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WMS - Naturentwicklung / Prozessschutz Sachsen

Durch die Sicherung von Gebieten, auf denen dauerhaft eine natürliche Dynamik und ungelenkte Entwicklung zugelassen wird, soll langfristig ein Netz von Naturentwicklungsgebieten (Prozessschutz) aufgebaut und in den großräumig übergreifenden Biotopverbund integriert werden (Landesentwicklungsplan 2013, G 4.1.1.18). Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) stellt einen Geodatenbestand mit der Bezeichnung Naturentwicklung / Prozessschutz Sachsen zur Verfügung, der dauerhaft nach Naturschutz- oder Waldgesetz als nutzungsfrei gewidmete Flächen in Sachsen enthält. Es handelt sich um Kernzonen von Naturschutzgebieten und im Nationalpark, Naturwaldzellen und NWE10-Flächen (Naturwaldentwicklung auf 10 Prozent) des Staatsbetriebes Sachsenforst.

Wildnis und natürliche Waldentwicklung im Landeswald des Landes Brandenburg (WMS)

Im Rahmen der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS) möchte die Bundesregierung dauerhaft eine natürliche Waldentwicklung (NWE) auf 5 % der Waldfläche Deutschlands und 10 % der öffentlichen Wälder sichern. Darüber hinaus soll sich die Natur auf mindestens 2 % der Landfläche Deutschlands wieder nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten als Wildnisgebiete entwickeln. Der Dienst dokumentiert für den Landeswald Brandenburgs den aktuellen Ausweisungsstand der NWE- und Wildnisflächen.

Naturschutz im 21. Jahrhundert – in Afrika entscheidet sich vieles

Der Beitrag konzentriert sich auf die Nutzung der natürlichen Ressourcen in Afrika und die dreifache Krise durch Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Pandemien. Er soll das Bewusstsein dafür schärfen, dass die Lebensweise der Menschen in Afrika nicht die Hauptursache des Klimawandels ist, aber die Menschen und die Natur in Afrika stark von dessen Auswirkungen betroffen sind und dass der Globale Norden eine wichtige Rolle bei der Abschwächung dieser Auswirkungen spielen muss. Der Kontext des Naturschutzes in Afrika sowie Fragen der Verantwortung und Möglichkeiten des Einflusses werden diskutiert. Dies schließt die Themen Bevölkerungswachstum, Korruption, wirtschaftliche Ausbeutung und nicht nachhaltige Nutzung von Ressourcen ein. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit von Kernschutzgebieten für Wildnis in Afrika betont, um den Verlust der biologischen Vielfalt einzudämmen. Eine wichtige Rolle bei deren Realisierung kommt sowohl nationalen Schutzgebieten als auch von lokalen Gemeinschaften verwalteten Gebieten zu. Die Realisierung dieser Ziele leidet unter Herausforderungen in der Governance sowie unter einer unzureichenden und unsicheren Finanzierung. Letztendlich ist es Aufgabe des Globalen Nordens, es zu ermöglichen, dass dem Schutz der afrikanischen Biodiversität Priorität eingeräumt werden kann: von Menschen und für Menschen.

Wildnisgebiete im Landeswald des Landes Brandenburg

Flächen im Landeswald, die dem Ziel Brandenburgs dienen, auf 2 % der Landesfläche Wildnisgebiete einzurichten (Grundlage ist die Nationale Biodiversitätsstrategie). Das GIS-Thema dokumentiert für den Landeswald Brandenburgs den aktuellen Ausweisungsstand. Flächen im Landeswald, die dem Ziel Brandenburgs dienen, auf 2 % der Landesfläche Wildnisgebiete einzurichten (Grundlage ist die Nationale Biodiversitätsstrategie). Das GIS-Thema dokumentiert für den Landeswald Brandenburgs den aktuellen Ausweisungsstand.

Konzepterstellung für das Monitoring der biologischen Vielfalt zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz

Hintergrund Das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) ist ein zentrales Instrument der Klima- und Naturschutzpolitik der Bundesregierung. Mit dem ANK beabsichtigt die Bundesregierung die Verbesserung des Zustands unserer Ökosysteme durch natürlichen Klimaschutz, sodass sie dauerhaft sowohl zum Klimaschutz als auch zur Erhaltung der biologischen Vielfalt beitragen. Im ANK sind hierfür 69 Maßnahmen aus zehn Handlungsfeldern (z. B. Moore, Wildnis und Schutzgebiete, Waldökosysteme, Meere und Küsten, Siedlungs- und Verkehrsflächen, Flüsse, Auen und Seen) gebündelt, die auf vielfältige Weise zum natürlichen Klimaschutz beitragen sollen. Mit dem ANK soll gleichzeitig ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz und zur Förderung der biologischen Vielfalt geleistet werden. Die Maßnahmen und Themenfelder des ANK sind deshalb breit gesteckt. Die Maßnahmen werden die biologische Vielfalt direkt und indirekt auf unterschiedlichste Weise beeinflussen, daher wird in diesem Vorhaben der Fokus explizit auf die Auswirkungen des ANK auf die biologische Vielfalt (in Abgrenzung zu den Auswirkungen des ANK hinsichtlich Klimaschutz und Klimaanpassung) gelegt. Um die beabsichtigten Wirkungen hinsichtlich des Schutzes der biologischen Vielfalt zu ermitteln, ist eine wissenschaftlich fundierte Datenbasis erforderlich. Maßnahme 8.4 beinhaltet die Weiterentwicklung des bundesweiten Biodiversitätsmonitorings basierend auf den etablierten und sich im Aufbau befindlichen Programmen des Monitorings für Naturschutz sowie weiteren Datenerhebungen im Umwelt- und Landnutzungsbereich. Damit soll die Basis zur Ermittlung und Quantifizierung der Wirkung des ANK zum Schutz der biologischen Vielfalt in Deutschland bereitgestellt werden. Projektziele Maßnahme 8.4 des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz beinhaltet die Weiterentwicklung des bundesweiten Biodiversitätsmonitorings, um die Beiträge des Natürlichen Klimaschutzes zum Biodiversitätsschutz zu ermitteln. Zur Umsetzung dieser Maßnahme ist im Projekt ein Konzept für das Monitoring der biologischen Vielfalt zum ANK zu erarbeiten, dass die Basis zur Ermittlung und wo möglich Quantifizierung der Wirkung des ANK zum Schutz der biologischen Vielfalt in Deutschland bereitstellt. Ziel ist es, die Wirksamkeit des ANK im Ganzen und, wo möglich und sinnvoll, die Wirksamkeit einzelner Handlungsfelder für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu erfassen. Die Analyse, inwieweit Veränderungen der biologischen Vielfalt mit mehr oder weniger großer Sicherheit quantifiziert und auf das ANK zurückgeführt werden können, ist ebenfalls Teil dieses Vorhabens.

Regionale Biodiversitätsstrategie Ruhrgebiet - Leitinstrument zur Förderung der biologischen Vielfalt im größten Ballungsraum Deutschlands

Die Regionale Biodiversitätsstrategie Ruhrgebiet ist im Zuge eines mehr als zweijährigen Beteiligungs- und Diskussionsprozesses entstanden. Sie formuliert regional abgestimmte Ziele und Maßnahmen zum Schutz und zur Steigerung der Biodiversität in der Metropole Ruhr und dient dazu, zukünftige Maßnahmen zu steuern. In der Strategie werden Grundlagen und Leitbilder dargestellt und Adressaten konkret benannt. Die Erarbeitung wurde dabei in drei aufeinander aufbauenden Arbeitsphasen realisiert (Positionspapiere - Strategie - Handlungsprogramm). Die Strategie gliedert sich in die zehn Themenfelder "Arten- und Biotopschutz", "Industrienatur", "Wildnis in der Stadt", "Öffentliche Grünflächen", "Private Grünflächen", "Agrarlandschaft", "Wald", "Gewässer", "Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen" und "Biodiversitätsmonitoring". Im nationalen Vergleich zeigt sich, dass die Regionale Biodiversitätsstrategie Ruhrgebiet urbane Räume und die Industrienatur besonders differenziert behandelt. Bisher wurden 151 Projekte zur Umsetzung der Strategie identifiziert und in einem Handlungsprogramm zusammengefasst. Die Projekte wurden hinsichtlich ihrer Eigenschaften, bspw. ihres Umsetzungsstands, analysiert und bewertet. Einige dieser Projekte befinden sich aktuell bereits in Umsetzung oder sind durch einen konkreten Finanzierungsplan gesichert. In diesem Zusammenhang ist geplant, eine Online-Plattform zu etablieren, auf der Informationen zu bestehenden Projekten abgerufen und weitere Projektideen eingereicht werden können.

Tagungsreihe zu aktuellen Wildnisthemen zur Umsetzung der Wildnisziele aus der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt

UrbanWild - Online-Plattform für urbane Wildnisflächen in deutschen Städten

Jährliche Anzahl an durchgeführten (Vor-) Schulklassen-Programmen in der "Erlebnisausstellung Wildnis(t)räume"

Jährliche Anzahl an durchgeführten (Vor-) Schulklassen-Programmen in der "Erlebnisausstellung Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel. Die Angebote der Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel beinhalten das ganze Jahr über, also 365 Tage, buchbare Programme für Vorschul- und Schulklassen, die sich in Länge und Thema unterscheiden.

REFOPLAN 2022 - Ressortforschungsplan 2022, Belassen von Wildtierkadavern in der Landschaft - Erprobung am Beispiel der Nationalparke - Wissenschaftliche Begleitung

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