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This report is an Annex to the report „Funding climate-friendly soil management: Appropriate policy instruments and limits of market-based approaches“ which constitutes the final report of the research project “Nature-based solutions for climate protection: market-based instruments to support climate-friendly soil management” (FKZ 3721 42 502 0). It presents the detailed assessment of ten crediting methodologies on climate-friendly soil management measures which the final report builds upon. The rules and methodologies of ten selected crediting methodologies are assessed against a set of guiding questions/indicators. A synthesis of the analysis is included in the final report of the project.
Robust quantification of carbon dioxide removals (CDR) lies at the heart of any certification mechanism and is central for their functionality and environmental integrity. For the establishment of a Carbon Removal Certification Framework (CRCF) that was recently adopted, the EU Commission is currently conducting an inventory of the existing knowledge base. The objective of most certification mechanisms is to turn greenhouse gas emission reductions or removals into tradable commodities. To achieve this, each certificate issued by a mechanism must reliably represent the same amount of greenhouse gas reduced or removed from the atmosphere. The report compares selected standards to work out advantages and disadvantages of existing monitoring methods for an EU certification of carbon removals.
With the Carbon Removal Certification Framework (CRCF), adopted in 2024, the EU established a voluntary framework for carbon removal certification, which includes criteria for the certification of removals, rules for the certification process and the recognition of certification schemes. This report discusses the options for how certified removal units may be used and what policy options are available to complement funding for removals besides revenues generated through the CRCF.
Artikel 6.2 des Übereinkommens von Paris (ÜvP) ermöglicht den Vertragsstaaten die Umsetzung von Kooperativen Ansätze. Dieses Papier untersucht, wie sich Deutschland als Käuferstaat an solchen Kooperativen Ansätzen beteiligen könnte, um die Klimaschutzambition zu erhöhen. Zunächst werden die grundlegenden Prinzipien identifiziert, die die Nutzung Kooperativer Ansätze anleiten sollten. Die Autoren stellen dar, warum Artikel 6.2 als offenes Rahmenwerk betrachtet werden sollte, das vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für Käuferstaaten zulässt - jenseits eines Beitrags zur Umsetzung national festgelegter Beiträge (NDCs). Das Papier untersucht alternative Möglichkeiten für Deutschland, sich an Kooperativen Ansätzen zu beteiligen, und zeigt verschiedene Optionen auf, wie Art. 6.2 sowohl für verpflichtende Zwecke als auch für freiwillige Zwecke genutzt werden kann. Das Papier kommt zu dem Schluss, dass die Anwendung von Artikel 6.2 zu Verpflichtungszwecken für Deutschland mit Herausforderungen behaftet ist, da die Gefahr besteht, dass sich im Zuge der politischen Debatte um Nutzungsformen diese negativ auf das nationale Ambitionsniveau auswirken könnte. Darüber hinaus ist die Berichterstattung über die Nutzung von Artikel 6.2 zu anderen Verpflichtungszwecken als der NDC-Umsetzung unter der Klimarahmenkonvention mit Herausforderungen verbunden und könnte zu einer Verringerung der Transparenz führen. Die Nutzung von Artikel 6.2 für freiwillige Zwecke hingegen könnte eine starke ambitionssteigernde Wirkung haben, wenngleich auch hier die Berichterstattung ebenfalls problematisch sein kann. Die Kombination verschiedener Nutzungsoptionen innerhalb eines Kooperativen Ansatzes könnte eine besonders starke ambitionssteigernde Wirkung entfalten. Quelle: Forschungsbericht
Ein Übergang zu einer nachhaltigen Entwicklung und Netto-Null-Treibhausgasemissionen auf allen Ebenen der Gesellschaft ist der Schlüssel zum Erreichen der im Übereinkommen von Paris (ÜvP) festgelegten Temperaturziele und der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030. Das Umweltbundesamt (UBA) hat UNEP DTU Partnership in Zusammenarbeit mit Perspectives Climate Research und First Climate mit der Durchführung dieses Forschungsprojektes beauftragt, um zu untersuchen, wie Kohlenstoffmarktansätze unter Artikel 6 des ÜvP zu der von diesen globalen Abkommen geforderten transformativen Wirkung beitragen können. Das Projekt zielt darauf ab, Erkenntnisse und Empfehlungen für die Gestaltung und Umsetzung von Artikel 6-Regeln und -Aktivitäten zur Förderung des transformativen Wandels durch Kohlenstoffmärkte zu generieren. Auf der Grundlage von Erkenntnissen aus einer Literaturrecherche und Interviews schlagen die Autoren eine Definition von transformativem Wandel vor: â€ÌEin grundlegender, nachhaltiger Wandel eines Systems, der etablierte kohlenstoffintensive Praktiken beendet und zu einer emissionsfreien Gesellschaft beiträgt, im Einklang mit dem Ziel des Pariser Abkommens, die globale Erwärmung auf 1,5-2˚C zu begrenzen, und den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen", mit vier Merkmalen, die für die Ziele von Artikel 6 besonders relevant sind, nämlich "Digitalisierung", "Privatsektor und Regierungen", "Kohlenstoffpreisgestaltung" und "dynamische Baselines". Auf der Grundlage der Artikel 6-Verhandlungen bis zur COP26 in Glasgow und eines Überblicks über Artikel 6-Pilotprojekte werden konzeptionelle Optionen für Artikel 6-Aktivitäten zur Förderung eines transformativen Wandels vorgestellt. Eine Anreizstruktur für Kohlenstoffmärkte zur Förderung höherer Ambitionen in den national festgelegten Beiträgen (engl. Nationally Determined Contributions, NDCs) und der transformativen Wirkung wird vorgestellt. Erkenntnisse aus einer vergleichenden Fallstudienanalyse verschiedener NDCs und Sektoren in Costa Rica, Marokko und Pakistan zeigen, wie transformative Auswirkungen auf der Ebene der Artikel-6-Aktivitäten konzipiert und bewertet werden können. Die Ergebnisse werden genutzt, um Implikationen für die Gestaltung von Artikel 6 zu identifizieren, damit Aktivitäten ihre transformative Wirkung verstärken. Beispielsweise können höhere Preise für international übertragene Minderungsergebnisse (engl. internationally transferred mitigation outcomes, ITMOs) mit Transformationswirkung den politischen Willen in den Gastgeberländern stärken, Möglichkeiten zur umfassenden Minderung zu ergreifen und gleichzeitig kosteneffiziente Emissionsminderungen mit eigenen Mitteln zu erreichen. Die wichtigsten Schlussfolgerungen und Empfehlungen lauten, dass Kernprinzipien des Kohlenstoffmarktes wie Zusätzlichkeit und stringente Baselines neu interpretiert werden können, um einen transformativen Wandel zu fördern, der auf das globale Temperaturziel von 1,5 ˚C ausgerichtet ist. Quelle: Forschungsbericht
Offsetting ermöglicht es Ländern und Unternehmen, einen Teil ihrer Klimaschutzverpflichtungen zu erfüllen, indem sie anstelle von eigenen Emissionsreduktionen Minderungsergebnisse nutzen, die an anderer Stelle erzielt wurden. Dieser Bericht untersucht die zukünftige Rolle von Offset-Ansätzen und wie sie erfolgreich in ein post-2020-Klimaregime integriert werden könnten. Hierfür wird sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite in den Fokus genommen. Zu diesem Zweck entwickelt der Bericht zunächst einen konzeptionellen Ansatz und eine normative Vision dessen, was als erfolgreiche Offset-Nutzung angesehen werden sollte. Anschließend verknüpfen die Autoren*innen diese Vision mit spezifischen Faktoren in den Sektoren und Jurisdiktionen, in denen Offsets erzeugt und genutzt werden. Es wird untersucht, wie diese Faktoren die erfolgreiche Operationalisierung des Offset-Ansatzes beeinflussen und wie sie dessen Gestaltung beeinflussen können. Darüber hinaus untersucht der Bericht sechs konzeptionelle Ausgestaltungsaspekte, um Empfehlungen abzuleiten, wie diese Faktoren bei der Ausgestaltung des Offset-Ansatzes berücksichtigt werden können. Basierend auf diesen Erkenntnissen leiten die Autoren*innen übergreifende Politikempfehlungen zur Integration von Offsets in Kohlenstoffpreissysteme ab. Quelle: Forschungsbericht
Ziel dieses Berichts ist es, anhand einer empirischen Analyse bestehender Verpflichtungssysteme die Bedingungen zu identifizieren, unter denen Offsets in einem Verpflichtungssystem einen Mehrwert erzielen können, ohne dabei die Umweltintegrität zu untergraben. Zu den identifizierten Erfolgsindikatoren gehören: die Erhöhung der Akzeptanz für die Einführung von Verpflichtungssystemen; die Steigerung des Ambitionsniveaus in den nachfolgenden Erfüllungsperioden; die Möglichkeit, Emissionsreduktionen außerhalb der vom Verpflichtungssystem erfassten Sektoren zu erzielen; die Förderung von Investitionen in die nachhaltige Entwicklung sowie die Vermeidung von Fehlanreizen, die die Strenge des Verpflichtungssystems oder die Bemühungen der Akteure zur Reduzierung ihrer eigenen Emissionen untergraben. Durch die Durchführung eingehender Fallanalysen über die Auswirkungen von Offsets in der Europäischen Union, in Alberta, Australien, Kolumbien und Japan identifiziert der Bericht jene Bedingungen, die erklären, warum Offsets bei der Erreichung einzelner Indikatoren erfolgreich waren bzw. warum sie dies nicht waren. Der Bericht identifiziert zudem zwei übergeordnete Bedingungen, die dabei helfen können zu erklären, wann Offsets alle Erfolgsindikatoren erfüllen. Die erste Bedingung ist, dass die politischen Entscheidungsträger*innen bereit sein müssen, das Verpflichtungssystem so zu gestalten, dass ein starkes Preissignal gesetzt und aufrechterhalten wird, welches die Notwendigkeit von Kostendämpfungsmaßnahmen, wie z.B. Offsets, rechtfertigt, um negative politische und wirtschaftliche Auswirkungen abzuwenden. Die zweite damit zusammenhängende Bedingung ist, dass jene Institutionen, Prozesse und die Infrastruktur, die sowohl das Verpflichtungssystem als auch die Offsets regeln, so gut entwickelt sein müssen, dass sichergestellt werden kann, dass die Offsets das Prinzip der Umweltintegrität aufrechterhalten, Beiträge für nachhaltige Entwicklung erzielen und als verlässliche Kostendämpfungsmaßnahme für hohe Preise in Verpflichtungssystemen dienen. Die Ergebnisse zeigen darüber hinaus, wie schwierig es ist, beide Bedingungen zu erreichen, da sowohl nationale als auch internationale politökonomische Faktoren bestimmen, ob Politiker*innen und Wähler*innen bereit sind, Verpflichtungssysteme einzuführen und aufrechtzuerhalten, die zu effektivem Klimaschutz führen. Quelle: Forschungsbericht
Dieser Bericht entwickelt einen Bewertungsrahmen, den politische Entscheidungsträger nutzen können, um festzustellen, ob Offsets unter Sicherstellung der ökologischen Integrität des Compliance-Systems einen Mehrwert schaffen können. Es nutzt einen Bewertungsrahmen für diese Faktoren, um: (1 ) Sektoren zu identifizieren, welche aufgrund schwer zu reduzierenden Emissionen Offsets als Kostendämpfungsmaßnahme für ambitionierte Klimaziele rechtfertigen; und (2 ) zu identifizieren, welche Emissionsreduzierungen anderweitig unerreichbar wären, eine nachhaltige Entwicklung fördern, und inwieweit sie transformative sektorale Maßnahmen ermöglichen, die für die Bereitstellung von Offsets in Frage kommen. Dieser Bewertungsrahmen identifiziert die optimalen Bedingungen, unter denen Sektoren erfolgreich Offsets nachfragen oder bestimmte Minderungsaktivitäten Offsets anbieten können. Schwer vermeidbare sektorale Emissionen sind solche, die aufgrund fehlender und unausgereifter Technologien technisch nicht vermeidbar sind und daher Kosteneindämmungsmaßnahmen - wie zum Beispiel Offsets - zulassen sollten, um negative wirtschaftliche Auswirkungen wie Carbon Leakage zu vermeiden. Minderungsaktivitäten, die Offsets anbieten können, sind solche, die derzeit für lokale Akteure*innen unzugänglich sind, weil sie keinen Zugang zu Technologie, Finanzen oder Fähigkeiten haben. Die Zulassung dieser Minderungsaktivitäten zur Bereitstellung von Offsets ermöglicht es, solche Aktivitäten zu erproben und Minderungsergebnisse außerhalb des ursprünglichen Geltungsbereichs des Compliance-Instruments zu erzielen. Dieser Bericht untersucht ausgewählte Sektoren und Minderungsaktivitäten, um zu veranschaulichen, wie dieser Bewertungsrahmen auf globaler Ebene angewendet werden kann. Er erkennt an, dass länderspezifische Faktoren die Beurteilung, ob der Offset-Ansatz einen Mehrwert bietet und die Umweltintegrität eines Compliance-Systems aufrechterhält, verändern können. Der Bericht schlägt darüber hinaus praktische Schritte vor, die politische Entscheidungsträger*innen unternehmen können, um eine Bewertung auf nationaler Ebene vorzunehmen. Quelle: Forschungsbericht
Städtische Gebiete verursachen über 70% der direkten und indirekten CO2-Emissionen weltweit. Um das international vereinbarte Ziel zu erreichen, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 bis 2 ˚C zu begrenzen, sind erhebliche Anstrengungen zur Emissionsreduktion in Städten erforderlich. Die Mobilisierung signifikanter Treibhausgasminderungen in Städten ist jedoch aufgrund ihrer sehr heterogenen Strukturen und einer großen Anzahl kleiner, unterschiedlicher Emissionsquellen (z. B. Verkehr, Gebäude) eine große Herausforderung. Darüber hinaus sind die Organisationsstrukturen städtischer Emissionsquellen viel vielfältiger als die von z.B. großen industriellen Punktquellen. Eine weitere Herausforderung für verantwortliche Entscheidungsträger und Institutionen ist, dass sie nur eingeschränkten Zugang zu Investitionskapital haben, um großskalierte Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasminderungen umzusetzen. Kohlenstoffmarktmechanismen nach Artikel 6 des Pariser Abkommens können neue Chancen für die Mobilisierung von großangelegten Emissionsminderungs-Maßnahmen und Politiken darstellen. Das vorliegende Forschungsprojekt hat zunächst die Prävalenz und Erfahrungen städtischer Minderungsprojekte im Rahmen des Clean Development Mechanism (CDM), von Nationally Appropriate Mitigation Actions (NAMAs) sowie von Transformative Actions Programs (TAP) untersucht. Darauf aufbauend wurden verschiedene konzeptionelle Ansätze zur Umsetzung von Artikel 6 in Städten erarbeitet. Um die unterschiedlichen nationalen Strukturen und Rahmenbedingungen angemessen berücksichtigen zu können, wird ein "Menüansatz" mit einheitlichen Prinzipien und Standards vorgeschlagen. Darüber hinaus untersucht die Studie Ansätze zur Bestimmung der Zusätzlichkeit urbaner Minderungsaktivitäten und diskutiert verschiedene Finanzierungsoptionen. Quelle: Forschungsbericht
Artikel 6 des Pariser Abkommens legt drei Ansätze fest, nach denen die Vertragsparteien bei der Erreichung ihrer national festgelegten Beiträge (NDCs) zusammenarbeiten. Einer dieser Ansätze ist ein neuer Mechanismus gemäß Artikel 6.4, der zur Minderung der Treibhausgasemissionen und zur Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung beitragen soll. Die detaillierten Regeln, Modalitäten und Verfahren zur Umsetzung des Mechanismus werden derzeit noch verhandelt. Ziel dieses Projekts war es, durch die Analyse einer Reihe von Ausgestaltungsfragen zur Entwicklung der Regelungen für den neuen Mechanismus beizutragen: - Welche Optionen existieren, um eine allgemeine Minderung der globalen Emissionen zu erreichen, wie es in Art. 6.4(d) des Pariser Abkommens vorgeschriebenen ist? - Inwieweit können Baselines auf der Grundlage von Werte für beste verfügbare Technologien(BVT) festgelegt werden? - Wie kann der neue Mechanismus genutzt werden, um die Ambition der NDCs zu erhöhen, wiein Art. 6.1 des Pariser Abkommens gefordert wird? - Welche Rolle kann der freiwillige Kohlenstoffmarkt bei der Erhöhung der Ambitionen spielen? - Welche Anreize können für private Unternehmen geschaffen werden, sich an dem neuen Mechanismus zu beteiligen? - Welche Rolle kann Artikel 6 auf dem Weg zu einer (netto) emissionsfreien Welt spielen? Im Verlauf des Projekts wurden diese Fragen und mögliche Lösungen in sechs Arbeitspapieren analysiert. Darüber hinaus wurden die wichtigsten Ergebnisse des Projekts in einem Workshop am 30. Oktober 2018 diskutiert. Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse aus den Arbeitspapieren und dem Workshop zusammen und setzt sie in Beziehung zum Stand nach den Verhandlungen nach der Klimakonferenz in Madrid (CoP 25) im November 2019. Quelle: Forschungsbericht
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 15 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 1 |
| unbekannt | 14 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 14 |
| Offen | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Englisch | 15 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 15 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 2 |
| Lebewesen und Lebensräume | 4 |
| Luft | 5 |
| Mensch und Umwelt | 15 |
| Wasser | 1 |
| Weitere | 15 |