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Interaktion von Xenooestrogenen, Phytooestrogenen und Mykotoxinen mit den Fortpflanzungsorganen der Frau

Uterus und Ovar sind wichtige Zielorgane fuer endokrin wirksame Umweltchemikalien (zB Xenooestrogene). Ueber die innere Exposition dieser Fortpflanzungsorgane mit hormonell wirksamen Stoffen liegen bisher nur wenige Daten vor. Fuer eine fundierte Risikoabschaetzung muessen neben synthetischen Chemikalien auch endokrin wirksame Naturstoffe (zB Phytooestrogene, Mykotoxine) bilanziert werden. Im Rahmen unseres Vorhabens wurde eine Methode zur Bestimmung von Phytooestrogenen und Mykotoxinen in geringen Mengen menschlicher Gewebe etabliert. Von den bisher bekannten oestrogen wirksamen Stoffen aus der Umwelt war in den untersuchten Endometriumsproben von Frauen aus der Allgemeinbevoelkerung nur Beta-HCH im unteren ppb-Bereich nachweisbar. In einer von 6 Proben wurde ferner als Einzelbefund Genistein mit einer Konzentration von 20 ppb gefunden. Fuer Phthalate, Alkylphenole und Hydroxybiphenyle ist aufgrund methodischer Probleme noch keine abschliessende Bewertung moeglich. Von den in Endometrium und Fettgewebe sicher nachgewiesenen endokrin wirksamen Stoffen trat der antiandrogene DDT-Metabolit p,p'-DDE in den hoechsten Konzentrationen auf.

Untersuchungen zum Einfluss der Verfahrenstechnik in Klaeranlagen auf die Eliminierung ausgewählter Oestrogene und Xenooestrogene aus dem Abwasser, Teil 1: Koordination und Beprobung der Kläranlagen

Ziel der Untersuchung ist die Beprobung der einzelnen Reinigungsstufen in verschiedenen Klaeranlagen, um deren Wirkung hinsichtlich der Elimination von ausgewaehlten endokrin wirksamen Stoffen festzustellen. Darauf aufbauend sollen Moeglichkeiten der Verbesserung der Eliminationsleistung untersucht werden. Zwischenergebnisse: Intensive Stufenuntersuchungen in Klaeranlagen verschiedener Groesse und Verfahrenstechnik zur Identifizierung der eliminierenden Reinigungsstufen wurde abgeschlossen. In der mechanischen Reinigung werden ueber 50 Prozent der natuerlichen Oestrogene eliminiert. Bisphenol A und Nonylphenol gelangen ueber die Schlammbehandlung zurueck in das Abwasser.

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