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Übergreifendes Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Cd-freien Puffer- und transparenten Frontkontakt-schichten für hocheffiziente CIGS-Dünnschichtsolarzellen, die beide aus dem chemischen Bad nach kostengünstigen, chemisch verwandten und technologisch skalierbaren Prozessen abgeschieden werden und nur auf ZnO basieren. Konkret bedeutet dies für den Puffer eine Zn(O,S)-Schicht und für das Fenster eine ZnO/ZnO:Al-Doppelschicht. Dieser Ansatz kann zu einer beträchtlichen Kostenreduktion führen (a) durch den Ersatz von CdS und den damit verbundenem Verzicht auf anspruchsvolle Sicherheitsvorkehrungen bzw. die Entsorgung von toxischen Abfällen, (b) durch die Substitution der teuren Sputtertechnologie zur Abscheidung der ZnO/ZnO:Al-Fensterschicht durch eine günstigere Nicht-Vakuummethode und (c) durch die Vereinfachung der Komplexität der maschinellen Ausstattung durch die Möglichkeit der Abscheidung beider aufeinanderfolgenden Schichten im gleichen Reaktor. Neben dem ökonomischen Aspekt zielt das Projekt auf ein tieferes Verständnis des gegenseitigen Einflusses von Grenzflächen. Ein neuer Rekordwert von größer als 20% für Cd-freie Zellen und größer als 14 % für Cd-freie 30x30cm2 Module soll erzielt werden. Ziel des ZSW ist die Weiterentwicklung der Zn(O,S)-Pufferschicht durch Optimierung der Wachstumskinetik sowie die Anpassung der CIGS-Oberflächeneigenschaften in Bezug auf die Banddiskontinuität an der Puffer/Absorber-Grenzfläche. Die vom ZSW geplanten Aufgaben konzentrieren sich (a) auf die Präparation von Absorberschichten und die Anwendung dieser für die Herstellung von Zellen mit Zn(O,S)-Puffer sowie von Referenzzellen mit CdS, (b) auf die Entwicklung von schnellen Zn(O,S)-Prozessen unter Berücksichtigung von Schichtzusammensetzung und Verträglichkeit mit der CIGS-Absorberschicht und (c) auf die Anwendung von kathodenzerstäubten ZnO/ZnO:Al- bzw. ZnMgO/ZnO:Al-Schichten als Frontkontakt zur Präparation von Laborzellen und Minimodulen.
Das Ziel dieses Forschungvorhabens ist die Entwicklung einer Synthesemethode zur Herstellung von Cu2ZnSnS4 Nanopartikeln (kurz CZTS NPs) und das Verständnis ihres Bildungsmechanismus. Die Synthesemethoden reichen hierbei von der klassischen Heißinjektion über Solvothermal-Synthese bis hin zu Mikrowellen unterstützten Reaktionen. Die synthetisierten Partikeln werden hinsichtlich ihrer Kristallinität (XRD; Raman) und ihrer optischen Eigenschaften (UV-Vis, Photolumineszenz) charakterisiert. Ziel ist es dabei die gebildete kristalline Phase und die Gegenwart von Sekundärphasen wie Kupfer-, Zink- und Zinn-Sulfide oder Kupfer-Zink-Sulfide zu ermittelten. Die charakterisierten Partikeln werden abschließend als dünne Schichten abgeschieden, unter kontrollierten Bedingungen ausgeglüht und in Funktionsbauteilen, wie Dünnschichtsolarzellen, getestet. Hierbei erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit Projektpartnern.
Die Sonne ist die Hauptquelle der Energie-und Photovoltaik-Solarzellen ermöglichen es uns, Sonnenlicht direkt in Strom umwandeln. Das Ziel dieses Projektes ist es, die physikalischen Mechanismen der Materialien für Solarzellen mit der Hilfe von quantenmechanischen Berechnungen zu verstehen und neue Solar-Materialien durch Experimente zu synthetisieren und zu charakterisieren. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Umwandlungseffizienz von Solarzellen durch Zn (S,O)-Schichten zu erhöhen. In den ZnO-Tandem-Strukturen, kann die kontinuierliche Variation der Bandlücke erreicht werden, so dass Hochenergiephotonen (z.B. blaues Licht) genutzten werden können. Die Uppsala-Gruppe wird Dichtefunktionaltheorie und GW Berechnungen durchzuführen, um die elektronische Struktur von ZnO-Tandem-Solarzellen zu bestimmen. BCCMS wird effiziente Tight-Binding-Methoden anwenden, die die Rechnungen einer größeren Anzahl von Atomen ermöglichen, um als Input für die komplexeren Berechnungen in Uppsala zu dienen. Dongguk Universität wird Legierungen von ZnO und anderen II-VI-Materialien wie Zinksulfid wachsen und charakterisieren, um Solarzellen mit verbesserter Leistung herzustellen.
1. Nach unseren bislang vorliegenden Ergebnissen muss das No-Effect-Level fuer teratogene ZNS-Schaeden als unterhalb 25 ug-Prozent (Blutbleigehalt) liegend angenommen werden. Mit der Fortfuehrung der Untersuchung soll diese Aussage dadurch praezisiert werden, dass mit der bewaehrten Methodik teratogene ZNS-Schaeden bei einem Blutbleispiegel um 20 ug-Prozent untersucht werden sollen. 2. Bislang ist ungeklaert, ob und in welchem Masse die bei niedrigen Blutbleigehalten objektivierten verhaltenstoxischen Effekte reversibel sind oder nicht. Mit der Fortfuehrung unserer Untersuchungen soll hierzu eine erste Antwort gegeben werden.
Bei der Produktion textiler und technischer Viskosefasern ist der Einsatz von Zinksulfat vom Spinnbad ganz wesentlich in Bezug auf die erreichbare Fadenqualitaet und die Spinnsicherheit. Durch Verschleppung gelangt Zink ins Abwasser, aus welchem es aufgrund seiner Toxizitaet entfernt werden muss. Dies geschieht heute meist durch Ausfaellung als Zinksulfid. Die Entfernung des ausgefaellten Zinksulfids erfolgt zweckmaessigerweise zusammen mit dem gebildeten Klaerschlamm in der biologischen Klaeranlage. Aus diesem Schlamm kann Zink allerdings nicht wiedergewonnen werden, so dass der Schlamm deponiert werden muss. Im Rahmen des Projekts sollen Grundlagen fuer eine Rueckgewinnung des Zinks aus diesem Klaerschlamm und anderen zinksulfidhaltigen Schlaemmen erarbeitet werden, so dass die Entwicklung eines technischen Verfahrens moeglich ist.
Bei der Herstellung von Viskosefasern entsteht eine grosse Menge zinkbelastetes Abwasser. Im vorliegenden Fall wird das Zink zum Zinksulfid gefaellt und das Abwasser biologisch gereinigt. Um die grossen Mengen zinkbelasteten Klaerschlammes zu reduzieren, sollte die anaerobe biologische Schlammbehandlung untersucht werden. Experimente im Labormassstab mit zinkbelastetem Klaerschlamm (10 Prozent und 16-20 Prozent Zink bezogen auf Trockensubstanz) zeigten, dass die anaerobe Behandlung trotz hoher Sulfat- und Sulfidkonzentrationen im Abwasser moeglich ist. Die Laborergebnisse konnten auch im Pilotmassstab mit der mobilen Versuchseinrichtung des Labors fuer anaerobe Verfahrenstechnik bestaetigt werden. Bei allen Untersuchungen zeigte sich eine starke Schwefel-Wasserstoff-Bildung (2-4 Prozent) im Biogas. Deshalb soll in weiteren Untersuchungen nach geeigneten Verfahrenstechniken zur Reduktion der Schwefel-Wasserstoff-Bildung oder zur Entfernung aus dem Biogas untersucht werden.
Das Lithopone-Rohrprodukt muss zur Erlangung der erforderlichen Pigmenteigenschaften einem Korngroessenwachstum unterzogen werden. Bei dem bisherigen Verfahren ueber einen Etagentrockner zur Vortrocknung und einen Drehrohrofen zur Gluehung fallen erhebliche Staubemissionen an. Durch Umstellung vom offenen Trocknen zum geschlossenen nasschemischen Verfahren einer hydrothermalen Behandlung des Rohprodukts im Druckrohrreaktor entfallen die Emissionsquellen voellig. Gleichzeitig wird die Abwasserbelastung herabgesetzt.
Die unbefriedigende Trennung der Blei- und Zinkminerale feinverwachsener komplexer Sulfiderze durch Flotation vermindert die Wirtschaftlichkeit im Betrieb befindlicher Bergwerksanlagen oder macht derartige Lagerstaetten umbauwuerdig. Eine Verbesserung bestehender Verfahren oder Entwicklung neuer Verfahrensgaenge soll aufgrund der Ergebnisse aus den geplanten Untersuchungen ueber das Flotationsverhalten der Minerale dieser Erze mit modernen Methoden erfolgen. Durch eine effektivere flotative Trennung der Blei- und Zinkminerale wuerden dann auch fuer die Rohstoffversorgung immer bedeutender werdende Armerz-Lagerstaetten feinverwachsener komplexer Sulfiderze nutzbar werden.
Es sollen Grundlagen fuer ein neues Zinkherstellungsverfahren erarbeitet werden. Zinksulfiderze sollen in Schwefelsauren, ferri-ionenhaltigen Loesungen ohne vorherige Roestung so gelaugt werden, dass der Hauptanteil des Zinkvorlaufens in Loesung geht. Metallisches Zink wird aus diesen Loesungen durch Reduktionselektrolyse abgeschieden. Bei dem Laugeprozess wird der Sulfidschwefel zu Elementarschwefel oxidiert, der mit den restlichen Wertmetallen im Rueckstand verbleibt. Der anfallende Rueckstand wird im Zyklon-Ofen zu einer deponiefaehigen Schlacke verbrannt. Gleichzeitig faellt ein Stein an, der die Wertmetalle Kupfer, Silber und Blei aufnimmt. Die Grundlagen fuer die Laugung des Zinksulfids, fuer die Reoxidation der Ferro- zu Ferri-Ionen und fuer die Kristallisation von Ferrosulfat sollen erarbeitet werden.
Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung Cadmiumsulfid (CdS), feste Lösung mit Zinksulfid, aluminium- und silberdotiert. Stoffart: Einzelinhaltsstoff. Inhalt des Regelwerks: Das nationale Toxikologie-Programm der USA (National Toxicology Program, NTP) wird in Zusammenarbeit diverser staatlicher Forschungsinstitute und Behörden unter Federführung des U.S. Department of Health and Human Services ausgeführt. Im Rahmen des fortlaufenden Programms wird der Einfluss von Substanzen, Mikroorganismen, Strahlung u.a. Umweltfaktoren hinsichtlich einer möglichen krebserzeugenden Wirkung beim Menschen beurteilt. Detaillierte wissenschaftliche Expertisen bilden die Grundlage für diese Beurteilungen. Sie sind Bestandteil turnusmäßiger Berichte (RoC) und können auf der Homepage des NTP eingesehen werden. In einer Übersichtsliste werden die resultierenden Bewertungen aus diesen Expertisen kumulativ aufgeführt und an gleicher Stelle veröffentlicht.. Der Name nach Regelwerk ist: Cadmium Compounds.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 21 |
| Land | 1 |
| Wissenschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 12 |
| Förderprogramm | 9 |
| Gesetzestext | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 12 |
| offen | 9 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 21 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 20 |
| Webseite | 1 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 6 |
| Lebewesen und Lebensräume | 11 |
| Luft | 6 |
| Mensch und Umwelt | 21 |
| Wasser | 5 |
| Weitere | 14 |