Modellierung und Analyse des österreichischen und des weltweiten Energiesystems.
Die Bestimmung der Ökoeffizient von Siedlungsstrukturen, aber auch viele Planungsaufgaben verlangen eine detaillierte räumliche Gliederung und Beschreibung von Siedlungsflächen. Eine derartige stadtstrukturelle Gliederung ist derzeit noch nicht automatisch möglich, wird aber für praktische Planungszwecke (z. B. Stadt- und Regionalplanung, Bundesverkehrswegeplanung) und die wissenschaftliche Grundlagenforschung dringend benötigt. Auf Grundlage von fortschreibungspflichtigen, deutschlandweit verfügbaren Geobasisdaten soll durch Anwendung von Methoden der digitalen Bildverarbeitung eine derartige räumliche Gliederung einschließlich einer Bestimmung des Baustrukturtyps automatisch erfolgen. Grundlage dazu ist das Amtliche Topographisch-Kartographische Informationssystem ATKIS und die DTK25-V. Nach Separierung aller Gebäudeflächen erfolgt eine statistische Auswertung der Gebäudestruktur innerhalb der ATKIS-Polygone. Die resultierenden Gebäudestrukturindikatoren werden mit Hilfe einer Fuzzy-Logik ausgewertet mit dem Ergebnis einer automatischen Baustrukturtypisierung. Weiterhin sollen durch die Anwendung und Weiterentwicklung von Verfahren der räumlichen Disaggregation statistische Gemeindezahlen oder auch teilstädtische statistische Daten (u. a. Bevölkerung, Bevölkerungsstruktur, Siedlungsdichte, Wohnungs-, Wirtschafts- und Verbrauchsdaten) räumlich auf die Bebauungsstrukturen herunter gebrochen und damit notwendige Planungs- und Analysedaten u. a. auch zur Bestimmung der Ökoeffizienz zur Verfügung gestellt werden.
Entwicklungstypische (gemessen am PKE) Umweltbelastungen und Umweltentlastungen? Untersuchungen fuer einzelne Schadstoffemissionen. Vorgehensweise: Umweltoekonomischer Ansatz; Korrelations- und Regressionsanalysen.
Fuer die Stoffe der Listen I und II der EG-Gewaesserschutzrichtlinie 76/464 sollen die beim Bund, den Laendern, der Industrie und der EG vorhandenen Daten insbesondere bezueglich Produktionszahlen, Konzentration in den Gewaessern, Emissionen in die Gewaesser und Oekotoxikologie gesammelt und aufgearbeitet werden. Die Aufarbeitung dieser Daten geschieht in der Weise, dass fuer die EG-Verhandlungen dem Umweltminister eine deutsche Position fuer den Vorschlag von Emissionsgrenzwerten und Qualitaetszielen formuliert werden kann. Die Gegebenheiten in den EG-Partnerstaaten werden ebenfalls evaluiert. In einem Unterauftrag an die TH Darmstadt soll der Nachweis gefuehrt werden, dass das bundesrepublikanische Ueberwachnungverfahren bezueglich kommunalen Abwassers den Anforderungen der EG-Richtlinie 91/271 genuegt.
Im Rahmen des Vorhabens sollen fuer die Getraenke Bier, Mineralwasser, CO2-haltige und CO2-freie Erfrischungsgetraenke sowie Wein folgende Daten ermittelt werden: Inlandsverbrauch in Mio l, Mehrwegabfuellung in Mio l und in Prozent, Einwegabfuellung in Mio l und in Prozent Anzahl der verwendeten Verpackung in Mio Stueck, Abfallmengen in Tonnen, Abfallvolumen in Mio m3. Die Daten sind fuer die Jahre 1985 und 1986 zu ermitteln.
Im Rahmen des Vorhabens sollen fuer die Getraenke Wein, Bier, Mineralwasser und Erfrischungsgetraenke, getrennt nach Verpackungsart, Abfuellmengen, Verbrauchsmengen, Recyclingmengen und Verpackungskosten fuer die Jahre 1989 und 1990 ermittelt werden. Auf der Grundlage dieser Daten soll der Getraenkebericht fortgeschrieben und vollstaendig ueberarbeitet werden. Zusaetzlich sollen Panelberichte zu insgesamt 79 Fuellguetern fuer das Jahr 1990 geliefert werden
Das Vorhaben hat das Ziel, den Kenntnisstand ueber die industrielle Verwendung von Schwermetallen (insbesondere: Cadmium, Blei, Quecksilber) zu verbessern. Durch die Fortschreibung bestehender Bilanzen sollen Veraenderungen innerhalb der einzelnen Verwendungsgebiete aufgezeigt werden. Es ergibt sich damit die Moeglichkeit, umwelt- und gesundheitspolitisch unerwuenschte Entwicklungen zu erkennen und vorbeugende Massnahmen einzuleiten. Die Kenntnis der Umweltrelevanz der einzelnen Einsatzgebiete macht eine differenzierte Kontrolle moeglich, wenn die Verarbeitungsmengen und die spezifischen Bedingungen dieses Verwendungsgebietes bekannt sind.
Als Ergebnis der Cadmium-Anhoerung 1981 und vor dem Hintergrund der 1985 auslaufenden Ausnahmeregelungen des schwedischen Cd-Verbots wurden von seiten der Industrie verstaerkte Bemuehungen zur Substitution angekuendigt und durchgefuehrt. Das Ziel des geplanten Vorhabens besteht in der Untersuchung des tatsaechlich erreichten Standes der Cd-Substitution in den wichtigsten Verwendungsbereichen: Pigmente, Stabilisatoren, Akkumulatoren und Galvanik. Darueber hinaus sollen in einem Fachgespraech mit Experten Hemmnisse und Perspektiven fuer die weitere Cd-Substitution aufgezeigt werden. Mit dem Abschlussbericht ist ein Katalog marktgaengiger Cadmium-Substitute vorzulegen.
| Organisation | Count |
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| Bund | 20 |
| Land | 1 |
| Wissenschaft | 2 |
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| Förderprogramm | 20 |
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| Offen | 20 |
| Language | Count |
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| Deutsch | 20 |
| Englisch | 2 |
| Resource type | Count |
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| Keine | 20 |
| Topic | Count |
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| Boden | 10 |
| Lebewesen und Lebensräume | 16 |
| Luft | 8 |
| Mensch und Umwelt | 20 |
| Wasser | 8 |
| Weitere | 20 |