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Hochaufgelöste numerische Untersuchungen des Turbulenzeffektes auf die Struktur von nächtlichen Strahlungsnebeln

Nebel als meteorologisches Phänomen kann große Auswirkungen für die Wirtschaft, aber auch auf die persönliche Sicherheit haben, indem er die Sichtweite in der atmosphärischen Grenzschicht reduziert. Wirtschaftliche Verluste für den Luft-, See-, und Landvekehr als Folge von Nebel sind dabei vergleichbar zu Verlusten durch Winterstürme. Trotz der Fülle an Literatur über Nebel bleibt unser Verständnis der physikalischen Prozesse die zu Nebelbildung und seiner Mikrophysik beitragen unvollständig. Dies ist dadurch begründet, dass mehrere komplexe Prozesse, wie z.B. Strahlungsabkühlung, turbulentes Durchmischen und die mikrophysikalischen Prozesse nichtlinear miteinander interagieren. Zusätzlich verkomplizieren Bodenheterogenitäten bezüglich Vegetation und Bodeneigenschaften die Vorhersagbarkeit von Nebel. Die Fähigkeit von numerischen Wettervorhersagemodellen Nebel vorherzusagen ist in Folge dessen noch dürftig. In diesem Projekt werden hochaufgelöste Grobstruktursimulationen (Large-Eddy Simulationen, LES) verwendet um den Effekt von Turbulenz auf nächtliche Strahlungsnebel zu untersuchen. Das LES Modell PALM wird dazu mit einer sehr hohen Auflösung von etwa 1 m verwendet. Dabei werden in den LES sowohl ein Euler'sches Bulk Wolkenphysikschema, als auch ein Lagrange'sches Partikelmodell, welches die explizite Behandlung von Aerosolen und Nebeltropfen erlaubt, verwendet. Dieser innovative Ansatz erlaubt die Nebeltropfen-Turbulenz-Interaktion zum ersten Mal mit LES zu untersuchen. Das Ziel dieser Studie ist es, einen umfassenden Überblick über die Schlüsselparameter zu erhalten, welche den Lebenszyklus sowie die dreidimensionale Makro- und Mikrostruktur von Strahlungsnebel bestimmen. Weiterhin wird der Effekt von nächtlichem Strahlungsnebel auf die morgendliche Übergangszeit und die Grenzschicht am Tag untersucht. Der Effekt von Bodenheterogenitäten auf nächtlichen Strahlungsnebel wird mit Hilfe von aufgeprägten regelmäßigen idealisierten und unregelmäßigen beobachteten Bodenheterogenitäten in den LES untersucht. Die LES Daten werden anhand von Messdaten der meteorologischen Messstandorte in Cabauw (Niederlande) und Lindenberg (Deutschland) validiert und mit Simulationsdaten des eindimensionalen Grenzschicht- und Nebelvorhersagemodells PAFOG (Universität Bonn) verglichen.

Effeke lokalen Schwerewellenantriebs auf die mittlere Atmosphäre

Das Projekt beinhaltet eine Studie der Auswirkungen einer begrenzten Region erhöhter atmosphärischer interner Schwerewellenaktivität und Schwerewellenrechens auf die mittlere Atmosphäre. Die Charakteristik solch einer Region, ihre räumlich und zeitliche Variabilität und Verbindung zu anderen Klimaparametern wird anhand von GPS Radiookkultationsanalysen untersucht. Es werden Algorithmen zur dreidimensionalen Analyse der Wellenreibung und der Brewer-Dobson-Zirkulation (BDC) verwendet; als Datengrundlage dienen Simulationen mit einem mechanistischen Zirkulationsmodell der mittleren Atmosphäre und Reanalysedaten. Die dreidimensionaler Variabilität der BDC und die Rolle lokalisierter erhöhte Schwerewellenaktivität wird so untersucht. Weiterhin wird die Anregung und folgende Ausbreitung planetarer Wellen durch eine Region erhöhter Schwerewellenaktivität untersucht. Die Auswirkungen auf die Polarregionen (mittlere Zirkulation, Präkonditionierung, winterliche Stratosphärenerwärmungen) und auf die äquatoriale Stratosphäre (Einfluss auf Tropopausen Brüche und Stratosphäre-Troposphäre-Austausch) werden untersucht. Weiterhin wird der Einfluss lokalisierten Schwerewellenbrechens auf die mittlere Zirkulation der Mesosphäre analysiert, insbesondere im Hinblick auf stationäre Wellen, und ihre Variabilität.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1294: Bereich Infrastruktur - Atmospheric and Earth system research with the 'High Altitude and Long Range Research Aircraft' (HALO), Mischungsprozesse in der Stratosphäre von kleinen zu globalen Skalen mit einem schnellen hochpräzisen QCL Spektrometer für N2O und CO auf HALO

Im Rahmen dieses Antrags werden neuartige hochaufgelöste Spurengasmessungen genutzt, um Mischungsprozesse auf verschiedenen Skalen zu untersuchen um:1)den Effekt der Tropopauseninversionsschicht auf Mischung und Austausch zu untersuchen 2) um den Zerfall von Filamenten zu untersuchen, die aus dem Monsumsystem stammen 3) um den Anteil von Luftmassen aus verschiedenen Quellregion zu quantifizieren, die die extratropische obere Troposphäre/ untere Stratosphäre (ExUTLS) beeinflussen. Zu diesem Zweck schlagen wir vor, der HALO Nutzlast ein neues Messinstrument hinzuzufügen. Dabei handelt es sich um ein Quantenkaskadenlaserabsorptionsspektrometer, das in der Lage ist, simultan CO und N2O mit einer Genauigkeit von 0.1 ppbv/Hz zu messen bei einer Messfrequenz von 3 Hz. Die hohe Präzision der Messungen erlaubt es, Mischungsprozesse mit beispielloser Genauigkeit zu vermessen und Mischung zwischen Luftmassen innerhalb der Stratosphäre zu identifizieren. Damit sollen die Mischungsprozesse, die beim Zerfall von monsunbeeinflussten Filamenten zu einem Spurenstoffaustauch innerhalb der Stratosphäre führen, untersucht werden. Neben den kleinskaligen Prozessen werden auch die großräumigen Verteilungen der Spurenstoffe untersucht. Hierzu sollen CLaMS Trajektorien und ein CO-basierter Budgetansatz kombiniert werden, um Luftmassenanteile aus verschiedenen Ursprungsregionen, die die Zusammensetzung der ExUTLS zur Monsunzeit bestimmen, zu quantifizieren. Dieser Ansatz soll auf die HALO Messungen bei POLSTRCC angewendet werden, um ein komplementäres Bild zur Winterjahreszeit zu erhalten und die Daten in einen jahreszeitlichen Kontext zu setzen.

Trends der Niederschlagshöhe

<p> <p>Seit 1881 hat die mittlere jährliche Niederschlagsmenge in Deutschland laut linearem Trend um rund 8 Prozent zugenommen. Dabei verteilt sich dieser Anstieg nicht gleichmäßig auf die Jahreszeiten. Vielmehr sind insbesondere die Winter deutlich nasser geworden, während die Niederschläge im Sommer geringfügig zurückgegangen sind.</p> </p><p>Seit 1881 hat die mittlere jährliche Niederschlagsmenge in Deutschland laut linearem Trend um rund 8 Prozent zugenommen. Dabei verteilt sich dieser Anstieg nicht gleichmäßig auf die Jahreszeiten. Vielmehr sind insbesondere die Winter deutlich nasser geworden, während die Niederschläge im Sommer geringfügig zurückgegangen sind.</p><p> Teilweise sehr regenreiche Jahre seit 1965 <p>Die Zeitreihe der jährlichen Niederschläge in Deutschland (Gebietsmittel) zeigt laut linearem Trend einen leichten Anstieg, der mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5 % statistisch signifikant ist. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bis etwa 1920 nur selten überdurchschnittlich niederschlagsreiche Jahre aufgetreten sind. Im Anschluss an eine Übergangsphase mit mehreren leicht überdurchschnittlich feuchten Jahren traten ab Mitte der 1960er Jahre dann auch einige sehr regenreiche Jahre auf (siehe Abb. „Jährliche mittlere Niederschlagshöhe in Deutschland 1881 bis 2025).&nbsp;Dies entspricht genau der Zeit, seit der die Auswirkungen des Klimawandels global deutlich zu beobachten sind. Im globalen Durchschnitt steigt mit den Temperaturen auch die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/verdunstung">Verdunstung</a> von Wasser an, was in der globalen Summe zu größeren Niederschlagsmengen führt, jedoch mit regional und saisonal sehr großen Unterschieden - von Dürren bis Überschwemmungen.</p> <p>Seit 2011 wurden in Deutschland einige ausgesprochen trockene Jahre beobachtet. In den Jahren 2023 und 2024 wurde jedoch überdurchschnittlich viel Niederschlag registriert. 2025 beendet diese kurze Reihe nasser Jahre in Deutschland und mit einem Defizit von 147 l/m2 sind 250 l/m2 weniger gefallen als im Vorjahr.&nbsp;Auch von großräumigen Überschwemmungen und extremen Starkniederschlägen ist Deutschland in 2025, ganz anders als noch 2024, weitgehend verschont geblieben. Stattdessen spielte dieses Jahr Trockenheit wieder eine größere Rolle. Vor allem das Frühjahr fiel sehr trocken aus (-44 %), im März fielen im Deutschlandmittel nur 17 mm. Die Periode von Anfang Februar bis Ende Juni zählt sogar zur trockensten Periode jemals in Deutschland.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/2_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-D_2026-03-30.png"> </a> <strong> Jährliche mittlere Niederschlagshöhe in Deutschland 1881 bis 2025 </strong> Quelle: Deutscher Wetterdienst Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-D_2026-03-30.pdf">Diagramm als PDF (42,84 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2-bis-7_Abb-Tab_NSH_2026-03-30.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (498,64 kB)</a></li> </ul> </p><p> <p>Saisonale Unterschiede in den langfristigen Trends sind für den Niederschlag noch größer als schon in der Lufttemperatur. Dies beruht im Wesentlichen darauf, dass die mittleren Winterniederschläge zugenommen haben. Die aktuelle Klimanormalperiode 1991-2020 zeigte mit 189,5 mm etwa 40 mm mehr Niederschlag als die Periode 1881-1910 (148,2 mm). Der Winter 2024/2025 lag mit 157 mm Niederschlag deutlich unter diesem langfristigen linearen Trend. Frühling und Herbst zeigen ebenfalls eine leichte, aber im Gegensatz zum Winter nicht signifikante Zunahme, während die Niederschläge im Sommer geringfügig zurückgegangen sind (siehe nachfolgende Tabellen und Abbildungen).</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Tab_Lineare-Trends-NSH_2026-03-30.png"> </a> <strong> Tab: Lineare Trends der Niederschlagshöhe zwischen 1881 und 2025 </strong> Quelle: Deutscher Wetterdienst <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Tab_Lineare-Trends-NSH_2026-03-30.png">Bild herunterladen</a> (61,02 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Tab_Lineare-Trends-NSH_2026-03-30.pdf">Tabelle als PDF</a> (40,76 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2-bis-7_Abb-Tab_NSH_2026-03-30_0.xlsx">Tabelle als Excel</a> (498,64 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/4_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-Fruehling_2026-03-30.png"> </a> <strong> Mittlere Niederschlagshöhe im Frühling in Deutschland 1881 bis 2025 </strong> Quelle: Deutscher Wetterdienst <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/4_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-Fruehling_2026-03-30.png">Bild herunterladen</a> (241,55 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-Fruehling_2026-03-30.pdf">Diagramm als PDF</a> (43,03 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2-bis-7_Abb-Tab_NSH_2026-03-30_1.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (498,64 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/5_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-Sommer_2026-03-30.png"> </a> <strong> Mittlere Niederschlagshöhe im Sommer in Deutschland 1881 bis 2025 </strong> Quelle: Deutscher Wetterdienst <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/5_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-Sommer_2026-03-30.png">Bild herunterladen</a> (320,55 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/5_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-Sommer_2026-03-30.pdf">Diagramm als PDF</a> (42,78 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2-bis-7_Abb-Tab_NSH_2026-03-30_2.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (498,64 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/6_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-Herbst_2026-03-30.png"> </a> <strong> Mittlere Niederschlagshöhe im Herbst in Deutschland 1881 bis 2025 </strong> Quelle: Deutscher Wetterdienst <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/6_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-Herbst_2026-03-30.png">Bild herunterladen</a> (255,53 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/6_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-Herbst_2026-03-30.pdf">Diagramm als PDF</a> (41,27 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2-bis-7_Abb-Tab_NSH_2026-03-30_3.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (498,64 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/7_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-Winter_2026-03-30.png"> </a> <strong> Mittlere Niederschlagshöhe im Winter in Deutschland 1881/1882 bis 2025/2026 </strong> Quelle: Deutscher Wetterdienst <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/7_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-Winter_2026-03-30.png">Bild herunterladen</a> (267,32 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/7_Abb_Mittlere-jaehrl-NSH-Winter_2026-03-30.pdf">Diagramm als PDF</a> (41,61 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2-bis-7_Abb-Tab_NSH_2026-03-30_4.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (498,64 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> <p>Mit 642 mm belegt 2025 auf der Rangliste der trockensten Jahre seit 1881 den 15. Platz (siehe Karte „Jährliche Niederschläge in Deutschland im Jahr 2024“).</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/8_Karte_J%C3%A4hrl-Niederschl%C3%A4ge-D_2026-03-30.png"> </a> <strong> Karte: Jährliche Niederschläge in Deutschland im Jahr 2025 (in mm) </strong> Quelle: Deutscher Wetterdienst 2025: Deutscher Klimaatlas (Aufruf: Juli 2025) URL: https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimaatlas/klimaatlas_node.html </p><p> <p>Bei der Betrachtung der Einzelmonate sind erhebliche Unterschiede erkennbar:&nbsp;Acht Monate verzeichneten im Vergleich zu den vieljährigen Mitteln ein Defizit, relativ fiel dieses im März und Dezember mit -70 % am größten aus. Absolut sind im März mit 17 mm am wenigsten gefallen, im Juli mit 113 mm am meisten. Der Juli brachte dann auch neben der angesprochenen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/hitzewelle">Hitzewelle</a> größere Regenmengen, die die Waldbrandgefahr etwas mildern konnte (siehe Karte „Veränderung der jährlichen Niederschläge in Deutschland).&nbsp;</p> <p><em>Wir danken dem </em><a href="https://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html"><em>Deutschen Wetterdienst</em></a><em> für die Bereitstellung der Daten und der Analysen.</em></p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/9_Karte_Ver%C3%A4nd-j%C3%A4hrl-Niederschl%C3%A4ge-D_2026-03-30.png"> </a> <strong> Karte: Veränderung der jährlichen Niederschläge in Deutschland im Jahr 2025 (in Prozent) </strong> Quelle: Deutscher Wetterdienst 2025: Deutscher Klimaatlas (Aufruf: Juni 2025) URL: https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimaatlas/klimaatlas_node.html </p><p> </p><p>Informationen für...</p>

Langjährige Niederschlagsverteilung 1961-1990 (Umweltatlas)

Langjährige Niederschlagsverteilung (1961-1990) in Berlin und dem näheren Umland (Gesamtjahr, Sommer, Winter), Bearbeitungsstand Juli 1994.

Winterrodelbahnen

Hier finden Sie eine Auswahl an Rodelbahnen in Bayern. Sollten Sie eine bestimmte Rodelbahn vermissen, senden Sie bitte eine E-Mail an: service@geodaten.bayern.de oder wenden Sie sich an unseren Kundenservice unter 089 2129-1111. Quelle: Bayerische Vermessungsverwaltung – Foto Themenbild: © weseetheworld - Fotolia.com

Winterliche Wachstumsbedingungen und Nahrungsökologie des Zooplanktons der eisbedeckten Ostsee

Weite Teile der nördlichen Ostsee sind im Winter für mehrere Monate von Meereis bedeckt. Wie in Arktis und Antarktis stellt das solegefüllte Kanalsystem im Eis den Lebensraum für eine diverse Flora und Fauna dar. Bereits im Februar beginnen die Eisalgen zu wachsen und hohe Biomassen im Eis aufzubauen. In den Polargebieten wird diese saisonal früh vorhandene und lokal hoch konzentrierte Nahrungsquelle von herbivoren, pelagischen Zooplanktern genutzt, die somit eine trophische Verbindung zwischen den beiden Lebensräumen Meereis und Pelagial herstellen. Auch in der Ostsee kommen v.a. Copepoden unter dem Meereis vor. Die Art Acartia biflosa reproduziert sogar während der Wintermonate, obwohl Temperatur und Algenbiomasse während der eisbedeckten Zeit in der Wassersäule sehr niedrig sind. Hieraus ergeben sich folgende Fragestellungen: 1. Welche biotischen und abiotischen Wachstumsbedingungen charakterisieren das baltische Untereis-Habitat? 2. Was sind die Energiequellen für die Entwicklung im Winter dominanter Arten? 3. Gibt es in der eisbedeckten Ostsee vergleichbare Prozesse wie in Arktis und Antarktis? Das übergeordnete Ziel des Forschungsvorhabens ist die Erfassung der ökologischen Bedeutung des Meereises für die saisonalen Lebenszyklen und Überwinterungsstrategien des Zooplanktons der nördlichen Ostsee.

Unraveling the genetic architecture of winter hardiness and quality traits in durum by genome wide and canidate gene based association mapping

Durum wheat is mainly grown as a summer crop. An introduction of a winter form failed until now due to the difficulty to combine winter hardiness with required process quality. Winter hardiness is a complex trait, but in most regions the frost tolerance is decisive. Thereby a major QTL, which was found in T. monococcum, T.aestivum, H. vulgare and S.cereale on chromosome 5, seems especially important. With genotyping by sequencing it is now possible to make association mapping based on very high dense marker maps, which delivers new possibilities to detect main and epistatic effects. Furthermore, new sequencing techniques allow candidate gene based association mapping. The main aim of the project is to unravel the genetic architecture of frost tolerance and quality traits in durum. Thereby, the objectives are to (1) determine the genetic variance, heritability and correlations among frost tolerance and quality traits, (2) examine linkage disequilibrium and population structure, (3) investigate sequence polymorphism at candidate genes for frost tolerance, and (4) perform candidate gene based and genome wide association mapping.

Reaktion des Photosyntheseapparats in tropischen Pflanzen auf starkes sichtbares und ultraviolettes Licht

Das Vorhaben umfasst Untersuchungen der inhibierenden Wirkung von Sonnenstrahlung auf die Photosynthese in tropischen Pflanzen und deren Akklimatisation an ambiente Lichtbedingungen. Die Reaktion des Photosyntheseapparats auf natürlichen 'Lichtstress' in Schatten- und Sonnenblättern wird mittels verschiedener Messparameter analysiert. Insbesondere werden spezifische Filter für ultraviolettes Licht (UV-B und UV-A) angewandt, um die Reaktion der Blätter auf die solare UV-Strahlung zu untersuchen. Im Vordergrund der Messungen steht der CO2-Gaswechsel, da Studien mit artifizellem UV-Licht eine bevorzugte Inhibition der CO2-Assimilation durch UV-B gezeigt haben. Daneben werden Änderungen der Aktivitäten der Photosysteme II und I durch Chlorophyllfluoreszenz- bzw. Absorptionsmessungen erfasst. Die Akklimatisation von Schattenblättern an tägliche Sonnenexposition wird mehrere Wochen lang anhand der Zusammensetzung der Photosynthesepigmente und Anreicherung von UV-absorbierenden Substanzen verfolgt. Modellversuche mit Mutanten von Arabidopsis thaliana sollen klären, ob das im Xanthophyllzyklus gebildete Zeaxanthin und die assoziierte thermische Dissipation von Anregungsenergie zum Schutz des Photosystems I beiträgt. Die Sonnenexpositions-Experimente und physikalischen Messungen werden weitgehend am Smithsonian Tropical Research Institute in Panama in Kooperation mit Dr. K. Winter durchgeführt. Pigmentanalysen und Datenverarbeitung sowie die Untersuchung einer C4-Pflanzenart und der Arabidopsis-Mutanten erfolgen am Institut für Biochemie der Pflanzen in Düsseldorf.

Nutzung passiver baulicher Massnahmen zur Einhaltung des sommerlichen und winterlichen Wärmeschutzes

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