Im Rahmen der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS) möchte die Bundesregierung dauerhaft eine natürliche Waldentwicklung (NWE) auf 5 % der Waldfläche Deutschlands und 10 % der öffentlichen Wälder sichern. Darüber hinaus soll sich die Natur auf mindestens 2 % der Landfläche Deutschlands wieder nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten als Wildnisgebiete entwickeln. Der Dienst dokumentiert für den Landeswald Brandenburgs den aktuellen Ausweisungsstand der NWE- und Wildnisflächen.
Flächen im Landeswald, die dem Ziel Brandenburgs dienen, auf 2 % der Landesfläche Wildnisgebiete einzurichten (Grundlage ist die Nationale Biodiversitätsstrategie). Das GIS-Thema dokumentiert für den Landeswald Brandenburgs den aktuellen Ausweisungsstand.
Welche Wildbienen finden wir heute? Neustes Poster der SNU kommt bei Bildungs-Exkursionen im Ober-Olmer Wald zum Einsatz. Ins Leben gerufen wurde dieser Gedenktag, um einer breiten Öffentlichkeit die immense Bedeutung von Bienen aufzuzeigen. Obwohl das gewählte Datum der Geburtstag des slowenischen Imker-Pioniers Anton Janša ist, soll der Tag den Fokus keineswegs auf die Honigbiene ( Apis mellifera ) begrenzen. Ganz im Gegenteil: die Bestäubungsleistung von Wildbienen und somit ihre Funktion als Ökosystemdienstleisterinnen ist weltweit weitaus bedeutender für die biologische Artenvielfalt und die Lebensgrundlage von Mensch und Tier. Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz (SNU) hat deshalb als neustes Poster die "Wildbienen in Rheinland-Pfalz" aufgelegt. Hiermit sollen diese Schlüsselarten einen Platz im Herzen der Menschen und an den Wänden vieler Bienenfreunde und Bildungseinrichtungen finden. Heute, am Weltbienentag organisierte die SNU dafür gemeinsam mit dem Wald-Naturschutzzentrum Forsthaus Ober-Olmer Wald Bildungsveranstaltungen zum Thema Wildbienen: Wildbienenexperte Noel Silló vom Wildbienenkompetenzzentrum erforschte mit Kindern der Selztalschule den Nutzpflanzengarten am Forsthaus. Anschließend konnten Studierende des Zukunftszertifikats der Johannes-Guttenberg Universität einen Einblick in die Welt der Wildbienen werfen. Trotz anfangs ungünstigen kühlen Wetterbedingungen fanden sich recht viele Arten. In Rheinland-Pfalz leben mehr als 500 Wildbienenarten, 604 sind in ganz Deutschland nachgewiesen. Die Vielfalt an Formen und Farben unter den Wildbienen ist beeindruckend: Die kleinsten Wildbienen in Deutschland sind nur 3 Millimeter groß, andere Wildbienenarten haben eine Größe von bis zu drei Zentimetern. Dabei zeigen sie eine große Farbvielfalt und sind oft mit einer dichten Behaarung ausgestattet. Es gibt Arten, die wie Wespen gestreift sind (Wespenbienen), oder Arten mit metallisch blau schimmernden Flügeln und schwarzem Körper (Blauschwarze Holzbiene). Wildbienen sammeln Pollen vor allem mit speziellen Haarbüscheln, die je nach Art an den Hinterbeinen (Mauerbienen) oder am Unterbauch (Sandbienen) sitzen. Manche Arten nutzen dichte Körperhaare, um Pollen direkt von Blüten aufzunehmen. Wildbienen zeichnen sich durch eine enorme Vielfalt an spezialisierten Lebensweisen aus. Einige Arten bohren ihre Nester ins Holz, andere leben ausschließlich in leeren Schneckenhäusern, buddeln sich in Sand oder Erde ein oder nisten in steilen Felswänden. Einige bauen ihre Nester in Hohlräumen und verschließen sie mit Lehm oder Harz, während andere Pflanzenfasern und Blätter zu so genanntem Pflanzenmörtel verarbeiten. Anders als Honigbienen leben die meisten Wildbienen nicht in großen Völkern, sondern meist solitär - wenn auch durchaus in direkter Nachbarschaft. Eine Ausnahme bilden die Hummeln: Sie gehören ebenfalls zu den Wildbienen, sind jedoch soziale Insekten und gründen einjährige Staaten. Wildbienen überwintern (Ruhestadium) je nach Art in unterschiedlichen Entwicklungsphasen, als Larven, andere als Puppen im Kokon und wieder andere als erwachsene Tiere. Unter den Wildbienenarten gibt es 175 Pollenspezialisten. Diese Bienen beschränken sich bei der Aufnahme des Blütenpollens auf wenige Pflanzenfamilien, man sagt die Bienen leben " oligolektisch ". Daher trägt so manche Bienenart ihre Pollenvorliebe bereits im Namen. Die Namen der Zahntrost-Sägehornbiene ( Melitta tricincta ), Rainfarn-Maskenbiene ( Hylaeus nigritus ), Hahnenfuß-Scherenbiene ( Chelostoma florisomne ) oder Natternkopf-Mauerbiene ( Hoplitis adunca ) verraten uns, mit welchen Pflanzen wir ihnen helfen können. Das Poster ist in der Mediathek der SNU bestellbar, in Kürze gibt es dazu ebenfalls eine ausführlichere Handreichung. Ihre Bienen-Funde können Sie im ArtenFinder melden und so dazu beitragen, die Datengrundlage für den amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutz zu verbessern. Was jeder Mensch für Wildbienen tun kann: Lassen Sie Wildnis und Natürlichkeit im Garten bewusst zu – Wildkräuter wie Löwenzahn, Klee, Brennnessel, Wegerich und Co. sind wertvolle Futterpflanzen. Setzen Sie nur auf Pflanzen, die keine gefüllten Blüten bilden und verzichten Sie auf exotische Zierpflanzen – an diesen werden Insekten weder Pollen noch Nektar finden. Mehrjährige Stauden wie Katzenminze oder Färberkamille sowie Sträucher und Gehölze heimischer Arten wie Hasel, Hartriegel und Wildrose bieten Nahrungs-, Brut- und Rückzugsmöglichkeiten für zahlreiche Tierarten. Entfernen Sie über den Winter nicht alle verblühten Stängel, sie sind Brut- und Überwinterungsplatz. Verwenden Sie zum Düngen Kompost und keinen Mineraldünger sowie keine synthetischen Pflanzenschutzmittel. Mähen Sie den Rasen nicht zu oft und lassen Sie einige ungemähte Flächen stehen, auf denen Wildblumen wachsen können, die Sie erst nach dem Verblühen schneiden.
Der Beitrag konzentriert sich auf die Nutzung der natürlichen Ressourcen in Afrika und die dreifache Krise durch Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Pandemien. Er soll das Bewusstsein dafür schärfen, dass die Lebensweise der Menschen in Afrika nicht die Hauptursache des Klimawandels ist, aber die Menschen und die Natur in Afrika stark von dessen Auswirkungen betroffen sind und dass der Globale Norden eine wichtige Rolle bei der Abschwächung dieser Auswirkungen spielen muss. Der Kontext des Naturschutzes in Afrika sowie Fragen der Verantwortung und Möglichkeiten des Einflusses werden diskutiert. Dies schließt die Themen Bevölkerungswachstum, Korruption, wirtschaftliche Ausbeutung und nicht nachhaltige Nutzung von Ressourcen ein. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit von Kernschutzgebieten für Wildnis in Afrika betont, um den Verlust der biologischen Vielfalt einzudämmen. Eine wichtige Rolle bei deren Realisierung kommt sowohl nationalen Schutzgebieten als auch von lokalen Gemeinschaften verwalteten Gebieten zu. Die Realisierung dieser Ziele leidet unter Herausforderungen in der Governance sowie unter einer unzureichenden und unsicheren Finanzierung. Letztendlich ist es Aufgabe des Globalen Nordens, es zu ermöglichen, dass dem Schutz der afrikanischen Biodiversität Priorität eingeräumt werden kann: von Menschen und für Menschen.
Jährliche Anzahl an durchgeführten (Vor-) Schulklassen-Programmen in der "Erlebnisausstellung Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel. Die Angebote der Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel beinhalten das ganze Jahr über, also 365 Tage, buchbare Programme für Vorschul- und Schulklassen, die sich in Länge und Thema unterscheiden.
Jährliche Teilnehmendenzahl an öffentlichen Führungen durch die "Erlebnisausstellung Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel. Die Angebote der Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel umfassen regelmäßig an Wochenenden und Feiertagen stattfindende Rangerführungen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Jährliche Gästezahlen der "Erlebnisausstellung Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel. Die Angebote der Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel umfassen regelmäßig an Wochenenden und Feiertagen stattfindende Rangerführungen, 365 Tage im Jahr buchbare Programme für Vorschul- und Schulklassen, Erwachsene und Familien, Kindergeburtstage sowie zahlreiche Sonderveranstaltungen.
Jährliche Anzahl an durchgeführten Programmen ohne (Vor-) Schulklassen in der "Erlebnisausstellung Wildnis(t)räume" im Nationalparkzentrum Eifel. Die Angebote der Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel umfassen regelmäßig an Wochenenden und Feiertagen stattfindende Rangerführungen, 365 Tage im Jahr buchbare Programme für Erwachsene und Familien, Kindergeburtstage sowie zahlreiche Sonderveranstaltungen.
Jährliche Teilnehmendenzahl bei durchgeführten Programmen ohne (Vor-) Schulklassen in der "Erlebnisausstellung Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel. Die Angebote der Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel umfassen regelmäßig an Wochenenden und Feiertagen stattfindende Rangerführungen, 365 Tage im Jahr buchbare Programme für Erwachsene und Familien, Kindergeburtstage sowie zahlreiche Sonderveranstaltungen.
Jährliche Teilnehmendenzahl bei durchgeführten (Vor-) Schulklassen-Programmen in der "Erlebnisausstellung Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel. Die Angebote der Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel beinhalten das ganze Jahr über, also 365 Tage, buchbare Programme für Vorschul- und Schulklassen, die sich in Länge und Thema unterscheiden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 114 |
| Europa | 3 |
| Land | 62 |
| Schutzgebiete | 2 |
| Weitere | 33 |
| Wissenschaft | 17 |
| Zivilgesellschaft | 17 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1 |
| Ereignis | 10 |
| Förderprogramm | 79 |
| Hochwertiger Datensatz | 1 |
| Lehrmaterial | 2 |
| Mitmachportal | 1 |
| Taxon | 4 |
| Text | 77 |
| Umweltprüfung | 2 |
| unbekannt | 27 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 86 |
| Offen | 115 |
| Unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 201 |
| Englisch | 13 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 8 |
| Bild | 5 |
| Datei | 15 |
| Dokument | 47 |
| Keine | 108 |
| Unbekannt | 3 |
| Webseite | 58 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 100 |
| Lebewesen und Lebensräume | 204 |
| Luft | 49 |
| Mensch und Umwelt | 187 |
| Wasser | 50 |
| Weitere | 171 |