Ziel ist die Sicherung von methodischen und wissenschaftssystematischen Erkenntnissen und Arbeitsmethoden transdisziplinärer Forschung durch Qualifizierung des Forschungspersonals. Durch die Auswertung von Erfahrungen durchgeführter und laufender Projekte sollen Evaluationskriterien und -verfahren erarbeitet, erprobt und veröffentlicht werden. Die Erfahrungen mit Arbeitsansätzen und Methoden sollen gesichert und weiterentwickelt werden, sodass in den beteiligten Instituten ein Potenzial zur Selbstevaluation und Qualitätssicherung aufgebaut wird. Das Forschungsvorhaben wird von einer Gruppe von Forschungsinstituten durchgeführt. Kern dieser Gruppe ist die Forschungskooperation Ökoforum. Dieser Kreis wird erweitert durch universitäre und außeruniversitäre Institute mit sozial-ökologischer Forschungserfahrung. Die Evaluation wird auf Workshops vorgenommen. Beteiligt werden Mitarbeiter aus den Instituten, Experten aus dem angesprochenen Forschungsfeld, aus der Praxis und aus der Wissenschaftsforschung. Die Ergebnisse werden in einem Abschlußbericht dokumentiert. Die Erfolgsaussichten sind hoch, da die beteiligten Institute über ein hohes Maß an Kompetenz und Forschungserfahrung verfügen.
Das Projekt gehoert in den Bereich Wissenschaftsforschung. Forschungsgegenstand sind umweltwissenschaftliche Disziplinen. Das Projekt ist Bestandteil des koordinierten COST 614-Projektes ICAT. Es wird untersucht und dokumentiert am Forschungsprozess dieses Projektpaketes, welche Faktoren fachgrenzenueberschreitende Kooperation und wissenschaftsimmanente Kommunikation auf welche Weise bestimmen. Es zeichnet sich dadurch aus, dass neben strukturellen, forschungssoziologischen und wissenschaftsphilosophischen Fragen auch Wert auf die individuellen Charakteristiken der Akteure gelegt wird. Zielsetzung des Projektes ist die Entwicklung von Ansaetzen einer verallgemeinerten Methodologie fuer interdisziplinaere Projekte. Diese Ansaetze sollen als Grundlagen und Hilfsmittel fuer effektiveres und effizienteres interdisziplinaeres Arbeiten dienen koennen. Methodisch stuetzt sich das Projekt auf Literatur- und Dokumentenanalyse, Einzel- und Gruppenbefragungen sowie Ansaetze der sogenannten 'Prozessforschung'.