Das Papier analysiert 130 Studien zu grünen Konjunkturprogrammen. Es besteht Konsens, dass die Covid-19-Maßnahmen auch die Klima- und Biodiversitätskrise bekämpfen sollten und sich grüne Fördermaßnahmen sehr gut zur Konjunkturbelebung eignen. Einigkeit besteht zudem über die anzulegenden Eignungskriterien und besonders geeignete Förderbereiche. Viele Studien fordern, grüne Konjunkturprogramme mit strukturellen Reformen zu verknüpfen, um langfristig positive Wirkungen zu erzielen. Dies umfasst u.a. einen ambitionierten CO2-Preis und den Abbau umweltschädlicher Subventionen. Ferner sollten alle Maßnahmen einem Nachhaltigkeitscheck unterzogen und laufend evaluiert werden, um bei Zielverfehlungen nachsteuern zu können. Quelle: www.umweltbundesamt.de
The paper analyses 130 studies on green recovery programmes. It finds broad consensus on the need to use the Covid-19 recovery efforts to also address the climate and biodiversity crises. Consensus also exist on the benefits of green recovery programmes, the eligibility criteria to be applied and suitable areas of support. Further, research is increasingly calling for linking green recovery programmes with structural reforms to achieve positive long-term effects. This includes ambitious carbon pricing, reduction of environmentally harmful subsidies, and sustainable financial markets. Moreover, all recovery measures should undergo a sustainability check and be monitored for their impacts, and adjusted where necessary. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de
Glaciers around the world have retreated over the 20th century, which is also true of tropical glaciers. Although the characteristics of tropical glaciers (a high sensitivity to moisture-related climate variables) also apply to the glaciers on Kilimanjaro (Equatorial East Africa), studying their behavior requires a special view. This is because different glacier systems exist on Kilimanjaro: tabular-shaped ice bodies on the summit plateau, and slope glaciers below the summit plateau on the mountains steep flanks. The plateau glaciers are margined by vertical ice cliffs that - once they are established - lead to an irreversible areal recession of the plateau glaciers, regardless of the mass balance on the plateau glaciers horizontal surface. A preceding project could demonstrate that the main climatic reason of the current glacier retreat on Kilimanjaro (which commenced around 1880) is a regionally drier climate since the late 19th century, and that the glaciers show a much higher sensitivity to precipitation fluctuations than to air temperature changes. It also became clear that current climate pushes the glaciers close to disappearance, which raises the question under which climate conditions those glaciers could form and exist at all. The present project therefore aims at reconstructing at least 500 years of glacier history on Kilimanjaro and climate change in the tropics, to identify potential phases of an ice-free summit of Africas highest mountain. Since other precipitation-sensitive proxies (particularly lake levels) indicate greater climate fluctuations before 1880 than afterwards, it is likely that glacier existence on Kilimanjaro summit follows a relatively short-term cycle. On-site meteorological measurements with automatic weather stations will continue in the proposed project, in order to run.
Das Vorhaben umfasst die Erarbeitung sowohl politisch-programmatischer Elemente als auch konkreter umweltpolitischer Empfehlungen. Die soziale Marktwirtschaft muss insbesondere auf die ökologischen Herausforderungen eingestellt werden. Nach der sozialen Flankierung bedarf die Marktwirtschaft national wie international verstärkt ökologischer Leitplanken. Das Vorhaben dient der Erarbeitung eines Konzepts der ökologischen Modernisierung der Gesamtwirtschaft und eines entsprechenden Ordnungsrahmens (Instrumentierung) Ausgangspunkte sind u.a. die umweltbezogenen Ziele des BMU (z.B. die der nationalen Nachhaltigkeitstrategie). Um zu einer nachhaltigen, ökologischen Wirtschaftsweise zu gelangen ist eine 'grüne Transformation' der Wirtschaft unausweichlich. Dafür sind u. a. grundlegende Änderungen der Produkte und Produktionsweisen, sowie neue Geschäftsmodelle erforderlich. Angesichts knapper werdender Rohstoffe und fossiler Energieträger spielt hierbei u.a. die Erhöhung der Energie- und Rohstoffproduktivität eine zentrale Rolle. Hier geht es insbesondere um die Fragen 1. Ausschöpfung des Potenzials marktbasierter Instrumente 2. Prüfung bestehender Instrumente auf Markonformität 3. Konzeption gesamtwirtschaftliche Instrumente/Anreize der Umweltpolitik. Ziel des Vorhabens: 1) Auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes (VGR, UGR) soll die bisherige Entwicklung der Produktivitäten nach wirtschaftlichen Aktivitäten und Produktionsbereichen untersucht werden. Die Ursachen der Entwicklung sind sowohl empirisch (Dekompositionsanalysen) als auch mit Blick auf die Entwicklung der Rahmenbedingungen (z.B. Politikmaßnahmen, Energiepreise, demographische Entwicklung, aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise, etc.) zu analysieren. 2) Es sollen Szenarien/Roadmaps erstellt werden, die aufzeigen, inwieweit die Modernisierungsziele erreicht werden können (z.B. Trendfortschreibung, stärkere Effizienzverbesserungen in bestimmten Produktionsbereichen u.ä.). 3) Auf Basis der Ergebnisse ...
Ziel ist es, die Entwicklung dieses Branchenführers im Segment landwirtschaftliche Spezialversicherer im Kontext der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Zeit darzustellen. Besonderer Augenmerk soll dabei auf die Veränderung der Institution 'Versicherung' sowie einer veränderten Perzeption des Hagels gelegt werden. Untersucht werden die Rahmenbedingungen, die zur Gründung der Institution Hagelversicherung geführt haben. Diese Innovation, welche in den Schriften der Kameralisten zum ersten Mal angedacht wurden, erforderte auch eine Änderung der Geisteshaltung. Wurden Naturkatastrophen, v.a. im Zeitalter der Reformation noch als Strafe Gottes gesehen, scheint es festzustehen, dass sich diese Geisteshaltung im Laufe des 17. und v.a. des 18. Jahrhunderts geändert hatte und schließlich in der Entwicklung einer ökonomischen Institution mündete. Diesen Prozess zu beschreiben, der in der vorhandenen Literatur zur Hagelversicherung nicht beachtet wird, soll Ziel der Arbeit sein. Schwerpunkt der Untersuchung dieses Prozesses soll das 18. bis 20. Jahrhundert sein. Als Quellen bieten sich dabei neben den Schriften der Kameralisten u.a. Zeitschriften des 18. Jahrhunderts an. Vor diesem kulturgeschichtlichen Hintergrund folgt anschließend die unternehmensgeschichtliche Studie.
Das Vorhaben soll die positiven ökonomischen und sozialen Auswirkungen einer gezielten EU-Klimapolitik und ihrer Umsetzung anhand von Fallbeispielen aus Ost- und Südeuropa untersuchen. Neben den Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum und Treibhausgasemissionen sollen auch Co-Benefits in den Bereichen Soziales, Beschäftigung, Umwelt- und Gesundheitsschutz untersucht werden. Sowohl die Verringerung ökonomischer und sozialer Ungleichheiten in Europa als auch die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise sollen die Auswahl der Beispiele leiten. Die stärkste Kritik an einer ambitionierten EU-Klimapolitik kommt aus einigen wirtschaftlich schwächeren Mitgliedstaaten in Mittel-, Ost- und Südeuropa. Sie befürchten negative wirtschaftliche Auswirkungen durch starke europäische Klima- und Energieziele. Dieses Vorhaben soll dazu beitragen, dieser Argumentationslinie mit guten Beispielen zu begegnen, die zeigen, dass Klimaschutz die wirtschaftliche Lage verbessern und dabei auch zu Beschäftigung, Gesundheitsschutz und weiteren Vorteilen führen kann. Dabei sollen sowohl nationale Programme und Initiativen als auch die kommunale und regionale Ebene beleuchtet werden. Vorstellbar wären etwa Projekte aus den Bereichen Gebäude, erneuerbare Energien, Industrie, Verkehr oder Landwirtschaft. Es sollte auch illustriert werden, dass für klimapolitische Vorhaben dieser Art erhebliche europäische Finanzmittel zur Verfügung stehen (z.B. Strukturfonds, EIB-Mittel, gezielte Finanzierungsmittel des 2020-/2030-Rahmens). Wenn möglich können auch Erfolgsfaktoren und 'lessons learnt' abgeleitet werden.
Das geplante inter- und transdisziplinäre Forschungskonsortium folgt einem differenzierten Mehrebenenansatz. Wir wollen erforschen, wie öffentliche Politiken und Landmanagement-Strategien Biodiversitätsschutz operationalisieren und dabei livelihood-security und die Resilienz sozio-ökologischer Systeme im Hinblick auf Klimawandelfolgen und ökonomische Krisen berücksichtigen können. Am Dreiländereck Brasilien, Peru und Bolivien finden wir hierfür ideale Bedingungen vor. Forschungsziele: (1) Evaluierung, Zusammenstellung und Analyse von Daten, um relevante Wissenslücken zu identifizieren und gleichzeitig die bestmöglichen Forschungsgebiete für uns zu identifizieren, (2) Identifizierung geeigneter Forschungspartner, Stakeholder Gruppen und institutioneller Partner in allen drei Ländern, die Einbeziehung letzterer in die Formulierung und Bearbeitung der Forschungsfragen umso ein gemeinsames Forschungskonzept zu erstellen, (3) Erarbeitung eines Antrags für ein Vollprojekt, (4) Entwicklung einer Datenlandschaft, die den Erfordernissen eines 'state-of-the-art' Modellierung-Ansatzes entspricht und Diversitäts-bezogene Hürden ausgleicht.
Alpine Regionen stellen bezüglich lokaler Ressourcen und sozioökonomischer Verhältnisse empfindliche, komplexe Systeme dar. Ein Entscheidungshilfeinstrument zur Beurteilung und Visualisierung potentieller zukünftiger Entwicklungsmöglichkeiten wäre aus diesem Grund sehr wertvoll. Ziel des Projektes ALPSCAPE ist es, Zukunftsszenarien für Alpine Regionen zu entwickeln, um die Auswirkungen von politischen Entscheiden oder klimatischen Veränderungen auf die Alpine Region zu untersuchen. Mit Hilfe von ökonomischen-, Ressourcenfluss- und Landschaftsmodellen können die zukünftigen Veränderungen simuliert und bezüglich Nachhaltigkeitskriterien bewertet werden. Die Modelle werden für die Landschaft Davos entwickelt, einem stark vom Wintertourismus beeinflussten Ort in den Schweizer Alpen. ALPSCAPE ist ein Projekt im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP48 ( Landschaften und Lebensräume der Alpen), welches von 2002 bis 2005 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Raum- und Landschaftsentwicklung der ETH Zürich, dem Institut für öffentliche Dienstleistungen und Tourismus der HSG St. Gallen, dem Kanton Graubünden und der Landschaft Davos durchgeführt wurde. Für die Entwicklung der Zukunftsszenarien wurde das Wissen der lokalen Bevölkerung in Davos miteinbezogen. Mit Hilfe von verschiedenen numerischen Landnutzungs- und Ressourcenflussmodellen konnten die Einflüsse der beschriebenen Systemzusammenhänge- und zukünftigen Systemveränderungen in den Szenarien berechnet werden. Beim Abschluss des Projektes im Juli 2005 können folgende Produkte erwartet werden: - Eine detaillierte Analyse der Funktion und Nachhaltigkeitsaspekten einer Alpinen Tourismusregion. - Ein Paket von Wissen und Wirkungszusammenhängen bei verschiedenen für den Alpenraum relevanten Zukunftsszenarien, die verschiedene Themenbereiche behandeln. - Ein integriertes Modell der Landschaft Davos, welches aus Teilmodellen besteht: Bevölkerung, Tourismus, Ökonomie, Verkehr, Landwirtschaft, Freizeit, Wohnen, Landschaft, Landnutzung und Umweltleistung. Diese Teilmodelle sind nicht automatisch verknüpft, um die Zukunftsszenarien zu berechnen.
In the Homes-uP project a team of German researchers and international partners is investigating the development of the stock of single family homes. They are particularly examining the effects of the demographic change and changing family constellations on the stock of single family homes. Moreover, there will be an analysis of the influences certain factors like climate change, economic and financial crises have on the future of the single family homes' real estate market segment. Research approach: To start with, social, economic, planning and ecologic challenges relevant for the stock of single family homes will be identified within this interdisciplinary research project addressing general questions of demographic changes arising from global economical crises and climate change. In this context, a first focus will be on Issues concerning traditional and new user groups for single family homes: Is there a change in the social structure of inhabitants in single family homes and what is the development of demands with respect to the living space? The economic aspect of demand and price development will also be dealt with in this project. While in some regions the fall in value is endangering retirement provisions, in other regions the prices for real estate are continuing to rise. Vacancies as well as extensive land sealing due to new buildings constitute a great challenge considering settlement structures: How will the need for natural resources for the single family house sector develop, what are the possibilities of energy-efficient construction and building refurbishment and to what extent are they utilized? The findings from the analyses of user groups, the stock and settlement structures as well as market mechanisms and the use of resources will be taken into account when setting up development scenarios and action approaches. Here, the focus will be on the municipal action level. Finally, problem orientated approaches will be discussed together with the stakeholders and on conferences and workshops. In the project Homes-uP the team of researchers from ISOE is going to analyse and typecast new user groups and look into the possibilities of energy-efficient building and refurbishment. Furthermore, the ISOE-team is participating in the development of scenarios and action approaches. The focus on the German single family homes' sector will be complemented by findings from other European and non-European countries like Great Britain, the Netherlands, Japan and the United States. This international comparison provides the basis for more profound investigations and cooperations beyond the project itself.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 31 |
| Europa | 1 |
| Wissenschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 29 |
| Text | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 2 |
| Offen | 29 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 22 |
| Englisch | 10 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 22 |
| Webseite | 9 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 18 |
| Lebewesen und Lebensräume | 28 |
| Luft | 20 |
| Mensch und Umwelt | 31 |
| Wasser | 12 |
| Weitere | 31 |