API src

Found 83 results.

Related terms

Sonne in den Bergen: Auch im Winter auf UV-Schutz achten

Sonne in den Bergen: Auch im Winter auf UV-Schutz achten Ausgabejahr 2026 Datum 05.01.2026 In den Bergen sind Sonnenbrille und Sonnencreme auch im Winter wichtig Quelle: valentinrussanov/Getty Images Wer an sonnigen Tagen Wintersport in den Bergen genießt, sollte Sonnencreme und Sonnenbrille dabeihaben. Normalerweise ist hierzulande im Winter kein UV -Schutz notwendig. Aber es gibt Ausnahmen: Auf Schnee in Höhenlagen kann die Sonnenstrahlung so stark sein, dass sie Haut und Augen schädigt. "Viele unterschätzen die UV -Strahlung beim Rodeln, Skifahren oder beim Sonnenbad auf der Hütte" , sagt die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz ( BfS ), Inge Paulini. "Sonnencreme und Sonnenbrille gehören beim Ausflug in die Berge auch im Winter mit ins Gepäck." Hohen oder sehr hohen Lichtschutzfaktor wählen "Für Gesicht, Lippen und andere unbedeckte Hautstellen sollte man Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 wählen, besser 50 oder 50+" , rät die Behörden-Chefin. Außerdem sei es wichtig, dass die Creme sowohl vor UV -B- als auch vor UV -A- Strahlung schütze. Man sollte sie dem BfS zufolge etwa 20 bis 30 Minuten, bevor man ins Freie geht, auftragen und spätestens nach zwei Stunden erneuern. Auf Kennzeichnung UV400 achten Dr. Inge Paulini Quelle: bundesfoto/Bernd Lammel "Dass die Gläser einer Sonnenbrille die UV - Strahlung vollständig blocken, erkennt man an der Kennzeichnung UV400" , erläutert Paulini. Darüber hinaus soll eine Sonnenbrille das Auge gut umschließen. Für Freizeitaktivitäten im Schnee ist dies laut BfS besonders wichtig. Ski- und Gletscherbrillen, die diese Voraussetzungen erfüllen, sind hier die richtige Wahl. Höhenlage und Schnee verstärken UV - Strahlung In der Regel braucht man sich in der dunklen Jahreszeit um den UV -Schutz in Deutschland keine Gedanken machen, denn die UV - Strahlung ist weniger intensiv als im Sommer. Doch mit der Höhe über dem Meeresspiegel nimmt die UV - Strahlung zu. Zusätzlich reflektiert frisch gefallener Schnee bis zu 90 Prozent der UV - Strahlung . Zusammengenommen kann das in den Bergen zu einer hohen UV -Intensität führen, vor der man sich schützen sollte. Sonnenbrand und Hautkrebs vorbeugen Neuschnee reflektiert bis zu 90 Prozent der UV-Strahlung Quelle: dsodamin/stock.adobe.com Wer Haut und Augen nicht ausreichend vor UV - Strahlung schützt, riskiert Schäden: Sonnenbrand sowie Bindehaut- oder Hornhautentzündung der Augen können kurzfristig auftreten. Mögliche Spätfolgen sind vorzeitige Hautalterung, Krebserkrankungen der Haut und Augen sowie Grauer Star – eine Trübung der Augenlinse. Noch zwei Tipps in Kürze: Auch bei Fernreisen in den Wintermonaten den Sonnenschutz mit einpacken! Zudem erwägen im Winter manche, künstliche UV - Strahlung zu nutzen, etwa in Solarien. Das bedeutet jedoch eine zusätzliche UV -Belastung, von der das BfS dringend abrät. Stand: 05.01.2026

Sonnenschutz im Winter?

Sonnenschutz im Winter? Der Winter bringt kurze Tage und wenig Sonnenlicht. Doch in den Bergen und beim Wintersport sowie bei Fernreisen ist das Sonnenlicht, genauer die UV -Strahlung, nicht zu unterschätzen. Hier erfahren Sie, wann und warum Sie Ihre Haut und Augen auch im Winter vor zu viel UV -Strahlung schützen sollten. Quelle: kuznetsov_konsta/stock.adobe.com Warum UV -Schutz auf Reisen auch im Winter wichtig ist Im Winter ist die UV -Belastung in Deutschland so gering, dass Sie für den Alltag keinen Sonnenschutz brauchen. Ausgenommen: Sie sind auf Reisen in sommerlich-sonnigen Gebieten oder im Gebirge. Bei Fernreisen in den Süden sind UV -Schutz-Maßnahmen entsprechend dem dort herrschenden UV -Index wichtig, um Ihre Haut und Ihre Augen vor sofort auftretenden Gesundheitsschäden wie Sonnenbrand zu bewahren. Außerdem schützen sie vor langfristigen Folgen wie vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs. Wie ein guter Schutz aussieht, können Sie hier nachlesen. UV -Schutz im Gebirge Quelle: dsodamin/stock.adobe.com Im Winter im Gebirge ist es gut zu wissen: Die UV -Strahlung nimmt um ca. 10 Prozent pro 1000 Höhenmeter zu. Frischer Schnee reflektiert bis zu 90 Prozent der UV -Strahlung und verstärkt sie dadurch. Dies zusammengenommen führt dazu, dass an sonnigen Tagen die UV -Belastung in den Bergen auch in den Wintermonaten so hoch werden kann, dass Haut und Augen nachhaltig geschädigt werden können. Viele unterschätzen, wie stark die UV -Belastung durch die Höhenlage und die Schneereflexion ist. Ein Sonnenbad auf der Hütte und lange Aktivitäten im Freien können auch im Winter zu ernsthaften Schäden für Augen und Haut führen. Erfahrene Bergsteiger*innen und Skifahrer*innen wissen, dass der Schutz der Haut und der Augen auch im Winter unabdingbar ist. Um Schäden zu vermeiden, sollten Sie unbedeckte Haut und die Lippen mit einem Breitband-Sonnenschutzmittel (Schutz vor UV -A- und UV -B-Strahlung) mit einem hohen bis sehr hohen Lichtschutzfaktor schützen. Für die Augen sind eine die Augen umschließende Sonnenbrille mit UV400-Schutz, UV400-Skibrillen oder sogenannte Gletscherbrillen mit UV400-Schutz unverzichtbar. Der Vitamin D-Spiegel sinkt: Ab ins Solarium? Manche mögen jetzt in der kalten Jahreszeit ans Solarium als Ersatz für das fehlende Licht und die Wärme denken, zumal laut Werbung damit auch noch für Vitamin D gesorgt werden kann. Aber das ist nicht die richtige Adresse. Denn die UV -Strahlung in Solarien ist in der Regel so stark wie die Sonne am Äquator im Sommer zur Mittagszeit bei höchstem Sonnenstand. Die künstliche UV -Strahlung im Solarium ist ebenso wie die natürliche UV -Strahlung der Sonne krebserregend und Auslöser von ernsthaften Erkrankungen von Haut und Augen. Diese negativen Folgen passieren immer gleichzeitig mit dem Anstoß der körpereigenen Vitamin-D-Bildung. Sie überwiegen den Vorteil der UV -initiierten Vitamin-D-Bildung bei weitem. International wird darum von der Solariennutzung dringend abgeraten. Stand: 12.11.2025

Muss man sich auch im Winter vor UV-Strahlung schützen?

Muss man sich auch im Winter vor UV-Strahlung schützen? Auch im Winter kann eine hohe Belastung durch UV - Strahlung auftreten, abhängig von der Höhenlage und den Schneeverhältnissen. In den Bergen ist die UV - Strahlung meist von vornherein intensiver als im Flachland. Hinzu kommt die Reflexion der UV - Strahlung am Schnee, wodurch die UV -Bestrahlungsstärke lokal erhöht wird. Das erklärt, warum Sonnenbrände beim Wintersport keine Seltenheit sind. Besonders gefährdet sind die Augen. In Extremlagen, beispielsweise auf einem Gletscher, gehören daher Sonnenschutzmittel mit sehr hohem Lichtschutzfaktor, Lippenschutz und Sonnenbrille (gekennzeichnet mit UV400) zur Standardausrüstung. Bei den Sonnenbrillen ist auf seitlichen Schutz zu achten, wodurch das Streulicht abgehalten wird – sogenannte Gletscherbrillen sind zu bevorzugen.

Bike- und Naturerlebnispark Idarkopf

In der Gemeinde Stipshausen, Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen, im Nationalparklandkreis Birkenfeld, beabsichtigt die ecoparc concepts UG (haftungsbeschränkt) die Umsetzung des „Bike- und Naturerlebnispark Idarkopf“. Im Zentrum der überplanten Fläche befindet sich eine ehemalige Skipiste. Im Zuge der Klimaerwärmung und den damit verbundenen schneeärmeren Wintern war eine sinnvolle und wirtschaftlich tragbare Nutzung der Fläche für den Wintersport nicht mehr gegeben und wurde deshalb im Jahr 2010 eingestellt. Von Seiten der Verbandsgemeinde und Ortsgemeinde wurde aus diesem Grund nach einem geeigneten Konzept der „Konversion“ gesucht. Diese Entwicklungen in Verbindung mit der grundsätzlichen Eignung der Fläche, veranlassten die ecoparc concepts UG dazu gemeinsam mit der Ortsgemeinde Stipshausen ein Konzept zur langfristigen Umnutzung des ehemaligen Wintersportgebietes aufzustellen. Es soll ein familienfreundlicher Bikepark entstehen, der für Mountainbiker unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Interessen geeignet ist und zusätzlich das Erlebnis in der Natur einem breiten Nutzerspektrum zugänglich macht. Der „Bike- und Naturerlebnispark Idarkopf“ soll nach Aussage in den Antragsunterlagen ein Leuchtturmprojekt für eine parallel in der Planung befindliche Bikeregion darstellen und sich in ein regionales bzw. überregionales Konzept einfügen. Das Vorhaben ist nordwestlich des Siedlungskörpers von Stipshausen, in der Umgebung des ehemaligen Wintersportgebietes geplant. Auf etwa 91 ha Gesamtfläche erstreckt sich das geplante Vorhaben über die ehemalige Skipiste, die westlich und östlich angrenzenden Waldflächen sowie eine bereits bestehende Parkplatzfläche im Süden des betroffenen Gebietes. Das Plangebiet selbst wird hauptsächlich forstwirtschaftlich genutzt. Eine Nutzung der Skipiste sowie der dafür vorgesehenen Infrastruktur (Liftanlage, Bewirtung, Parkflächen) besteht seit 2010 nicht mehr. Die unmittelbar angrenzenden Flächen werden ebenfalls forstwirtschaftlich genutzt. Im Süden führt die Kreisstraße 24 von Nordosten nach Südwesten durch das betroffene Gebiet aus Richtung Stipshausen kommend nach Hochscheid. Gemäß § 17 Abs. 8 Landesplanungsgesetz (LPlG) wird für dieses Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt, die den materiellen Anforderungen des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung entspricht.

NaturAktiv - nachhaltige Umweltbildung

Folgen des Klimawandels für den Tourismus in den deutschen Alpen- und Mittelgebirgsregionen, Küstenregionen, auf den Badetourismus und flussbegleitende Tourismusformen (z. B. Radwander- und Wassertourismus)

Aufgabenbeschreibung: Das Vorhaben soll einerseits zur Konsolidierung von für den Tourismus wichtigen klimabezogenen Daten dienen und andererseits aufarbeiten, welche Anpassungsnotwendigkeiten und -entwicklungen in der Branche deutschlandweit schon jetzt erkennbar sind und Handlungsempfehlungen daraus entwickeln. Diese Erkenntnisse sollen u.a. in den nächsten Monitoringbericht der Bundesregierung zur Umsetzung der deutschen Anpassungsstrategie einfließen und gleichzeitig Hinweise geben, welche Projekte, Maßnahmen und Instrumente zukünftig im Bereich des Tourismus in Deutschland gefördert werden sollten. Diese sollen aus politischer, ökologischer und wirtschaftlicher Sicht diskutiert werden. Weiterhin soll der Frage nachgegangen werden, welche Umweltwirkungen insbesondere durch technische Anpassungsmaßnahmen entstehen und ob es umweltverträglichere Alternativen hierzu gibt. Neben der Analyse des touristischen Angebots soll auch die Nachfrageseite untersucht werden, um den Anpassungsdruck des Tourismus abzuschätzen, d.h. die Reaktionsschnelligkeit und Sensibilität der Reisenden in Bezug auf klimatische Veränderungen. Im Rahmen des Vorhabens wird wassergebundener Tourismus (Küsten-, Bade- und flussbegleitender Tourismus wie Rad- und Wassertourismus) sowie der Wintertourismus untersucht werden. Es sollen klimatische Daten (z.B. Schneehöhen, Regenmengen/Hochwasser aus Mess- und Projektionsdaten) mit wirtschaftlichen oder touristischen Daten (Arbeitsplätze, touristische Umsätze) verschnitten werden, so dass es besser möglich ist, Zusammenhänge zwischen klimatischen Entwicklungen und wirtschaftlichen oder touristischen Auswirkungen herzustellen. In einem zweiten Schritt soll aufgearbeitet werden, welche tourismusrelevanten Anpassungsmaßnahmen in den unterschiedlichen Regionen in Deutschland zu beobachten sind und wie Synergieeffekte erschlossen werden können. Drittens sollen auch zukünftige Auswirkungen des Klimawandels und dadurch erforderliche strukturelle Anpassungen projektiert werden.

DAS: Bildungsmodul zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels bei Sportvereinen

WeWild-We respect Alpine Wildlife

Wintersport und Naturschutz

Im Projekt „WeWild“ wurde ein alpenweiter Ansatz zur Bewusstseinsbildung für die alpine Fauna und Besucherlenkung strategisch entwickelt und exemplarisch umgesetzt.

Einfluss der Skipistenplanierungen auf alpine Oekosysteme

Die durch Skipistenplanierungen bedingten, kurz- und laengerfristigen Veraenderungen von Vegetation und Boden sollen an verschiedenen Beispielen in Graubuenden, vor allem im MAB-Testgebiet Davos erfasst werden. Ebenso sollen die Moeglichkeit und der Erfolg von Begruenungen erfasst und mit der natuerlichen Wiederbesiedlung verglichen werden. Methoden: Detaillierte Vegetationsanalysen, Dauerquadratuntersuchungen (ausgelegte Dauerquadrate sollen auch in Zukunft weiter untersucht werden), Bodenanalysen.

1 2 3 4 57 8 9