API src

Found 285 results.

Assessment of formal, natural and social insurances: how to cope best with impacts of extreme events on grasslands for sustainable farming systems?

The impacts of climate change pose one of the main challenges for agriculture in Central Europe. In particular, an increase of extreme and compound extreme climate events is expected to strongly impact economic revenues and the provision of ecosystem services by agroecosystems. A highly relevant, still open question is how grassland farming systems can cope best with these climate risks to adapt to climate change. A prominently discussed economic instrument to relieve income risks is the formal insurance, but natural and social insurances are newly under discussion as well. Natural insurances include specific grassland management practises such as maintaining species-rich grasslands. Social insurances, in our terminology, comprise all forms of societal support for farmers’ climate risk management. This includes in particular arrangements of community-supported agriculture that reduce income risks for farmers, or payments for ecosystem services if their design takes risk into account. Formal, natural and social insurances may be substitutes or complements, and affect farmer behaviour in different ways. Thus, policy support for any of the three forms of insurance will have effects on the others, which need to be understood. InsuranceGrass takes an innovative interdisciplinary view and assesses formal, natural and social insurances: on how to cope best with impacts of climate extremes on grasslands, integrating social and natural sciences perspectives and feedbacks between them. Based on this holistic analysis, InsuranceGrass will provide recommendations for policy and insurance design to ensure effective risk-coping of farmers and to enhance sustainable grassland farming, considering economic, environmental and social aspects. Impacts of extreme and compound extreme events on the provision of ecosystem services (e.g. magnitude and quality of yield, climate regulation via carbon sequestration, plant diversity) by permanent grasslands in Germany and Switzerland are quantified based on long-term observations and field experiments. Cutting-edge model-based approaches will be based on behavioural theories and empirically calibrated. With the help of social-ecological modelling, InsuranceGrass explicitly incorporates feedbacks between farmers’ and households’ decision, grassland management options, and ecosystem service provision in a dynamic manner. The contributions of different insurance types are developed, discussed and evaluated jointly with different groups of stakeholders (i.e., farmers, insurance companies, public administration). A scientifically sound and holistic assessment of the role of formal, natural, and social insurances for the sustainability of grassland farming under extreme events requires both disciplinary excellence and seamless interdisciplinary collaboration. InsuranceGrass brings together four groups from Zürich and Leipzig, with unique disciplinary expertise and a track record of successful collaboration.

Biologisch-physikalische Behandlungsmethoden für einen gesunden Boden, Teilvorhaben: Vernetzung von Akteuren des Bodenschutzes und der Bodenremediation (net4soilprot)

Digitale Zwillinge von geothermischen Reservoiren zur Überwachung der seismischen Gefährdung, Teilvorhaben: Charakterisierung von Poroelastischen Zwillingen

Ermöglichen von 15-Minuten-Städten durch kollaborative und intelligente urbane Lösungen (SmartUrbanity) - Teilprojekt: Modellbasierter Ansatz zur Erreichung einer 15-Minuten-Stadt - Usecase Karlsruhe

Digital Twin & VR Cabin Emergency Evacuation Trainer für höhere Trainingseffizienz bei geringerer Umweltbelastung im Kontext Luftverkehr, Teilvorhaben: Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH)

Integrierte Wasserressourcenmodellierung: Künftige Risiken und Anpassungsstrategien in den Peruanischen Anden

Wasserressourcen in Hochgebirgsregionen haben eine zentrale Funktion für Menschen und Ökosysteme. Eine wachsende Anzahl an Studien bewertet aktuelle und künftige Veränderungen der Abflüsse in bedeutenden Gebirgen. Gleichzeitig werden Anpassungsstrategien erarbeitet, um aktuelle und zu erwartende Wasserhaushaltsdefizite zu verringern. Der 5. Bericht des IPCC hebt die grundlegende Bedeutung des Risiko-Anpassung-Zusammenhanges sowohl für die Entwicklung von Anpassungsstrategien als auch zur Verringerung und Handhabung zukünftiger Klimarisiken hervor. Allerdings sind umfangreiche Analysen des Risikos in Bezug auf die Wasserressourcen und den Klimawandel mit mehrdimensionalen Einflussfaktoren und unter Berücksichtigung von verschiedenen Skalen komplex und für die klimasensitiven Gebirgsregionen oft nicht vorhanden. Dieser gemeinschaftliche Antrag wird die Herausforderung mittels der international führenden Expertise der Universitäten Zürich und Stuttgart in Angriff nehmen. Durch die Kopplung von hydroklimatischen (Wasserangebot) und sozioökonomischen (Wassernachfrage) Daten wird ein Wasserhaushalts-Modellierungsframework entwickelt, der als Grundlage für die Analyse von Wasserrisiken und Anpassungsstrategien dient. Als integratives Fallbeispiel wird diese Methodologie in 2 Schlüsselregionen in den peruanischen Anden angewandt. Beide Regionen sind stark von Klimawandel und sozioökonomischen Auswirkung betroffen und somit einem potentiell hohem Maß an Wasserrisiken ausgesetzt. Die Hauptziele dieses Antrags sind:- Die Entwicklung räumlich und zeitlich konsistenter Zeitreihen von hochaufgelösten hydroklimatischen Daten (beobachtet und projiziert) mithilfe von innovativen Interpolations- und Downscalingmethoden.- Eine umfassende Analyse der Einflussfaktoren auf die Wassernachfrage in den Fallbeispielregionen und die Ableitung von sozioökonomischen Szenarien und deren Wassernachfrage (beobachtet und projiziert).- Die Entwicklung eines Wasserbilanzmodells für Wasserangebot und -nachfrage, welches für Simulationen zukünftiger Szenarien verwendet wird, und somit Variabilität und Knappheit der Wasserressourcen aufzuzeigen.- Bewertung von Wasserrisiken in Bezug auf die verschiedenen wirtschaftlichen Sektoren und sozialen Gruppen. Grundlagen der Bewertungen sind hydrologischen Modelloutputs, die die Empfindlichkeit von Umweltsystemen und ökonomischen und sozialen Systemen und ein iteratives Verfahren, welches potentielle Anpassungsstrategien aufweist. Der Antrag schließt somit wissenschaftliche Lücken in der Analyse von gegenwärtigen und zukünftigen Wasserrisiken in Gebirgsgebieten. Die Innovation des Vorgehens in den transdisziplinären Ansatz für die Risikoanpassung, der die IPCC-Konzepte in Forschungsmethoden umsetzt.

Wie prägen kohärente Luftströmungen den Einfluss des Golfstroms auf die großskalige atmosphärische Zirkulation der mittleren Breiten?

Über dem Nordatlantik und Europa wird die Variabilität der großräumigen Wetterbedingungen von quasistationären, langandauernden und immer wiederkehrenden Strömungsmustern â€Ì sogenannten Wetterregimen â€Ì geprägt. Diese zeichnen sich durch das Auftreten von Hoch- und Tiefdruckgebieten in bestimmten Regionen aus. Verlässliche Wettervorhersagen auf Zeitskalen von einigen Tagen bis zu einigen Monaten im Voraus hängen von einer korrekten Darstellung der Lebenszyklen dieser Strömungsregime in Computermodellen ab. Um das zu erreichen müssen insbesondere Prozesse, die günstige Bedingungen zur Intensivierung von Tiefdruckgebieten aufrecht erhalten, und Prozesse, die den Aufbau von stationären Hochdruckgebieten (blockierende Hochs) begünstigen, richtig wiedergegeben werden. Aktuelle Forschung deutet stark darauf hin, dass Atmosphäre-Ozean Wechselwirkungen, insbesondere entlang des Golfstroms, latente Wärmefreisetzung in Tiefs, und Kaltluftausbrüche aus der Arktis dabei eine entscheidende Rolle spielen. Dennoch mangelt es an grundlegendem Verständnis wie solche Luftmassentransformationen über dem Ozean die großskalige Höhenströmung beeinflussen. Darüber hinaus ist die Relevanz solcher Prozesse für Lebenszyklen von Wetterregimen unerforscht. In dieser anspruchsvollen drei-jährigen Kollaboration zwischen KIT und ETH Zürich streben wir an ein ganzheitliches Verständnis zu entwickeln, wie Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre und diabatische Prozesse in der Golfstromregion die Variabilität der großräumigen Strömung über dem Nordatlantik und Europa prägen. Zu diesem Zweck werden wir ausgefeilte Diagnostiken zur Charakterisierung von Luftmassen mit neuartigen Diagnostiken zur Bestimmung des atmosphärischen Energiehaushaltes verbinden und damit den Ablauf von Wetterregimen und Regimewechseln in aktuellen hochaufgelösten numerischen Modelldatensätzen und mit Hilfe von eigenen Sensitivitätsstudien untersuchen. Dazu werden wir unsere Expertise in größräumiger Dynamik und Wettersystemen, sowie Atmosphäre-Ozean Wechselwirkungen â€Ì insbesondere während arktischen Kaltluftausbrüchen â€Ì und der Lagrangeâ€Ìschen Untersuchung atmosphärischer Prozesse nutzen. Im Detail werden wir (i) ein dynamisches Verständnis entwickeln, wie Luftmassentransformationen entlang des Golfstroms die Höhenströmung über Europa beeinflussen, mit Fokus auf blockierenden Hochdruckgebieten, (ii) die Bedeutung von Luftmassentransformationen und diabatischer Prozesse für den Erhalt von Bedingungen, die die Intensivierung von Tiefdruckgebieten während bestimmter Wetterregimelebenszyklen bestimmen, untersuchen, (iii) diese Erkenntnisse in ein einheitliches und quantitatives Bild vereinen, welches die Prozesse, die den Einfluss des Golfstroms auf die großräumige Wettervariabilität prägen, zusammenfasst und (iv) die Güte dieser Prozesse in aktuellen numerischen Vorhersagesystemen bewerten. Diese Grundlagenforschung wird wichtige Erkenntnisse zur Verbesserung von Wettervorhersagemodellen liefern.

Insekten-Neuropeptide - Konformation und Design von Peptidomimetika

In Insekten werden zahlreiche physiologische Prozesse durch Neuropeptide gesteuert. Diese Insekten-Neuropeptide bzw. ihre Rezeptoren wurden bisher als insektizide Targets nur wenig beachtet. Die Gründe hierfür liegen hauptsächlich in der Problematik peptidischer Wirkstoffe, wie geringe metabolische Stabilität und problematische physikochemische Eigenschaften. Das Ziel der Arbeiten ist die Entwicklung eines nicht-peptischen, toxikologisch unbedenklichen, und artselektiven Wirkstoffs zur Bekämpfung des Baumwollschädling Heliothis virescens. Für das diuretische Neuropeptid Helicokinin I wurden mittels diverser Aminosäure-Scans dezidierte Struktur-Aktivitätsbeziehungen erarbeitet. Mittels aufwändiger NMR-Untersuchungen (Kooperation Prof. Zerbe Uni Zürich) wurden die Vorzugskonformationen der Neuropeptide Myosuppressin, Tachykinin und Helicokinin in künstlichen Membranen als Modelle für die rezeptorgebundene Konformation ermittelt. Die aufgeführten Arbeiten erlauben erstmalig die Aufstellung einer Hypothese bzgl. der 'biologisch aktiven' Konformation eines Insekten-Neuropeptids und das gezielte Design von Neuropeptid-Mimetika. Von diesem Modell abgeleitete Turnmimetika befinden sich derzeit in Bearbeitung.

Polleninformationsdienst in der Schweiz

An 7 Messtellen in der Schweiz werden waehrend der Vegetationsperiode die Inhalte von 1 m an Pollen und Pilzsporen gemessen. Die Messtellen sind in chronologischer Reihenfolge aufgefuehrt: Basel, seit 1969, Davos seit 1972, Genf seit 1978 (bezahlt von Prof. Dr.med. G.Boehm), Neuenburg seit 1979 (?), Zuerich seit 1981, Lugano seit 1983 und Samedan seit 1983. Fuer Neuchatel und Lugano hat die Projektleiterin Biologen ausgebildet. Diese teilen woechentlich die Resultate der letzten beiden untersuchten Tage mit. Die uebrigen Messtellen werden in Basel ausgewertet. Dafuer muss woechentlich die 'Trommel' der Burkard-Pollen- und Sporenfalle hin- und hergeschickt werden. Die Informationen werden monatlich den Aerzten, woechentlich Zeitungen, Radio, Nr.162 des Telefons mitgeteilt als Hilfe fuer Heufieberpatienten. Auch die Pilzsporen der Luft werden erfasst. (Ca. 20 versch. Arten.) Dabei werden auch Emissionen von Industrie und Verbrennungsanlagen untersucht. Prof. Boehm untersucht diese in einem Extra-Projekt. Der Informationsdienst soll Heuschnupfenpatienten orientieren.

Luftreinhaltung im Kanton Zuerich

Broschuere: Luftreinhaltung im Kanton Zuerich. Diese Broschuere informiert in Wort und Bild ueber die Quellen der Luftverschmutzung, die Ausbreitung der Luftschadstoffe, ihre gesundheitliche Auswirkung, ihre Wirkung auf Pflanzen u. Materialien. Die Immissionssituation im Kanton Zuerich wird anhand von Zahlen belegt, die auf Messungen und Berechnungen beruhen. Der Laie kann sich einen fundierten Ueberblick der Luftbelastung im allgem. u. spez. Machen und seinen eigenen Beitrag zur Luftbelastung erkennen.

1 2 3 4 527 28 29