Inhaltliche Zielsetzung des Projektes ist die Entwicklung einer nachhaltigen Tourismusstrategie als Baustein der Regionalentwicklung im Bereich des Landschaftsparks Drawskie Seenplatte. Hierzu erfolgt exemplarisch eine flächendeckende Kartierung und Bewertung der touristischen Infrastruktur und Nutzung sowie der landschaftlichen/naturschutzfachlichen Potenzialen am Siecino See. Dieser See wurde ausgewählt, da sich hier Nutzungskonflikte zwischen Tourismus und Naturschutz in repräsentativer Weise für die Seenplatte widerspiegeln. Aufbauend auf der Datenerhebung, sollen typische Konfliktfelder identifiziert sowie Lösungs- und Steuerungsmöglichkeiten in enger Anlehnung an Best-Practice-Beispiele aus anderen Großschutzgebieten erarbeitet werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Besucherlenkung gelegt (räumliche und zeitliche Entzerrung, Honey-Pot-System usw.).Die Erarbeitung erfolgt in enger Kooperation zwischen den polnischen Akteuren der Verwaltung, des Trägervereins des Landschaftsparks und Studierenden der Sporthochschule Posen sowie Studierenden der Universität Göttingen und der HAWK Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen.Bei der Erarbeitung soll aus wissenschaftlicher Perspektive einerseits überprüft werden, inwieweit die in Deutschland vorliegenden Erkenntnisse im Themenfeld 'Nachhaltiger Tourismus in Schutzgebieten' auf die polnischen Verhältnisse übertragbar sind, andererseits inwieweit die in Polen vorliegenden Erfahrungen zu ihrer Weiterentwicklung herangezogen werden können (Wissenschaftsaustausch).
Im Rahmen des Projektes soll für die ex ante Bewertung des Ländlichen Entwicklungsprogramms 2014-2020 die Priorität 1 'Förderung von Wissenstransfer und Innovation in der Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Gebieten' nach den Vorgaben und Empfehlungen der Europäischen Kommission betrachtet werden. Ziel der ex ante Bewertung ist es, die Maßnahmen des Ländlichen Entwicklungsprogramms in Hinblick auf den ländlichen Raum Österreichs sowie die unterschiedlichen Bedürfnisse innerhalb Österreichs zu bewerten, die Konsistenz des Ländlichen Entwicklungsprogramms mit anderen Fördermaßnahmen und Strategien zu betrachten und ein Bewertungssystem für die kommenden Bewertungen des Programms zu erstellen. Zielsetzung der Priorität 1 ist die Förderung von Innovation und Wissensgrundlagen in ländlichen Gebieten, die Verstärkung der Beziehungen zwischen Land- und Forstwirtschaft und Forschung und Innovation sowie die Förderung lebenslangen Lernens und Berufsförderung im land- und forstwirtschaftlichen Sektor. Bei der Priorität 1 handelt es sich um ein Querschnittsthema, das auch in allen weiteren Prioritäten durch Artikel 15 und 16 vorgesehen ist.
Das EUPHRESCO-Projekt PREPSYS soll die wissenschaftliche Basis für die Erstellung von Leitlinien und Notfallplänen für Agrilus planipennis (EAB) und Agrilus anxius (BBB) liefern, sowie Politik und Stakeholdern wichtige Informationen in passend aufbereiteter Form zur Verfügung stellen. Darauf aufbauend sollen sich die Pflanzenschutzdienste bestmöglich auf die Risiken und Auswirkungen im Falle einer Einschleppung der Schadorganismen vorbereiten können. Das hier beantragte Projekt stellt den Beitrag des BFW zum EUPHRESCO-Projekt dar. Die spezifischen Ziele sind: - Zusammenstellung der potentiellen Risiken und Auswirkungen einer Einschleppung von EAB oder BBB - Identifikation möglicher Einschleppungswege und Gegenmaßnahmen - Verbesserung der frühen Detektion entlang der Einschleppungswege und im Falle eines Auftretens im Freiland, Vorbereitung entsprechender Methoden - Voraussagen zur natürlichen sowie der durch Menschen unterstützen Ausbreitung der beiden Schadorganismen - Zusammenfassung des Wissensstandes und Darstellung effizienter Management- und Bekämpfungsansätze - Kommunikation mit Stakeholdern (Pflanzenschutzdienste, Waldbewirtschafter, Handel, Politik und Öffentlichkeit). Die internationale Zusammenarbeit mit Partnern aus Europa und den USA im Rahmen des EUPHRESCO-Projektes ermöglicht Zugang zu breit gestreuten Informationsquellen. Managementansätze in verschiedenen Ländern können analysiert und auf die Anwendbarkeit in Europa geprüft werden. So wird eine Zusammenstellung erfolgversprechender Ansätze für das Management der Einschleppungswege, für frühe Detektion und für Notfallmaßnahmen möglich. Dazu wird das EUPHRESCO-Gesamtprojekt in sechs Arbeitspakete aufgeteilt, zu denen jeweils alle Projektpartner Beiträge leisten.
Internal exposure of the human body to potentially harmful chemical substances can be assessed by Human Biomonitoring (HBM). HBM can be used to generate conclusive data that may provide an overview of exposure levels in entire or specific population groups. This knowledge can promote the understanding of potential risks of the substances of interest or help monitoring the success of regulatory measures taken on the political level. Study planning and design are key elements of any epidemiologic study to generate reliable data. In the field of HBM, this has been done using differing approaches on various levels of population coverage so far. Comparison and combined usage of the resulting data would contribute to understanding exposure and its factors on a larger scale, however, the differences between studies make this a challenging and somewhat limited endeavour. This article presents templates for documents that are required to set up an HBM study, thus facilitating the generation of harmonised HBM data as a step towards standardisation of HBM in Europe. They are designed to be modular and adaptable to the specific needs of a single study while emphasising minimum requirements to ensure comparability. It further elaborates on the challenges encountered during the process of creating these documents during the runtime of the European Joint Programme HBM4EU in a multi-national expert team and draws up lessons learnt in the context of knowledge management. © 2023 The Authors
'Together with national representatives (experts to be nominated by the Ministry of Forests and Soil Conservation, Government of Nepal, extension workers, experts of the partner institutions, NGOs, VDC leaders), the socio--cultural context, patterns of forest and land use, and environmental status of sub--regions of the target regions will be evaluated and one or two sub--regions with poor status and a certain development potential for Community based Forest Management (CbF) will be selected. Parallel, success and failure of ongoing CbF activities will be analysed. The reasons behind the present status of the selected sub--regions will be investigated and development options shall be derived in a participatory process of all subgroups at community level. In this process, one or two CbF user groups will select potential areas for reforestation and develop a management plan for the community forest area and socially feasible ways for utilizing them. Community representatives with the inclusion of the diverse (ethnic and caste) groups should be involved in the evaluation process, in the drawing of the base line and in monitoring activities. Participatory methods for protecting adjacent conservation areas are also a target of the project (ownership and sustainability). In addition, the options of additional income generation from NTFPs and agroforestry will be evaluated. The development of a reforestation and management plan will be supported via sending CbF--representatives to training workshops and showing them best practice examples. The establishment of reforestations will be supported both in terms of knowledge transfer as well as via provision of seedlings or establishment of nurseries (the latter again being a chance for income generation). On--site training in forest operations shall improve the practices in sustainable forestry. GHG sequestration will be evaluated based upon inventories of carbon stocks and stock changes in biomass and soil. The management should be adaptive and based upon scientific results of inventories and participatory research. Both staff and students of the partner institutions should be involved in the whole process. Partnerships between BOKU, local communities and institutional partners within the project are planned to cover a time period of 20 years. The community and site selection process, status documentation, the development of the community forest management plan and first reforestation activities are scheduled for the first three years of the project. At the same time, the options for supporting touristic development in an environmental friendly way (ecotourism, supply of alternative energy options like solar water heating ) shall be screened. '
Das Projekt ist dem Schwerpunktthema 'Sichern von Ökosystemdienstleistungen' gewidmet. Das übergeordnete Projektziel ist, über die modellhafte Umsetzung der guten fachlichen Praxis in der Angelfischerei die aquatische und semiaquatische Biodiversität an strukturell verarmten kleinen Baggerseen zu fördern. Dadurch sollen die von diesen Gewässertypen und in ihrer Biodiversität generierten Ökosystemdienstleistungen (Erholungsnutzen, Versorgungsleistungen und Existenzwerte) nachhaltig gesteigert werden. Das Projekt ist in fünf eng miteinander verzahnte Arbeitspakete (AP) gegliedert. Jedes AP bearbeitet eine wesentliche Umsetzungskomponente (Anglerverband Niedersachsen), bzw. leitende Forschungsfrage (IGB Berlin & TU Berlin) oder trägt zur Evaluation der Maßnahmenerfolge bei. Über die 6-jährige Projektlaufzeit wird mit Niedersächsischen Angelvereinen eng zusammengearbeitet. Basierend auf den Erkenntnissen der Forschungspartner und unter Einbeziehung aller relevanten Stakeholder werden in strukturarmen Baggerseen umfangreiche Maßnahmen der Uferentwicklung sowie andere Anpassungen der guten naturschutzfachlichen Praxis in der Angelfischerei umgesetzt. So wird die Struktur der Gewässer durch das Schaffen neuer Flachwasserzonen im Uferbereich oder durch Einbringen von Totholz in den See verbessert. Auf diese Weise sollen die Ökosystemdienste und die allgemeine Biodiversität nachhaltig gesteigert werden. Eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit soll zudem das Bewusstsein für die Biodiversitätspotentiale von Baggerseen schärfen und den Wert ökosystem-orientierter fischereilicher Hege vermitteln.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 373 |
| Europa | 21 |
| Kommune | 12 |
| Land | 26 |
| Wissenschaft | 114 |
| Zivilgesellschaft | 14 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 370 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 3 |
| Offen | 370 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 337 |
| Englisch | 86 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 155 |
| Webseite | 218 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 214 |
| Lebewesen und Lebensräume | 287 |
| Luft | 153 |
| Mensch und Umwelt | 372 |
| Wasser | 111 |
| Weitere | 373 |