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Anteil Abgeschlossenheitsbescheinigungen auf Ebene der Statistischen Gebiete Hamburg - AD-Schutz - FHHNET

Anteil Abgeschlossenheitsbescheinigung im Wohnungsbestand der letzten 5 Jahre in Hamburg auf Ebene der Statistischen Gebiete. Die Daten werden aus BACom bereitgestellt und aggregiert. (Stand September 2022). Sie liegen auf Ebene der statistischen Gebiete vor und werden jährlich aktualisiert. Berechnung: Anzahl Wohneinheiten (WE) im Bestand mit Abgeschlossenheitsbescheinigung bezogen auf den Gesamtwohnungsbestand. Datenquelle der Basisdaten – Wohnungsbestand auf Ebene der Statistischen Gebiete: Bautätigkeitsstatistiken, Umrechnung der Ergebnisse der Gebäude- und Wohnungsfortschreibung und der Baugenehmigungsstatistik auf Statistische Gebiete durch das Statistikamt Nord Die Abgeschlossenheitsbescheinigung bescheinigt die Abgeschlossenheit von Wohnungen und sonstigen Räumen in sich (§3 (3) WEG). Diese Bescheinigungen sind Voraussetzung für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern. Die Zahl der Abgeschlossenheitsbescheinigungen im Bestand kann auf evtl. anstehende Umwandlungen hindeuten, ein vergleichsweise höherer Anteil Abgeschlossenheitsbescheinigungen im Bestand deutet demnach auf eine (ggf. zukünftig) breitere Umwandlungsaktivität im Quartier hin. Für jedes Gebäude auf einem Grundstück kann grundsätzlich nur eine Abgeschlossenheitsbescheinigung ausgestellt werden. Im Datensatz werden nur Abgeschlossenheitsbescheinigungen für bestehende Wohnungen gezählt, nicht für Neubauten.

Pro-Kopf-Wohnfläche steigt auf 49,2 Quadratmeter

In Deutschland gab es zum Jahresende 2024 laut dem Statistische Bundesamt etwa 43,8 Millionen Wohnungen. Im Vergleich zum Jahr 2014 erhöhte sich der Wohnungsbestand um 6,1 Prozent oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche nahm im gleichen Zeitraum 9,1 Prozent zu und beträgt nun 4,1 Milliarden Quadratmeter. Über die Hälfte der Wohnungen (54,8 Prozent oder 23,5 Millionen Wohnungen) befanden sich in Mehrfamilienhäusern. Knapp ein Drittel der Wohnungen befand sich in 13,5 Millionen Einfamilienhäusern, während 5,5 Millionen Wohnungen (12,8 Prozent) in insgesamt 2,7 Millionen Zweifamilienhäusern lagen. Weitere Wohnungen befanden sich Wohnheimen. Die durchschnittliche Wohnung war zum Jahresende 2024 94,0 Quadratmeter groß und die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf betrug 49,2 Quadratmeter. Das bedeutet eine Vergrößerung der Wohnfläche je Wohnung seit dem Jahr 2014 um 2,5 Quadratmeter, während sich die Wohnfläche je Einwohnerin und Einwohner um 2,7 Quadratmeter erhöhte. Im Schnitt war Ende 2024 jede Wohnung mit gut 1,9 Personen belegt. Je nach Wohnform (Familien, Paare, Alleinlebende) und nach Alter variieren die Nutzung bzw. Verteilung von Wohnraum. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamt saus dem Jahr 2022. Haushalte mit mindestens vier Personen verfügten im Durchschnitt über 30 Quadratmeter pro Kopf, Alleinlebende im selbstgenutzten Eigentum hatten unabhängig vom Lebensalter 105 Quadratmeter zur Verfügung. Haushalte von Personen über 65 Jahren verfügten im Jahr 2022 pro Person über durchschnittlich 68,5 Quadratmeter Wohnfläche, 27 Prozent der Alleinlebenden in dieser Altersgruppe bewohnten mindestens 100 Quadratmeter. Die Verfügbarkeit von Wohnfläche pro Kopf hängt darüber hinaus von den Eigentumsverhältnissen ab. Eigentümer:innen lebten im Jahr 2022 im Durchschnitt auf 65,1 Quadratmetern, Mieter*innen dagegen auf durchschnittlich 48,5 Quadratmetern. Je länger Personen eine Wohnung gemietet haben, umso größer ist die Wohnfläche pro Kopf. Das deutet auf den sogenannten Lock-in-Effekt hin, wonach Mietwohnungen, auch wenn sie inzwischen für die Zahl der (älter gewordenen) Bewohner:innen zu groß sind, nicht gegen eine neue kleinere Wohnung getauscht werden. Gründe hierfür sind die vergleichsweise hohen Mietpreise bei der Neuanmietung einer kleineren Wohnung und die geringe Verfügbarkeit von Wohnungen in vielen Städten. Viele ältere Menschen leben in einem alten, seinerzeit für die Familie gebauten oder erworbenen Eigenheim. Sie verbleiben dort, auch wenn die Kinder längst ausgezogen sind und ein Ehepartner verstorben ist. Häufig ist das Haus mit Garten nicht altersgerecht, wird aber weiter bewohnt (sogenannter Remanenzeffekt). Gleichzeitig suchen junge Familien ein gebrauchtes Eigenheim. Insbesondere Familien mit Kindern in Mietwohnungen müssen vor allem in den größeren Städten mit wenig Wohnraum auskommen. Auch hier zeigt sich der Lock-in-Effekt, wenn wenig Wohnungen verfügbar sind sich gleichzeitig die Mieten auf einem für viele Familien kaum bezahlbaren hohen Niveau bewegen. Statistisches Bundesamt: 43,8 Millionen Wohnungen in Deutschland zum Jahresende 2024 (Pressemitteilung Nr. 336 vom 17. September 2025) Statistisches Bundesamt: Haushalte der Altersgruppe 65+ haben pro Kopf den meisten Wohnraum zur Verfügung (Pressemitteilung Nr. N 035 vom 14. Juni 2023) Statistisches Bundesamt: Wohnsituation privater Haushalte 2022 in Deutschland

Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung

Die Hauptaufgaben des Amtes für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung sind die Erarbeitung von Grundlagen in der Wohnungspolitik, Sicherung des Wohnraumbestandes und Förderung des Wohnungsbaus, Entwicklung von mittel- und langfristigen Konzeptionen und Programmen im Wohnungswesen, Modernisierung und Instandsetzung des Wohnungsbestandes, Entwicklung und Steuerung von Städtebauförderprogrammen (Städtebauliche Sanierung, Stadtumbau, Hamburgisches Stadtteilentwicklungsprogramm/Soziale Stadt), Vorbereitung und Durchführung von Sanierungs- und Stadtumbauverfahren, Vorbereitung von sozialen Erhaltungsverordnungen sowie sonstige Stadterneuerungsaufgaben, Bodenordnung durch Umlegungs-, Grenzregelungs- und Flurbereinigungsverfahren, Vorbereitung städtebaulicher Entwicklungsmaßnahmen, Grundbuch-, Vermessungs- und katastertechnische Angelegenheiten, Rechtsangelegenheiten für Bodenordnung und Stadterneuerung.

Bautätigkeit

Statistiken zur Bautätigkeit im Hochbau (Baugenehmigungen, genehmigungsfreie Bauvorhaben, Baufertigstellungen im genehmigungspflichtigen und genehmigungsfreien Bauen, Abriss bzw. Abgang von Gebäuden oder Gebäudeteilen, Bauüberhang, Wohngebäude- und Wohnungsbestandsfortschreibung, Bewilligungen im sozialen Wohnungsbau)

Wohnungsbestand und -bau

Das Hamburger Wohnlagenverzeichnis ist eine Auflistung aller bewerteten Straßenabschnitte in Hamburger Wohngebieten. Es handelt sich hierbei nicht um ein amtliches Verzeichnis, sondern es ist ausschließlich zu einer sachgerechten Einstufung von Mietwohnungen in die Wohnlagekategorien "gut" oder "normal" als Grundlage zur Erstellung des Hamburger Mietenspiegels bestimmt. Für die Bewertung von einzelnen Mietwohnungen kann das Wohnlagenverzeichnis nur eine grobe Orientierung geben. Sie muss durch die in der jeweiligen Fassung des Mietenspiegels genannten Lagequalitäten in Verbindung mit Ortskenntnissen überprüft werden.

Entwicklung gesunder Wohnverhältnisse für eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung

Der Bundesregierung beabsichtigt den Wohnungsbau in Städten zu forcieren und Anreize für mehr Wohnungen zu schaffen. Wohnungsbauplanung gilt als gelungen, wenn sich Menschen in ihrer Wohnung wohl fühlen. Für die dauerhafte Erhaltung der Gesundheit der Menschen ist es wichtig, dass beim Neubau oder einer Gebäudesanierung Fenster eingebaut werden, die verschiedenen Umweltschutzanforderungen genügen. Hierzu gehören insbesondere ein guter Wärmeschutz und ruhige Wohnverhältnisse. In diesem Forschungsvorhaben soll daher untersucht werden, inwieweit diese Anforderungen im Wohnungsbestand bereits erfüllt sind und welche Entwicklungspotentiale bestehen. Ziel ist es, gesunde Wohnverhältnisse im Wohnungsbau sicherzustellen und Synergieeffekte zwischen Schall- und Wärmeschutz zu nutzen. Hierzu sind zunächst Anforderungen an gesunde Wohnverhältnisse unter gesundheitlichen, rechtlichen und sozialen Aspekten zu definieren. Darauf aufbauend ist eine Befragung über die Zufriedenheit der Wohnverhältnisse in deutschen Städten vorzunehmen. Dabei ist der demografische Wandel und die unterschiedliche wirtschaftliche Situation der Bewohnerinnen und Bewohner zu berücksichtigen. Anschließend soll an ausgewählten Beispielfällen die Qualität und Wirkung des Schallschutzes gegen Außen- und Nachbarschaftslärm sowie der Wärmeschutz bei Neu- und Altbauten analysiert werden. Auf der Grundlage der dabei gewonnenen Erkenntnisse sind Handlungsempfehlungen für gesunde Wohnverhältnisse zu erarbeiten.

Sozialgerechte Wärmewende im Wohnungsbestand, Teilvorhaben: Entwicklung und Optimierung einer nachhaltigen Energieversorgung für die Wohngebäude in der Fröbelstraße und Virchowstraße in Goslar

Sozialgerechte Wärmewende im Wohnungsbestand

Sozialgerechte Wärmewende im Wohnungsbestand, Teilvorhaben: Entwicklung eines ganzheitlichen Ansatzes zur Förderung der sozialen Verträglichkeit in der Wärmewende im Wohnungsbau

Sozialgerechte Wärmewende im Wohnungsbestand, Teilvorhaben: Verknüpfung und Ansätze zur Weiterentwicklung von Energieberatungsinstrumenten hinsichtlich der sozialen Verträglichkeit der Wärmewende im Wohnungsbau

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