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Einrichten und Beobachten von verschiedenen Dauerbeobachtungsflaechen zum Feststellen von Bewirtschaftungseinfluessen, Standortsveraenderungen und Vegetationsentwicklung an Strassenboeschungen, in Flachmooren und in kuenstlich erstellten Magerwiesen. (AG, ZH). Organisation von Weiterbildungskursen zu diesem Thema.
Unsere Kommission befasst sich mit allen Problemen, die im Zusammenhang mit den Wildschweinen in unserer Kulturlandschaft auftreten: Schadenverhuetungsmassnahmen, Ablenkfuetterungen, wildbiologisch korrekte Bejagung, Biotopgestaltung via Foerster, Beobachtung von Schadenvorkommen, Wildvorkommen und erfolgten Abschuessen. Wegen des progredienten Waldsterbens und demzufolge jeder Jahr reichlicher Buchen- und Eichelmast ist die Fortpflanzungsrate der Wildschweine besonders hoch und fuehrt in der Landwirtschaft zu Problemen.
Auswertung der in der Kulturlandschaft gesammelten Wirbellosendaten (Saugermethode auf Bodenoberflaeche und in Bodenvegetation) im Hinblick auf eine Lebensraumbewertung.
Mit bestehenden Materialien (Landeskarten, Statistiken, Fallbeispiele) wird der Landschaftswandel anhand von Indikatoren beschrieben. Als Resultate werden gesamtschweizerische Uebersichten sowie naturraeumlich und politisch regionalisierte Aussagen ueber Veraenderungsintensitaeten in der Landschaft erstellt (1. Nachfuehrung), welche in regelmaessigen Abstaenden wiederholt werden koennen. Neben diesen Basiserhebungen von Zahlenmaterial sind auch Massnahmen zur Erhaltung und Gestaltung naturnaher Landschaften formuliert.
Anhand der Analyse von Pollendiagrammen in kleinen Seen und Mooren moeglichst nahe bei Zuerich soll untersucht werden, wie gross der Einfluss der fruehesten baeuerlichen Bevoelkerungsgruppen (ab ca. 5000 v.Chr.) auf die Umwelt war. Diese Analysen werden ergaenzt durch pollenanalytische Untersuchungen aus dem Bereich der Siedlungen selbst (im Litoral des Zuerichsees, in der Stadt Zuerich, Quartier Seefeld). Diese Untersuchungen sollen das Bild, das wir bereits anhand von Maluoresten seit 16 Jahren untersuchen, ergaenzen. Alle diese Untersuchungen sollen einen Einblick in folgende Problemkreise vermitteln: Entstehungszeit anthropogener Pflanzengesellschaften wie z.B. Wiesen, Weide, Agraroekosysteme/Beeinflussungsgrad der Landschaft in frueherer Zeit und deren Folgen.
Das Projekt will den Landschaftswandel in Raum und Zeit dokumentieren. Ein Teil des aargauischen Reusstales, somit ein Abschnitt der Landschaft von nationaler Bedeutung, wird innerhalb eines Perimeters von rund 130 km2 auf die Veraenderungen hin untersucht. Als Quellen dienen topographische Karten, und zwar die Michaliskarte (um 1840) und die Erstausgabe des Topographischen Atlasses (um 1880) sowie die Erstausgabe und die neueste Ausgabe der Landeskarte der Schweiz 1:25'000. Fuer die Zeit nach 1950 werden zusaetzlich Luftbilder ausgewertet, und zwar bezueglich der Veraenderung der naturnahen Gebiete.
Aufgrund der besorgniserregenden Waldschaeden stellte sich die berechtigte Frage nach dem Gesundheitszustand der Hochstamm-Obstbaeume. An der Forschungsanstalt Waedenswil wird im Rahmen eines interkantonalen Projektes eine umfangreiche Studie zur umfassenden Beurteilung des Gesundheitszustandes durchgefuehrt. An 48 Standorten wurden 1986 und 1988 insgesamt 6244 Feldobstbaeume auf je 90 Merkmale bonitiert (Stichprobenumfang je nach Kanton 0,1 Prozent und 5,1 Prozent). Neben Schaedigungsgrad und Schadsymptomen wurden auch die Ursachen fuer die vorhandenen Schaedigungen und Besonderheiten festgehalten. Schaedigungen, die allenfalls mit der Einwirkung von Schadstoffen in der Luft oder im Boden im Zusammenhang stehen koennten, wurden besonders genau untersucht. Es ist vorgesehen, den Gesundheitszustand der Hochstammobstbaeume periodisch zu erheben, um eine Veraenderung ueber die Zeit feststellen zu koennen.
Ziel der Untersuchung ist die raumbezogene quantitative Erfassung der Landnutzung, der Nutzungsaenderungen, der Nutzungsintensitaeten und deren Aenderung ueber den Zeitraum der vergangenen 100 Jahre. Nutzungsgeschichte zeigt die Dynamik in der Landschaft auf und liefert Informationen ueber Art und Ausmass menschlicher Eingriffe in den Naturhaushalt und die Auswirkungen von Grundbesitzaenderungen auf die Nutzung der Landschaft. Gegenstand der Untersuchung sind die Siedlungen und deren Entwicklung, die Land- und Alpwirtschaft (ohne oekonomische Aspekte), Anlagen der Verkehrserschliessung und touristische Einrichtungen in einem Teil der Landschaft Davos. Kartierungen, Archiv- und Literaturauswertung, Luftbildauswertung.
1. Zielsetzung: Zusammenhaenge zwischen Lebensraumeigenschaften (Landschaftsstrukturen, Kulturen, Insektenangebot) und Raumnutzung, Ernaehrung und Bruterfolg der Goldammer in der Kulturlandschaft des Mittellandes. 2. Projektplan und Methoden: Siedlungsdichte einer Mittelland-Teilpopulation und Fortpflanzung in Abhaengigkeit der Lebensraumqualitaet. Raumnutzung, Ernaehrungsverhalten und Nahrung in Abhaengigkeit der Lebensraumqualitaet und im Hinblick auf die Fortpflanzungsleistung.
Untersucht wird der Einfluss neuer Rapssorten (00-Raps) auf Wildtiere, v.a. das Reh. Im Zentrum steht nicht nur die Frage, ob 00-Raps auch in der Schweiz fuer Tiere schaedlich sein kann, sondern noch mehr die Frage, in welcher Gesamt-Lebensraumsituation diese Schaeden vor allem auftreten bzw. der Raps von den Tieren besonders stark genutzt wird. Aus den Ergebnissen sollten u.a. Empfehlungen, z.B. in bezug auf flankierende Massnahmen, abgeleitet werden koennen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 21 |
| Type | Count |
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| Förderprogramm | 21 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 21 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 20 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 21 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 18 |
| Lebewesen und Lebensräume | 21 |
| Luft | 5 |
| Mensch und Umwelt | 21 |
| Wasser | 7 |
| Weitere | 21 |