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Unsere Kommission befasst sich mit allen Problemen, die im Zusammenhang mit den Wildschweinen in unserer Kulturlandschaft auftreten: Schadenverhuetungsmassnahmen, Ablenkfuetterungen, wildbiologisch korrekte Bejagung, Biotopgestaltung via Foerster, Beobachtung von Schadenvorkommen, Wildvorkommen und erfolgten Abschuessen. Wegen des progredienten Waldsterbens und demzufolge jeder Jahr reichlicher Buchen- und Eichelmast ist die Fortpflanzungsrate der Wildschweine besonders hoch und fuehrt in der Landwirtschaft zu Problemen.
Einrichten und Beobachten von verschiedenen Dauerbeobachtungsflaechen zum Feststellen von Bewirtschaftungseinfluessen, Standortsveraenderungen und Vegetationsentwicklung an Strassenboeschungen, in Flachmooren und in kuenstlich erstellten Magerwiesen. (AG, ZH). Organisation von Weiterbildungskursen zu diesem Thema.
Auswertung der in der Kulturlandschaft gesammelten Wirbellosendaten (Saugermethode auf Bodenoberflaeche und in Bodenvegetation) im Hinblick auf eine Lebensraumbewertung.
Im Berggebiet nehmen die Flaechen- und Nutzungsansprueche staendig zu. Vor allem mit dem neuzeitlichen Tourismus rueckt die Frage nach den oekologischen und sozio-oekonomischen Belastbarkeitsgrenzen in den Vordergrund. Gleichzeitig steigt das Beduerfnis, diese meist unkontrollierte Entwicklung in den Griff zu bekommen. Mit der Raumplanung, insbesondere der Richt- und Nutzungsplanung steht dafuer heute ein rechtlich verankertes Steuerungsmittel zur Verfuegung. Bei ihrer Anwendung im Berggebiet sind die spezifischen Randbedingungen der Natur und die Beduerfnisse der ansaessigen Bevoelkerung in hohem Masse zu beruecksichtigen. Zur Illustration der praktischen Verwendung raumplanerischer Instrumente wird anhand ausgewaehlter Fallbeispiele aus dem Testgebiet Grindelwald aufgezeigt, wie - die erarbeiteten Loesungsgrundlagen umgesetzt werden koennen und - Forschungsergebnisse aus anderen (ausgewaehlten) MAB-Projekten praktische Verwendung finden koennen.
Wald als 'gesetzl.' geschuetzter Lebensraum-Teil/Nutzungsdynamik analysieren (Flaechendynamik besteht trotz Schutz)/Aktoren der Dynamik und ihre Motive ergruenden/Waldrodungen - Aufforstungen als Ausdruck des sozialen-oekonom. Wandels verstehen (Walddynamik unterliegt Nutzungswandel bzw. Neueinschaetzung der Waldfunktion durch Bevoelkerung) 'Waldsterben' zeigt Unentrinnbarkeit auch 'des geschuetzten' Waldes vor den Anspruechen und Wirkungen der modernen Zivilisation.
Anhand der Analyse von Pollendiagrammen in kleinen Seen und Mooren moeglichst nahe bei Zuerich soll untersucht werden, wie gross der Einfluss der fruehesten baeuerlichen Bevoelkerungsgruppen (ab ca. 5000 v.Chr.) auf die Umwelt war. Diese Analysen werden ergaenzt durch pollenanalytische Untersuchungen aus dem Bereich der Siedlungen selbst (im Litoral des Zuerichsees, in der Stadt Zuerich, Quartier Seefeld). Diese Untersuchungen sollen das Bild, das wir bereits anhand von Maluoresten seit 16 Jahren untersuchen, ergaenzen. Alle diese Untersuchungen sollen einen Einblick in folgende Problemkreise vermitteln: Entstehungszeit anthropogener Pflanzengesellschaften wie z.B. Wiesen, Weide, Agraroekosysteme/Beeinflussungsgrad der Landschaft in frueherer Zeit und deren Folgen.
Das Projekt will den Landschaftswandel in Raum und Zeit dokumentieren. Ein Teil des aargauischen Reusstales, somit ein Abschnitt der Landschaft von nationaler Bedeutung, wird innerhalb eines Perimeters von rund 130 km2 auf die Veraenderungen hin untersucht. Als Quellen dienen topographische Karten, und zwar die Michaliskarte (um 1840) und die Erstausgabe des Topographischen Atlasses (um 1880) sowie die Erstausgabe und die neueste Ausgabe der Landeskarte der Schweiz 1:25'000. Fuer die Zeit nach 1950 werden zusaetzlich Luftbilder ausgewertet, und zwar bezueglich der Veraenderung der naturnahen Gebiete.
Aufgrund der besorgniserregenden Waldschaeden stellte sich die berechtigte Frage nach dem Gesundheitszustand der Hochstamm-Obstbaeume. An der Forschungsanstalt Waedenswil wird im Rahmen eines interkantonalen Projektes eine umfangreiche Studie zur umfassenden Beurteilung des Gesundheitszustandes durchgefuehrt. An 48 Standorten wurden 1986 und 1988 insgesamt 6244 Feldobstbaeume auf je 90 Merkmale bonitiert (Stichprobenumfang je nach Kanton 0,1 Prozent und 5,1 Prozent). Neben Schaedigungsgrad und Schadsymptomen wurden auch die Ursachen fuer die vorhandenen Schaedigungen und Besonderheiten festgehalten. Schaedigungen, die allenfalls mit der Einwirkung von Schadstoffen in der Luft oder im Boden im Zusammenhang stehen koennten, wurden besonders genau untersucht. Es ist vorgesehen, den Gesundheitszustand der Hochstammobstbaeume periodisch zu erheben, um eine Veraenderung ueber die Zeit feststellen zu koennen.
Ziel der Untersuchung ist die raumbezogene quantitative Erfassung der Landnutzung, der Nutzungsaenderungen, der Nutzungsintensitaeten und deren Aenderung ueber den Zeitraum der vergangenen 100 Jahre. Nutzungsgeschichte zeigt die Dynamik in der Landschaft auf und liefert Informationen ueber Art und Ausmass menschlicher Eingriffe in den Naturhaushalt und die Auswirkungen von Grundbesitzaenderungen auf die Nutzung der Landschaft. Gegenstand der Untersuchung sind die Siedlungen und deren Entwicklung, die Land- und Alpwirtschaft (ohne oekonomische Aspekte), Anlagen der Verkehrserschliessung und touristische Einrichtungen in einem Teil der Landschaft Davos. Kartierungen, Archiv- und Literaturauswertung, Luftbildauswertung.
1. Zielsetzung: Zusammenhaenge zwischen Lebensraumeigenschaften (Landschaftsstrukturen, Kulturen, Insektenangebot) und Raumnutzung, Ernaehrung und Bruterfolg der Goldammer in der Kulturlandschaft des Mittellandes. 2. Projektplan und Methoden: Siedlungsdichte einer Mittelland-Teilpopulation und Fortpflanzung in Abhaengigkeit der Lebensraumqualitaet. Raumnutzung, Ernaehrungsverhalten und Nahrung in Abhaengigkeit der Lebensraumqualitaet und im Hinblick auf die Fortpflanzungsleistung.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 21 |
| Type | Count |
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| Förderprogramm | 21 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 21 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 20 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 21 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 18 |
| Lebewesen und Lebensräume | 21 |
| Luft | 5 |
| Mensch und Umwelt | 21 |
| Wasser | 7 |
| Weitere | 21 |