt vor der Tür“. Hieraus ergeben sich vielfältige Erleichterungen, angefangen beim täglichen Ziehen von Gewässerproben bis hin zum schnellen Zugang zur Schiffsflotte des NLWKN, die ebenfalls zu einem großen Teil in Norddeich beheimatet ist. „Der neue Standort am Festland mit seiner guten Bahnanbindung schafft zudem attraktive Bedingungen für moderne Arbeitskonzepte und für eine engere interdisziplinare Vernetzung. Entstanden ist ein Arbeitsumfeld, das Forschung, Verwaltung und Praxis an einem Ort zusammenführt und damit nicht zuletzt unsere Attraktivität als Arbeitgeber nachhaltig stärkt“, so die NLWKN-Direktorin. NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer Der Landesbetrieb will die Zusammenarbeit insbesondere mit anderen wissenschaftlichen Institutionen in den kommenden Jahren deutlich intensivieren und hat hierfür unter anderem zusammen mit dem Niedersächsischen Umweltministerium, dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Leibniz-Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Der neue Standort in Norddeich spielt dabei eine wichtige Rolle: Geplant ist, die neuen Räumlichkeiten im Zuge von Kooperationen gemeinsam zu nutzen, um gegenseitig vom Wissens- und Erfahrungsaustausch zu profitieren. Der NLWKN ist seit 2024 assoziiertes Mitglied in der Deutschen Allianz Meeresforschung. Im Rahmen von Projekten der Forschungsstelle Küste arbeitet der Landesbetrieb seit vielen Jahren eng mit unterschiedlichen deutschen und europäischen Forschungseinrichtungen zusammen. Auf der Insel Norderney bleibt der NLWKN auch nach dem Umzug der Forschungsstelle Küste mit seinem Inselbetriebshof präsent. Durch bidirektionales Laden den ersten deutschen E-Katamaran mit Strom versorgen Durch bidirektionales Laden den ersten deutschen E-Katamaran mit Strom versorgen Ministerpräsident Lies und Umweltminister Meyer nahmen zudem am Standort „Inselsicht“ in Norddeich den Prototyp einer Ladesäule für das bidirektionale Laden der AG Reederei Norden-Frisia in Betrieb. Die neue Ladeinfrastruktur ermöglicht es, Elektrofahrzeuge als dezentrale Zwischenspeicher für überschüssigen Strom zu nutzen. E-Autos können damit zum wichtigen Speichermedium von erneuerbarem Strom werden. In Norddeich soll mit dem Strom, der in den parkenden Elektroautos der Passagiere am Fährhafen gespeichert ist, der vollelektrische Katamaran “Frisia E-1“ – das erste elektrisch betriebene Seeschiff unter deutscher Flagge – mit Energie versorgt werden. Das in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück entwickelte Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert und anhand eines vom VW-Werk Emden zur Verfügung gestellten ID.7 vorgestellt. Das bidirektionale Laden verbindet den Verkehrs- und den Energiesektor direkt miteinander und trägt mit dazu bei, dass die angestrebten Klimaziele erreichbar werden. AG Reederei Norden-Frisia Hintergrund: Die Forschungsstelle Küste Hintergrund: Die Forschungsstelle Küste Die Forschungsstelle Küste ist 1937 aus einer Einrichtung der damaligen preußischen Wasserbauverwaltung hervorgegangen und gehört seit Januar 2005 als Teil der Betriebsstelle Norden zum NLWKN. Ihr Aufgabengebiet umfasst den Bereich der ostfriesischen Inseln und der Festlandküste einschließlich der Ästuare Ems, Weser und Elbe. Die Aufgaben werden von vier leistungsstarken Aufgabenbereichen (Vermessung, Morphologie des Küstengebietes, Küsteningenieurwesen, Sturmflutwarndienst) am Standort Norden-Norddeich erledigt. Dabei arbeiten Wissenschaftler und Ingenieure verschiedener Fachrichtungen zusammen. Die Basis der Untersuchungen bildet seit jeher die Erhebung topografischer, hydrologischer und sedimentologischer Daten. Mittlerweile werden diese durch dauerhaft betriebene Seegangsmessungen und Gewässergütedaten ergänzt. Die Untersuchungen und Modellierungen der Forschungsstelle schaffen – etwa bei der Berechnung der Bestickhöhen für den Deichbau – u.a. wichtige Entscheidungsgrundlagen für den Insel- und Küstenschutz. Bilder zu der Veranstaltung werden wir im Laufe des Tages unter folgendem Link hochladen: https://nlwkn.hannit-share.de/index.php/s/3ZQ2EMpwNf7kdXH Passwort: Inselsicht26
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 48 |
| Land | 53 |
| Wirtschaft | 29 |
| Wissenschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 10 |
| Text | 25 |
| unbekannt | 35 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 26 |
| Offen | 40 |
| Unbekannt | 4 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 69 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 27 |
| Bild | 11 |
| Datei | 2 |
| Dokument | 39 |
| Keine | 13 |
| Webdienst | 4 |
| Webseite | 47 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 52 |
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| Weitere | 69 |