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Antrag auf Erteilung einer Plangenehmigung für die Verlegung eines Wiesengrabens von der Fl. Nr. 2112 auf die Fl. Nr. 2113, Gemarkung Agendorf, Gemeinde Steinach, durch den ZAW SR Stadt und Land, Äußere Passauer Str. 75, 94315 Straubing

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR), Äußere Passauer Straße 75, 94315 Straubing, betreibt mit der Hans Wolf GmbH & Co. KG (Straubing) auf der Flur Nummer 2108, Gemarkung Agendorf, Gemeinde Steinach, eine Bauschuttdeponie, die weitgehend verfüllt ist. In der Region Ostbayern fehlen Deponiekapazitäten der Klasse 0. Um den schon bestehenden Standort Agendorf bestmöglich zu erhalten, ist eine Erhöhung sowie Erweiterung der DK 0 Deponie in Richtung Süden geplant. Aufgrund der fortgeschrittenen Verfüllung der Deponie beantragte der Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land als Vorhabensträgerin mit den Antragsunterlagen vom 27.06.2025 beim Landratsamt Straubing-Bogen die Genehmigung zur Erweiterung der DK 0 Deponie Agendorf. Insbesondere wurde die Erteilung einer beschränkten Erlaubnis nach Art. 15 BayWG für die Einleitung von Niederschlagswasser aus dem Betriebsgelände der DK 0 Deponie „Agendorf“ in den Mühlbach der Kinsach beantragt. Im Zuge der Erweiterung soll der auf der Flur Nummer 2112, Gemarkung Agendorf, Gemeinde Steinach, bestehende Wiesengraben auf die Flur Nummer 2113, Gemarkung Agendorf, Gemeinde Steinach, verlegt werden. Bei der Grabenverlegung handelt es sich um einen Gewässerausbau i. S. d. § 67 Abs. 2 WHG. Dabei entspricht die Fläche des entfallenden Grabens der Fläche des geplanten Grabens mit jeweils ca. 1.200 m². Der verlegte Graben soll entlang des Fahrwegs und des Sickerbeckens der geplanten Deponie in Flur Nummer 2113, Gemarkung Agendorf, Gemeinde Steinach, verlaufen. Im Westen soll der Graben wieder auf seinen bestehenden Verlauf schließen. Das bestehende Fließbett des Grabens hat eine Breite von 0,5 m bis 1 m. Für den Gewässerausbau ist durchgängig eine Breite von ebenfalls 0,5 m bis 1 m für das Fließbett vorgesehen. Der Bereich des entfallenden Grabens wird teilweise als Deponiefläche und teilweise als Ausgleichsfläche im Rahmen des Landschaftspflegerischen Begleitplans für die Erhöhung / Erweiterung der bestehenden DK 0 Deponie genutzt. Ziel ist es, die landschaftliche Gestaltung möglichst entsprechend der vorherigen Ausprägung zu gestalten. Für das Vorhaben ist eine standortbezogene UVP-Vorprüfung durchzuführen.

Entwicklung einer Prüfmethode zur Ermittlung der technischen Adsorptionskapazitäten von Hochleistungssorbentien für elementares Quecksilber

Errichtung einer hocheffizienten Holzvergasungsanlage (Heatpipe-Reformer) und dessen Einbindung am Standort der Biomassehof Achental GmbH & Co. KG

Die agnion Operating GmbH & Co. KG wurde im Juni 2010 als Projektgesellschaft gegründet, um die mit dem Vorhaben geplante Holzvergasungsanlage zu betreiben. Am Standort des Biomassehofes Achental in Grassau (Bayern) wird eine hocheffiziente Holzvergasungsanlage mit der neuartigen Heatpipe-Reformer Technologie errichtet. Heatpipes sind hocheffiziente Wärmeübertrager mit großer Leistungsdichte. Der Heatpipe-Reformer ermöglicht es, holzartige Biomasse in ein heizwertreiches Synthesegas umzuwandeln. Dazu wird die Wärme aus der Wirbelschichtbrennkammer durch Heatpipes in den Wirbelschichtreformer gleitet. Dort erfolgt die Reaktion der Biomasse mit Wasserdampf zu Synthesegas. Das Synthesegas wird als Brennstoff in einem eigens für dieses Vorhaben entwickelten Gasmotor in Strom und Wärme umgewandelt. Die erzeugte Wärme wird in das Wärmeversorgungsnetz vor Ort, der erzeugte Strom in das nationale Netz eingespeist. Im Vergleich zu einer konventionellen Wärme- und Stromerzeugung können mit dem Vorhaben jährlich 1.500 t CO2-Emissonen und 600.000 t Heizöl eingespart werden. Die geplante Anlage zeichnet sich durch eine wesentlich höhere Effizienz der Brennstoffausnutzung im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen zur Verbrennung holzartiger Produkte aus. Einsatzmöglichkeiten eröffnen sich nicht nur bei der Errichtung neuer, vor allem dezentraler Anlagen in Städten und Gemeinden, sondern auch beim Ersatz bestehender Anlagen.

Ermittlung noch vorhandener Klimaschutzpotentiale bei der thermischen Klärschlammbehandlung unter besonderer Berücksichtigung der Abgasparameter Stickoxide (NOx) und Lachgas (N2O)

Die thermische Behandlung des stickstoffreichen Abfallstoffs Klärschlamm erfolgt überwiegend in stationären Wirbelschichten. Die Betriebsführung dieser Anlagen fokussiert auf eine weitgehende Minderung der Stickoxidemissionen und berücksichtigt bisher nur teilweise die Minderung des klimarelevanten Abgasparameters Lachgas (N2O). Die Treibhausgaswirkung von N2O ist um den Faktor 300 höher im Vergleich zu CO2 und kann bei hohen Emissionen die Klimabilanz der Klärschlammverbrennung deutlich verschlechtern. Infolge der Umsetzung der Vorgaben der AbfKlärV wird zu den bestehenden Anlagen ein massiver Zubau an neuen Monoverbrennungsanlagen ( 30) erwartet, welcher bis 2029 weitgehend abgeschlossen sein soll. In diesem Zusammenhang bietet sich durch Anwendung geeigneter Feuerungs- und Abgasreinigungskonzepte die Möglichkeit, die Klimawirkung der thermischen Klärschlammbehandlung insgesamt zu mindern. Im Rahmen des Vorhabens sollen Emissionsdaten von NOx/N2O unter Berücksichtigung der angewandten Feuerungs- und Abgasreinigungskonzepte ermittelt und ausgewertet werden. Basierend hierauf werden Einsatzbereiche und Minderungseffizienzen primärer und sekundärer Schadgasminderungsmaßnahmen identifiziert und praktische Handlungsempfehlungen zur Minderung der NOx/N2O-Emissionen abgeleitet.

Koordiniertes deutsch-französisches Forschungsprogramm für Hochleistungsbatterien, die ein schnelles Aufladen und eine lange Lebensdauer ermöglichen und gleichzeitig eine ausreichende Energiedichte gewährleisten, Koordiniertes deutsch-französisches Forschungsprogramm für Hochleistungsbatterien, die ein schnelles Aufladen und eine lange Lebensdauer ermöglichen und gleichzeitig eine ausreichende Energiedichte gewährleisten

HyFRed im HC-H2: Wasserstoffbasierte Feinerzreduktionsroute zur Stahlherstellung, Teilvorhaben A_Forschungszentrum Jülich GmbH

HyFRed im HC-H2: Wasserstoffbasierte Feinerzreduktionsroute zur Stahlherstellung, Teilvorhaben B_SMS group GmbH

Mathematische Modellierung und experimentelle Untersuchungen zur Pyrolyse von Abfällen in einer Wirbelschicht und an einem Drehrohr im Pilotmaßstab

Das Ziel des hier in einem Paketantrag vorgeschlagenen Forschungsvorhabens besteht in der Entwicklung eines mathematischen Basismodells für die Pyrolyse von Abfällen, das in Verbindung mit den jeweiligen Reaktormodellen für die Beschreibung der Pyrolyse in einer Wirbelschicht und in einem Drehrohr geeignet ist. Dabei entspricht die Wirbelschicht als Reaktormodell einem oder wenigen Rührkesselelementen. Die Hintereinanderschaltung mehrerer dieser Elemente führt zum Kolbenströmermodell für das Drehrohr. Das bisher in Wirbelschichtreaktoren gesammelte, umfangreiche Datenmaterial zur Pyrolyse von homogenen Abfällen soll zunächst in einem detaillierten, mechanistischen Reaktionsmodell mit einem bereits erprobten Wirbelschichtmodell kombiniert werden. Dieses sehr detaillierte Modell liefert grundsätzliche Erkenntnisse zur Bedeutung einzelner Transport- und Reaktionsmechanismen für vergleichsweise homogene Abfallstoffe (z.B. Polymermischungen). Für komplex zusammengesetzte Abfälle, wie z.B. Schredderleichtfraktion, müssen vor dem Hintergrund fehlender Basisdaten bzgl. stoffspezifischer Eigenschaften und Daten zum Transport- oder Mischungsverhalten jedoch entsprechend vereinfachte Summenparameter u.a. mit Thermowagenuntersuchungen im Labor- und Technikummaßstab ermittelt werden. Das auf diese Weise gewonnene vereinfachte Basismodell für komplex zusammengesetzte Abfälle dient dann als Grundlage für das weiter zu entwickelnde Gesamtmodell für das Drehrohr.

Entwicklung einer Wirbelschichtfeuerung

Zielsetzung fuer eine Wirbelschichtfeuerungsentwicklung am Institut fuer Energie- und Kraftwerkstechnik sind: 1. Brennstoffleistungen bis 1000 MW 2. Moeglicher Druckbetrieb 3. Eignung auch fuer problematische Brennstoffe 4. Zylindrische Bauweise, auch der Eintauchflaechen 5. Moeglichst gute Durchmischung 6. Kostenguenstige Bauweise in Modulen.

Umweltfreundliche Verbrennung von Steinkohle in der Wirbelschicht

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