Layer enthält Waldflächen, die in Folge der Extremwetterereignisse und nachfolgender Schädlingsbefall im Zeitraum 01.07.2019 bis 31.03.2025 abgestorben oder bereits geräumt sind. Diese Flächen müssen wieder bewaldet und von Wildverbis geschützt werden. Enthalten sind Schadflächen unabhängig von Baumart und Schadensursache (Borkenkäfer bei Fichte und Lärche, Trockenschäden bei Buche, Eschentriebsterben, Diplodia-Pilzbefall bei Kiefer, Eichen-Frassschäden u.v.a.m) Die Daten sind aus der Auswertung der Satellitenbilder der Senthinel-Mission entstanden.
Aerosol optical depth (AOD) as derived from TROPOMI observations. AOD describes the attenuation of the transmitted radiant power by the absence of aerosols. Attenuation can be caused by absorption and/or scattering. AOD is the primary parameter to evaluate the impact of aerosols on weather and climate. Daily AOD observations are binned onto a regular latitude-longitude grid. The TROPOMI instrument onboard the Copernicus SENTINEL-5 Precursor satellite is a nadir-viewing, imaging spectrometer that provides global measurements of atmospheric properties and constituents on a daily basis. It is contributing to monitoring air quality and climate, providing critical information to services and decision makers. The instrument uses passive remote sensing techniques by measuring the top of atmosphere solar radiation reflected by and radiated from the earth and its atmosphere. The four spectrometers of TROPOMI cover the ultraviolet (UV), visible (VIS), Near Infra-Red (NIR) and Short Wavelength Infra-Red (SWIR) domains of the electromagnetic spectrum. The operational trace gas products generated at DLR on behave ESA are: Ozone (O3), Nitrogen Dioxide (NO2), Sulfur Dioxide (SO2), Formaldehyde (HCHO), Carbon Monoxide (CO) and Methane (CH4), together with clouds and aerosol properties. This product is created in the scope of the project INPULS. It develops (a) innovative retrieval algorithms and processors for the generation of value-added products from the atmospheric Copernicus missions Sentinel-5 Precursor, Sentinel-4, and Sentinel-5, (b) cloud-based (re)processing systems, (c) improved data discovery and access technologies as well as server-side analytics for the users, and (d) data visualization services.
The SADL31 TTAAii Data Designators decode as: T1 (S): Surface data T1T2 (SA): Aviation routine reports A1A2 (DL): Germany(The bulletin collects reports from stations: EDDF;FRANKFURT AM MAIN INT;EDDH;HAMBURG;EDDK;COLOGNE BONN;EDDL;DUESSELDORF INT;EDDM;MUNICH INT;EDDN;NUREMBERG;EDDS;STUTTGART;EDDV;HANNOVER;EDZO;)
PHILEAS (Probing high latitude export of air from the Asian summer monsoon)Die asiatische Sommermonsun Antizyklone (AMA) während des Nordsommers wird als ein Haupttransportweg in die obere Troposphäre / untere Stratosphäre (UTLS) für troposphärische Luftmassen, die viel H2O und Aerosolvorläufergase und Verschmutzung enthalten, gesehen. Neuere Beobachtungen zeigen eine große Bedeutung des Transports von Ammoniumnitrat durch die AMA für das Aerosolbudget und die asiatische Tropopausenaerosolschicht (ATAL), wahrscheinlich auch mit Konsequenzen für die Zirrenbildung.Neuere flugzeuggetragene Messkampagnen konnten die Zusammensetzung und Aerosolgehalt im Inneren der AMA charakterisieren oder werden in unmittelbarer Nähe Messungen erheben. Im Gegensatz dazu wurde der Einfluss von monsungeprägten Luftmassen auf die Gesamtzusammensetzung der nördlichen untersten Stratosphäre, z.B. bei HALO Mesungen nachgewiesen. Allerdings gibt es bisher keine Studie, die den Übergang der AMA Luftmassen in die extratropische unterste Stratosphäre (LMS) und die Konsequenzen für Aerosolprozessierung und Zusammensetzung zeigt. Im Rahmen der früheren HALO Missionen TACTS/ESMVal und WISE hat sich gezeigt, dass der nördliche Zentralpazifik eine Schlüsselregion für diesen Übergang ist.Beobachtungen und Modelldaten zeigen eine besondere Bedeutung des sogenannten ‘eddy-sheddings‘ für die Befeuchtung der nördlichen UTLS an. Diese Eddies stellen isolierte dynamische Anomalien dar, die sich von der AMA gelöst haben und mit der Hintergrundströmung in der Atmosphäre zu zirkulieren beginnen. Die chemische Zusammensetzung der Eddies ist zunächst isoliert von ihrer Umgebung. Dynamische und diabatische Prozesse erodieren jedoch diese Anomalien und führen zu einer allmählichen Vermischung mit dem stratosphärischen Hintergrund.Weitere Transportpfade beeinflussen die Zusammensetzung der UTLS über dem Pazifik im Sommer: i) quasi-horizontales Mischen über den Subtropenjet ii) konvektiver Eintrag tropischer Taifune, die in die Extratropen wandern können iii) Wettersysteme der mittleren Breiten. Bei PHILEAS ist geplant, die relative Bedeutung verschiedener Prozesse für die Gasphasen und Aerosolzusammensetzung der UTLS zu untersuchen. Dabei soll insbesondere die dynamische und chemische Entwicklung ehemaliger AMA Filamente untersucht werden, die sich von der AMA abgespalten haben und über dem Pazifik aus der Troposphäre in die Stratosphäre übergehen.Insgesamt ergeben sich drei Hauptthemen, die die PHILEAS Mission motivieren:1) Welche Haupttransportpfade, Zeitskalen und Prozesse dominieren den Transport aus der AMA in die unterste Stratosphäre?2) Wie entwickeln sich Zusammensetzung der Gasphase und der Aerosole während des Transports speziell durch die 'shed eddies'?3) Welche Bedeutung hat der Prozess der Wirbelablösung für das globale Budget der UTLS speziell von H2O und infrarot-aktiven Substanzen?
Der Winter 2021/2022 war in Sachsen-Anhalt deutlich zu warm und erfüllte ungefähr das Niederschlagssoll, auch wenn es lokal große Unterschiede gab. Die Sonnenscheindauer erreichte das langjährige Mittel. Im Folgenden wird zunächst ein Überblick über die einzelnen Monate gegeben. Am Ende wird der gesamte Winter 2021/2022 zusammenfassend bewertet. Die angegebenen Monatsmittelwerte beziehen sich dabei auf das Mittel der Fläche des Landes Sachsen-Anhalt (Quelle: Deutscher Wetterdienst). Der Dezember erreichte ein Monatsmittel von 2,5 °C und war somit um 1,4 Kelvin (K) wärmer, als es nach der Klimaperiode von 1961 bis 1990 zu erwarten gewesen wäre. Im Vergleich mit der Klimaperiode von 1991 bis 2020 war der Dezember hingegen nur 0,4 K wärmer. Ungewöhnlich war dagegen die Wetterlage um Weihnachten und Silvester. In einigen Landesteilen gab es sogar weiße Weihnachten. Besonders in der Börde und im südlichen Sachsen-Anhalt konnten meist 1 bis 4 Zentimeter Schnee gemessen werden. In der Nacht zum 2. Weihnachtsfeiertag sank die Temperatur verbreitet unter -10 °C ab. So konnten in Stiege im Harz -18,4 °C und in Harzgerode -18,2 °C gemessen werden, während in beiden Orten gleichzeitig 4 Zentimeter Schnee lagen. Wenige Tage später zu Silvester wurden in ganz Sachsen-Anhalt (außer für den Brocken) Rekorde für die wärmste Tagestiefsttemperatur in einem Dezember aufgestellt. So sank in Quedlinburg das Thermometer nicht unter 13,1 °C, während noch 5 Tage zuvor -14,0 °C gemessen wurden . Der Verlauf von Tageshöchsttemperatur (rot), Tagesmitteltemperatur (grün) und Tagestiefsttemperatur (blau) im Dezember für Quedlinburg ist in Abbildung 1 dargestellt und zeigt diese Entwicklung sehr eindrücklich. Darüber hinaus war an vielen Stationen in Sachsen-Anhalt, unter anderem auch in Quedlinburg, noch kein Tag im Mittel in einem Dezember so warm, wie der Silvestertag 2021. Dabei entsprachen die Tagesmitteltemperaturen häufig denen, die sonst Mitte April zu erwarten wären. Im Dezember fielen insgesamt 32,7 mm Niederschlag. Dies entspricht 70,1 % des Solls gegenüber der Klimaperiode von 1961 bis 1990 und 71,0 % des Solls gegenüber der Klimaperiode 1991 bis 2020. Die Sonne schien im Dezember 36,6 Stunden. Dies entspricht 102,9 % der üblichen Sonnenscheindauer der Klimaperiode von 1961 bis 1990 bzw. 84,4 % des Solls der Klimaperiode von 1991 bis 2021. Mit 3,7 °C war der Januar um 4,0 K gegenüber dem 30-jährigen Mittel von 1961 bis 1990 wärmer. Auch gegenüber dem Klimamittel von 1991 bis 2020 war der Januar 2,6 K zu warm. Eine Folge des milden Januars war die Abwesenheit von Eistagen (d. h., Tagen mit einer Tageshöchsttemperatur unter 0 °C). Einzig im Harz konnten solche Tage registriert werden. Der Januar blieb mit 35,2 mm Niederschlag unter seinem klimatischen Soll und erreichte gegenüber dem Klimamittel von 1961 bis 1990 91,0 %. Im Vergleich zum 30-jährigen Mittel 1991 bis 2020 wurden nur 78,1 % des Solls erreicht. Dabei gab es regional große Unterschiede. In den südlichen Landesteilen war der Januar deutlich zu feucht, besonders im Norden und im Harz jedoch viel zu trocken. So erreichte der Brocken im Januar nur 16,6 % seines Niederschlagssolls zum Klimamittel 1961 bis 1990, während Halle-Döllnitz 209,2 % des erwartbaren Niederschlags erreichte. Im Januar wurde weniger Sonnenschein als üblich registriert. Mit 30,4 Sonnenscheinstunden wurden gegenüber dem Zeitraum von 1961 bis 1990 lediglich 71,6 % erreicht. Im Vergleich zur Klimaperiode von 1991 bis 2020 wurden sogar nur 57,0 % gemessen. Deutlich zu mild endete der Februar 2022 in Sachsen-Anhalt mit einer Monatsmitteltemperatur von 5,0 °C. Im Vergleich zur Klimaperiode von 1961 bis 1990 war der Februar damit 4,6 K wärmer und gegenüber dem 30-jährigen Mittel von 1991 bis 2020 um 3,2 K zu warm. Damit war der Februar in Sachsen-Anhalt der sechstwärmste seit 1881 (siehe Tabelle 1). Während im Januar im Harz noch Eistage registriert werden konnten, blieben diese im Februar im ganzen Bundesland aus. Nur auf dem Brocken konnten Eistage aufgezeichnet werden. Grund für die milden Temperaturen im Februar war eine lebhafte Westwetterlage, die auch durch eine Abfolge von Sturm- und Orkantiefs gekennzeichnet war. Dies betraf vor allem die Tage vom 17.02. bis 21.02.2022 in denen es verbreitet zu orkanartigen (103 bis 117 km/h) und Orkanböen (über 117 km/h) bis ins Tiefland kam. Eine Übersicht über die aufgetretenen Spitzenböen an ausgewählten Wetterstationen in Sachsen-Anhalt ist in Tabelle 2 dargestellt. Mit 53,0 mm präsentierte sich dieser Monat deutlich zu feucht. So wurden im Vergleich zum 30-jährigen Mittel von 1961 bis 1990 159,4 % des Solls erreicht. Im Vergleich mit dem Klimamittel von 1991 bis 2020 wurden 155,2 % des Niederschlags gemessen. Wie schon im Januar gab es aber große regionale Unterschiede. Während es in einem Streifen vom östlichen Harzvorland bis in den Raum Halle durch den Regenschatten des Harzes zu trocken war, fiel besonders im Harz und im Norden und Osten Sachsen-Anhalts deutlich mehr Niederschlag als üblich. So wurden beispielsweise in Sorge im Harz 330,0 % und in Seehausen in der Altmark 242,1 % des Niederschlagssolls der Klimaperiode von 1961 bis 1990 gemessen, während in Zörbig nur 72,6 % erreicht wurden. Der Februar brachte mit 79,0 Sonnenstunden mehr Sonne als üblich. Dies entspricht 116,7 % im Vergleich zur Klimaperiode 1961 bis 1990 bzw. 103,5 % zum 30-jährigen Mittel 1991 bis 2020. Die sieben wärmsten Februarmonate in Sachsen-Anhalt seit 1881 und deren Abweichungen zu den Klimaperioden. Jahr Abweichung zu 1961-1990 Abweichung zu 1991-2020 1990 6,1 K 4,7 K 2020 5,5 K 4,1 K 1998 5,1 K 3,7 K 2002 5,0 K 3,6 K 1961 4,6 K 3,2 K 2022 4,6 K 3,2 K 2014 4,5 K 3,1 K Spitzenböen ausgewählter Wetterstationen in Sachsen-Anhalt im Februar 2022. Datenquelle: Deutscher Wetterdienst. Wetterstation 17.02.2022 18.02.2022 19.02.2022 21.02.2022 Brocken 150,5 km/h 145,8 km/h 140,8 km/h 145,1 km/h Querfurt 110,9 km/h 117,4 km/h 91,4 km/h 92,5 km/h Seehausen 96,1 km/h 117,7 km/h 100,1 km/h 82,1 km/h Ummendorf 105,5 km/h 116 km/h 96,8 km/h 99,7 km/h Wittenberg 115,2 km/h 91,8 km/h 77,0 km/h 67,0 km/h Der Winter (Dezember 2021 bis Februar 2022) hatte in Sachsen-Anhalt eine Mitteltemperatur von 3,7 °C und lag damit um 3,3 K über dem Klimamittel von 1961 bis 1990 und um 2,1 K über dem 30-jährigen Mittel von 1991 bis 2020. Damit war der Winter 2021/2022 der fünftwärmste seit 1881 neben dem Winter 2015/2016, der ebenfalls eine Abweichung von 2,1 K hatte (siehe Tabelle 3). Nach der Klimaperiode von 1961 bis 1990 treten 25 Eistage in Sachsen-Anhalt im gesamten Jahr auf, ein Großteil davon in den drei Wintermonaten. In diesem Winter konnten hingegen nur 3 bis 4 Eistage im Flächenmittel registriert werden. Mit 120,9 mm erreichte der Winter gegenüber der Klimaperiode von 1961 bis 1990 101,4 % und im Vergleich zum 30-jährigen Mittel von 1991 bis 2020 95,8 %. Die lokal großen Unterschiede der einzelnen Wintermonate zeigen sich auch in der Gesamtbilanz. Im Regenschatten des Harzes gab es teils deutlich weniger Niederschlag als üblich, zum Beispiel in Königsborn mit nur 62,5 % des Solls zu 1961 bis 1990 oder auch in Halberstadt mit 68,3 % und Zörbig mit 76,3 %. In den Wintermonaten wurden 146,0 Sonnenstunden gemessen. Dies entspricht ziemlich genau dem Klimamittel von 1961 bis 1990 (100,4 %), aber nur 84,5 % gegenüber dem 30-jährigen Mittel von 1991 bis 2020. Die Abweichungen in den Tabellen sind auf eine Stelle nach dem Komma gerundet. Anhand der DWD-Daten lässt sich die Abweichung aber auf zwei Stellen genau nach dem Komma berechnen. Damit ergeben sich für den Februar 2022 4,57 K, für 1961 4,59 K. Daher steht 2022 hinter 1961. Die Winter 2015/2016 und 2021/2022 erreichten beide 3,31 K Abweichung.
Das Projekt 'Bäume als Indikatoren für die urbane Wärmeinsel (BIWi)' ist eine Vorstudie, in der an 12 stadtökologisch unterschiedlichen Standorten Berlins, der Stadt Deutschlands mit dem größten innerstädtischen Wärmeinseleffekt (urban heat island, UHI), mittels dendroklimatologischer Methoden Chronologien zu verschiedenen Jahrringparametern (Jahrringbreite JRB, Weiserjahrkataloge, holzanatomische Merkmale) erzeugt und analysiert werden. Das Ziel ist es zu untersuchen, mit welcher Güte und Sicherheit welche Wuchsmerkmale auf Einflüsse des UHI-Effektes zurückzuführen sind. Ausgehend von in Dendroklimatologie und Zeitreihenanalytik anerkannten und häufig erfolgreich angewandten Methoden zur Messtechnik, Datenaufbereitung und Datenanalyse soll ein Methodenverbund aus Korrelations-, Regressions-, Hauptkomponenten- und Extremjahranalysen für urbane Räume entwickelt werden, um an verschiedenen Standorten die Wachstumsfaktoren für die im Mittel herrschenden Klimabedingungen, wie auch für extreme Wetterlagen (Trocken- oder Hitzeperioden, Smoglagen) zu bestimmen und zu hierarchisieren. Dazu werden an 12 stadtökologisch unterschiedlichen Standorten an insgesamt ca. 150 Bäumen Chronologien zur Jahrringbreite wie auch Kataloge zu extremen Wuchsreaktionen und holzanatomischen Merkmalen (Frostringe, Dichteschwankungen, u.a.) generiert. Im Vergleich mit Standorten aus dem Berliner Umland werden die Effekte der UHI abschließend von den allgemeinen klimatischen Wachstumsfaktoren getrennt. Insbesondere für diesen Teilschritt ist neben der Analyse spezifischer Stadtbaumarten (Platane, Ahorn, Winterlinde oder ähnlichen) auch die von sogenannten waldbildenden Baumarten wie etwa Eiche, Buche oder Kiefer in der Stadt von Bedeutung, um die gefundenen Stadt-Umland-Diversitäten nicht durch artspezifische Unterschiede zu verwischen. Die in der Vorstudie gewonnenen Ergebnisse werden im Rahmen zweier Masterarbeiten ausgewertet und interpretiert und überdies in einem international anerkannten Fachjournal veröffentlicht. Bisher vorliegende Studien setzen die Dendroklimatologie erfolgreich ein, um das Wachstum urbaner Bäume zu analysieren. Die Innovation des Projektes BIWi beruht auf der erstmaligen Nutzung der Bäume und der dendroklimatologischen Techniken für die Analyse stadtklimatologischer Fragestellungen, insbesondere der räumlichen und zeitlichen Entwicklung der UHI. Im Erfolgsfalle dient diese Vorstudie dazu, in einem größer angelegten Folgeprojekt das übergeordnete Ziel zu verfolgen, ein Verfahren zur Untersuchung der räumlichen Verbreitung und raumzeitlichen Entwicklung von UHIs mit Hilfe dendroökologischer Datensätze zu entwickeln. Perspektivisch kann so dazu beizutragen werden retrospektiv und projektiv Aussagen zur Entwicklung von UHIs vor dem Hintergrund sich ändernder klimatischer, demographischer und städteplanerischer Entwicklungen zu treffen.
Die Atmosphäre und die Vegetation der Erdoberfläche beeinflussen sich gegenseitig durch bidirektionale Austauschprozesse. Modelle zur Wetter- und Klimavorhersage basieren auf einem mechanistischen Verständnis dieser Interaktionen. Die Vorhersagen und die grundlegenden Theorien funktionieren allerdings nur im Falle einer gut durchmischten (turbulenten) atmosphärischen Grenzschicht. Wenn jedoch stabile atmosphärische Bedingungen vorherrschen, wie typischerweise nachts der Fall, dann sind die bisherigen Theorien nicht ausreichend, um zuverlässige Vorhersagen zu treffen. Um oberflächennahe turbulente Austauschprozesse während stabiler atmosphärischer Schichtung mechanistisch zu verstehen und neue Theorien zu entwickeln, sind zunächst neuartige Mess- und Analyse-Methoden notwendig. Ziel dieses Projekts ist die Beobachtung und Charakterisierung von oberflächennahen Prozessen in der stabilen atmosphärischen Grenzschicht durch eine neuartige Kombination von Mess- und Analysemethoden. Mit einem hochauflösenden in-situ Messkubus (20x20x5m), der sich innerhalb eines größeren mittels Fernerkundung überwachten Raumes (500x500x1000m) befindet, können Bewegung und Strukturen von Temperatur gleichzeitig in Raum und Zeit erfasst werden. Dieser skalenübergreifende Ansatz erlaubt es, nicht-periodische, nicht gut gemischte und räumlich heterogene Bewegungen der Luft nahe der Erdoberfläche zu erfassen. Die gewonnenen Daten werden mittels neuester stochastischer Auswerteverfahren analysiert, um die (nicht-)turbulenten Bedingungen und deren Durchmischung zu charakterisieren. Der wissenschaftliche Gewinn des Projektes liegt in einem wegweisenden innovativen Ansatz, um Modelle in den Bereichen Strömungsmechanik und Erd-System Wissenschaften zu validieren, und so zu einem verbesserten Verständnis unseres Lebensraums, der Schnittstelle zwischen Land und Atmosphäre, zu führen.
Als Ergebnis der ständigen Wetterüberwachung vor bzw. bei Erreichen, bei Über- oder Unterschreiten bestimmter Schwellenwerte/Warnkriterien (d. h. wenn Wettererscheinungen erwartet werden, die menschliches Leben oder Sachwerte gefährden können) herausgegebene Informationen; umfasst u. a. die Einzelleistungen "Allgemeiner Wetterwarndienst", "Wind- und Sturmwarnungen Küste und See. Die Datensätze stehen entgeltfrei unter https://opendata.dwd.de zur Verfügung. Weitere Infos finden Sie auch auf dem Leistungssteckbrief unserer Internetseite https://www.dwd.de/DE/leistungen/opendata/opendata.html.
Das Vorhaben zielt auf die Verbesserung von geodätischen Gletschermassenbilanzen ab. Neben einer Verbesserung der absoluten Genauigkeit wird vor allem auch eine verbesserte Fehlerquantifizierung/-abschätzung angestrebt. Zunächst werden Höhen- und Volumenänderungen aus der Differenzierung von digitalen Geländemodellen unterschiedlicher Zeitpunkte und Quellen bestimmt. Diese werden durch verschieden Verfahren wie Photogrammetrie und SAR Interferometrie (insbesondere der deutschen TanDEM-X Mission) gewonnen. Die derzeitigen Schwierigkeiten der geodätischen Methode resultieren vor allem aus Unsicherheiten der Eindringtiefe des Radarsignals bei trockenem Schnee bzw. gefrorener Schneedecke sowie bei der anschließenden Konvertierung von Volumen- in Massenänderungen, durch die Annahme eines Dichtewertes oder Dichteprofils. Hier soll durch den Einsatz eines gekoppelten Gletschermassenhaushalt- und Firnkompaktionsmodell zusammen mit den Fernerkundungsergebnisse eine entscheidende Verbesserung erzielt werden. Um das Modell und die Untersuchungen zu initialisieren und zu validieren, sollen Felderhebungen durchgeführt werden sowie auf einen sehr umfangreichen Datenbestand des Antragstellers und der tschechischen und argentinischen Kooperationspartner zurückgegriffen werden. Um Effekte und mögliche Fehler durch das Eindringen des x-Band Radarsignals besser quantifizieren zu können, werden Aufnahmen mit Sommer und Wintersituationen untersucht und mit GNSS Referenzdaten aus Geländeerhebungen verifiziert. Ferner werden die Ergebnisse der geodätischen Methode mit dem sogenannten Input-Output Verfahren ('flux gate approach') verglichen, um eine zusätzliche Absicherung der Ergebnisse zu erzielen. Das Projekt wird in enger Kooperation mit tschechischen Wissenschaftlern der Universitäten in Brno und Prag sowie mit Kollegen des Argentinischen Antarktisinstituts durchgeführt. Als Testgebiet wurde James Ross Island, an der nordöstlichen Spitze der Antarktischen Halbinsel, ausgewählt. Auch wenn die Untersuchungsregion in der Antarktis liegt, so sollen primär methodische Entwicklungen durchgeführt werden, die auf andere Standorte übertragbar sind. Der vorgeschlagene Standort bietet aufgrund der vorhanden Datenlage und Vorarbeiten sowie der internationalen Kooperation und logistischen Möglichkeiten ideale Voraussetzungen, die zu keinen nennenswerten Mehrkosten gegenüber anderen Standorten mit vergleichbaren Gletschergrößen führen. Zudem zeigen Vorarbeiten, dass die beobachteten Höhenänderungen der Gletscher auf einem kleinen Gebiet sehr unterschiedlich sind und daher in einem Gebiet unterschiedliche Magnituden, Richtungen und Mechanismen der Änderungen sowie unterschiedliche meteorologische Bedingungen untersucht werden können. Eine Situation und Konstellation, die an kaum einem anderen Standort derart gut vorliegt.
The raw data files contain all delayed mode weather reports from Voluntary Observing Ships (VOS) that were sent to the Voluntary Observing Ship Global Data Assembly Centres (VOS-GDACs). Quality control has been carried out in the country of origin, but verification by the VOS-GDACs has not yet taken place.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 1529 |
| Europa | 43 |
| Global | 3 |
| Kommune | 20 |
| Land | 646 |
| Schutzgebiete | 1 |
| Weitere | 49 |
| Wirtschaft | 29 |
| Wissenschaft | 629 |
| Zivilgesellschaft | 13 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 179 |
| Ereignis | 16 |
| Förderprogramm | 1025 |
| Hochwertiger Datensatz | 6 |
| Mitmachportal | 7 |
| Repositorium | 6 |
| Text | 200 |
| Umweltprüfung | 2 |
| unbekannt | 507 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 204 |
| Offen | 1325 |
| Unbekannt | 419 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 1031 |
| Englisch | 1073 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 34 |
| Bild | 37 |
| Datei | 153 |
| Dokument | 102 |
| Keine | 876 |
| Multimedia | 2 |
| Unbekannt | 1 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 862 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 1169 |
| Lebewesen und Lebensräume | 1764 |
| Luft | 1941 |
| Mensch und Umwelt | 1933 |
| Wasser | 1161 |
| Weitere | 1914 |