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Agrarsysteme der Zukunft: Innovative Nutzung des Grünlands für eine nachhaltige Intensivierung der Landwirtschaft im Landschaftsmaßstab, Teilprojekt D

F&U NBS-Verbund: Biologische Vielfalt und Ökosystemdienstleistungen von Wäldern mit Fokus auf Holz: Neue Wege der nachhaltigen Nutzung im Spannungsfeld zwischen Ökologie, Ökonomie und Klimawandel (BioHolz), Teilvorhaben 3: Wahrnehmung und Bewertung von Ökosystemleistungen mit Erholungsbezug

Enavi - Energiewende-Navigationssystem zur Erfassung, Analyse und Simulation der systemischen Vernetzungen, Teilvorhaben B0

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Erarbeitung von Aussagen zur Akzeptanz der durch die Energiewende ausgelösten Auswirkungen auf die Kosten und Qualität der Energieversorgung. Unter Berücksichtigung von sozio-ökonomischen Charakteristika, Umwelteinstellungen und Energie-Bildung wird die Akzeptanz dieser Auswirkungen mit Hilfe empirischer Haushaltsdaten untersucht. Anhand von Discrete-Choice Experimenten werden die Präferenzen der Bürger für die Versorgungssicherheit mit Strom sowie den Ausbau der Stromnetze und der Erneuerbaren-Energien-Anlagen anhand ihrer Zahlungsbereitschaft (Willingness-to-pay, WTP) und der Akzeptanz von Kompensationszahlungen (Willingness-to-accept, WTA) ermittelt. Zudem werden diese beiden Präferenzmaße einem Methodenvergleich unterzogen und analysiert, wie unterschiedliche Informationsstände auf diese Maße wirken. Das Forschungsvorhaben besteht aus drei Elementen: Zuerst werden basierend auf Haushaltsbefragungen individuelle Zahlungsbereitschaften für die Versorgungssicherheit mit Strom sowie Kompensationszahlungen für den Ausbau der Stromnetze ermittelt (E1). Unter Verwendung von Haushaltsgewichten werden diese sodann auf die gesamtgesellschaftliche Ebene zu repräsentativen Aussagen aggregiert (E2). Unter Zuhilfenahme der Erkenntnisse aus dem Methodenvergleich können im Dialog mit von der Energiewende betroffenen Verbänden konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet werden (E3).

Teilprojekt 2: Technologische Aspekte und Analysen, Teilprojekt 1: Wirtschaftliche Aspekte und Analysen

Das Vorhaben verfolgt drei Zielsetzungen. Am Beispiel ausgewählter Anwendungen von Carbonbeton soll erstens die Wertschöpfungskette in Abgrenzung zur Verwendung von Stahlbeton dargestellt werden, um aus den Unterschieden Aussagen über Kostenstrukturen und Wettbewerbsparameter auf relevanten Märkten zu generieren. Zweitens soll mittels einer Befragung auf der Grundlage der spezifischen Eigenschaften des Carbonbeton eine Zielkostenanalyse für die ausgewählten Anwendungen durchgeführt werden, um mögliche Abweichungen zwischen Zahlungsbereitschaft und aktuellen Kosten zu ermitteln. Drittens sollen in Workshops mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen Voraussetzungen und Möglichkeiten zur Steigerung der Kosteneffizienz, insbesondere durch Aufskalierung und Anpassungen der Wertschöpfungskette, in der kurzen Frist diskutiert werden.

NRVP 2020 - Ein Rad für alle Fälle - Durch das Vorhaben soll das Pedelec als Verkehrsmittel im Alltagsverkehr stärker etabliert werden

Durch das Vorhaben soll das Pedelec als Verkehrsmittel im Alltagsverkehr stärker etabliert werden. Dabei kann das Pedelec entweder als Zubringer zu zentralen ÖPNV-Haltestellen mit regelmäßigem ÖPNV-Angebot oder als alleiniges Verkehrsmittel im Alltagsverkehr eingesetzt werden. Die Fahrräder werden hierfür von Montag-Freitag von einer Tourismusorganisation genutzt. Am Wochenende erfolgt weiterhin ein Verleih der Pedelecs im touristischen Freizeitverkehr. Die Machbarkeit dieser Doppelnutzung soll erprobt werden. Gleichzeitig wird ein sinnvoller Marktpreis ermittelt, den die Nutzer bereit sind zu bezahlen und Anbietern die Möglichkeit gibt, wirtschaftlich zu arbeiten. Das Modellvorhaben findet im ländlichen Raum mit gleichzeitig schwierigen topografischen Verhältnissen statt. Das Projekt ist in 4 Phasen unterteilt, wobei das entsprechende Arbeitsprogramm in den beiden Durchführungsphasen in 2017 und 2018 identisch ist. Im Jahr 2016 finden im Wesentlichen die vorbereitenden Arbeiten statt (Phase 1). Hier sollen mittels Öffentlichkeitsarbeit die Teilnehmer am Modellversuch gewonnen werden. Parallel wird durch Unterstützung der wissenschaftlichen Begleitung der Fragebogen erarbeitet und die Abstellsituation der Räder an den Haltestellen des öffentlichen Verkehrs geklärt. In den Jahren 2017 und 2018 (Phase 2 und 3) findet der eigentliche Feldversuch mit einer Mobilitätsberatung und der Befragung im Anschluss statt. Ende 2018 beginnt mit der Evaluation die 4. Phase. Geplante Ergebnisverwertung: Mit dem Forschungsvorhaben soll die Doppelnutzung von Leihfahrrädern (Tourismus und Alltag) bzw. Leihmodelle für den Alltagsradverkehr auch hinsichtlich der Kostenstruktur getestet werden. Im Ergebnis wird dargestellt, unter welchen Rahmenbedingungen eine Doppelnutzung praktikabel ist und welche Hindernisse bestehen. Damit werden interessierten Anbietern in diesem Segment Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung gestellt. Unter der Voraussetzung, dass positive Ergebnisse zur Doppelnutzung erzielt werden, ergeben sich für Touristikorganisationen neue wirtschaftliche Perspektiven, da vorhandene Räder besser genutzt werden können. In anderen Regionen können bei verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen überhaupt erst Leihangebote für Pedelecs geschaffen werden. Denkbar ist aber auch, dass zum bereits bestehenden öffentlichen Leihangebot für Pedelecs ein komplett neues Mietsystem/Leasingsystem zwischen Fahrradhändler und Nutzer entwickelt werden kann, das im ländlichen Raum zum Einsatz kommen könnte. Aufgrund der guten Übertragbarkeit des Modells auf vergleichbare Regionen in Deutschland können die Ergebnisse vielfach verwertet werden, Aufgabenträger oder Kommunen erhalten. (Text gekürzt) Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020.

BIOTIP - CASCADE - Co-Resilienz natürlicher und sozialer Systeme in einem globalen Biodiversitäts-Hotspot, Teilprojekt 4 Ökonomische Bewertung von Ökosystemleistungen

Methodik für die Erfassung der Ausgaben für die biologische Vielfalt

1. Ziel Entwicklung einer Methodik zur Erfassung der jährlichen Ausgaben für die Biologische Vielfalt der öffentlichen Hand und Privater, um die regelmäßigen Abfragen des CBD-Sekretariats effizient bearbeiten zu können .2. Maßnahmen Entwicklung für Deutschland sinnvoller Abgrenzungen für die einzelnen Kategorien der CBD-Abfragen, Erfassung vorhandener Datenquellen, Beschreibung von Datenlücken, Entwicklung von Vorschlägen zum Umgang mit den Datenlücken, Prüfung der Kompatibilität mit bisherigen selektiven Datenerfassungen (DzN: 2002, 2004, 2012). Erarbeitung eines Vorschlags für eine standardisierte Methodik, Durchführung eines Probelaufs zur Beantwortung der CBD-Abfrage, Überarbeitung der Methodik aufgrund der Ergebnisse des Probelaufs, Durchführung einer zweiten Beantwortung der CBD-Abfrage.3. Hintergrund Aufgrund der CBD-Beschlüsse zur Mobilisierung finanzieller Ressourcen für die biologische Vielfalt müssen alle Vertragsparteien regelmäßig die jährlichen Ausgaben für die Biologische Vielfalt der öffentlichen Hand und Privater in verschiedenen Kategorien erfassen und dem CBD-Sekretariat melden.

Moeglichkeiten und Grenzen der Finanzierung lokaler Infrastrukturmassnahmen in Entwicklungslaendern durch bestehende Tarife - Theoretische Analyse und empirische Untersuchung am Beispiel der Wasserversorgung im Jemen

Da einerseits die Nachfrage nach Infrastrukturguetern angesichts des hohen Bevoelkerungswachstums zunimmt und sich der Staat angesichts der oft hohen Verschuldung zahlreicher Laender nicht mehr in der Lage sieht die Finanzierung lokaler Infrastrukturmassnahmen zu uebernehmen, muss die Bereitstellung von Infrastrukturguetern in Zukunft von staatlicher Finanzierung weitgehend entkoppelt werden, um eine flaechendeckende Versorgung der Bevoelkerung zu sichern. Das uebergeordnete Ziel der Arbeit besteht darin, Moeglichkeiten aufzuzeigen, wie Kostendeckung und Sozialvertraeglichkeit in Einklang gebracht werden koennen. Probleme bei der Beruecksichtigung der Sozialvertraeglichkeit ergeben sich insbesondere bei der Vereinbarung einzelner Dimensionen: der Zahlungsfaehigkeit und -bereitschaft der Nutzer sowie der Umweltvertraeglichkeit der Tarife und damit der Sozialvertraeglichkeit hinsichtlich zukuenftiger Generationen. Je staerker diese Aspekte beruecksichtigt werden, um so hoeher werden die Anforderungen an die organisatorischen Rahmenbedingungen. Das institutionelle und regulatorische Umfeld ist in den meisten Entwicklungslaendern vergleichsweise schwach, so dass eine Vereinbarung von Kostendeckung und sozialpolitischen Gesichtspunkten mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sein duerfte. Vorgehensweise: Die Arbeit basiert auf einer Kombination von Literaturstudium und empirischer Analyse. Der empirische Teil der Arbeit stellt eine Mischung aus quantitativer und qualitativer Analyse dar, die waehrend eines sechswoechigen Forschungsaufenthaltes im Jemen vorgenommen wurde. Untersuchungsdesign: Querschnitt.

Teilvorhaben 1: Marktbeobachtung nachhaltiger Konsum: Weiterentwicklung zu einem Leitindikator für das Nationale Programm für nachhaltigen Konsum mit standardisierter Berichterstattung, Marktbeobachtung nachhaltiger Konsum: Datenerhebung zur Schließung von Kenntnislücken und für vertiefende Analysen

Nachhaltiger Konsum ist zu einem Trend geworden. Der Trend liegt quer zu den klassischen Lebensstilgruppen (wie z.B. Sinus-Milieus) und wird unter dem Stichwort 'Lifestyles of health and sustainability' (LOHAS) seit einigen Jahren in der Markt- und Trendforschung diskutiert. Unklar ist aber, wie sich dieser Trend konkret im Marktgeschehen widerspiegelt: Handelt es sich um spektakuläre Wachstumsraten in Nischen? Oder findet findet ein 'greening of mass markets' statt? Gilt der Trend für alle Produktgruppen? Gilt er für ökologisch besonders relevante Produkte? Im Rahmen eines Ufoplan-Vorhabens wurde deshalb von BMU/UBA ein Instrument zur systematischen Marktbeobachtung von nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen entwickelt und gestartet. Dieses soll Marktanteile, Trends und Treiber nachhaltigen Konsums für einen definierten Zeitraum erfassen. Dabei ist deutlich geworden, dass die Datenlage noch sehr lückenhaft und für belastbare Interpretationen nicht ausreichend ist. Das Vorhaben soll deshalb diese kritischen Datenlücken genauer spezifizieren und durch eigene Datenerhebungen derart schließen, dass das Instrument der Marktbeobachtung den erhofften Nutzen für eine ökologische Verbraucherpolitik erbringen kann.

Ökonomische Effekte der Ökosystemdienstleistungen städtischer Grünräume

1. Vorhabenziel: Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens steht die Untersuchung der ökonomischen Bedeutung von Ökosystemleistungen urbaner grüner Infrastrukturen (ÖLugI) und deren Integration in das vorhanden Planungsinstrumentarium und Entscheidungsprozesse der städtebaulichen Entwicklung. 2. Arbeitsplanung: In einem ersten Arbeitspaket erfolgt eine Analyse der Grundlagen zu ÖLugI. Im Mittelpunkt des zweiten Arbeitsschrittes steht die Abschätzung ökonomischer Effekte von ÖLugl mittels unterschiedlichster Bewertungsmethoden (u.a. hedonische Analyse, Zahlungsbereitschaftsanalyse). Darauf aufbauend wird im dritten Arbeitspaket betrachtet inwiefern die Methoden der Inwertsetzung von ÖLugI in der Planungspraxis anwendbar sind. Im vierten Arbeitspaket werden Handlungsempfehlungen für die räumliche Planung erarbeiten und Arbeitspaket fünf widmet sich der Kommunikation der Bedeutung und Handhabung von ÖLugI in der Planungspraxis.

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