Ziel: Ermittlung der oekologischen Effizienz von wasserbaulichen Aufstiegsanlagen in Fliessgewaessern fuer Wirbellose und Fische. Ergebnisse: Technische Aufstiegsanlagen sind wegen Verstopfungsgefahr und Unterhaltungsaufwand eher ungeeignet. Rauhe Rampen sind guenstige Aufstiegsanlagen, wie die Wiederfaenge von markierten Fischen und Wirbellosen beweisen. Natuerliche/naturnahe Umgehungsbaeche sind sehr geeignete Wanderwege. Das Gefaelle im Bauwerk sollte mindestens 1:20 betragen. Ruheraeume und natuerliche Anschluesse an Oberwasser und Unterwasser muessen favorisiert werden. Lueckige Sohlsubstrate und Uferstrukturen beguenstigen den Aufstieg.
Arbeitsschwerpunkt dieses Teilprojektes ist in AP4 die Probenahme zur Quantifizierung des MP-Aufkommens und -Transports im realen, urbanen Abwassersystem für die Abwasserfraktionen Niederschlagswasser, häusliches Schmutzwasser (Teilströme Grau- und Schwarzwasser) und betriebliches Schmutzwasser durch die TU Kaiserslautern. Dabei werden die Erkenntnisse zur Probenentnahme aus AP 2 umgesetzt und methodisch weiter verwertet. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Probenaufbereitung und -konservierung sowie relevanzabhängig die abgestufte Analyse ausgewählter Standard-Abwasserparameter zwecks Bewertung der Vergleichbarkeit unterschiedlicher Probennahmestrategien. Die Untersuchungen sind im Schwerpunkt auf die Mengen und die Bedeutung der MP-Aufkommen in den einzelnen Eintragspfaden des urbanen Abwassersystems auf das Umweltkompartiment Gewässer ausgerichtet. Als Vorhabensziele sind zu nennen: a) Erprobung und Modifikation der entwickelten Probennahmestrategien am realen Abwassersystem, b) Relevanzbewertung verschiedener Eintragspfade von MP-Frachten, c) Entwicklung ganzheitlicher Probennahmestrategien für das gesamte Abwasserinfrastruktursystem d) Abschätzung von MP-Aufkommensspektren, sowie e) Erkenntnisgewinn zur MP-Analytik (u.a. Wiederfindungsraten in heterogenen Abwasserproben mit ausgeprägten Matrixeffekten, Korrelation mit weiteren Abwasserparametern).
Despite the economic importance of the agro-food sector, during the last European Framework Programmes, there has not been a global European vision addressing the environmental problems arising from agro-food waste. AWARENET is the first network for agro-food waste prevention, minimisation and recovery. The innovation of AWARENET proposal is that it will integrate the vision of the agro-food industrial waste problem from three different and critical points of view: regulatory issues, technology and market, with the final objective of proposing a global R und D European strategy for agro-food industrial waste. The European environmental regulations and the current best practices for minimisation and 'valorisation' of wastes will be compiled and checked all over Europe. The network activities will help the European agro-food industries to describe simple tools for wastes prevention, minimisation and recovery. A 'white book' will be prepared as a manual for dissemination. AWARENET will identify the market opportunities for 'valorised' products from agro-food waste and define the R und D needs for agro-food waste.
The depletion of the ozone layer, first identified above the Antarctic regions and later above mid latitudes, led in 1987 to the ratification of the Montreal Protocol which has imposed, for a decade, drastic limitations on the production of halogenated ozone destroying man-made halogenated ozone destroying substances. As the stratospheric halogen loading is going to reach a maximum in the next few years, the challenge for atmospheric scientists is to reach the level of understanding that will enable reliable prediction of the future evolution/recovery of ozone. In this perspective, it is essential to develop and maintain means for accurate long-term monitoring of the stratosphere. The aim of QUILT is to optimise the exploitation of the existing European UV-visible monitoring systems by which O3 and the related free NO2, BrO and OClO can be measured from the ground, balloons and satellites. QUILT will provide an assessment of the chemical ozone-loss over the last decade and through 2000-2003. This will be achieved through joint efforts in data analysis improvements, consolidation of existing data series, and their near-real time integration with state-of-the-art chemical transport models.
The separation of carbondioxide from gas streams is an important industrial separation process. Applications which are relevant to the project proposed here are: carbondioxide separation from methane (natural gas sweetening, enhanced oil recovery, landfill gas treatment), carbondioxide/hydrogen-separation (coal gasification process, steam reforming of hydrocarbons), carbondioxide/nitrogen-separation (flue gas treatment), carbondioxide separation in life support systems (diving chambers, space crafts), medical applications (carbondioxide removal from nitrous oxide or xenon in the anaesthesia gas loop). The objective of this project is the development of novel membranes with very high selectivities for carbondioxide. The carbondioxide selectivity in regard to other gases like nitrogen, oxygen, methane, hydrogen and nitrous oxide should exceed 200. The fluxes to be achieved should be high enough to render the membrane process competetive with conventional separation processes. The minimum carbondioxide flux to be aimed at is 0,05 m3/m2h bar.
...Waehrend der Bluetezeit des Rapses besteht jedoch auch die Notwendigkeit, Schadinsekten und Schadpilze zur Vermeidung wirtschaftlich bedeutsamer Verluste mit chemischen Mitteln zu bekaempfen... Ermittlung der durchschnittlichen Belastung von Rapshonig auf der Handelsstufe mit Rueckstaenden von zugelassenen Pflanzenbehandlungsmitteln, die an bluehendem Winterraps angewendet werden (landesweite Statuserhebung); Ermittlung des Einflusses der Praeparat-Aufwandmenge auf die Hoehe der Rueckstaende im Honig; Ermittlung des Einflusses der Ausbringungstechnik (Bodengeraet; Hubschrauber) auf die Hoehe der Rueckstaende im Honig; Ermittlung der Direktkontamination von Flugbienen mit Wirkstoffanteilen; Versuche, diese Direktkontamination durch Unterbindung des Flug-betrie-bes waehrend der Ausbringung und bis mind. 2 h danach zu vermeiden/verringern; Einfluss der Sammelzeitdauer auf die Rueckstandshoehe bei Veraenderung des Abstandes zwischen Ausbringungs- und Schleuder-zeitpunkt; Untersuchung von Bienenwachs desselben Programms auf PSM-Rueckstaende; Zusaetzliche Ermittlung von Tierarzneimittel-Rueckstaenden nach Behandlung von parasitaerer Bienenkrankheiten im Stock (Var-roatose) (Brompropylat, 4,4 -Dibrombenzophenon (Pyrolyseprodukt)) in Bienenwachs; Erarbeitung der erforderlichen Rueckstandsanalysenmethoden (Kapillar-Gaschromatographie; Bestaetigung der Befunde (Massenspektrometrie)). Lebensmittelrechtliche und hygienisch-toxikologische Bewertung der Rueckstaende...Anwendungsempfehlungen... Ergebnisse: In 4 Proben (von 56) der Ernte 1984 wurden keine Rueckstaende ermittelt; in 10 Proben konnte ein Wirkstoff nachgewiesen werden, waehrend in 32 Proben zwei, in 9 Proben drei und in einer Probe vier Wirkstoffe detektiert wurden. In 52 Proben wurden die Wirkstoffe... Vinclozolin, Dialifos, Methoxychlor, Endosulfan und Procymidon festgestellt. Brompropylat und 4,4 -Dibrombenzophenon, Phosalon und Endo-sulfan-sulfat konnten in keiner Probe nachgewiesen werden...In demselben Programm wurden auch 60 Bienenwachsproben gezogen und nach Erarbeitung einer geeigneten gaschromatographischen Methode rueckstandsanalytisch untersucht (Wiederfindungsraten 47 - 70 Prozent; zugesetzte Wirkstoffgehalte zwischen 0,1 und 1,0 mg/kg). Ergebnisse: Neun Proben waren rueckstands-frei. In 47 Proben konnte ein Wirkstoff nachgewiesen werden; waehrend in zwei Proben zwei bzw. drei Verbin-dungen gefunden werden. In 51 Proben wurden die Wirkstoffe... Vinclozolin, Brompropylat, 4.4-Dibrombenzophenon, Procymidon festgestellt... Angesichts der ausgepraegten Lipophilie einiger der untersuchten Verbindungen, der mehr-fachen Wiederverwendung kontaminierter Wachs-Chargen in der Imkerei und der Bedeutung von Bienen-wachs fuer die kosmetische und pharmazeutische Industrie muss bei der Verwendung dieser Stoffe beson-ders sorgfaeltig umgegangen werden.
Das Ziel des Verbundprojektes ist die Entwicklung, Optimierung und Validierung eines normungsfähigen HPLC-Fluoreszenz-Verfahrens zur quantitativen Analyse von Zearalenon (ZEN) in pflanzlichen Ölen. Das wissenschaftlich-technische Arbeitsziel des Teilvorhabens besteht in der Ermittlung der verfahrensrelevanten Kenndaten zur internen analytischen Qualitätssicherung wie z.B. Arbeitsbereich, Nachweis-, Bestimmungsgrenze, Wiederfindung, Laborpräzision (unter Wiederhol- und Vergleichsbedingungen), Beladungskapazität und Reproduzierbarkeit unter Realbedingungen. Die in der sich anschließenden Methodenvalidierungsstudie zwischen verschiedenen Laboratorien zu bestimmenden Kenndaten umfassen die Bestimmung der Präzision unter Vergleich- und Wiederholbedingungen, der Wiederfindungsrate und die Ermittlung des Anwendungsbereichs. Das BfR mit dem nationalen Referenzlabor für Mykotoxine in Lebensmitteln und Futtermitteln verfügen über ausgewiesene Expertisen auf dem Gebiet der Mykotoxin-Analytik. Das Verbundprojekt besteht aus insgesamt 6 Arbeitspaketen. Zur Erreichung der Ziele des Teilvorhabens sind 2 Arbeitspakete vorgesehen. Innerhalb des Arbeitspakets 4 soll die Evaluierung der im Teilvorhaben des BAM entwickelten und optimierten HF-SPE erfolgen. Hierbei soll das Analyseverfahren durch Screening an verschiedenen Realproben getestet werden. Nach erfolgter interner Verfahrensvalidierung soll das vollständige Analyseverfahren im Rahmen eines nationalen bzw. internationalen Ringversuch im Rahmen des Arbeitspaketes 5 validiert werden. Für die Überwachung des aktuellen ZEN-Grenzwertes in Speiseöl ist derzeit kein genormtes Analyseverfahren verfügbar, so dass die Laboratorien auf die Anwendung (validierter) Hausverfahren angewiesen sind. Das neu zu entwickelnde Hydrazinharz-basierte HPLC-FLD- Verfahren kann zudem maßgeblich zur Reduzierung der Analysenkosten als auch des Zeitaufwandes beitragen.
Zielsetzung: Die Anzahl der Messungen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in Innenräumen im Rahmen des Berufsgenossenschaftlichen Messsystems Gefahrstoffe (BGMG) und der Emissionsprüfung von Druckern und Kopierern ist seit Jahren kontinuierlich angestiegen. Weiterhin nahm die Zahl der zu berücksichtigen VOC zu, wenn neue Richtwerte vom Umweltbundesamt herausgegeben wurden oder sich die Grundsätze für Druckerprüfungen änderten. Daher sind für viele der zu untersuchenden Stoffe bisher nicht sämtliche Verfahrenskenngrößen verfügbar. Diese müssen für eine vollständige Validierung des Verfahrens experimentell ermittelt werden. Zur Einbeziehung der Probenahme in die Validierung sind Versuche an einer Prüfgasstrecke notwendig. Eine besondere Herausforderung stellt hierbei der Konzentrationsbereich der Einzelkomponenten im Prüfgas dar, der im Bereich my g/m3 liegt. Aktivitäten/Methoden: Mithilfe der großen Prüfgasstrecke des BGIA - Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung werden Versuche zur Bestimmung der Verfahrenskenngrößen wie z. B. die Reproduzierbarkeit der Messergebnisse oder die Wiederfindungsrate durchgeführt sowie Proben für Lagerversuche hergestellt. Dabei werden auch die Umgebungsbedingungen wie Temperatur und Luftfeuchte variiert.
| Origin | Count |
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| Bund | 55 |
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| Förderprogramm | 55 |
| License | Count |
|---|---|
| offen | 55 |
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| Keine | 51 |
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